WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht

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ab 12,07
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Erfahrungsbericht von Sjucen2

Der König ist tot! Es lebe der König!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Endlich ist eines der erfolgreichsten Strategiespiele fortgesetzt worden: Warcraft 3: Reign of Chaos, entführt Euch in einer mystischen Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Bekämpften sich früher die Orks und die Menschen, so müssen diese altbewährten Feinde wohl oder übel zusammenhalten, den eine unbekannte Macht droht alles zu vernichten .......


1.0 Story
2.0 Spielablauf
3.0 Grafik
4.0 Sound
5.0 Systemanforderungen
6.0 Fazit


DIE STORY

Endlich kommt die Story in einem Strategiespiel zu tragen. Der Handlungsverlauf wird in vielen schönen Cut Szenen erzählt, die sehr schön präsentiert sind. Ab und zu kann man sogar Filmsequenzen die sehr hochwertig sind sehen.


Das Land Azeroth war schon jeher kein allzu gutes Vorbild für Frieden. Dauernd hatten sich seinerseits die Orcs und die Menschen an die Haare. Doch nun ist es mit der “himmlischen Ruhe”
Endgültig vorbei: Die Untoten streifen durch das Land und verseuchen ganze Wohnregionen. An sich wären die Untoten nicht so ganz gefährlich, aber eine unheimliche Verkündung verlautbart, dass die brennende Legion sich im Lande Azeroth einfinden wird, um das Land endgültig zu vernichten. Diese Tatsache lässt die verfeindeten Völker erschaudern und zwingt sie dazu gemeinsame Sache zu machen, da der Feind schier übermächtig ist.


2.0 SPIELABLAUF

Wie gewohnt müsst Ihr als Stratege versuchen ein gute Basis aufzubauen und den Gegner so richtig eins auf die Mütze zu geben. Um überhaupt eine Basis zu bauen braucht Ihr tüchtige Arbeiter, die Ihr Handwerk verstehen. Da jedes Volk eine verschieden Vorgehensweise braucht, werde Ich euch diese näher erläutern.


Die Menschen:

Die Menschen verfügen über sehr gute Kampfeinheiten, die bei geschicktem Einsatz massig Schaden zu fügen können. Damit Ihr hier überhaupt eine Basis aufbauen könnt, braucht Ihr Bauern. Diese hacken für Euch das Holz, beschaffen das Gold aus einer naheliegenden Goldmine oder bauen neue Vorrichtungen. Ist Eure Basis mit Wachtürmen gut geschützt, könnt Ihr mit dem Ausbilden von Einheiten anfangen. Vom etwas schwächlichen Soldat bis hin zu übermächtigen Reiter könnt Ihr alles ausbilden, was Euer Herz begehrt. Doch die Meute braucht Nahrungsversorgung, die mit Hilfe von Bauernhöfen gewährleistet wird. Wird die Nahrung doch noch etwas zu knapp, so könnt Ihr keine weiteren Einheiten mehr ausbilden. Obendrein, sind die Menschen perfekte Schmiede, die aus jeder Waffe, das beste rausholen. Die Upgrades sind sehr nützlich, da der Schaden sich wirklich merkbar erhöht. Wer lieber mit besserer Ausrüstung in den Kampf ziehen will, sollte die Verteidigung der Rüstungen upgraden.


Die Untoten:

Die Untoten sind anfangs etwas schwer zu handhaben: Anstatt sich die Gebäude bauen zu lassen, muss man diese herbeibeschwören. Trotzdem ist dies ziemlich praktisch, da sich das Gebäude automatisch weiterbaut. Auch um an das wertvolle Gold zu kommen, muss eine kleine Vorarbeit geleistet werden: Eine spezielle Vorrichtung ermöglicht erst den Abbau des wertvollen Erzes, da die Untoten sich nicht allzu gern die Hände schmutzig machen und lieber zaubern. Das nötige Holz wird von Skelett Kriegern besorgt, die mit einer sehr hohen Ausbeutungsrate glänzen können. Ein besonderer Vorteil der Untoten ist, dass sie die Gebäude die das ganze Herr versorgen ( vergleichbar mit einer Farm) upgraden können und sie so zu effektiven Verteidigungstürme weiterbauen können. Da hat der Gegner nichts mehr zu lachen! Die Untoten die Ihr trainieren könnt, sind sehr mächtig und verfügen nicht selten über die ein oder andere Gemeinheit, die den Feind in seine Schranken zurückweisen. Frisst zum Beispiel ein Skelett Krieger eine Leiche auf, so verheilen die Wunden des jeweiligen “Aasgeiers”.


