Westhighland White Terrier Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Familientauglichkeit:
- Pflegeaufwand:
- Futterkosten:
- Platzbedarf:
Erfahrungsbericht von Mondenkind
Hallo, hier bin Ich!!!
Pro:
Ein Freund für das Leben
Kontra:
Man sollte sich grundsätzlich nur dann einen Hund anschaffen, wenn man Erfahrung hat und Verantwortungsgefühl
Empfehlung:
Ja
... und das im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man sich einen Westie angeschafft hat...
Seit 4 Jahren bin ich im Besitz meines Westies, oder ich in seinem?! Das lässt sich immer sehr schwer sagen, aber meiner Meinung nach, besitzt er mich eher als ich ihn
Ich habe Sinclair als Welpen von einer angesehenen Züchterin gekauft ( was nicht gerade billig war, zu der Zeit waren es noch 1500 DM). Die Züchterin gab mir aber das Welpenfutter mit, ein Buch wo Rezepte drin stehen und viele Pflege- und Erziehungstips.
Also nun mal zu meiner Meinung über Westies:
Sie sind robust, frech, kuschelig, nicht unbedingt Pflegeleicht, aber in der Handhabung recht einfach, wenn man sich mit Hunden etwas auskennt! Da ich einen \"natürlichen\" Hund wollte, habe ich ihm auch nur die Grundregeln beigebracht, aber dazu später.
Westies sind kinderlieb, Widerstandfähig, verschmust und verspielt, aber auch stur und exzentrisch. Sie können auch lange richtig eingeschnappt sein, wenn sie sich im Recht fühlen, schon fast wie wir Menschen, ausserdem sind sie Verfressen bis zum Umfallen.
Größe: Weibchen liegen mit 28 cm noch im Rahmen ( wenn man sie zur Zucht haben möchte) und Rüden mit 30 cm, obwohl da auch schon einige Abstriche gemacht werden, wenn der Zuchtverein im Stammbaum sieht, das es sowieso eine große Abstammungslinie ist.
Fell: weiß, weich, Deckhaar drahtig, am Bauch sollte es länger sein.
Augen und Nase: schwarz umrandete dunkelbraune Augen (sieht aus wie geschminkt), groß und mandelförmig, die Nase sollte schwarz sein und Herzförmig, durch die vielen Überzüchtungen, werden aber vom Zuchtrichter auch dunkelbraune Nasen zugelassen.
Pflege: Spätestens nach 3 Monaten sollte man mit dem Hund zum Friseur gehen und ihn trimmen lassen, bitte nicht Scheren!!!! Getrimmt wird immer von Hand, man sollte sich das, dem Hund zuliebe auch von dem Friseur bestätigen lassen, denn wenn man das Fell scheren lääst, macht man damit das, vor Wetter schützende Deckhaar kaputt! Trimmen kostet zwischen 30€ und 40€, dauert zwar länger als scheren, aber ist wie gesagt, für den Hund und sein Fell besser. Beim Hundefriseur sollte man darauf achten, dass dieser auch die Pfoten und Ohren nachschaut, dass sich da keine Fremdkörper festsetzen.
Selber pflegen sollte man den Hund indem man ihn jedem Morgen und Abend gründlich bürstet und gerade in den warmen Monaten, nach Zecken untersucht. Man sollte seine Pfoten im Sommer nach kleinen Steinen und anderen Fremdkörpern untersuchen und im Winter mit Vaseline eincremen, damit die Pfoten sich durch das Streusalz nicht entzünden. Weiterhin sollte man auch mal in sein Schnäuzchen schauen, denn Westies haben die Angewohnheit, wie kleine Kinder, auf allem herumzukauen, inklusive Steine und Stöcke, deren Splitter sich in den Zahnzwischenräumen festsetzen können.
Haltung und Handhabung:
Auch ein Westie sollte genug Auslauf haben, den der Hund mitunter wirklich selber bestimmt, denn man sollte sich klar sein, das ein Westie sich nicht so leicht umhauen lässt! Und da er ja ursprünglich ein Jagdhund ist, will er beschäftigt sein.
Man sollte regelmässig und ausgiebig mit ihm spielen.
