WarCraft III: Reign Of Chaos (PC / Mac Spiel) Testbericht

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ab 12,07
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Erfahrungsbericht von Seizure

Hallo Dunkelheit, alte Keule!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jetzt schreibe ich auch mal was über mein neues Lieblingsspeil =)


Allgemein
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Das Spiel habe ich mir zum annehmbaren Preis von 44,95€ erstanden, ohne wirklich zu wissen, was mich erwartet. Da das Spiel aber von Blizzard produziert wurde, war meine Erwartung schon viel höher und meine Neugierde geweckt. Um es vorweg zu sagen: Das Spiel hat mich echt überrascht und es gefällt mir ganz hervorragend :)


Installation
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Da Warcraft III auf nur einer CD Platz gefunden hat, dauerte es nicht lange, es zu installieren. Die ganze Show dauerte gerade mal 10 Minuten und schon konnte ich loslegen. Nebenbei wurde noch der Editor installiert, den ich nachfolgend noch beschreiben werde.
Insgesamt ist das Spiel mit 550 Megabyte ausgekommen, was meiner kleine Festplatte sehr gelegen kommt ;)


Das Spiel
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In Warcraft III spielt man aus der AoE-Perspektive und führt eine von vier Rassen in den Krieg, oder zumindest in eine Schlacht. Anders als in vielen Strategie-Spielen kann man die Perspektive heranzoomen und um 90° drehen, wobei die Kamera leider wieder in die ursprüngliche Lage zurückgeht.
Das Spiel spielt in einer eigenen Welt, die unserem Mittelalter gleicht. Als Mensch, Ork, Untoter oder Nacht-elf darf man riesige Levels erforschen und mit bis zu elf Mitspielern im Multiplayer kämpfen.
Das Spiel erinnert sehr stark an Starcraft, vor allem die Untoten, da sie Häuser beschwören können, genauso wie die Protoss, und sie können nur auf ihrem \"verseuchten Boden\" bauen, der dem \"Kriecher\" der Zerg gleicht.
Ausserdem sind die Menüs und die Spiel-Abläufe, sowie die Eastereggs, gleichzusetzen mit Starcraft und Warcraft eins und zwei. Wer eines der drei Spiele gespielt hat, sollte gut klarkommen mit dem Spielprinzip, andere werden wohl bis zu einer Stunde dafür brauchen ;)


Die verschiedenen Modi
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Warcraft bietet viele Arten Des Spielens, also will ich sie mal kurz erklären.

Die Kampagne: In der Kampagne fängt man wahlweise mit den Missionen der Menschen an, oder mit einem kleinen Prolog, der die Story sowie die Steuerung grundlegend erklärt. Da man keine Häuser bauen muss, kann man sich voll und ganz auf seinen Helden und ein paar Einheiten konzentrieren, die man als Verstärkung bekommt.
Als Held Thrall kann man seine ersten Gegner töten und ein paar wenige Erfahrungspunkte ergattern, bis man auf der zweiten Stufe ist. Hier kann man nun eine von drei Fähigkeiten steigern, zum Beispiel einen Angriff oder einen Kriegsschrei, eine Beschörung oder eine Aura. Es gibt viele Arten von Zaubern, doch jeder Held hat nur drei von ihnen. Ist die Steigerung nun geschafft, bemerkt man schon die vierte Fähigkeit, die man aber im Prolog noch nicht erlernen kann, da man dafür auf Stufe sechs kommen muss.
Nach dem zwei Missionen langen Prolog ist die Kampagne der Menschen dran, in der man die Leitung über den jungen Prinzen Arthas übernimmt.
Ist auch die letzte Mission geschafft, kann man den Untoten helfen, die Welt zu verseuchen. Danach darf man mit den Orks die Westküste erforschen und den Nacht-Elfen Beistand leisten, bei der Rettung von Blutsbrüdern und der Verteidigung gegen die verfeindeten Untoten.
Zwischen jeder Kampagne gibt es eine gerenderte Videosequenz, in der die Qualität von Blizzard zum Vorschien kommt.
Zwischen den normalen Missionen erklären kleine Videos in Spiele-grafik die verzwickte Story und führen den Spieler immer weiter in die Geschichte hinei.

