Erfahrungsbericht von raggy
Nicht unbedingt "lehrreich" - aber sicher viel Spass
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"Was Frauen wollen ... Das will ich auch wissen", sagte mein Freund. Gesagt getan, am Samstag war sowieso Regenwetter - also war Kino angesagt.
Erste Zweifel kamen mir, als ich feststellte, dass dieser Film "ab 6 Jahren" ist. Eine Kiddy-Komodie - hoffentlich nicht ...
Neben uns im Kino eine junge Mutter mit einem wohl 8 Jahre alten Jungen, hinter uns eine "Bande" von ca. 12 bis 14-jährigen Mädchen.
Na dann ...
Ich muss sagen, es war ein absolutes Vergnügen - zumindest 3/4 des Filmes lang.
Mel Gibson als "Nick": der typische Mann - Macho, Schönling, ziemlich erfolgreich, aber keine Ahnung von Frauen. Er arbeitet in einer Werbefirma. Und steht kurz vor einem neuen Karrieresprung.
Da passiert es: sein Chef (Alan Alda - bekannt aus MASH) setzt ihm einen neuen "Creative Director" vor die Nase. Und ausgerechnet eine Frau !!! Und sie sieht gut aus und ist nicht dumm. Volle Breitseite Angriff auf Nicky's Ego.
Natürlich versucht er, die neue Chefin zu boykottieren und sich gleichzeitig weiter in den Mittelpunkt zu stellen. Mit wenig Erfolg.
Bei einem Selbstversuch mit typisch weiblichen Produkten, für die seine neue Chefin Werbung machen will, gerät alles ausser Kontrolle. Nick landet fast mit dem laufenden Fön in der Badewanne.
Am nächsten Tag ist alles anders. Er hört ... die Gedanken der Frauen in seiner Umgebung. Was er da alles zu hören bekommt ....
Nun Nick wäre nicht, wer er ist, wenn er nicht versuchen würde, aus dieser neuen Situation seine Vorteile herauszuschlagen .....
Mel Gibson zeigt hier mal wieder, dass er ein exzellenter Schauspieler ist, der eine Rolle wirklich "verkörpern" kann. Seine Darstellung ist einmalig und überzeugend. Ob als Macho, als Lachobjekt (mit Nagellack, Stützstrumpfhose und PushUp-BH), als Vater der seine halbwüchsige Tochter nicht versteht oder als Mann, der eine Frau erobern will. Damit spielt er die anderen Darsteller fast an die Wand.
Dabei sind doch auch die anderen Darsteller gut:
Helen Hunt als "Darcy" (Nick's neue Chefin und "Widersacherin") ist sehr natürlich und überzeugend. Alan Alda als Firmenboss, der so langsam die Welt nicht mehr versteht. Und Nick's Tochter (da habe ich doch den Namen der Schauspielerin vergessen), typischer Teenie: verzogen aber mit den üblichen Problemen.
Der Film beginnt mit einem furiosen Tempo. Wir konnten uns zeitweise vor Lachen kaum halten. Dabei artet es aber nie in flachen Witz oder Klamauk aus.
Und er bringt auch eine kleine und nicht unwichtige "Botschaft" herrüber: was wäre, wenn Männer wirklich hören könnten, was Frauen denken. Es hat Vorteile und Nachteile, was der Film mit viel Spass vermittelt, was uns aber auch ein wenig zum Nachdenken anregen sollte.
Natürlich muss es auch eine Liebesgeschichte geben ... Und die lässt den Film gegen Ende leider etwas langweilig, langatmig und durchschnittlich werden. Da fehlt es dann an Tempo und wird - nicht ganz passend - zu romatisch und dramatisch.
Nicht nur wir hatten unseren Spass an dem Film, auch die meisten Zuschauer im Kino. Allerdings - für Kid's mit 6 Jahren ist dieser Film nicht unbedingt geeignet. Nicht, dass er irgendwo nicht jugendfrei oder gar "schlüpfrig" wäre - aber ich denke, Kinder in diesem Alter verstehen einfach viele der Gags nicht gut genug, um diese wirklich nachzuvollziehen und Spass daran zu haben. So ab dem Teenie-Alter passt es dann, wie wir auch beim Publikum merkten. Und nach oben sind vom Alter her sicher keine Grenzen gesetzt. Vorausgesetzt, man mag deartige Komodien überhaupt.
Alles in allem hat es sich für uns gelohnt, den Film anzuschauen.
Wir würden ihn gerne nochmal ansehen, denn manche Gag's und Situationen sind einfach einzigartig lustig (Mel Gibson entfernt sich die Haare an den Beinen mit Heisswachs ....).
Abgesehen von den Längen gegen Ende des Filmes ist er super und wirklich zu empfehlen.
