Windpocken (Kinderkrankheiten) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jakini
Die übetragen sich wirklich durch den Wind
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ausgerechnet zum langen Wochenende am 1. Mai letzten Jahres hatte meine große Tochter plötzlich hohes Fieber, da sie leider zu Lungenentzündungen neigt, sind wir natürlich sofort mit ihr zum Arzt, dort hieß es, bisher nur ein Virus, wollen wir mal hoffen, daß es dabei bleibt. Am späten Abend stieg das Fieber noch einmal heftig an und ich machte mir ein bisschen Sorgen wegen dem Feiertag, denn in die Notdienstpraxis ging ich nicht gerne, doch ich erinnerte mich auch einmal an meine Windpocken, die ich auch erst vor gut zwei Jahren noch einmal durchmachen mußte, keine Ahnung warum, da war einfach eine Eingebung. In der Nacht träumte ich dann, meine Tochter hat Windpocken und als sie am nächsten Morgen aufstand, fand man die Bestätigung, sie hatte tasächlich Windpocken und das Fieber war weg, zum Glück!!!!
Erkennen kann man Windpocken an roten Punkten, auf denen sich kleine Bläschen bilden, ähnlich wie bei einem Eiterpickel.
Eine Woche mußte meine Große dann zu Hause bleiben und durfte nicht in die Vorschule, zwei Mal täglich habe ich sie eincremenmüssen mit Tannosynt Lotion, die Abhilfe beim Jucken vorallem Entzündungen der Windpocken verhindern solle, das einzig gefährliche an dieser Viruserkrankung, die überwiegend im Kindesalter auftritt und deswegen als Kinderkrankheit läuft. Nach ca. 2 Tagen sind die Bläschen dann aufgegangen und das ganze fing natürlich auch ein bisschen an zu brennen und zu jucken, kratzen darf man aber nicht, denn sonst können Narben entstehen, und die möchte doch sicher niemand zurückbehalten, oder?
Nach fünf Tagen ging es meiner Tochte besser, kaum noch Jucken und Brennen, nach sieben Tagen waren die Pocken zwar noch zu sehen, aber ausgetrocknet und somit nicht mehr ansteckend. Meine Große hatte es nur leicht erwischt, sie hatte wenige Pocken, vielleicht hatte sie die mit mir vor zwei Jahren schon einmal leicht durchgemacht, sonst bestünde die Gefahr, daß sie noch einmal erkrankt.
Genau 14 Tage später hatte meine mittlere Tochter dann die Windpocken, die hat es aber kräftiger erwischt, zwei Nächte hat sie nicht geschlafen, stand nachts auf und zog mich ins Badezimmer, damit ich sie eincremen konnte, trotzdem weinte sie noch im Schlaf immer: "AU, au". Klar, das Jucken und Brennen. Somit haben wir uns von der Kinderärztin Fenistil Tropfen verschreiben lassen, von denen sie dann 10 Tropfen zum Abend bekommen hat und die nächsten beiden Nächte durchschlafen konnte. Dann waren auch ihre Pocken alle offen und ausgetrocknet, so daß sie abheilen konnten und nicht mehr anstecken waren. Am schlimmsten war die dritte Nacht nach dem Ausbrechen, die ersten beiden gehen noch, doch dann öffnen sich die Bläschen und das brennt eben. Aber da kann ich die Fenistil Tropfen sehr empfehlen!!!! Meine Mittlere Tochter war am ganzen Körper voller Windpocken, die man auch nach vier Wochen immer noch sehen konnte. Obwohl sie die Creme und auch Fenistiltropfen bekommen, sie hat trotzdem gekratzt, und so manche Narben sind auf der Stirn zu sehen. Immerhin hatte sie kein Fieber und vorallem keinen Fieberkrampf bei dieser Kinderkranheit.