Custom Game: Im Custom Game kann man alle Multiplayer-Karten alleine oder gegen Computer-Gegner spielen. Außerdem ist es möglich, alle drei Helden zu bauen, die es zu der jeweiligen Rasse gibt. Doch sind dies nicht die Einzelspieler-Helden, sondern etwas veränderte Varianten, die die gleichen Werte, aber anderes Aussehen und Namen haben.
Im Custom Game ist es auch möglich, die Stufe 10 zu erreichen bei allen Helden.

Mehrspieler: Im Multiplayer-Spiel ist es möglich, auf vorgefertigten Karten mit seinen Freunden oder Leuten aus dem Internet zu spielen. Bis zu 12 Spieler tummeln sich im Battle.net oder im Lan auf einer kleinen Karte, um sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen oder um Computergegner dem Erdboden gleich zu machen.
Für Anfänger sind solche Partien aber nicht sehr empfehlenswert, denn es kann sein, das manche Spieler, vor allem Untote, nach drei Minuten ihre Basis samt Geschütztürmen ausgebaut haben und die ersten Attacken starten.
Die \"Newbies\" sollten sich erst noch im Custom Game gegen den Computer beweisen und die schnellste Aufbauart entdecken, oder sich im Multiplayer mit ein paar Leuten Verbünden und sich nützliche Tipps zusammensuchen.


Die Rassen
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Bei Warcraft III gibt es fünf verschiedene Völker, wovon die \"Brennende Horde\" aus nur noch zwei Einheiten besteht, den Höllen-Bestien und den Höllen-Hunden, aber trotzdem für die Geschichte wichtig ist. Neben den vier spielbaren Rassen, den Nachtelfen, Untoten, Orks und Menschen, gibt es noch viele weitere neutrale Rassen, die aber nicht weiter erwähnt werden müssen. Sie sind nur zum Leveln und für gute Gegenstände dienlich, die die Helden bei sich tragen und benutzen können.
Es gibt Drachen, Trolle, Murlocks, Golems, Yethis, Spinnen, Dämonen, Goblins, Echsen und viele mehr. Es gibt sie von Level 1 bis Level 10, wobei man einige auch anheuern kann, in sogenannten Mercenary Camps, also Söldner-Lagern. Diese können aber nicht im Level ansteigen, sondern haben eines und behalten es auch.

Nun will ich endlich die Völker erklären!


Die Menschen:
Die Menschen sind eines der Völker aus Warcraft eins und zwei, die sich wie die Terraner aus Starcraft spielen lassen. Ihre Armeen bestehen aus Zauberern, Panzern, Gyrocoptern, Schützen und Rittern, viele Einheiten kommen einem eher lächerlich für eine solche Zeit vor.
Früher, in Warcraft zwei, haben sie einen langen Krieg gegen die Orks geführt, bis sie dann endlich gewonnen hatten. Heute, 15 Jahre nach dem Krieg, bahnt sich eine erneute Schlacht an, nur mit neuem Gegner: Den Untoten.
Die Menschen haben den Vorteil, mit mehreren Arbeitern gleichzeitig ein Haus zu bauen, was die Bauzeit erheblich verringert, und die Arbeiter für ein paar Sekunden zu Milizen zu machen, was sie stärker und besser geschützt macht, wenn mal ein Gegner in ihr Lager eingedrungen ist.
Das Team sollte am besten aus ein paar Gyrocoptern, massig Schützen sowie Reitern und wenn möglich aus ein paar Priestern bestehen, die das Team automatisch heilen. Als Rückendeckung sollten Panzer, zur Belagerung, Greifenreiter zur Luftunterstützung, und Magierinnen zum verwandeln von Einheiten in Schafe mitlaufen.
Die Helden sind ein Zwerg, der kräftig austeilen kann und sich ab Level 6 vergrößern kann, sodass er noch stärkere Hiebe mit seinem Hammer ausführen kann.
Der zweite Held ist ein Erzmagier, im Single Player eine Erzmagierin, der den starken Blizzard beschwören, Wasser-Wesen erschaffen und seine Freunde ab dem sechsten Level in der Weltgeschichte herum-teleportieren kann.
Mein Fazit: unrealistisch und irgendwie zu einfach, überskillt bis zum geht-nicht-mehr.


