Weleda Mandel Wohltuende Feuchtigkeitspflege Testbericht

ab 7,79
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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  gut
  • Einziehen:  sehr schnell
  • Geruch:  sehr angenehm
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Ergiebigkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von dreamweb

Relativ teure Gesichts-Creme mit mittelmäßiger Wirkung

1
  • Wirkung:  schlecht
  • Geruch:  sehr angenehm
  • Verträglichkeit:  durchschnittlich

Pro:

gute pflanzliche Inhaltsstoffe, ohne Tierversuche

Kontra:

Versprochene Wirkung bleibt aus, relativ teuer

Empfehlung:

Nein

Da ich immer wieder nach neuen Gesichtscremes Ausschau halte, und gerade Weleda einen sehr guten Ruf hinsichtlich verwendeter Inhaltsstoffe hat, habe ich mir vor einiger Zeit die Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme für sensible Haut gekauft. Mittlerweile habe ich die Tube aufgebraucht. Hier meine Meinung zu diesem Produkt:


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WARUM DIE WELEDA MANDEL FEUCHTIGKEITSCREME?


Zum einen gebe ich zu, hier habe ich die Wahl wegen des Namens Weleda getroffen. Die Marke kenne ich von anderen Proudkten her und war bisher sehr damit zufrieden. Zudem gefiel mit bei der Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme auch das Produktversprechen von Weleda.

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Weleda Produktversprechen:

Die ganzheitliche WELEDA Mandel-Gesichtspflege harmonisiert sensible Haut: sie schützt, ohne abzuschließen, sie besänftigt, ohne die natürlichen Hautfunktionen zu beeinträchtigen, sie stabilisiert, ohne zu belasten. Und sie unterstützt den natürlichen Hautschutzmantel.

Die Kompositionen aus wertvollen, hautverträglichen Natursubstanzen sind unparfümiert und ermöglichen selbst bei zu Allergien neigender Haut eine ganzheitliche Pflege. Feinstes Mandelöl, zart duftendes Pflaumenkernöl und natürliche Feuchtigkeitsspender regen die Selbstregulierungskräfte sanft an, sodass auch irritierte Haut ihr natürliches Gleichgewicht zurückerlangen kann.

Auf der Packung befinden sich zusätzlich noch folgende Angaben:
Frei von synthetischen Farb- und Konservierungsstoffen und Rohstoffen auf Mineralölbasis. Unparfümiert. Dermatologisch getestet.
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Wenn ich mir das durchlese, bin ich begeistert. Denn ich selbst leider unter sensibler Haut, die manchmal sogar zu einem Spannungsgefühl leidet. Somit ist eine stabilisierende und schützende Creme, wie Weleda sie anbietet, auf den ersten Blick äußerst geeignet für meine Haut.

Für mich war also dieses Produktversprechen sehr wichtig. Aber auf der anderen Seite ist Weleda auch dafür bekannt, hauptsächlich pflanzliche Inhaltsstoffe zu verwenden und keine Tierversuche durchzuführen. Auch das ist einer der Gründe, weshalb ich mir diese Creme mitgenommen habe, obwohl die 30 ml Tube zu 8,95 im Handel nicht gerade sehr günstig ist.

Wie schon oben genannt, waren hier für mich aber auch die Inhaltsstoffe sehr wichtig. Diese sind auf der Verpackung abgedruckt. Schon optisch ist es ein Genus, nicht zig chemische Begriffe hier lesen zu müssen.

Hier die Angabe der Inhaltsstoffe:
Wasser, Mandelöl, Alkohol, Fettsäureglycerid, Glycerin, Bienenwachshydrolysat, Pflaumenkernöl, Xanthan (natürlicher Quellstoff), Milchsäure.

