Westminster Abbey Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von newsboard
WESTMINSTER ABBEY PARLAMENT BIGBEN könnt Ihr sehn
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wo schlägt das Herz Londons. Der alte Tower, Palast, Gefängnis, Museum, Gruselfestung mit Fleischfressern (Beaf Eaters) ist das Londons Herz, vielleicht St. Pauls, das englische Gegenstück zum Petersdom in Rom? Die City of London, geschäftig und voller Leben?
Da gibt es den Trafalgar Square, rechteckig, wie der Name sagt, benannt mach Nelsons Sieges- und Todesort, den Admiral mit einer überlebensgroßen Säule ehrend, genannt das Herz des Britischen Empire, oder Piccadilly Circus, kreisrund, mit dem Eros genannten Engel in der Mitte, das pulsierende Herz des living, singing, swinging London, all das sind Herzen Londons, - hier gibt es eben viele Herzen, jedes für sich zu einem bestimmten Körper, einem bestimmten Thema gehörend.
Für mich ist das eigentliche Herz des, sagen wir touristischen London, wie auch des politischen der letzten britischen Jahrhunderte Westminster, auf deutsch übrigens das Münster = Kirche im Westen. Hier gibt es nicht nur Scotland Yard, eigentlich Schottischer Hof, das berühmte Polizeipräsidium Londons, die meisten Ministerien und am westlichen Rande mit dem Buckingham Palast die Stadtresidenz und den Hauptwohnsitz der Königin, sondern den eigentlichen alten Kern mit der alten Westminster Abbey, was soviel heißt wie Abtei Westliches Münster, und das Parlament, mit als Eckturm dem bekannten BigBen-Uhrenturm, dessen Erbauer, wohl nicht nur rein zufällig Benjamin hieß.
Meine besondere Liebe gilt seit vielen Jahren dem Westminster Palast, dem alten Königspalast Eduards des Bekenners, auf dessen Mauern sich uns heute die Häusern des Parlaments, auf englisch Houses of Parliament (english), in der Mehrzahl, um auszudrücken, befinden.
Interessant ist dabei, dass es eigentlich zwei gibt, das House of Lords (wäre ein Senat, Adelige die nicht gewählt werden) und das House of Commons (das bürgerliche, politische Parlament), hervorzuheben, rein äußerlich, dass schon der Baustil den Rangunterschied erkennen ließ und lässt, - stolz, hoch aufgerichtet und eben adelig turmhoch überlegen das schmalere, schlankere aber hohe House of Lords, - für optisch interessierte auf im Vorfeld als solches zu erkennen, - da steht vor dem großen Portal das stolze Reiterstandbild des ritterlichsten und edelsten Königs, des Kreuzfahrers Richard Löwenherz, eigentlich Richard Coeur de Lion, denn der sprach ja eigentlich als Normanne Französisch.
Da macht sich das House of Commons mit seinem größeren, weiter ausgedehnten, aber flacheren, weniger hoch gebauten Komplex schon erheblich bescheidener. Auch hier finden wir ein passendes Standbild. Im Mittelalterlichen Dress, stolz erhobenen Hauptes, aber zu Fuß, steht hier Richard Cromwell, der Führer der bürgerlichen Revolution gegen das Königshaus der Stuarts, der den König Charls II hinrichten ließ.
Das erhabene und interessanteste am Bürgerlichen Parlament ist dann auch der seinerseits wieder das Oberhaus überragende Bauelement ist der stolze Big Ben, die schönste Turmuhr der Welt, wie wenigstens die Londoner behaupten.
Da beide Häuser des Parlaments noch aktiv politisch genutzt werden, wer kennt nicht aus dem (Britischen oder sonstigen) Fernsehen die oft übertragenen Rededuelle der Politiker, kann man diese normaler weise nicht von innen besichtigen. Eine einfache, aber vorher vorzubereitende Ausnahme stellen die Besuchergalerien dar, sozusagen die „Wildcard“ oder „Strangers Gallery“ eben die Galerie für Fremde, wo man sich zu bestimmten Zeiten anstellen kann, und mit Glück eingelassen wird.