Ansteckend sind Windpocken tückischer Weise schon zwei Tage vor dem Ausbruch, so daß man niemanden so richtig vor diesem Virus schützen kann. Sind sie zu erkennen, sollte das Kind zu Hause bleiben und man den Arzt verständigen, daß man die entsprechenden Medikamente bekommt. Je nach Praxis wird schon erklärt, wie man sich verhalten soll, damit andere Kinder nicht angesteckt werden. Da Windpocken ansonsten nicht gefährlich sind, außer daß sie entzünden sich, was man aber erkennt, haben wir in der Praxis angerufen und mein Mann hat die Medikamente abgeholt, die Kinder wurden nach Abklingen der Krankheit von der Ärztin untersucht, so haben sie niemanden angesteckt, denn der Name Windpocken kommt nicht von irgendher, die Vieren werden durch den Wind verteilt. Sind die Bläschen aber offen und ausgetrocknet, dann ist keine Gefahr der Ansteckung mehr gegeben, das wissen leider nur wenige Menschen, wie wir im Kölner Tierparkt mitbekommen haben. Da sah man unserer Tochter die Windpocken natürlich noch an, besonders auf der Stirn hatte sie eine Menge davon. Eine Mutter mit Baby regte sich lt. Aussge meines Mannes auf, daß es Unverantworlich sei, mit dem Kind in den Tierpark zu kommen trat schnell die Flucht an. Klar, die Frau kennt mich nicht, wenn sie aber wirklich die Ahnung hätte, was meine Tochter hatte, ich betone hatte, dann hätte sie auch gewußt, daß sie nicht mehr ansteckend war!!! Abgesehen davon, daß dies durchaus auch eine Sonnenallergie hätte gewesen sein können, aber so sind manche Menschen leider nun einmal.
Bei manchen Kindern kommen auch Windpocken im Mund vor, hier kann hilfe schaffen, in dem man mit Kamille den Mund spült. Am besten eignet sich hierfür ein Kamillextrakt von dem man 25 Tropfen auf ein Glas Wasser gibt. Doch mit kleinen Kindern kann man dies nicht machen, die würden das runterschlucken und deswegen hat meine kleine Tochter Kamillentee getrunken, den sie gerne mochte. Überhaupt hatte sie zu der Zeit der Windpocken sehr viel Durst.
Ich selber hatte die Windpocken erst mit 28 Jahren, zu Beginn meiner dritten Schwangerschaft. So harmlos die Windpocken ansonsten auch sind, in dem Fall sollte man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Da ich zum Ausbruch der Windpocken noch nichts von der Schwangerschaft wußte, war ich erste eine Woche später beunruhigt, als mir auffiel, daß ich ja schon überfällig bin. Mein Arzt beruhigte mich erst einmal, wenn die Windpocken dem Kind geschadete hätten, dann wäre es abgegangen, in den ersten 12 Wochen heißt es immer Hopp oder Topp. Ausgerechnet zwei Tage nach dieser Aussage bekam ich Blutungen, mit denen ich in die Klinik mußte. Doch das Baby blieb, mit ihm aber die Angst, es könnte krank sein, besonders, da unser zweites Kind an eine Herzfehler gestorben war.
Die gesamte Schwangerschaft wurde ich intensiv überwacht, mußte extra in die Klinik zu einem Ultraschall, wo man mir bestätigte, das Baby wäre Organisch gesund, aber Schäden am Gehirn oder eine Taubheit durch die Windpocken könnte man nicht ausschließen.
Doch bei mir ist diesbezüglich alles gut gegangen, der Kleinen habe die Windpocken nicht geschadet, und daß sie so schlecht hört, das liegt nicht an den Ohren :-)
Auf jeden Fall sollten auch Kinder mit Windpocken von Schwangern fern gehalten werden, denn auch dieser Virus kann dem Ungeborenen schaden und eben zu Behinderungen führen!!! Und das ist gefährlicher, je später die Schwangere in ihrer Schwangerschaft ist.
Kinder sollten diese Krankheit jedoch früh durchmachen, allerdings nicht gerade direkt nach der Geburt, denn auch hier können sie das Baby noch schädigen, bis etwa im Alter von sechs Monaten.
Bei meinen beiden Töchter habe ich das Gefühl, daß die Windpocken ihnen auf jeden Fall gut getan haben, denn abgesehen von zwei Mandelentzündungen hatte sie seit dem keine bakteriellen Infekte mehr, und die hatten sie sonst immer monatlich. Vielleicht ein Vorteil der Windpocken, daß sie das Immunsystem meiner Töchter gestärkt haben.
Von daher kann ich wohl froh sein, daß meine Töchter die Windpocken hatten, manche Krankheiten stärken eben doch und so unangehm Windpocken auch sind, ich gebe ihnen deswegen ein sehr gut, denn sie sind nicht gefährlich, stärken aber. Auf jeden Fall bin ich auch froh, daß meine beiden großen Töchter schon Windpocken hatten, so bekommen sie die nicht mehr, wenn sie in der Schule sind, wo Fehlzeiten gar nicht so gut sind. Und wenn meine Kleine im Kindergarten ist, dort jemand Windpocken hat, dann werde ich sie dazu stecken, mit der Hoffnung, daß sie die bekommt, damit sie die auch schon hinter sich hat.
