Wrestling Testbericht

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Erfahrungsbericht von Evolution123

Sport ist kein Mord....

Pro:

Fun Faktor

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

**Vorwort**

So nach langer Zeit mal wieder ein Testbericht , ich schreibe heute mal über meine Lieblingssportart jetzt dürft ihr raten ^^ richtig , Wrestling !

**Meine Meinung**

Eins möchte ich gleich mal klar stllen , Wrestling wird ja sehr oft als Gewalt Sport Nummer 1 angsehen , sicher .... dann guckt doch einmal Terminator da ist viel Brutaler ... naja wollen wir ja mal nicht vom Thema abweichen.

Sicher ist Wrestling gespielt aber das Leute es gleich als \"scheisse\" anpinnen finde ich zumindenst nicht inordnung. Die machen auch nur ihren Job die Schauspieler !

**Die Ligen**

Wrestling ist in verschiedenen Ligen aufgeteilt , warum ? Mal ein Beispiel wie wäre es für euch wenn ihr in einen Ring gestellt werdet und vor euch steht ein Riesen großer 200 Kilo Mann ?

D.h : Wrestler werden ich sag mal nach können abeteilt;

Smackdown ist die Unterstufe von Raw und so weiter ...

Ich gehe mal näher auf die Ligen ein :

WWE - WORLD WRESTLING ENTERTAINMENT

Die wohl bekanntesten Wrestler aus der WWE sind :

Bruno Sammartino, Bob Backlund, Andre The Giant, Hulk Hogan, Undertaker, Ultimate Warrior, Macho Man Randy Savage, Bret Hart, Diesel (Kevin Nash), Shawn Michaels, Mick Foley, Steve Austin, The Rock, Triple H

die meisten dieser Wrestler wurden nach Raw \'hochgestuft\' .

Wie entstand die WWE ?

Vincent J. McMahon war ein regionaler Promoter innerhalb der National Wrestling Alliance (NWA). 1963 beschloss er, unabhängig von der NWA eigene Shows zu veranstalten und nannte seine Liga WWWF, World Wide Wrestling Federation. 1982 kaufte ihm sein Sohn Vincent K. McMahon die Promotion ab und läutete mit der in WWF (World Wrestling Federation) umbenannten Promotion eine bis heute anhaltende Erfolgsgeschichte ein. Seit 1999 ist die WWF börsennotiert. Im Mai 2002 folgte ein weiterer Namenswechsel: Aus der WWF wurde WWE (World Wrestling Entertainment).

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NWA-TNA: NWA Total Nonstop Action

Die Berühmtesten Wrestler der NWA - TNA

Wrestler in der NWA-TNA-Geschichte Jeff Jarrett, Ken Shamrock, Marcus \"Buff\" Bagwell, Steve Corino, Scott Hall

( diese muss man nich unbedingt kennen ;) )

Wie entstand die NWA .TNA ?

Die NWA-TNA wurde von Jeff Jarrett und seinem Vater Jerry, Präsident von \"J Sports & Entertainment\", gegründet. Die NWA-TNA schlug eine völlig neue Richtung im Wrestling-Business ein, indem die wöchentlichen Shows in den USA exklusiv auf Pay-Per-View ausgestrahlt werden und eben nicht im Free-TV. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem PPV-Provider \"In Demand\" wurde diese Möglichkeit realisiert. Ein weiterer starker Partner der Jarrett-Promotion ist die NWA (National Wrestling Alliance), die den Einsatz zahlreicher US-Indy-Worker ermöglicht. Die Namenserweiterung TNA steht für \"Total Nonstop Action\".
Die erste NWA-TNA Show fand am 19. Juni in Huntsville, Alabama statt.

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Es gibt noch weiter Liegen auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte , diese sind u.A Japanische Liegen oder weiter US Liegen.

**Usk**

Für Wrestling spiele gibt es ja ein Usk (16-18J) . Für die Fernseh Shows soweit wie ich weiß nicht !? Wieso eigentlich ? Die Sender denken sicherlich naja um 22 Uhr guckt eh kein 13 Jähriger mehr Fernseh .... letztens als ich Wrestling geguckt habe hat da einer bei Tele5 angerufen und hat Raw Karten gewonnen ( 13 Jahre alt) .... naja ... kann man nix machen ...

**Wrestling ABC**

nun folgt ein Text den ich kopiert habe damit ihr mal die grundlegenden Wrestling Begriffe kennenlernt !

Angle
Dies ist die aktuelle Story/Geschichte, in die ein Wrestler gerade verwickelt bzw. involviert ist. Meistens dreht es sich um eine Fehde mit einem anderen Wrestler. Eine Storyline (siehe dort) kann sich über Wochen und Monate hinziehen und mehrere Kämpfe der beiden Wrestler mit sich bringen.

Babyface
Als Babyface wird ein als gut verkaufter Wrestler bezeichnet, ein Wrestler also, der beim Publikum absolut beliebt und gefeiert ist, sich an die Regeln hält, eben den typisch ehrenwerten Typ verkörpert. Oftmals auch nur als Face bezeichnet, wird er logischerweise so gut wie niemals in einen Angle gegen ein anderes Babyface verwickelt sein. Ein Face wird vom Booking (siehe dort) her in der Regel zu einem solchen aufgebaut.

Barbwire-Match
Bei Barbwire handelt es sich um Stacheldraht, der in eben o.g. Matches an Stelle der Ringseile verwendet wird. Diese Art Matches werden nur in extremeren Wrestling-Ligen (so genannten Hardcore-Ligen) und in Japan durchgeführt. In diesen Ligen wird solcher Barbwire auch gerne um Baseballschläger oder Holzbretter gewickelt, um diese dann einzusetzen. Teilweise wird in den gängigen \"normalen\" Wrestling-Ligen unechter Stacheldraht um Baseballschläger gewickelt, um in bestimmten Matches einen etwas Hardcore-mäßigen Eindruck zu machen.

