Weihnachtsgans Testbericht

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Erfahrungsbericht von Babba

Nicht nur Weihnachten lecker

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hier geht es zwar um eine Weihnachtsgans, doch die kann man auch an anderen Tagen essen. Bei uns in Deutschland ist es überwiegend üblich, eine Gans am ersten Weihnachtstag zu essen, manche verschieben dies aber auch auf Neujahr oder anderes Festtage.
Eine Gans schmeckt eigentlich immer, so kann man sie eben auch einfach so mal am Wochenende machen, wenn einem danach ist. Aufwendig ist das Essen nicht besonders, doch die Gans hat natürlich ihren Preis. Was eine Gans nun in Euro kostet, kann ich nicht angeben, da wir klassisch zu Weihnachten unsere Gans gegessen haben.

Die Zutaten:
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Eine Gans, je nach Belieben frisch oder gefrohren,

etwas Salz,

kochend heißes Wasser,

eine Tüte Backflaumen,

zwei Boskopäpfel und

etwas Majoran.

Als Beilage bietet sich Rotkohl mit Kartoffeln oder Knödeln an, dazu natürlich dann noch eine Soße.

Die Zubereitung:
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Die Gans wird ausgenommen, meistens ist sie das ja schon, doch die Innereien wie Magen, Darm, Herz und auch der Hals lieben oft im Bauch der Gans. Nun wäscht man sie einmal gründlich ab, untersucht, ob auch alle Feder entfernt sind.
Die noch feuchte Gans wird mit Salz eingerieben und auf einen Bräter gelegt. In den offenen Bauch gibt man nun die Füllung, die folgendermaßen zubereitet wird:

Die Äpfel schälen und klein schneiden, mit den Backpflaumen in einer Schüssel gut vermengen und mit etwas Maroran würzen. Diese Füllung gibt man nun mit einem Löffel den Bauch der Gans und verschließt diese mit Rouladenspießen.

Ist die Gans gefüllt wird sie im Bräter mit heißem Wasser übergossen und in den Ofen geschoben. Hier wird sie nun bei 180 Grad ca. 5 - 6 Stunden gebraten. Zwischendurch sollte die Gans immer wieder mit Wasser übergossen werden, denn nur so wird sie schön knusprig. Dazu nimmt man am besten eine Kelle und gießt das Wasser und den Bratensaft der Gans immer wieder über die Gans im Bräter.
Nach 3 Stunden werden die Innereien aus der Gans erst in den Bräter gelegt, die würden sonst vergaren. ob die Gans gut ist, das kann man an der Farbe der Haut sehen, ist sie schön goldbraun, dann ist die Gans fertig. Lieber auf niedrieger Temperatur braten, und dann etwas länger, als wenn man sie zu heiß brät, dann schmeckt sie nicht, ist innen zäh und außen verkohlt.

In der Zwischenzeit kann man die Kartoffeln schälen und kochen, wie auch den Rotkohl zubereiten. Da Rotkohl hier seine eigene Kategorie hat, werde ich über die Zubereitung nichts weiter schreiben, das kommt dann in der korrekten Kategorie.

Da zu diesem Gericht auch eine Soße gehört, eine Gans bekanntlich aber sehr fett ist und man aus dem Bratensaft somit keine Soße zubereiten kann, haben wir inzwischen unserer Vorliebe für Gefro Soßen gefunden, wo wir aus der Bratensoße eine Soße kochen.

Dazu braucht man:

500 ml Milch und
2 Eßl. Soßenpulver von Gefro.

Die Milch aufkochen und das Pulver hinneingeben. Das Ganze noch einmal eine Minute aufkochen lassen, schon ist die Soße fertig. Die wird von meiner Frau gekocht, während ich die Gans zerlege.

Meine Meinung:
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So eine Gans schmeckt wirklich sehr lecker, gewohnheitsmäßig gibt es sie bei uns zu Weihnachten, weil es Tradition ist. Doch auch schon zu anderen Anlässen gab es bei uns eine Gans. Viel Arbeit macht die Zubereitung nicht, denn die Gans brät im Ofen von alleine, muß nur regelmäßig übergossen werden.
Zeitaufwendig ist das Gericht jedoch, da die Gans sehr lange im Ofen braucht. Rechtzeitiges Aufstehen ist somit angesagt. Aus diesem Grund wird die Gans bei uns vor dem Frühsück in den Ofen gestellt, so können wir in Ruhe frühstücken, während der Ofen seine Arbeit macht. Alles andere, wie Rotkohl, Kartoffeln und Soße hat noch ausreichend Zeit.

Und so lange es noch kalt ist, kann man gut eine Gans essen, aber am besten schmeckt sie eben doch zu Weihnachten..... .

19 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Angel05

    03.03.2002, 12:29 Uhr von Angel05
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gans ist nicht so meine Welt. Viele Grüße! Angel05

  • interola

    01.03.2002, 09:24 Uhr von interola
    Bewertung: sehr hilfreich

    trotzdem gibt es bei uns Gans nur zu Weihnachten