White Sands Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von mawirtz
Weißer als weiß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zuerst einmal ein dickes Dankeschön an YOPI, die meinen Wunsch innerhalb von nur 2 Stunden realisiert haben!
In der Nähe der Stadt Alamogordo im US- Bundesstaat New Mexico befindet sich am nördlichen Ende der Chihuahua Wüste im Tularosa Becken das White Sands National Monument, eine weiße Dünenlandschaft aus Gips. Bekannter dürfte die gleichnamige Raketenbasis sein, die direkt an das National Monument angrenzt...
Der Gips, aus dem diese 275 Quadratmeilen große Düne besteht, lagerte sich vor 250 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Sees ab. Diese gipshaltigen Ablagerungen wurden während der Bildung der Rocky Mountains vor 70 Millionen Jahren aufgewölbt, diese Kuppel brach vor 10 Millionen Jahren ein und so entstand das Tularosa Becken. Die Niederschläge in den umliegenden Gebirgen wuschen den wasserlöslichen Gips aus dem Gestein und trugen in mit in das abflusslose Tularosa Becken. Das Wasser verdampfte, und zurück blieben Selenitkristalle, welche durch die Kräfte der Natur weiter erodierten. Schließlich entstand feiner weißer Gipssand, der vom Wind zu einer einmaligen Dünenlandschaft geformt wurde.
Das White Sands National Monument erschließt man am besten mit dem Auto auf dem Dune Drive. Von hier aus hat man eine grandiose Aussicht auf die schönsten Dünen. Viele Haltemöglichkeiten mit Informationstafeln machen den Besuch zu einem lehrreichen Erlebnis. Natürlich gibt es auch ein Visitor Center in einem historischen Adobe- Bau mit geologischen Exponaten und vielen wichtigen Informationen über die Dünen, Flora und Fauna. Während der Sommermonate kann man auch an geführten Touren teilnehmen, mehr Info im Visitor Center. Dort kann man sich auch verpflegen und es gibt Trinkwasser.
Tagsüber bekommt man kaum Tiere zu Gesicht, denn wie in der heißen Wüste so üblich konzentrieren sich die animalischen Aktivitäten auf die Nacht. Die Tiere sind an ihre Umgebung hervorragend angepasst - alle weiß! Natürlich kann man Photos der Tiere im Visitor Center bewundern, am meisten haben mich die weißen Lizards fasziniert...
Die beste Zeit zum Photographieren sind Sonnenauf- und Untergang, wenn die schneeweißem Dünen die Farben des Himmels spiegeln. Ich empfehle dringend die Benutzung eines Skylight- Filters, nicht nur wegen der starken UV- Strahlung, sondern vor allem, um zu verhindern, dass die Objektive Schaden nehmen...
Wir waren zur Mittagszeit dort und sind fast schneeblind geworden. Umgeben von Sand, der weißer als weiß die Wüstensonne reflektiert, leisteten uns die dunklen Sonnenbrillen und Sunblocker einen Wahnsinnsdienst... dazu der obligatorisch blaue Himmel der Wüste New Mexicos - es war ein perfekter Tag. Vor allem das Sand Surfing hat einen Heidenspaß gemacht (und das ist sogar erlaubt!): auf die Düne raufklettern, und dann mit ordentlich Anlauf runterrutschen (am besten barfuß trotz der Verletzungsgefahr), eine Riesengaudi nicht nur für Kids... der Sand kriecht natürlich in alle Körperöffnungen und Kleidungsfalten, und noch ein Jahr später habe ich „Souvenirs\" von White Sands gefunden, weißer feiner Sand, der glitzert wie Diamanten...
Diese entrückte Landschaft ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Für den Besuch im White Sands National Monument sollte man etwa 2 bis 3 Stunden einplanen (je nachdem, was man vorhat, für Photo Sessions natürlich mehr ;o]). Gute Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung gibt es in Alamogordo, etwa 15 Meilen entfernt. Von der Qualität des primitiven Campgrounds habe ich mich nicht überzeugen können, weiß aber aus Erfahrung, dass diese Plätze nur die allernotwendigsten Installationen haben...
