Willkomm Höft - Begrüßungshafen Testbericht

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Erfahrungsbericht von Jakini

In den Ferien Hamburg kennenlernen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie wir zu Willkomm Höft kamen:
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Vor den Ferien habe ich einige alte Kinderbücher gelesen, mit dabei die Bände von Tina und Tini. Hier ging es in einer Folge um den Begrüßungshafen Willkomm Höft in Schulau und da stand für mich fest, den will ich in den Ferien mit meinen Kindern besuchen. Ich selber war zuletzt als Grundschulkind, also vor über 20 Jahren dort, aber ich konnte mich noch sehr gut daran erinnern, wie schön ich es fand. Auch fand ich natürlich die Beschreibung in der Geschichte sehr verlockend und so machen wir uns letzte Woche Donnerstag auf den Weg, dem Begrüßungshafen von Hamburg einen Besuch abzustatten.

Wie kommt man zu Willkomm Höft:
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Für die Anfahrt haben wir uns reichtlich Zeit gelassen und sind so nah wie möglich an der Elbe gefahren. Dabei konnten wir dann einige schöne Villen in Blankenese, dem reichen Stadtvierte von Hamburg, ansehen und ein bisschen träumen. Am besten haben mir aber die alten Kapitänshäuser gefallen, die alle eng, an eng, aber trotzdem gemütlich und schön kurz vor dem Willkomm Höft zu sehen sind, denn hier gibt es nur die eine Straße die durch den Ort führt, zu den Häusern kommt man nur zu Fuß. Für den Einzug oder für Großeinkäufe zwar unpraktisch, aber ansonsten sehr schön und ruhig, dank des fehlenden Autoverkehrs.
Kurz danach muß man von der Elbe weg und sieht die ersten Schilder in Richtung Willkomm Höft, das somit nicht zu verfehlen ist.

Groß ist es dort nicht, und entsprechend wenig Parkmöglichkeiten gibt es. Wer beim dazugehörigen Fährhaus essen möchte, der kann auf dem Parkplatz parken, ansonsten gibt es noch einen Parkstreifen für ca. 10 Fahrzeuge, wo man begrenzt eine Stunde parken kann. Kommt man mit dem Bus, so beindet sich direkt gegenüber eine Busshaltestelle.

Wenn ich mich richtig erinnere, waren wir damals bei dem Begrüßungshafen in Verbindung unserer Klassenreise, die wir in Wittenbergen, ganz in der Nähe, gemacht hatten.

Wie sieht es bei Willkomm Höft aus:
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Viel zu sehen ist auf den ersten Blick nicht, denn man parkt vor einer großen Wiese, zur linken ist ein kleiner Anleger, von dem aus ein Ausflugsdampfer abfährt. Dahinter liegen ein paar kleine Boote und es gibt einen Imbiss. Dann kommt eine große Wiese, an der viele gemütliche Bänke verteilt sind, diese Wiese teilt den großen Anleger, von wo aus man nach Helgoland fahren kann, von dem kleinen Anleger für die Ausflugsfahrten.

Den großen Anleger kann man bis ans Ende gehen, dort ist er abgesichert und so steht man unter den Lautsprechern, die die großen vorbeifahrenden Schiffe begrüßen oder verabschieden.

Hinter dem Anleger gibt es das Lokal, das Fährhaus, wo man essen, wohnen und auch große Feste feiern kann.

Mehr gibt es Willkomm Höft nicht zu sehen.

Wie sind meine Erfahrungen mit Willkomm Höft:
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Ich kann mich gut erinnern, daß es mir Willkomm Höft als Kind sehr gut gefallen hat und so war ich mir sicher, daß es auch meinen Kindern gut gefallen würde. Die Kleine vielleicht nicht so, denn sie wird im Oktober ja gerade erst zwei, aber doch den beiden Großen im Alter von acht und fast vier Jahren.

Als wir ankamen hatten wir dann auch gleich Glück und machten uns schnell auf den Weg zum Anleger, denn es verlies ein Schiff den Hafen und ein neues fuhr herein. So bekamen wir zunächst die Verabschiedung des ersten Schiffes mit, was die Kinder auch ganz toll fanden. Gespannt hörten sie zu, was gesagt wurde, denn es wurde zunächst ein Lied gespielt, dann kam ein Text vom Band und man spielte die Nationalhymne des Frachters, der auf dem Weg nach Holland war. Aber nicht nur per Nationalhymne wurde der Frachter verabschiedet, man es wurde auch die Fahne von Holland gehißt.