Die Untoten:
Meine Lieblingsrasse ;) Sie wurden vom untoten Führer Ner´Zhul ausgesandt, um die Welt auf die Apokalypse vorzubereiten, auf die Invasion der brennenden Horde.
Als Todesritter ( Den Namen zu verraten wäre ein fetter Spoiler =) ) muss man erst einmal den in der Menschen-Kampagne gefallenen Ober-Totenbeschwörer Kehl`Th-zad ( ausgesprochen \"Kältusat\" ) wiederbelebn, indem man seine zerfetzten Überreste zu einem Friedhof bringt. Doch sind die Überreste nicht mehr die besten und schon am gammeln, sodass man sie in eine spezielle Urne packen muss. Danach geht es zum Angriff auf die Nacht-Elfen, da diese den mächtigen Sonnen-Brunnen bewachen, den man zum Wiederbeleben eines solch mächtigen Wesens braucht ( ***eine Frage: Warum kann man dann selbst Level-10 Helden einfach für ein bißchen Gold wiederbeleben, wenn doch der Totenbeschwörer in der Zeit seines Ablebens auf dem mickrigen Level 3 war?!*** ).
Nach dem muss man noch Dämonen beschwören und allerlei anderes Zeugs, findet es lieber selbst heraus :)
Ich habe es immer so gemacht, das ich wie die Protoss aus Starcraft erst einmal ein paar Gebäude beschworen hab und sofort Gold gefördert. Die Gebäude müssen nur angefangen werden, und schon sind die Arbeiter wieder verfügbar, das bietet einen enormen Vorteil gegenüber den anderen Rassen, da so schnell eine riesige Verteidigungslinie aufgebaut werden kann. Die Geschütztürme geben einem zusätliches Futter, was einem mehr Einheiten ermöglicht. Allerdings geht diese Grenze nur bis zu 90 Food bei allen Rassen, da die Armeen sonst zu groß werden würden.
Hat man nun also für seine Verteidigung gesorgt, kann man in Ruhe alles erforschen und schnellstmöglich ein paar Frost-Wyrms beschwören, die mächtigsten Drachen bzw. eher Lindwürmer des Spiels. Mit ihnen und den Helden kann man so ziemlich alles plattmachen, was da ist, und wenn man genug billige, neutrale Einheiten eleminiert hat sollten die Helden auch schon alleine mit ihren mächtigen Attacken auskommen.
Eine andere Taktik ist es, mit ein paar Fleischwagen, sogesehen Ballisten, Leichen einzusammeln, die praktisch am Friedhof \"gedeihen\". Mit den Wagen und ein paar Totenbeschwörern, sowie einer Menge Ghuls geht man dann zur Front, läd die Leichen ab, und stellt das Skelett-beleben mit einem rechtsklick auf das Vorgesehene Icon auf Automatik, das heißt das die Totenbeschwörer alle Leichen in einem Bestimmten Umkreis in jeweils zwei Skelett-Krieger verwandelt. Diese können dem Gegner leicht die kleinen Einheiten rauben oder die Helden aufhalten, damit diese dann von den eigenen Helden aus sicherer Entfernung platt gemacht werden können.
Eine sehr gute Taktik ist es auch, mit ein paar Ghuls, den allround-Talenten des Spiels, und mehreren Banshees zum Gegner zu fliegen, bevorzugt einem Nachtelfen, und mit den Banshees die Arbeiter zu übernehmen. Mit diesen kann man dann perfekt eine eigene Elfen-Basis aufbauen, und auch ihre Helden bauen ( Dämonenjäger und Mondpriesterin!! ). Allerdings gibt es hier eine Beschränkung: Wurde ein Held einmal gebaut, kann man nur noch zwei der anderen Rasse bauen. Wenn man als Untoter schon zwei Helden gebaut hat, darf man nur noch einen der übernommenen Rasse bauen. Das heißt, man kann insgesamt nur drei Helden haben, von welcher Rasse ist egal.
Wenn ich hier schon so viel von den Helden sage, will ich gleich mal über sie berichten! Der Lich ist meiner Meinung der schwächste Held, da er wenig Hitpoints und nur mittelmäßige Attacken hat, ist er nicht zu empfehlen, seine Level-6 Attacke, die ein kleines Gebiet für ein paar Sekunden schädigt, ist auch nicht stark genug, um gut zu sein.
Der Todesritter, also der aus dem Singleplayer, ist ein flotter Reiter und gut im Nahkampf, doch zählt bei ihm mehr der Zauber Todesmantel, der den Gegnern wahlweise Schaden zufügt, oder den eigenen Helden Hitpoints regeneriert. So kann man den Schreckenslord perfekt unterstützen. Ab dem sechsten Level kann der Todesritter sechs Tote auferstehen lassen, die einem gute Unterstützung bieten.
Der Schreckenslord, mein absoluter Favorit, ist ein Nahkämpfer, der sich nicht nur durch seine Kampfkraft sondern auch durch seine vier Zauber auszeichnet. Als ersten Zauber kann man einen Schwarm aus Fledermäusen beschwören, der einen großen Radius hat und mehreren Einheiten auf einmal schadet. Der zweite Zauber lässt Gegner für kurze Zeit schlafen, was vor allem bei gegnerischen Helden praktisch ist, denn auch Level 10 Helden werden einfach für ein paar Sekunden in das Schlummerland geschickt, während man die kleinen Einheiten zur Strecke bringen kann.
Die Aura des Schreckenslords ist extrem hilfreich am Anfang, und auch in kleineren Kämpfen ein treuer Diener. Sie gibt dem Helden, sowie den in der Nähe befindlichen Einheiten Lebensenergie zurück, wenn sie einen Gegner schlagen.
Der Level-6 Spell ist ein ziemlich netter Spruch, mit dem man kurzerhand einen Kämpfer der brennenden Horde beleben kann, der einem seelischen und phisischen Beistand beim Kämpfen leistet.
Mein Fazit: Coole Mischung aus Zerg und Protoss, viele gute Kämpfer, und nicht die leichteste Rasse! Nur mit der richtigen Taktik ein leicht zu spielendes Volk!