Bis auf den Punkt Alkohol gefallen mir die Inhaltsstoffe sehr gut. Und wahrscheinlich hat auch der Alkohol seine Daseinsberechtigung. Schade, nur dass hier kein Hinweis vorhanden ist, dass der Alkohol planzlichen Ursprungs ist. Das kommt bei einigen Deklarationen von Cremes natürlichen Ursprungs öfters vor. Uns somit haben diese Inhaltsstoffe auch mit dazu geführt, das ich mir die Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme gekauft habe.


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ERFAHRUNGEN


Die Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme erhält man in einer Tube, die sich wiederum in einer Pappschachtel befindet. Auf der Pappschachtel und in einer Papierbeilage findet man alle Angaben zum Produkt. In der Beilag wird allerdings auch Reklame für die anderen Weleda Produkte der Mandelserie gemacht. Die Tube selbst ist aus Metall und äußerlich rosa gefärbt - wie auch die Umverpackung.

Ich habe mich hier bewußt für eine Tube entschieden, weil diese gegenüber dem Cremetöpfchen einige Vorteile hat. So kommt man normalerweise nur mit dem Teil der Creme in Kontakt, den man auch entnimmt. Bei einem Töpfchen geht man ja mit dem Finger hinein und so entsteht auch ein Kontakt mit der Creme, die man nicht verwendet. Das ist nicht so hygienisch als wenn man diese Creme nicht berührt. Im Handel werden dafür separate Entnahmelöffelchen bzw. -spachtel angeboten. Ich selbst verwende die allerdings nicht. Somit wahrt eine Tube die Hygiene sicherer.

Des weiteren eignen sich insbesondere für mich die Tuben schon aus dem Grund, dass ich oft unterwegs bin. Somit muss ich auch meine Cremes sehr oft transportieren. Bei einem Topf wird dann eine Creme eben auch durch den Transport im Koffer hin- und hergesschleudert, so dass sich die Creme sehr oft am Topfdeckel befindet. Das sieht nicht nur unappetitlich aus sondern ist meiner Meinung nach auch unhygienisch, weil es da schneller austrocknet oder an den Rand der Cremedose gelangt. Gerade bei flüssigeren Cremes wie der Mandel Feuchtigkeitscremes geschieht dieses sehr schnell. Etwas besser geht es bei festen Cremes. Allerdings werden zur Behandlung sensibler Haut meiner Erfahrung nach eher flüssigere also nur leicht dickflüssige Cremes angeboten. Hier ist eine Tube die optimale Form, weil diese auch beim Transport alles sauber und sicher in der Tube hält.

Die Nachteile einer Tube liegen allerdings darin, dass man sie normalerweise nie so ausnutzen kann, wie dieses bei einer Cremedose der Fall ist. Letztere bekommt man bis auf den letzten Cremetropfen geleert. Bei einer Tube gelingt dieses nicht hundertprozentig. Dennoch gibt es Tricks, mit denen man eine Tube etwas besser leeren kann. Man muss sich nur etwas mehr Mühe geben und beispielsweise eine Metalltube gut von hinten ausdrücken und dann immer einrollen.

Die Tube aus dem leichten Metall hat einen Plastikdeckel, den man einfach zum Auf- und Zudrehen der Tube nutzt. Dazu braucht man hier nicht viel Kraft. Die Creme ist weiß, von relativ flüssiger Konsistenz und garade noch als dickflüssig zu bezeichnen. Der Geruch ist angenehm. Beim Entnehmen und Auftragen der Creme bemerkt man einen dezenten aber doch gut wahrnehmbaren Mandelgeruch. Der Geruch entspricht eher der Süßmandel als der Bittermandel. Den Bittermandelgeruch mag ich selbst nicht so gerne, daher freut mich das sehr.

Aufpassen muss man ein wenig mit der Tube. Denn dadurch, dass die Creme relativ flüssig ist, muss man vorsichtig durch Druck auf die Tube steuern, dass nicht zu viel der Creme auf die Fingerspitzen gerät. Ich selbst nehme nur eine Erbsen- bis Haselnussgroßes Menge. Die reicht dann für mein Gesicht aus. Wenn mir zu viel auf die Finger geraten ist, dann kommt auch mein Hals in den Genuss der Feuchtigkeitscreme.