Futter: sollte man sich mit dem Züchter oder dem Tierarzt absprechen, denn nicht jeder Westie verträgt dasselbe Futter, wie vielleicht ein anderer. Da diese Rasse sehr zur Überzüchtung neigt, gibt es hin und wieder Futtermittelallergien, die sich durch Hautausschlag und Pfoten kauen bemerkbar machen.Und auch wenn man dem Blick dieses wunderbaren Wesens nicht widerstehen kann, er sollte wirklich nur nach Anleitung gefüttert werden, denn wie ich oben schon erwähnte, er frisst bis zum Umfallen, dass liegt in seiner Natur. Also muss man ihn ab und an auch mal bremsen, zum Beispiel bei Leckerlis die er für sein Leben gern vertilgt.
Erziehung:
Jeder der sich für so ein Tier entscheidet, sollte sich klar darüber sein, als was er es sieht! Will man es verschenken, ist das nicht so gut, denn diese Flamme könnte schnell verlöschen. Will man einen lieben netten verschmusten Hund ist der Westie zwar sehr gut geeignet dafür, aber man sollte nicht vergessen, das er seinen eigenen Kopf hat und den auch durchsetzt (Sturheit), was sich dann auch mal durch knurren oder gelegentliches Zwicken bemerkbar macht.
Wenn man den Hund in seiner eigentlichen Natur belassen will, sollte man ihm aber trotzdem einige Regeln beibringen, die wären: Sitz, Platz, bei Fuss, bleib und Steh oder Halt! Sonst könnte es zu einigen Schwierigkeiten kommen.
Grenzen nimmt der Westie nur ungern an, nur mit \"Erpressungsversuchen\", wenn man Leckerlis gibt, ist er der allerliebste und süßeste Hund den man haben kann, aber wehe er ist eingeschnappt, dann will er in Ruhe gelassen werden und kommt auch aus seiner Ecke nicht so schnell hervor, dass Beste in diesem Falle ist, wie bei Kindern, einfach nur ausschnappen lassen, sonst macht man die eigene Autorität als Rudelführer kaputt. Und diese Chance nimmt ein Westie nur zu gern wahr, denn er hat ein (manchmal zu) gesundes Selbstbewusstsein, was (meiner Meinung nach) schon beinahe an Lebensmüde grenzt (wenn er sich mit Hunden anlegt, die 3 mal so groß sind wie er)!
Alles in allem: Wenn man sich einen Westie kauft, ist man immer beschäftigt, erlebt viele tolle Sachen (manchmal auch nicht so tolle), ist ausgelastet, hat Spass und Freude. Man schafft sich einen Freund fürs Leben, wenn man ihn zu nehmen weiß.
Kurz und Bündig: er ist ein Gefährte für das Leben!
Seit 4 Jahren bin ich im Besitz meines Westies, oder ich in seinem?! Das lässt sich immer sehr schwer sagen, aber meiner Meinung nach, besitzt er mich eher als ich ihn
Ich habe Sinclair als Welpen von einer angesehenen Züchterin gekauft ( was nicht gerade billig war, zu der Zeit waren es noch 1500 DM). Die Züchterin gab mir aber das Welpenfutter mit, ein Buch wo Rezepte drin stehen und viele Pflege- und Erziehungstips.
Also nun mal zu meiner Meinung über Westies:
Sie sind robust, frech, kuschelig, nicht unbedingt Pflegeleicht, aber in der Handhabung recht einfach, wenn man sich mit Hunden etwas auskennt! Da ich einen \"natürlichen\" Hund wollte, habe ich ihm auch nur die Grundregeln beigebracht, aber dazu später.
Westies sind kinderlieb, Widerstandfähig, verschmust und verspielt, aber auch stur und exzentrisch. Sie können auch lange richtig eingeschnappt sein, wenn sie sich im Recht fühlen, schon fast wie wir Menschen, ausserdem sind sie Verfressen bis zum Umfallen.
Größe: Weibchen liegen mit 28 cm noch im Rahmen ( wenn man sie zur Zucht haben möchte) und Rüden mit 30 cm, obwohl da auch schon einige Abstriche gemacht werden, wenn der Zuchtverein im Stammbaum sieht, das es sowieso eine große Abstammungslinie ist.
Fell: weiß, weich, Deckhaar drahtig, am Bauch sollte es länger sein.
Augen und Nase: schwarz umrandete dunkelbraune Augen (sieht aus wie geschminkt), groß und mandelförmig, die Nase sollte schwarz sein und Herzförmig, durch die vielen Überzüchtungen, werden aber vom Zuchtrichter auch dunkelbraune Nasen zugelassen.