Erkennen kann man Windpocken an roten Punkten, auf denen sich kleine Bläschen bilden, ähnlich wie bei einem Eiterpickel.
Eine Woche mußte meine Große dann zu Hause bleiben und durfte nicht in die Vorschule, zwei Mal täglich habe ich sie eincremenmüssen mit Tannosynt Lotion, die Abhilfe beim Jucken vorallem Entzündungen der Windpocken verhindern solle, das einzig gefährliche an dieser Viruserkrankung, die überwiegend im Kindesalter auftritt und deswegen als Kinderkrankheit läuft. Nach ca. 2 Tagen sind die Bläschen dann aufgegangen und das ganze fing natürlich auch ein bisschen an zu brennen und zu jucken, kratzen darf man aber nicht, denn sonst können Narben entstehen, und die möchte doch sicher niemand zurückbehalten, oder?
Nach fünf Tagen ging es meiner Tochte besser, kaum noch Jucken und Brennen, nach sieben Tagen waren die Pocken zwar noch zu sehen, aber ausgetrocknet und somit nicht mehr ansteckend. Meine Große hatte es nur leicht erwischt, sie hatte wenige Pocken, vielleicht hatte sie die mit mir vor zwei Jahren schon einmal leicht durchgemacht, sonst bestünde die Gefahr, daß sie noch einmal erkrankt.
Genau 14 Tage später hatte meine mittlere Tochter dann die Windpocken, die hat es aber kräftiger erwischt, zwei Nächte hat sie nicht geschlafen, stand nachts auf und zog mich ins Badezimmer, damit ich sie eincremen konnte, trotzdem weinte sie noch im Schlaf immer: "AU, au". Klar, das Jucken und Brennen. Somit haben wir uns von der Kinderärztin Fenistil Tropfen verschreiben lassen, von denen sie dann 10 Tropfen zum Abend bekommen hat und die nächsten beiden Nächte durchschlafen konnte. Dann waren auch ihre Pocken alle offen und ausgetrocknet, so daß sie abheilen konnten und nicht mehr anstecken waren. Am schlimmsten war die dritte Nacht nach dem Ausbrechen, die ersten beiden gehen noch, doch dann öffnen sich die Bläschen und das brennt eben. Aber da kann ich die Fenistil Tropfen sehr empfehlen!!!! Meine Mittlere Tochter war am ganzen Körper voller Windpocken, die man auch nach vier Wochen immer noch sehen konnte. Obwohl sie die Creme und auch Fenistiltropfen bekommen, sie hat trotzdem gekratzt, und so manche Narben sind auf der Stirn zu sehen. Immerhin hatte sie kein Fieber und vorallem keinen Fieberkrampf bei dieser Kinderkranheit.
Ansteckend sind Windpocken tückischer Weise schon zwei Tage vor dem Ausbruch, so daß man niemanden so richtig vor diesem Virus schützen kann. Sind sie zu erkennen, sollte das Kind zu Hause bleiben und man den Arzt verständigen, daß man die entsprechenden Medikamente bekommt. Je nach Praxis wird schon erklärt, wie man sich verhalten soll, damit andere Kinder nicht angesteckt werden. Da Windpocken ansonsten nicht gefährlich sind, außer daß sie entzünden sich, was man aber erkennt, haben wir in der Praxis angerufen und mein Mann hat die Medikamente abgeholt, die Kinder wurden nach Abklingen der Krankheit von der Ärztin untersucht, so haben sie niemanden angesteckt, denn der Name Windpocken kommt nicht von irgendher, die Vieren werden durch den Wind verteilt. Sind die Bläschen aber offen und ausgetrocknet, dann ist keine Gefahr der Ansteckung mehr gegeben, das wissen leider nur wenige Menschen, wie wir im Kölner Tierparkt mitbekommen haben. Da sah man unserer Tochter die Windpocken natürlich noch an, besonders auf der Stirn hatte sie eine Menge davon. Eine Mutter mit Baby regte sich lt. Aussge meines Mannes auf, daß es Unverantworlich sei, mit dem Kind in den Tierpark zu kommen trat schnell die Flucht an. Klar, die Frau kennt mich nicht, wenn sie aber wirklich die Ahnung hätte, was meine Tochter hatte, ich betone hatte, dann hätte sie auch gewußt, daß sie nicht mehr ansteckend war!!! Abgesehen davon, daß dies durchaus auch eine Sonnenallergie hätte gewesen sein können, aber so sind manche Menschen leider nun einmal.