Die Creme lässt sich sehr gut einreiben. Fast meint man, die Haut saugt sie auf. Nach dem Auftragen allerdings kommt es mir vor, als ob sich Inhaltsstoffe so mit in meine Haut legen, dass sie stören. Es ist ein Gefühl, als ob man zu viel des Guten getan hat. Das Gesichtsgefühl ist leicht spannend, obwohl ich gemerkt habe, dass hier Flüssigkeit eingedrungen ist. Es fällt mir schwer, das korrekte Gefühl auszudrücken, auf alle Fälle ist es nicht sehr angenehm. Nach einer Weile verschwindet übrigens dieses seltsame störend-spannende Hautgefühl.

Da ich die Tube jetzt schon aufgebraucht habe, kann ich auch sagen, dass ich nicht so begeistert von dieser Creme bin. Die Haut fühlt sich nur mittelmässig gepflegt an und im Gegensatz zu anderen Cremes für sensible Haut ist die Weleda Mandel Feuchtigkeistcreme nicht nur realtiv teuer sondern auch wenig wirksam. Zumdindestens Miaras Gesichtshaut fühlt sich hiermit nicht geschützt und gut gepflegt. Sehr schade, denn bisher war ich mit den Weleda Pflegeprodukten sehr zufrieden. Da ich selbst unter Allergien leide, kann es natürlich sein, dass ich doch auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagiere, das will ich nicht ausschließen. Ich selbst werde mir diese Creme daher auch nicht mehr kaufen.

Die Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme kann man sowohl als Tages- als auch als Nachtcreme verwenden. Sie gilt als genzheitliche Gesichtspflegecreme. Ich selbst habe sie als Tagescreme verwendet. Denn wenigstens für die Nacht wollte ich eine anspruchsvollere regenierendere Pflege für meine Haut haben. In der Kombination ist die Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme gerade noch empfehlenswert. Allerdings habe ich auch bei Tagescremes schon wesentlich bessere Produkte kennen gelernt.

Mit der Handhabung der Tube und der Haltbarkeit der Creme in dieser Tube war ich sehr zufrieden. Die Metalltube aus dem nicht so festen Metall kann man sehr gut ausdrücken, so dass man kaum Reste hat. Zudem gibt es noch die Möglichkeit für Sparfüchse, dass man eine Tube aufschneidet. Auch das ist bei dem Material noch machbar. Ich selbst habe das aber noch nicht gemacht. Ein Minirestchen in einer Tube überlebe ich noch.


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TIPP


Meinen Lesern rate ich dazu, sich im Reformhaus oder in der Apotheke eine Probe der Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme geben zu lassen. Denn dort gibt es neben den Originalprodukten auch immer die Proben. Ich selbst habe das nicht gemacht und daher viel Geld für eine Creme ausgegeben, die bei mir eher mittelmässig gewirkt hat. Gerade in Reformhäusern, wo man noch Beratung erhält, bekommt man bei Anfragen nach einem Produkt oder dem Zeigen von Interesse für eine Creme sehr einfach Proben von Markenprodukten.


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DATEN


Produkt: Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme für empfindliche Haut
Art: pflanzliche Gesichtscreme in 30 ml Tube
Anwendung: Als Tages- und Nachtcreme
Hersteller: Weleda in Schwäbisch Gmünd und Wien
Preis: 8,95 (oder mehr) Euro
Erhältlich: Reformhäuser, Apotheken, dm-drogerie Märkte


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FAZIT


Die Weleda Mandel Feuchtigkeitscreme ist eine Gesichtscreme, die mich selbst etwas enttäuscht hat. Zumindestens bei mir hat sich bis zum Schluss des Verwendens nicht die von Weleda angepriesene gut schützende und stabilisierende Wirkung herausgestellt. Trotz der vielen natürlichen Inhaltsstoffe werde ich daher diese Creme auch nicht empfehlen.

Liebe Grüße Miara

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