Whoa, Nelly! - Nelly Furtado Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von DieEine
That Girl acts too tough, tough, tough (Update)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn mich jemand nach meinem Sommerhit 2001 fragt, muß ich gar nicht lange überlegen, denn das war ganz klar "I´m like a bird" von Nelly Furtado.
Wie das bei mir öfter so ist, hab ich irgendwann mal das Video gesehen, wo eine Frau durch die Gegend schwebt. Normalerweise schalte ich bei Popmusik ja immer um, aber diese Frau hatte Superstars an, was sie mir schon sehr sympathisch machte. Nach ein paar Sekunden war ich auch von dem Song und ihrer Stimme so fasziniert, daß an ein Umschalten gar nicht mehr zu denken war.
Da der Song zu der Zeit auch sehr oft im Radio lief und ich nicht viel Zeit hatte in neue Platten reinzuhören, hab ich es den ganzen Sommer nicht für nötig gehalten in das Album der 21jährigen, charismatischen Kanadierin rein zu hören.
Erst jetzt, wo sie mit einem Grammy für den besten Popsong einer Sängerin ausgezeichnet wurde, hab ich mir das Album bei meiner Schwester ausgeliehen und den CD-player mal auf Dauer-Repeat gestellt.
Nelly Furtado selbst sagt "I am impressed when music matters, when genres are broken, when spirits are lifted, when people make a difference, and when people are true to themselves."
Für einen ungewöhmlichen Umgang mit einzelnen Genres ist sie selbst eigentlisch schon das beste Beispiel. Nelly spielt unter anderem Gitarre, Ukulele und Posaune, singt in Englisch, Portugiesich und Hindi und hat kein Problem damit zu ihren musikalischen Wurzeln, die sie mit Lionel Ritchie, den Beatles, Ice-T und Paula Abdul angibt, zu stehen.
Ich habe also von den 13 Tracks des Album einiges erwartet. Meine Erwartungen an ein musikalisches Feuerwerk, das sich selbstbewußt über alle Kategorien hinwegsetzt, wurden zwar erfüllt, aber so ganz begeistert hat mich das mittlerweile vergoldete Debütwerk nicht.
Die eher poppigen Nummern wie "Hey Man, "I´m like a bird" und "Turn off the light" gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich hier von poppig spreche, dann bezieh ich mich da eher auf die Geschwindigkeit, denn Nelly Furtado macht keine typische Popmusik. Bei ihr hört man richtige Instrumente und merkt, daß sie mit viel Hingabe singt und ihr die Leider auch allesamt etwas bedeuten.
Daß man nicht gut daran tut, ihre Musik irgendwie in Verbindung mit Pop zu setzen, wird in ihrer neusten Auskopplung "Shit on the radio" sehr schön deutlich: "You liked me til you heard my shit on the radio, well I hate to say, but pop ain´t going solo...".
"Whoa, Nelly" legt anfangs ein wirklich hohes Tempo vor, was aber zum Ende des Albums stark abschwächt. Zwar setzt Nelly Furtado mit Stücken wie "Trynna finda way", "Well, well" und "My love grows deeper every day" Akzente und gibt einen kleinen Einblick in ihr musikalisches Repertoire und ihre Unangepaßtheit an einen Stil, aber Lieder wie die Latino-angehauchte Ballade "Scared of you" und auch "Onde estas" plätschern fast unerträglich lange dahin und schreien förmlich nach der Skip-Taste.
Zugute halten kann man hier aber die unverwechselbare Stimme und die erotische Sprache, in der hier gesungen wird.
Abschließend kann ich sagen, daß von Nelly Furtado in Zukunft noch einiges erwarten kann und da wäre es doch schade, wenn man das Debütwerk nicht im Schrank stehen hat. Mit einem programmierbaren CD-Player kann man sich ja auch nur die Stücke anhören, die einem gefallen und die sind bei "Whoa" Nelly ganz klar in der Überzahl!