Bei manchen Kindern kommen auch Windpocken im Mund vor, hier kann hilfe schaffen, in dem man mit Kamille den Mund spült. Am besten eignet sich hierfür ein Kamillextrakt von dem man 25 Tropfen auf ein Glas Wasser gibt. Doch mit kleinen Kindern kann man dies nicht machen, die würden das runterschlucken und deswegen hat meine kleine Tochter Kamillentee getrunken, den sie gerne mochte. Überhaupt hatte sie zu der Zeit der Windpocken sehr viel Durst.
Ich selber hatte die Windpocken erst mit 28 Jahren, zu Beginn meiner dritten Schwangerschaft. So harmlos die Windpocken ansonsten auch sind, in dem Fall sollte man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Da ich zum Ausbruch der Windpocken noch nichts von der Schwangerschaft wußte, war ich erste eine Woche später beunruhigt, als mir auffiel, daß ich ja schon überfällig bin. Mein Arzt beruhigte mich erst einmal, wenn die Windpocken dem Kind geschadete hätten, dann wäre es abgegangen, in den ersten 12 Wochen heißt es immer Hopp oder Topp. Ausgerechnet zwei Tage nach dieser Aussage bekam ich Blutungen, mit denen ich in die Klinik mußte. Doch das Baby blieb, mit ihm aber die Angst, es könnte krank sein, besonders, da unser zweites Kind an eine Herzfehler gestorben war.
Die gesamte Schwangerschaft wurde ich intensiv überwacht, mußte extra in die Klinik zu einem Ultraschall, wo man mir bestätigte, das Baby wäre Organisch gesund, aber Schäden am Gehirn oder eine Taubheit durch die Windpocken könnte man nicht ausschließen.
Doch bei mir ist diesbezüglich alles gut gegangen, der Kleinen habe die Windpocken nicht geschadet, und daß sie so schlecht hört, das liegt nicht an den Ohren :-)
Auf jeden Fall sollten auch Kinder mit Windpocken von Schwangern fern gehalten werden, denn auch dieser Virus kann dem Ungeborenen schaden und eben zu Behinderungen führen!!! Und das ist gefährlicher, je später die Schwangere in ihrer Schwangerschaft ist.
Kinder sollten diese Krankheit jedoch früh durchmachen, allerdings nicht gerade direkt nach der Geburt, denn auch hier können sie das Baby noch schädigen, bis etwa im Alter von sechs Monaten.
Bei meinen beiden Töchter habe ich das Gefühl, daß die Windpocken ihnen auf jeden Fall gut getan haben, denn abgesehen von zwei Mandelentzündungen hatte sie seit dem keine bakteriellen Infekte mehr, und die hatten sie sonst immer monatlich. Vielleicht ein Vorteil der Windpocken, daß sie das Immunsystem meiner Töchter gestärkt haben.
Von daher kann ich wohl froh sein, daß meine Töchter die Windpocken hatten, manche Krankheiten stärken eben doch und so unangehm Windpocken auch sind, ich gebe ihnen deswegen ein sehr gut, denn sie sind nicht gefährlich, stärken aber. Auf jeden Fall bin ich auch froh, daß meine beiden großen Töchter schon Windpocken hatten, so bekommen sie die nicht mehr, wenn sie in der Schule sind, wo Fehlzeiten gar nicht so gut sind. Und wenn meine Kleine im Kindergarten ist, dort jemand Windpocken hat, dann werde ich sie dazu stecken, mit der Hoffnung, daß sie die bekommt, damit sie die auch schon hinter sich hat.
13 Bewertungen, 3 Kommentare
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19.09.2002, 10:44 Uhr von katze35
Bewertung: sehr hilfreichIch krieg sie wohl hoffentlich nicht mehr. gruss Michael
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15.03.2002, 13:21 Uhr von kleineswoelkchen
Bewertung: sehr hilfreich...noch hatte ich die nicht....oje
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15.03.2002, 11:47 Uhr von mloidl
Bewertung: sehr hilfreichBist aber heute schreibfreudig. Ein Bericht nach dem anderen. Aber wie immer top.
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