Die Orcs:

Bei den Orcs geht es etwas unkomplizierter zu. Ihr braucht sogenannte Peons (englischer Name) die sich um die verschiedenen Vorrichtungen kümmern. Die Goldminen und auch die Wälder werden mit Hilfe dieser Kreaturen ausgebeutet. Die Gebäude können mit Hilfe von Dornen sehr gut geschützt werden und verletzen im Falle eines Angriffs den Gegner. Sehr Praktisch! Die Einheiten, sind wie für Orcs gewohnt, sehr raufselig und barbarisch. Tja, stures draufkloppen ist das A und O für die Orcs. Doch im Repertoire sind nicht nur Kampfeinheiten zu finden, die mit Äxte und sonstigem dreschen, auch ein sehr gelungener Orc- Drache ( meine Lieblingseinheit) kann sich sehen lassen. Dieses “Vieh” ist sehr stark und kann locker ein paar gegnerische Schafsköpfe ins Nirwana jagen.


Die Elfen:

Die Elfen haben eine überaus nützliche Fähigkeit auf Lager, die sehr witzig ist: Die Gebäude der Elfen, können sich fortbewegen und Ihren Standort ändern. Besonderes ist das von großem Nutzen, wenn eine Goldmine zu versiegen droht, denn dann könnt Ihr Eure Gebäude in der Nähe einer neuen Goldmine wieder stationieren, auch wenn dieses Vorgehen langsam verläuft und nicht ganz ungefährlich ist. Die Elfen sind sozusagen das beste Volk, den sehr viele unterschiedliche und vor allem nützliche Einheiten, nennen die Elfen Ihr eigen. Der Abbau der Mineralien wird von geheimnisvollen Leuchtkräften abgebaut, die das sehr zügig machen, denn kaum hat man sich versehen und schon ist die Goldmine versiegt oder der halbe Wald ausgerottet.



Die Helden:

Jedes der Völker besitzt eins oder zwei individuelle Helden, die sehr viel zum Handlungsverlauf beibringen. Die Helden besitzen sehr hilfreiche Fähigkeiten, wie das erwecken gefallener Kämpfer oder Zauberbarrikaden, die den Schaden den Ihr bei einer Auseinandersetzung nehmt, verringern. Diese Helden sammeln als einzige Erfahrungspunkte und haben so die Möglichkeit einen neuen Level zu erreichen. Jeder der Helden kann bis zu vier Zaubersprüche erlernen und in verschiedenen Stufen ausbauen und verstärken. Items können auch nur von diesen Speziellen Charakter aufgenommen und verwendet werden.


GRAFIK

Die Grafik ist sehr gut gelungen, aber haut keinem mehr so richtig aus den Hocker. Die Landschaft und die Einheiten sind sehr Bunt ausgefallen, was keinesfalls stört. Die Animationen sind ebenfalls sehr gut gelungen, außer bei den Synchron Gesprächen, bewegen sich die Lippen nicht exakt auf die gesprochenen Wörter. Vor allem haben mir aber die FMV Zwischensequenzen äußerst gefallen, da sie mit einer sehr hohen Qualität punkten.


SOUND

Die Soundkulisse ist sehr stimmungsvoll ausgefallen. Die gesamten Sequenzen werden mit einer Sprachausgabe sondergleichen begleitet, die mit Untertiteln versehen werden. Insgesamt passt die Musik zum ganzen Ambiente das das Spiel vermitteln will.


SYSTEMANFORDERUNGEN

Was nützt der ganze Segen, wenn man nicht einen optimalen Computer hat? Hier eine Auflistung die Ich von der Screen Fun übernommen habe:

Pentium 2 400 TNT läuft nicht
Pentium3 700 GF1 OPTIMAL
AMD 1200 GF2 OPTIMAL


Mein Fazit

Warcraft3: Reign of Chaos erzeugt ein sehr hohes Suchtpotenzial, dass Euch bis in die Nacht spielen lässt. Auch wenn nicht allzu viele Innovationen vorhanden sind, so sollte man bedenken, dass vor allem der Spielsspaß zählt und den werdet Ihr massig haben. Besser wie Command and Conquer ist dieses Spiel auf jeden Fall. Pflichtkauf!


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