Erste Zweifel kamen mir, als ich feststellte, dass dieser Film "ab 6 Jahren" ist. Eine Kiddy-Komodie - hoffentlich nicht ...
Neben uns im Kino eine junge Mutter mit einem wohl 8 Jahre alten Jungen, hinter uns eine "Bande" von ca. 12 bis 14-jährigen Mädchen.
Na dann ...
Ich muss sagen, es war ein absolutes Vergnügen - zumindest 3/4 des Filmes lang.
Mel Gibson als "Nick": der typische Mann - Macho, Schönling, ziemlich erfolgreich, aber keine Ahnung von Frauen. Er arbeitet in einer Werbefirma. Und steht kurz vor einem neuen Karrieresprung.
Da passiert es: sein Chef (Alan Alda - bekannt aus MASH) setzt ihm einen neuen "Creative Director" vor die Nase. Und ausgerechnet eine Frau !!! Und sie sieht gut aus und ist nicht dumm. Volle Breitseite Angriff auf Nicky's Ego.
Natürlich versucht er, die neue Chefin zu boykottieren und sich gleichzeitig weiter in den Mittelpunkt zu stellen. Mit wenig Erfolg.
Bei einem Selbstversuch mit typisch weiblichen Produkten, für die seine neue Chefin Werbung machen will, gerät alles ausser Kontrolle. Nick landet fast mit dem laufenden Fön in der Badewanne.
Am nächsten Tag ist alles anders. Er hört ... die Gedanken der Frauen in seiner Umgebung. Was er da alles zu hören bekommt ....
Nun Nick wäre nicht, wer er ist, wenn er nicht versuchen würde, aus dieser neuen Situation seine Vorteile herauszuschlagen .....
Mel Gibson zeigt hier mal wieder, dass er ein exzellenter Schauspieler ist, der eine Rolle wirklich "verkörpern" kann. Seine Darstellung ist einmalig und überzeugend. Ob als Macho, als Lachobjekt (mit Nagellack, Stützstrumpfhose und PushUp-BH), als Vater der seine halbwüchsige Tochter nicht versteht oder als Mann, der eine Frau erobern will. Damit spielt er die anderen Darsteller fast an die Wand.
Dabei sind doch auch die anderen Darsteller gut:
Helen Hunt als "Darcy" (Nick's neue Chefin und "Widersacherin") ist sehr natürlich und überzeugend. Alan Alda als Firmenboss, der so langsam die Welt nicht mehr versteht. Und Nick's Tochter (da habe ich doch den Namen der Schauspielerin vergessen), typischer Teenie: verzogen aber mit den üblichen Problemen.
Der Film beginnt mit einem furiosen Tempo. Wir konnten uns zeitweise vor Lachen kaum halten. Dabei artet es aber nie in flachen Witz oder Klamauk aus.
Und er bringt auch eine kleine und nicht unwichtige "Botschaft" herrüber: was wäre, wenn Männer wirklich hören könnten, was Frauen denken. Es hat Vorteile und Nachteile, was der Film mit viel Spass vermittelt, was uns aber auch ein wenig zum Nachdenken anregen sollte.
Natürlich muss es auch eine Liebesgeschichte geben ... Und die lässt den Film gegen Ende leider etwas langweilig, langatmig und durchschnittlich werden. Da fehlt es dann an Tempo und wird - nicht ganz passend - zu romatisch und dramatisch.
Nicht nur wir hatten unseren Spass an dem Film, auch die meisten Zuschauer im Kino. Allerdings - für Kid's mit 6 Jahren ist dieser Film nicht unbedingt geeignet. Nicht, dass er irgendwo nicht jugendfrei oder gar "schlüpfrig" wäre - aber ich denke, Kinder in diesem Alter verstehen einfach viele der Gags nicht gut genug, um diese wirklich nachzuvollziehen und Spass daran zu haben. So ab dem Teenie-Alter passt es dann, wie wir auch beim Publikum merkten. Und nach oben sind vom Alter her sicher keine Grenzen gesetzt. Vorausgesetzt, man mag deartige Komodien überhaupt.
Alles in allem hat es sich für uns gelohnt, den Film anzuschauen.
Wir würden ihn gerne nochmal ansehen, denn manche Gag's und Situationen sind einfach einzigartig lustig (Mel Gibson entfernt sich die Haare an den Beinen mit Heisswachs ....).
Abgesehen von den Längen gegen Ende des Filmes ist er super und wirklich zu empfehlen.
8 Bewertungen, 1 Kommentar
-
19.02.2002, 10:50 Uhr von SuperGirly
Bewertung: sehr hilfreichWirklich ein schöner Film - kann ich auch sehr empfehlen. Gruss, Sandra ;-)
Bewerten / Kommentar schreiben