Die Orks:
Die Orks gleichen sehr den Menschen, und sind auch aus den Vorgängern bekannt. Sie verloren damals den Krieg, doch haben sie sich nun wieder zusammengerottet und bilden eine große Armee. Die ehemals kulturellen Orks wurden von den dunklen Mächten korrumpiert und finden erst jetzt zu ihren Traditionen zurück. In ihrer Kamagne geht es darum, an der unbekannten Westküste Fuß zu fassen, und mit den Menschen zusammen gegen die Untoten und die Nachtelfen zu bestehen.
Die Armeen sollten aus ein paar Grunzern, vielen kampfstarken Tauren, ein oder zwei Kodo-Bestien zur Unterstützung, Räubern als anti-Flieger Einheiten und wenn möglich mit einem Schamanen ausgestattet sein. Der Schamane unterstützt die Einheiten, genauso wie die Kodo-Bestien, der Räuber zwingt die Flieger zum Bodenkampf und die Tauren schlagen alle Gegner zu brei. Wenn es geht kann man noch ein paar Flügeldrachen benutzen, um wehrlose Bodeneinheiten zu vernichten, in Armeen haben sie allerdings nichts verloren! Durch ihre geringen Hitpoints sind sie ein leichtes Ziel und nur Kanonenfeuer.
Mit ein paar Katapulten bekämpfen sie Geschütztürme der Gegner aus sicherer Entfernung.
Die Helden sind extrem Kampfstark, vor allem der Tauren-Häuptling. Mit seiner Schockwelle kann er Gebäude und Einheiten leicht vernichten, da der Schuss durch mehrere Einheiten durchgeht.
Am besten ist die Attacke gegen schlecht gebaute Basen, da man mit einem Schuss z.B. alle Farmen der Menschen plattmachen kann, sodass diese ihre Armee nicht ausweiten können.
Sein Kriegsdonner lähmt und schädigt die Gegner um ihn herum und macht sie zu leichten Zielen. Ab dem sechsten Level kann er per Reinkarnation nach dem Ableben wieder auferstehen, allerdings braucht der Spruch vier Minuten, bis er wieder einsatzfähig ist.
Der Klingenmeister kann mit seinem Windlauf unsichtbar für die Gegner werden, und sie aus dem Hinterhalt angreifen. Wenn er das Spiegelbild anwendet, kann er ein paar Spiegelbilder seiner selbst erstellen, die zwar nicht kämpfen können, aber eine gute Ablenkung sind. Mit dem kritischen Schlag ist es möglich, einen wie der Name schon sagt kritischen Schlag auszuführen. Allerdings hat man nur eine gewisse Chance, das dieser Schlag auch wirklich ausgeführt wird.
Ab Level 6 kann der Klingenmeister den Klingensturm anwenden, mit dem er Gegner effektiv schädigt.
Als Scharfseher wird die Kartenerforschung extrem einfach, da man per Fernsicht ein kleines Gebiet erforschen kann. Wenn man die Fähigkeit Wildgeist gesteigert hat, ist es möglich ein paar Wölfe zu erschaffen, auf Level 3 des Zaubers sind es die starken Geisterwölfe, die sich tarnen können.
Will man ein Gebiet schwer schädigen, sollte man ab Level 6 das Erdbeben erforschen, oder die einfache Fähigkeit Kettenblitz zur Massenvernichtung von Gegnern benutzen.
Mein Fazit: Stark aber schlecht gegen Lufteinheiten. Eher eine Standardrasse.