Wie das bei mir öfter so ist, hab ich irgendwann mal das Video gesehen, wo eine Frau durch die Gegend schwebt. Normalerweise schalte ich bei Popmusik ja immer um, aber diese Frau hatte Superstars an, was sie mir schon sehr sympathisch machte. Nach ein paar Sekunden war ich auch von dem Song und ihrer Stimme so fasziniert, daß an ein Umschalten gar nicht mehr zu denken war.
Da der Song zu der Zeit auch sehr oft im Radio lief und ich nicht viel Zeit hatte in neue Platten reinzuhören, hab ich es den ganzen Sommer nicht für nötig gehalten in das Album der 21jährigen, charismatischen Kanadierin rein zu hören.
Erst jetzt, wo sie mit einem Grammy für den besten Popsong einer Sängerin ausgezeichnet wurde, hab ich mir das Album bei meiner Schwester ausgeliehen und den CD-player mal auf Dauer-Repeat gestellt.
Nelly Furtado selbst sagt "I am impressed when music matters, when genres are broken, when spirits are lifted, when people make a difference, and when people are true to themselves."
Für einen ungewöhmlichen Umgang mit einzelnen Genres ist sie selbst eigentlisch schon das beste Beispiel. Nelly spielt unter anderem Gitarre, Ukulele und Posaune, singt in Englisch, Portugiesich und Hindi und hat kein Problem damit zu ihren musikalischen Wurzeln, die sie mit Lionel Ritchie, den Beatles, Ice-T und Paula Abdul angibt, zu stehen.
Ich habe also von den 13 Tracks des Album einiges erwartet. Meine Erwartungen an ein musikalisches Feuerwerk, das sich selbstbewußt über alle Kategorien hinwegsetzt, wurden zwar erfüllt, aber so ganz begeistert hat mich das mittlerweile vergoldete Debütwerk nicht.
Die eher poppigen Nummern wie "Hey Man, "I´m like a bird" und "Turn off the light" gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich hier von poppig spreche, dann bezieh ich mich da eher auf die Geschwindigkeit, denn Nelly Furtado macht keine typische Popmusik. Bei ihr hört man richtige Instrumente und merkt, daß sie mit viel Hingabe singt und ihr die Leider auch allesamt etwas bedeuten.
Daß man nicht gut daran tut, ihre Musik irgendwie in Verbindung mit Pop zu setzen, wird in ihrer neusten Auskopplung "Shit on the radio" sehr schön deutlich: "You liked me til you heard my shit on the radio, well I hate to say, but pop ain´t going solo...".
"Whoa, Nelly" legt anfangs ein wirklich hohes Tempo vor, was aber zum Ende des Albums stark abschwächt. Zwar setzt Nelly Furtado mit Stücken wie "Trynna finda way", "Well, well" und "My love grows deeper every day" Akzente und gibt einen kleinen Einblick in ihr musikalisches Repertoire und ihre Unangepaßtheit an einen Stil, aber Lieder wie die Latino-angehauchte Ballade "Scared of you" und auch "Onde estas" plätschern fast unerträglich lange dahin und schreien förmlich nach der Skip-Taste.
Zugute halten kann man hier aber die unverwechselbare Stimme und die erotische Sprache, in der hier gesungen wird.
Abschließend kann ich sagen, daß von Nelly Furtado in Zukunft noch einiges erwarten kann und da wäre es doch schade, wenn man das Debütwerk nicht im Schrank stehen hat. Mit einem programmierbaren CD-Player kann man sich ja auch nur die Stücke anhören, die einem gefallen und die sind bei "Whoa" Nelly ganz klar in der Überzahl!
20 Bewertungen, 2 Kommentare
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19.06.2006, 13:36 Uhr von sentinel1701
Bewertung: nicht hilfreichNein nein ich bekomme hier keine lieder vorgestellt.welche lieder sind drauf?wieviele?wie klingen sie?mit dem wort irgendwie nicht pop kann ich nichts anfangen,wo ist das gefühl das uns nelly zeigen will?musik ist gefühle und bilder.bei deinem testbericht
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12.03.2002, 01:37 Uhr von DerMolf
Bewertung: sehr hilfreichSehr nützlich findet auch... der Molf
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