Pflege: Spätestens nach 3 Monaten sollte man mit dem Hund zum Friseur gehen und ihn trimmen lassen, bitte nicht Scheren!!!! Getrimmt wird immer von Hand, man sollte sich das, dem Hund zuliebe auch von dem Friseur bestätigen lassen, denn wenn man das Fell scheren lääst, macht man damit das, vor Wetter schützende Deckhaar kaputt! Trimmen kostet zwischen 30€ und 40€, dauert zwar länger als scheren, aber ist wie gesagt, für den Hund und sein Fell besser. Beim Hundefriseur sollte man darauf achten, dass dieser auch die Pfoten und Ohren nachschaut, dass sich da keine Fremdkörper festsetzen.
Selber pflegen sollte man den Hund indem man ihn jedem Morgen und Abend gründlich bürstet und gerade in den warmen Monaten, nach Zecken untersucht. Man sollte seine Pfoten im Sommer nach kleinen Steinen und anderen Fremdkörpern untersuchen und im Winter mit Vaseline eincremen, damit die Pfoten sich durch das Streusalz nicht entzünden. Weiterhin sollte man auch mal in sein Schnäuzchen schauen, denn Westies haben die Angewohnheit, wie kleine Kinder, auf allem herumzukauen, inklusive Steine und Stöcke, deren Splitter sich in den Zahnzwischenräumen festsetzen können.
Haltung und Handhabung:
Auch ein Westie sollte genug Auslauf haben, den der Hund mitunter wirklich selber bestimmt, denn man sollte sich klar sein, das ein Westie sich nicht so leicht umhauen lässt! Und da er ja ursprünglich ein Jagdhund ist, will er beschäftigt sein.
Man sollte regelmässig und ausgiebig mit ihm spielen.
Futter: sollte man sich mit dem Züchter oder dem Tierarzt absprechen, denn nicht jeder Westie verträgt dasselbe Futter, wie vielleicht ein anderer. Da diese Rasse sehr zur Überzüchtung neigt, gibt es hin und wieder Futtermittelallergien, die sich durch Hautausschlag und Pfoten kauen bemerkbar machen.Und auch wenn man dem Blick dieses wunderbaren Wesens nicht widerstehen kann, er sollte wirklich nur nach Anleitung gefüttert werden, denn wie ich oben schon erwähnte, er frisst bis zum Umfallen, dass liegt in seiner Natur. Also muss man ihn ab und an auch mal bremsen, zum Beispiel bei Leckerlis die er für sein Leben gern vertilgt.
Erziehung:
Jeder der sich für so ein Tier entscheidet, sollte sich klar darüber sein, als was er es sieht! Will man es verschenken, ist das nicht so gut, denn diese Flamme könnte schnell verlöschen. Will man einen lieben netten verschmusten Hund ist der Westie zwar sehr gut geeignet dafür, aber man sollte nicht vergessen, das er seinen eigenen Kopf hat und den auch durchsetzt (Sturheit), was sich dann auch mal durch knurren oder gelegentliches Zwicken bemerkbar macht.
Wenn man den Hund in seiner eigentlichen Natur belassen will, sollte man ihm aber trotzdem einige Regeln beibringen, die wären: Sitz, Platz, bei Fuss, bleib und Steh oder Halt! Sonst könnte es zu einigen Schwierigkeiten kommen.
Grenzen nimmt der Westie nur ungern an, nur mit \"Erpressungsversuchen\", wenn man Leckerlis gibt, ist er der allerliebste und süßeste Hund den man haben kann, aber wehe er ist eingeschnappt, dann will er in Ruhe gelassen werden und kommt auch aus seiner Ecke nicht so schnell hervor, dass Beste in diesem Falle ist, wie bei Kindern, einfach nur ausschnappen lassen, sonst macht man die eigene Autorität als Rudelführer kaputt. Und diese Chance nimmt ein Westie nur zu gern wahr, denn er hat ein (manchmal zu) gesundes Selbstbewusstsein, was (meiner Meinung nach) schon beinahe an Lebensmüde grenzt (wenn er sich mit Hunden anlegt, die 3 mal so groß sind wie er)!
Alles in allem: Wenn man sich einen Westie kauft, ist man immer beschäftigt, erlebt viele tolle Sachen (manchmal auch nicht so tolle), ist ausgelastet, hat Spass und Freude. Man schafft sich einen Freund fürs Leben, wenn man ihn zu nehmen weiß.
Kurz und Bündig: er ist ein Gefährte für das Leben!
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