Die Nachtelfen:
Das edle Volk war schon vor zehntausend Jahren stark in der Magie, doch wurde diese von der brennenden Legion ausgenutzt, und so entbrannte ein Kampf, der mehrere Jahre lang ging. Am Ende gewannen die Nachtelfen knapp, doch wollten sie nie wieder die Magie benutzen, damit die Dämonen nie wieder-kehren können.
Jetzt haben sie sich auf den Kampf, vor allem auf den Fernkampf spezialisiert.
In ihrer Kampagne versuchen sie sich gegen die anderen Völker zu wehren und ihr heiliges Land zu beschützen.
In einer Armee beziehen Bogenschützinnen Stellung, und helfen den Helden am Anfang zu einem hohen Level. Später im Spiel können sie zu Hippogryphen-Reiterinnen werden, die einen besseren Schaden, mehr Hitpoints und eine höhere Sichtweite besitzen. Alle Einheiten sind so gesehen nicht wichtig, außer vielleicht die Ballisten, die gut zur Belagerung sind und dank ihrer Fähigkeit des Durchschlagen mehrere Einheiten oder Gebäude nacheinander treffen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das eine Armme von neun Gryphen-Reiterinnen und den drei Helden vollkommen ausreichen, um einen Gegner plattzumachen.
Durch die praktischen Irrwische ist es möglich, ununterbrochen Holz aus den Bäumen zu fördern, ohne zum Haupthaus zurück zu laufen oder die Bäume abzuholzen.
Außerdem sind die Irrwische im Gegensatz zu den anderen Arbeitern der anderen Völker 20 Goldstück billiger, was einem einen weiteren Vorteil bringt. Durch viele Arbeiter bekommt man sehr viel Holz, und die Bäume verschwinden nicht. Und da man für Häuser und Eiheiten viel Holz braucht, ist dies sehr hilfreich. Die Irrwische haben allerdings einen Nachteil: Wenn man ein Gebäude baut, zum Beispiel ein Urtum, dann kommt der Irrwisch nicht zurück, sondern wird zu dem Gebäude. Die genannten Urtume können sich entwurzeln und sich an eine andere Stelle pflanzen, durch ein Upgrade im Haupthaus geht dies sogar noch schneller. Hinzu kommt, dass die Bäume zuschlagen können, um sich selbst zu verteidigen. Die Geschütze der Nachtelfen haben allerdings einen starken Nachteil: Sie feuern langsam und können direkt vor ihnen stehende Einheiten nicht treffen, da hilft nur aufstehen und mit den Holzfäusten zuschlagen.
Durch die Tarnfähigkeit der meisten Einheiten können sie auch Einheiten zur Verteidigung aufstellen, die dann in der Nacht unsichtbar sind, bis sie angreifen.
Nun zu den Helden:
Der beste ist meiner Meinung nach die Mond-Priesterin, da sie mit ihrer Volltreffer-Aura allen Bogenschützen mehr Schaden bringt und außerdem ab Level 6 den Sternenregen beschwören kann. Der schadet den Gegnern mit gezielten Meteorieten und zieht den Gegnern verdammt viel Lebensenergie ab. Stellt sich die Modpriesterin zu einer Verteidigungslinie und macht ihre Attacke, sind am Ende der Attacke alle Geschütze weg. Der Sengepfeil ist eine Konstante Fähigkeit, und bringt der Mondpriesterin mehr Schaden. Die Eule, die man beschwören kann, ist gut zum ausspähen von Gebieten und Gegnern und ist unbesiegbar.
Der Dämonenjäger, der Nahkämpfer der Horde, kann sich selbst in Flammen hüllen und damit den Gegnern im näheren Umkreis schaden, einen Pfeil verschießen, der dem Gegner Mana entnimmt und dieselbe Zahl an Hitpoints klaut, und er kann Ausweichen lernen, womit er den gegnerischen Attacken mit leichtigkeit ausweichen kann. Ab Level 6 verwandelt er sich auf Wunsch in einen Dämon, der extra-stark ist und zum Fernkämpfer mutiert.
Der Hüter des Hains ist ein schwacher Fernkämpfer, der die Gegner einfangen und festhalten kann, ein paar Baum-Wesen erschaffen kann, und ab dem sechsten Level die eigenen Einheiten in einem heilenden Regen regenerieren kann.
Mein Fazit: Lahm im Aufbau aber am Ende stark durch die guten Helden. Die Untoten gefallen mir aber besser :-P


