Wenn Katzen zum Tierarzt müssen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
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Erfahrungsbericht von Cleopatra1972
Jedes Mal ein Riesendrama...
Pro:
Dient der Gesundheit der Katze
Kontra:
Erzeugt sehr viel Stress bei Tier und Mensch...
Empfehlung:
Ja
Sobald ich den Transportkorb (so ein geflochtenes Ding) vom Schrank runterhole, weiß \"Madame\" schon gleich, dass mal wieder ein Besuch bei \"Tante\" Dr. fällig ist... Dass dieses Transportbehältnis die Katze schützen soll, will einfach nicht in ihr kleines Gehirnchen, statt dessen betrachtet das \"Schnuffelchen\" den Kennel als ihren größten Feind! Dass es mir allein um ihre Gesundheit geht, will sie einfach nicht begreifen. Ab dem Moment bin ich für den Rest des Tages \"die blöde Kuh\"!!!
Zunächst einmal muss ich es irgendwie schaffen, die Katze in den Flur zu verfrachten und sämtliche Türen (zur Küche, zum Bad, zum Wohnzimmer und zum Schlafzimmer) fest verschließen. Und dann heißt es einfach beherzt zupacken - in diesem Fall ins Nackenfell und von unten das Hinterteilchen abstützen (sonst wird die Katze verletzt...) - und in den Kennel verfrachten. Im Auto gibt\'s dann erst mal große Gejammere \"Lass mir hier raus! Ich will wieder heim!\", worauf ich allerdings nur herzlich wenig achte.
In der Praxis beginnt der zweite Teil des Dramas: Zunächst einmal müssen die Tierärztin, ihre Arzthelferin und ich selbst dicke Handschuhe anziehen (steht übrigens auch so in \"Cleo\"\'s Patientenakte...). Eine (in der Regel ich) postiert sich vor dem Kennel, damit die Katze im Notfall festgehalten werden kann. Die Tierärztin greift \"todesmutig\" in den Kennel und versucht, die festgekrallte Patscherchen vom Korbgeflecht zu lösen. Die Arzthelferin steht nebendran und dreht den Korb einfach auf den Kopf. Irgendwann wird die Katze ja wohl mal so schlau sein und rauskommen... Aber nicht mit meinem \"Hexchen\"! Nein, die ist so was von stur, dass sie stundenlang in dieser Haltung aushält...
Dritter Drama-Akt: Fiebermessen! Eine Demütigung für jede Katze... \"Monsterchen\" hockt sich auf ihre vier Buchstaben und klemmt den Schwanz zwischen die Hinterbeine. Die Katze dazu zu bringen, doch bitte mal aufzustehen und den Schwanz anzuheben, hätte herzlich wenig Sinn. Also muss wieder einmal sanfte Gewalt angewendet werden...
Kaum sind wir wieder zu Hause, beginnt Teil vier des Dramas: Flucht in die hinterste Ecke. Die \"blöde Kuh\" (ich!) wird für den Rest des Tages keines Blickes mehr gewürdigt. Aber bitte schön \"Sheba\" und Milch bzw. Sahne her... Am nächsten Tag herrscht dann wieder schönste Eintracht \"Ich hab\' Dich ja soooooo lieb!\" \"*brummel* *schnurrrrr*\"
Zunächst einmal muss ich es irgendwie schaffen, die Katze in den Flur zu verfrachten und sämtliche Türen (zur Küche, zum Bad, zum Wohnzimmer und zum Schlafzimmer) fest verschließen. Und dann heißt es einfach beherzt zupacken - in diesem Fall ins Nackenfell und von unten das Hinterteilchen abstützen (sonst wird die Katze verletzt...) - und in den Kennel verfrachten. Im Auto gibt\'s dann erst mal große Gejammere \"Lass mir hier raus! Ich will wieder heim!\", worauf ich allerdings nur herzlich wenig achte.
In der Praxis beginnt der zweite Teil des Dramas: Zunächst einmal müssen die Tierärztin, ihre Arzthelferin und ich selbst dicke Handschuhe anziehen (steht übrigens auch so in \"Cleo\"\'s Patientenakte...). Eine (in der Regel ich) postiert sich vor dem Kennel, damit die Katze im Notfall festgehalten werden kann. Die Tierärztin greift \"todesmutig\" in den Kennel und versucht, die festgekrallte Patscherchen vom Korbgeflecht zu lösen. Die Arzthelferin steht nebendran und dreht den Korb einfach auf den Kopf. Irgendwann wird die Katze ja wohl mal so schlau sein und rauskommen... Aber nicht mit meinem \"Hexchen\"! Nein, die ist so was von stur, dass sie stundenlang in dieser Haltung aushält...
Dritter Drama-Akt: Fiebermessen! Eine Demütigung für jede Katze... \"Monsterchen\" hockt sich auf ihre vier Buchstaben und klemmt den Schwanz zwischen die Hinterbeine. Die Katze dazu zu bringen, doch bitte mal aufzustehen und den Schwanz anzuheben, hätte herzlich wenig Sinn. Also muss wieder einmal sanfte Gewalt angewendet werden...
Kaum sind wir wieder zu Hause, beginnt Teil vier des Dramas: Flucht in die hinterste Ecke. Die \"blöde Kuh\" (ich!) wird für den Rest des Tages keines Blickes mehr gewürdigt. Aber bitte schön \"Sheba\" und Milch bzw. Sahne her... Am nächsten Tag herrscht dann wieder schönste Eintracht \"Ich hab\' Dich ja soooooo lieb!\" \"*brummel* *schnurrrrr*\"
8 Bewertungen, 1 Kommentar
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03.09.2004, 15:26 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichMein Kater spinnt regelrecht wenn er den Transportkorb sieht, ist jedesmal ein Kampf, hinterher ist alles wieder gut, lieben Gruß Uschi.
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