Kaum war der Frachter raus, lief ein neuer Frachter ein. Dieser wurde dann mit den gleichen Lied, einer Ansage vom Band und der deutschen Nationalhymne begrüßt. Auch hier wurde wieder die Flagge geändert.

Dann blieb es längere Zeit ruhig und ich sah mich mit meiner mittleren Tochter, die auf die Toilette mußte, im Fährhaus um, hatte ich doch eigentlich vor, dort zu Mittag zu essen. So sparte ich mir das Kochen, wir konnten gemütlich sitzen und ev. noch ein paar Begrpüßungen mitbekommen.
Doch ein Blick auf die Speisekarte verriet mir, daß wir wohl dich nicht im Fährhaus essen würden, denn die Preise waren einfach ausverschämt hoch, wenn man denn mal bedenkt, wie ungepflegt das Ganze dort war. Die meisten Besucher saßen draußen, wo die Tische nicht sonderlich sauber waren. Die Tischdecken waren recht schmuddelig, ebenso die Stühle. Die Speisen, die den Gästen geliefert wurden, sahen zwar nett aus, dennoch hätte ich bei den Preisen etwas besser erwartet. Über den Geschmack kann ich nichts sagen, da es uns zu teuer war, haben wir dort ja nichts gegessen.

Auf dem Weg zur Toilette, wo wir über die Terrasse gehen mußten, bekamen wir dann eine Ansage mit, wo noch einmal erklärt wurde, was für ein Schiff nun gerade den Hafen verlassen hat, wohin es wollte und was für ein Schiff in den Hafen eingefahren ist. Diese Ansage fand ich interessant und bedauerte es dann doch sehr, daß wir dort nicht essen konnten.

Immerhin durften wir trotzdem zur Toilette, dessen Benutzung 30 Cent kostete. Da es hier immerhin sauber war, war ich dann auch bereit, zu zahlen und fühlte mich nicht gezwungen wenigstens eine Kleinigkeit zu mir nehmen zu müssen.

Im Vorraum vor der Toilette befanden sich einige Fotos von Stars, wie z.B. Helga Feddersen, Freddy Quinn usw. Meine Töchter konnten mit diesen Bildern gar nichts anfngen, für sie waren die Stars schon kein Begriff mehr.

Da wir Hunger hatten, beschlossen wir, in dem Ibiss nebenan etwas zu essen, hier wurden wir fünf dann für 15 Euro satt und hatte jeder sogar noch ein Getränk dabei, das lag auf jeden Fall drin. Das Essen war einfach, aber total lecker. Mein Mann und ich gönnten und Rotbarschfilet mit Pommes, für die Kinder gab Bockwurst mit Brot, dazu Cola und Fanta.
Die Tische waren sauberer als im Fährhaus, lediglich die Tabletts fand ich ekelig und schmutzig, dafür war es aber entsprechend billig.

Leider haben wir bei dem Imbiss dann nicht von weiteren Begrüßungen mitbekommen, die Ansage aus dem Fährhaus kam nicht an, nicht mal die Begrpüßung vom Steg, aber die vorbeifahrenden Schiffe waren für die Kinder auf jeden Fall interessant. Besonders begeistert war meine Mittlere davon, daß ein Schiff sogar ein Auto dabei hatte.

Fazit:
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Willkomm Höft ist schon interessant, ein kurzer Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Für Kinder wird es jedoch langweilig, wenn nichts passiert und zwischen den einfahrenden Schiffen gibt es nun mal reichlich Pausen, ein Spielplatz für diese Überbrückung wäre schon angebracht. Oder aber man überbrückt die Zeit mit Essen gehen, doch das ist im Fährhaus, wo man dann alles mitbekommt zu teuer.
Da es auch nur einige wenige Parkplätz beim Willkomm Höft gibt, mit Ausnahme des Parkplatzes vom Fährhaus, ist man auf längere Besuche auch nicht eingerichtet, was auch die kurze Parkzeit von einer Stunde aussagt. Trotzdem würde ich jederzeit wieder einen kurzen Besuch dort mit meinen Kindern abstatten, man kann später noch etwas anderes unternehmen, Hamburg hat viele schöne Sehenswürdigkeiten, die man als Einwohner meist gar nicht kennt.

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