Der Editor
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Der Editor des Spiels ist ein sehr sehr einfach zu bedienendes Tool, mit dem man schnell eine eigene Karte erstellen kann. Ausserdem ist es möglich, eigene Einheiten, Sprüche und Gebäude zu erschaffen. Allerding sind diese dann nur für Einzelspielerkarten nützlich, im Multiplayer sind diese verboten, Da es den Rassen vorteile geben könnte.
Wenn man die Karten zu einfach findet, oder etwas daran auszusetzen hat, kann man selbst die vorgefertigten Karten umändern, indem man z.B. mehr Gegner platziert oder die Goldmienen ertragsreicher macht.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten, z.B. könnte ein Baum mit kleinen Menschen werfen, die dann als riesige Feuer-Explosion zerschellen. Der Editor ist wärmstens zu empfehlen, wenn man alle MP-Karten auswendig kennt, und seine eigenen Abenteuer erschaffen will.
Außerdem erinnert er stark an den Starcraft-Editor =)


Die Anforderungen
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Ich habe das Spiel auf einem AMD Athlon mit 1,33Ghz-Rechner gezockt, und habe selbst mit meiner veralteten Geforce 2MX noch mächtig was aus dem Spiel herausgeholt. Auf der höchsten Detailstufe läuft es Prima, die Auflösung ist allerdings auf 1280x1024 Bildpunkten eingestellt, da mein 15-Zoll Monitor höhere Leistungen nicht bringt =)

Nach Aussage der Hersteller ist das Spiel schon ab 400Mhz spielbar, ein Freund von mir hat es mit einem 350-er zum Laufen gebracht.


Die Grafik
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Auch wenn eine Spielezeitschrift die Helden des Spiels sowie die Einheiten als \"putzige Zeitgenossen in knuffigem Comicstil\" bezeichnet hat, ist das Spiel doch sehr düster und bietet eine Genre-fremde, gute 3D-Grafik. Die Effekte sehen gut aus, auch die Schatten sind schön geworden. Durch viele Licht und Wasser-Effekte sieht die Welt lebendig und schön aus... wenn man nicht als Untoter spielt ;)


Animationen
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Die Animationen sind ein Grenzfall bei Warcraft3. Da ich gerne darauf achte, wie die Models der Figuren gestaltet sind, und sie sich bewegen, muss ich hier sehr kritisch sein. Die Einheiten haben alle nur ein oder zwei Bewegungsabläufe, die allerdings sehr gut in das Spiel passen. Auch die Menschen in den Video-Sequenzen laufen irgendwie komisch, doch sind sie im Kampf sehr schön in Szene gesetzt.
Doch um mich auch hier einmal festzusetzen betrachte ich einfach die Render-Sequenzen, die wirklich ohne makel sind und wunderbar aussehen.


Sound
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Die Musik ist sehr schön auf das Spiel angepasst und ist stimmig. Auch die Sprachausgabe ist gut gemacht. Mit der Stimmensynchronheit und der deutschen Version haperts da vielleicht ein wenig, doch die einzigen echt nervigen Sounds sind die vom Todesritter, der einen fortwährrend als Dummkopf bezeichnet.
Bei der Übersetzung sei zu sagen, dass die englische Version deutlich besser ist als die deutsche, da zum Beispiel die normalerweise immer grummeligen Orks als gepflegte Deutsche Kultur-liebhaber rüberkommen. Das cool dahingesagte \"work work\" der Peons ( Orks ) wird mit einem deutlich und gelangweilt ausgesprochenem \"Arbeit, Arbeit\" übersetzt.
Aber auch wenn die Völker sich alle gleich anhören ist die Übersetzung doch verständlich und wenigstens noch etwas zu verkraften.


Mein Fazit
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Warcraft III ist echt was für Strategen oder welche, die die Vorgänger oder Starcraft gespielt haben. Im Multiplayer macht das Spiel extrem Spaß, auch gegen Computer-Gegner.
Da das Spiel einsteigerfreundlich und grafisch sehr gut ist, gebe ich ihm die beste Note!
Mein Spiel des Sommers!


Cu, Seizure, auch auf ciao.com!

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