Win-ACE Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Ruhollah
ACE: Packer ohne Chlor
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich kenne das Packformat Ace (gesprochen: [atsche]) seit 1998. Schon vor drei Jahren haben mich die hohen Packraten überzeugt. Ich lehnte dieses Format jedoch ab, weil ich in Jar (von Arj- Software) einen besseren Packer fand, der besser packt und für mich Freeware war.
Gerade gestern habe ich einen Packertest durchgeführt. 15 Programme gingen an den Start und WinAce wurde vierter. Gewinner wurde Uharc 0.2 von Uwe Herklotz. Diesen Packer kann man aber nicht unter Windows einsetzen, da er keine langen Dateinamen versteht. Zweiter wurde Acb; dieser hat das gleiche Problem wie Uharc. Dritter wurde mein Lieblingspacker Jar (32-Bit) und ganz knapp dahinter WinAce. Da die meisten Nutzer von heute mehr quietschen als arbeiten, werden viele auf eine Oberfläche nicht verzichten wollen. WinAce hat meiner Meinung nach die beste Oberfläche überhaupt, die man sich vorstellen kann. WinAce kann sogar als Explorerersatz dienen. Die Programmoberfläche erstreckt sich über den ganzen Bildschirm, also anders als WinZip und seinen Nachahmern.
Von der Funktionalität muss ich sagen, dass es nicht ganz so gut ist wie Jar oder Arj. Man kann Sfx-Archive erstellen und man kann Archive auf mehrere Disketten verteilen, das ist ja Standard. Was mir bei meinem Packertest sehr geholfen hat ist, dass ich WinAce per Kommandozeilen ansteuern konnte, so konnte ich eine Batchdatei schreiben und schon wurde gepackt, was das Zeug hielt. Jedoch musste ich den Pause-Befehl zwischen jedem Programmaufruf einfügen, WinAce versucht parallel zu agieren und das brachte bei mir einmal einen Absturz. Die Kommandozeilensteuerung ist brauchbar, aber noch lange nicht so gut wie bei WinRar und von den richtigen Kommandozeilenpacker ganz zu schweigen.
Wenn WinAce mit dem Marktführer WinZip vergleicht, dann hat WinZip keinerlei Vorteile. Das Zip-Format beherrscht WinAce selbstverständlich. WinAce packt besser im eigenen Format. WinZip konnte ich nicht einmal per Kommandozeile ansprechen; ich hätte mir extra ein Tool runterladen müssen, aber das wollte ich nicht.
Positiv ist die deutsche Oberfläche. Da macht das Packen doch Spaß. Die Hilfedatei ist sehr aufschlussreich. Nachteilhaft ist, dass es Shareware ist. Viele andere Packer sind Freeware für Privatpersonen, so z. B. Jar, der auch etwas bessere Packraten aufweist. WinAce kostet so um die DM 50.
Meinen Packertest gibt‘s auf meiner Homepage zu bewundern: http://www.ruhollah.de. Es gibt einen alten, den ich im letzten Juni machte. Um die Testergebnisse zu betrachten, braucht man Excel 97. WinZip ist ganz schlecht beim Packen. Die Bedienung von WinZip ist auch nicht gerade toll. Und der Funktionsumfang ist klein. Also, lieber WinAce als WinZip und wenn man auf die Oberfläche verzichten kann, dann Jar.
Gerade gestern habe ich einen Packertest durchgeführt. 15 Programme gingen an den Start und WinAce wurde vierter. Gewinner wurde Uharc 0.2 von Uwe Herklotz. Diesen Packer kann man aber nicht unter Windows einsetzen, da er keine langen Dateinamen versteht. Zweiter wurde Acb; dieser hat das gleiche Problem wie Uharc. Dritter wurde mein Lieblingspacker Jar (32-Bit) und ganz knapp dahinter WinAce. Da die meisten Nutzer von heute mehr quietschen als arbeiten, werden viele auf eine Oberfläche nicht verzichten wollen. WinAce hat meiner Meinung nach die beste Oberfläche überhaupt, die man sich vorstellen kann. WinAce kann sogar als Explorerersatz dienen. Die Programmoberfläche erstreckt sich über den ganzen Bildschirm, also anders als WinZip und seinen Nachahmern.
Von der Funktionalität muss ich sagen, dass es nicht ganz so gut ist wie Jar oder Arj. Man kann Sfx-Archive erstellen und man kann Archive auf mehrere Disketten verteilen, das ist ja Standard. Was mir bei meinem Packertest sehr geholfen hat ist, dass ich WinAce per Kommandozeilen ansteuern konnte, so konnte ich eine Batchdatei schreiben und schon wurde gepackt, was das Zeug hielt. Jedoch musste ich den Pause-Befehl zwischen jedem Programmaufruf einfügen, WinAce versucht parallel zu agieren und das brachte bei mir einmal einen Absturz. Die Kommandozeilensteuerung ist brauchbar, aber noch lange nicht so gut wie bei WinRar und von den richtigen Kommandozeilenpacker ganz zu schweigen.
Wenn WinAce mit dem Marktführer WinZip vergleicht, dann hat WinZip keinerlei Vorteile. Das Zip-Format beherrscht WinAce selbstverständlich. WinAce packt besser im eigenen Format. WinZip konnte ich nicht einmal per Kommandozeile ansprechen; ich hätte mir extra ein Tool runterladen müssen, aber das wollte ich nicht.
Positiv ist die deutsche Oberfläche. Da macht das Packen doch Spaß. Die Hilfedatei ist sehr aufschlussreich. Nachteilhaft ist, dass es Shareware ist. Viele andere Packer sind Freeware für Privatpersonen, so z. B. Jar, der auch etwas bessere Packraten aufweist. WinAce kostet so um die DM 50.
Meinen Packertest gibt‘s auf meiner Homepage zu bewundern: http://www.ruhollah.de. Es gibt einen alten, den ich im letzten Juni machte. Um die Testergebnisse zu betrachten, braucht man Excel 97. WinZip ist ganz schlecht beim Packen. Die Bedienung von WinZip ist auch nicht gerade toll. Und der Funktionsumfang ist klein. Also, lieber WinAce als WinZip und wenn man auf die Oberfläche verzichten kann, dann Jar.
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