Wieder ein anderes Thema ist den Parlament von der der Themse abgewandten Seite gegenüberliegende Westminster Abbey, die eigentlich die ursprüngliche, alte Schlosskirche darstellt, die ihrerseits von je her zum Westminsterpalast gehörte.
Diese ist nicht zu verwechseln mit der einige Schritte weiter liegenden Westminster Cathedral, die erheblich später errichtet wurde und die wichtigste Katholische Kirche Londons ist. Hier ist also, wie gesagt, die Abtei das höhere Gotteshaus, die Westminster Abbey könnte man getrost auch die Krönungskathedrale des Englischen Könige und Königinnen nennen.
Hier wurde schon 1066 Wilhelm der Eroberer, eigentlich der Herzog der Normandie, zum König gekrönt, und so nach ihm alle weiteren Regenten des Landes. Im Inneren erinnert die Abbey eher an den Kölner Dom. In diesem würdigen Umfeld wurden dann der Einfachheit halber auch fast alle Könige und Königinnen begraben, neben ihnen wurden aber auch bedeutende Persönlichkeiten der Kunst und der Kultur geehrt, jeweils durch einen schönen Gedenkstein, so wird auch z.B. an Shakespeare, Händel oder Churchhill erinnert. Hier wird ein Freund von Geschichte, Kunst und Architektur der Britischen Inseln jederzeit voll auf seine kosten kommen. Hier lohnt sich locker ein Tage der Muße und der Betrachtung der Einzelheiten. Da die dieses Kathedrale der Öffentlichkeit voll zugänglich ist, brauchen wir nur die Öffnungszeiten zu respektieren um Zugang zu erhalten, um auf der sicheren Seite zu sein, dann sind alle Bereiche geöffnet, sollten wir nicht vor 10,00 oder nicht nach 17,00 kommen, davor oder danach sind nur Teilbereiche zugänglich.
Da gibt es den Trafalgar Square, rechteckig, wie der Name sagt, benannt mach Nelsons Sieges- und Todesort, den Admiral mit einer überlebensgroßen Säule ehrend, genannt das Herz des Britischen Empire, oder Piccadilly Circus, kreisrund, mit dem Eros genannten Engel in der Mitte, das pulsierende Herz des living, singing, swinging London, all das sind Herzen Londons, - hier gibt es eben viele Herzen, jedes für sich zu einem bestimmten Körper, einem bestimmten Thema gehörend.
Für mich ist das eigentliche Herz des, sagen wir touristischen London, wie auch des politischen der letzten britischen Jahrhunderte Westminster, auf deutsch übrigens das Münster = Kirche im Westen. Hier gibt es nicht nur Scotland Yard, eigentlich Schottischer Hof, das berühmte Polizeipräsidium Londons, die meisten Ministerien und am westlichen Rande mit dem Buckingham Palast die Stadtresidenz und den Hauptwohnsitz der Königin, sondern den eigentlichen alten Kern mit der alten Westminster Abbey, was soviel heißt wie Abtei Westliches Münster, und das Parlament, mit als Eckturm dem bekannten BigBen-Uhrenturm, dessen Erbauer, wohl nicht nur rein zufällig Benjamin hieß.
Meine besondere Liebe gilt seit vielen Jahren dem Westminster Palast, dem alten Königspalast Eduards des Bekenners, auf dessen Mauern sich uns heute die Häusern des Parlaments, auf englisch Houses of Parliament (english), in der Mehrzahl, um auszudrücken, befinden.