In der Nähe der Stadt Alamogordo im US- Bundesstaat New Mexico befindet sich am nördlichen Ende der Chihuahua Wüste im Tularosa Becken das White Sands National Monument, eine weiße Dünenlandschaft aus Gips. Bekannter dürfte die gleichnamige Raketenbasis sein, die direkt an das National Monument angrenzt...
Der Gips, aus dem diese 275 Quadratmeilen große Düne besteht, lagerte sich vor 250 Millionen Jahren am Grunde eines flachen Sees ab. Diese gipshaltigen Ablagerungen wurden während der Bildung der Rocky Mountains vor 70 Millionen Jahren aufgewölbt, diese Kuppel brach vor 10 Millionen Jahren ein und so entstand das Tularosa Becken. Die Niederschläge in den umliegenden Gebirgen wuschen den wasserlöslichen Gips aus dem Gestein und trugen in mit in das abflusslose Tularosa Becken. Das Wasser verdampfte, und zurück blieben Selenitkristalle, welche durch die Kräfte der Natur weiter erodierten. Schließlich entstand feiner weißer Gipssand, der vom Wind zu einer einmaligen Dünenlandschaft geformt wurde.
Das White Sands National Monument erschließt man am besten mit dem Auto auf dem Dune Drive. Von hier aus hat man eine grandiose Aussicht auf die schönsten Dünen. Viele Haltemöglichkeiten mit Informationstafeln machen den Besuch zu einem lehrreichen Erlebnis. Natürlich gibt es auch ein Visitor Center in einem historischen Adobe- Bau mit geologischen Exponaten und vielen wichtigen Informationen über die Dünen, Flora und Fauna. Während der Sommermonate kann man auch an geführten Touren teilnehmen, mehr Info im Visitor Center. Dort kann man sich auch verpflegen und es gibt Trinkwasser.
Tagsüber bekommt man kaum Tiere zu Gesicht, denn wie in der heißen Wüste so üblich konzentrieren sich die animalischen Aktivitäten auf die Nacht. Die Tiere sind an ihre Umgebung hervorragend angepasst - alle weiß! Natürlich kann man Photos der Tiere im Visitor Center bewundern, am meisten haben mich die weißen Lizards fasziniert...
Die beste Zeit zum Photographieren sind Sonnenauf- und Untergang, wenn die schneeweißem Dünen die Farben des Himmels spiegeln. Ich empfehle dringend die Benutzung eines Skylight- Filters, nicht nur wegen der starken UV- Strahlung, sondern vor allem, um zu verhindern, dass die Objektive Schaden nehmen...
Wir waren zur Mittagszeit dort und sind fast schneeblind geworden. Umgeben von Sand, der weißer als weiß die Wüstensonne reflektiert, leisteten uns die dunklen Sonnenbrillen und Sunblocker einen Wahnsinnsdienst... dazu der obligatorisch blaue Himmel der Wüste New Mexicos - es war ein perfekter Tag. Vor allem das Sand Surfing hat einen Heidenspaß gemacht (und das ist sogar erlaubt!): auf die Düne raufklettern, und dann mit ordentlich Anlauf runterrutschen (am besten barfuß trotz der Verletzungsgefahr), eine Riesengaudi nicht nur für Kids... der Sand kriecht natürlich in alle Körperöffnungen und Kleidungsfalten, und noch ein Jahr später habe ich „Souvenirs\" von White Sands gefunden, weißer feiner Sand, der glitzert wie Diamanten...
Diese entrückte Landschaft ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Für den Besuch im White Sands National Monument sollte man etwa 2 bis 3 Stunden einplanen (je nachdem, was man vorhat, für Photo Sessions natürlich mehr ;o]). Gute Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung gibt es in Alamogordo, etwa 15 Meilen entfernt. Von der Qualität des primitiven Campgrounds habe ich mich nicht überzeugen können, weiß aber aus Erfahrung, dass diese Plätze nur die allernotwendigsten Installationen haben...
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