Interessant ist dabei, dass es eigentlich zwei gibt, das House of Lords (wäre ein Senat, Adelige die nicht gewählt werden) und das House of Commons (das bürgerliche, politische Parlament), hervorzuheben, rein äußerlich, dass schon der Baustil den Rangunterschied erkennen ließ und lässt, - stolz, hoch aufgerichtet und eben adelig turmhoch überlegen das schmalere, schlankere aber hohe House of Lords, - für optisch interessierte auf im Vorfeld als solches zu erkennen, - da steht vor dem großen Portal das stolze Reiterstandbild des ritterlichsten und edelsten Königs, des Kreuzfahrers Richard Löwenherz, eigentlich Richard Coeur de Lion, denn der sprach ja eigentlich als Normanne Französisch.
Da macht sich das House of Commons mit seinem größeren, weiter ausgedehnten, aber flacheren, weniger hoch gebauten Komplex schon erheblich bescheidener. Auch hier finden wir ein passendes Standbild. Im Mittelalterlichen Dress, stolz erhobenen Hauptes, aber zu Fuß, steht hier Richard Cromwell, der Führer der bürgerlichen Revolution gegen das Königshaus der Stuarts, der den König Charls II hinrichten ließ.
Das erhabene und interessanteste am Bürgerlichen Parlament ist dann auch der seinerseits wieder das Oberhaus überragende Bauelement ist der stolze Big Ben, die schönste Turmuhr der Welt, wie wenigstens die Londoner behaupten.
Da beide Häuser des Parlaments noch aktiv politisch genutzt werden, wer kennt nicht aus dem (Britischen oder sonstigen) Fernsehen die oft übertragenen Rededuelle der Politiker, kann man diese normaler weise nicht von innen besichtigen. Eine einfache, aber vorher vorzubereitende Ausnahme stellen die Besuchergalerien dar, sozusagen die „Wildcard“ oder „Strangers Gallery“ eben die Galerie für Fremde, wo man sich zu bestimmten Zeiten anstellen kann, und mit Glück eingelassen wird.
Wieder ein anderes Thema ist den Parlament von der der Themse abgewandten Seite gegenüberliegende Westminster Abbey, die eigentlich die ursprüngliche, alte Schlosskirche darstellt, die ihrerseits von je her zum Westminsterpalast gehörte.
Diese ist nicht zu verwechseln mit der einige Schritte weiter liegenden Westminster Cathedral, die erheblich später errichtet wurde und die wichtigste Katholische Kirche Londons ist. Hier ist also, wie gesagt, die Abtei das höhere Gotteshaus, die Westminster Abbey könnte man getrost auch die Krönungskathedrale des Englischen Könige und Königinnen nennen.
Hier wurde schon 1066 Wilhelm der Eroberer, eigentlich der Herzog der Normandie, zum König gekrönt, und so nach ihm alle weiteren Regenten des Landes. Im Inneren erinnert die Abbey eher an den Kölner Dom. In diesem würdigen Umfeld wurden dann der Einfachheit halber auch fast alle Könige und Königinnen begraben, neben ihnen wurden aber auch bedeutende Persönlichkeiten der Kunst und der Kultur geehrt, jeweils durch einen schönen Gedenkstein, so wird auch z.B. an Shakespeare, Händel oder Churchhill erinnert. Hier wird ein Freund von Geschichte, Kunst und Architektur der Britischen Inseln jederzeit voll auf seine kosten kommen. Hier lohnt sich locker ein Tage der Muße und der Betrachtung der Einzelheiten. Da die dieses Kathedrale der Öffentlichkeit voll zugänglich ist, brauchen wir nur die Öffnungszeiten zu respektieren um Zugang zu erhalten, um auf der sicheren Seite zu sein, dann sind alle Bereiche geöffnet, sollten wir nicht vor 10,00 oder nicht nach 17,00 kommen, davor oder danach sind nur Teilbereiche zugänglich.
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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24.02.2002, 16:35 Uhr von proggi
Bewertung: sehr hilfreichWirklich ein super Bericht. ciao proggi
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