Battle Royal
Hierbei handelt es sich um eine sehr traditionelle und spannende Matchart. Eine sehr hohe Anzahl von Wrestlern befindet sich gleichzeitig im Ring. Alle Wrestler versuchen sich gegenseitig aus dem Ring zu befördern. Dies muss über das oberste Ringseil geschehen, der Wrestler muss den Boden mit beiden Beinen berühren. Diese Matchart erfordert ein sehr sorgfältiges Booking, da jeder Wrestler exakt und genau wissen muss, wann er von wem aus dem Ring befördert wird.

Belt
Der Gürtel, den ein Wrestler erhält, wenn er einen Titel gewinnt. Es gibt etliche so genannte Title-Belts in den verschiedenen Wrestling-Ligen.

Blade/Blading
Hierbei fügt sich der Wrestler im Laufe eines Matches unbemerkt von Fans und Kameras eine kleine, jedoch meist stark blutende Wunde zu (gerne Augenbraue). Hierbei soll im Rahmen der laufenden Storyline ein bestimmter (natürlich roherer) Effekt geschaffen werden. Jedoch gibt es ebenfalls die so genannten First-Blood-Matches, in denen der Wrestler verliert, der zuerst beginnt zu bluten. Auch hier muss dieses Bluten herbeigeführt werden.

Booker/Booking
Ein Booker ist derjenige, der hinter den Kulissen darüber entscheidet, welche Wrestler mit welchen anderen Wrestlern aus welchen Gründen in einen Streit verwickelt sind und wie die daraus resultierenden Matches ausgehen und enden. Ein Booker betreibt also ein so genanntes Booking. In der Vergangenheit handelte es sich dabei um zwei, maximal drei Personen, heute sind für das Booking ganze Booking-Kommitees zuständig. In manchen Wrestling-Ligen werden für diese Booking-Aufgaben extra Drehbuchschreiber und ähnliche Fachkräfte aus der Welt des Fernsehens und Kinos angeheuert und verpflichtet. Hieran sieht man, welch immense Wichtigkeit sich hinter dieser Aufgabe verbirgt. Schließlich darf es in den Angles (siehe dort) und Storylines keine Unlogik geben. Ebenfalls ersichtlich, dass sich das traditionelle Wrestling \"gut gegen böse\" zu einer komplexen Soap-Opera-mäßigen Veranstaltung entwickelt hat, in der Interviews und Statements der Wrestler einen sehr hohen Anteil innerhalb der Shows einnehmen.

Brawl
Eine relativ wüste Schlägerei in- oder außerhalb des Rings, die so gut wie keine Wrestling-Moves enthält. Gerne genommen, wenn ein Aufeinandertreffen von Wrestlern wilder und roher aussehen soll, gut anwendbar, um den \"Hass\" zweier Wrestler aufeinander deutlich werden zu lassen.

Bump
Hierbei handelt es sich um den Aufprall eines Wrestlers auf der Ringmatte, oder überhaupt auf dem Boden, nach einer Aktion seines Gegners. Landen Wrestler aus relativ großer Höhe auf dem (Ring-)Boden oder sieht der Aufprall relativ hart aus, spricht man davon, was für einen harten Bump dieser Wrestler eingesteckt habe. Natürlich sind auch alle Arten von Bumps vorher eingeübt und trainiert worden.

Buyrate
PPVs (siehe dort) haben in den USA eine so genannte Buyrate. Dies ist die Anzahl der Haushalte, die sich diese Großveranstaltung bestellt bzw. geordert hat (gegen Bezahlung), um sie am heimischen Bildschirm live zu verfolgen.

Cage-Match
Eine weitere Matchart, in der der Ring von einem sehr hohen Käfig umschlossen ist. Gewinner ist der Wrestler, dem es zuerst gelingt, über den Käfig zu klettern und auf dem Boden aufzukommen. In einzelnen Fällen ist es auch möglich, in einem Cage-Match durch Pinfall innerhalb des Käfigs zu gewinnen.

Champions
Die jeweiligen Titelträger.

Clean House
Ein Wrestler, der in den Ring gestürmt kommt und eine größere Anzahl von Wrestlern aus demselben befördert/vertreibt. Er reinigt/säubert also gewissermaßen den Ring.

Cover
Wenn ein Wrestler den anderen Wrestler so am Boden hält, dass seine Schulter(n) den Ringboden berühren. Zählt der Ringrichter bis drei durch, war das Cover erfolgreich [=Pinfall (siehe dort)].

Count-Out
Ein Wrestler, der sich solange außerhalb des Rings befindet, bis der Ringrichter bis zehn gezählt hat, ist damit ausgezählt und hat das Match verloren. Es gibt etliche Matches, in denen als Sonderregel kein Count-Out möglich ist.

Dark-Match
Dies sind Wrestling-Matches, die stattfinden, bevor die Kameras eingeschaltet werden und die eigentliche Veranstaltung beginnt. Diese Matches bekommen also nur die Fans in der Halle zu sehen, nicht jedoch die Fernsehzuschauer. Oftmals werden in diesen Matches junge Nachwuchswrestler eingesetzt, um diese vor großem Publikum zu testen.

Disqualification
Ein Wrestler wird wegen einer unerlaubten Aktion vom Ringrichter disqualifiziert. Gerne wird ein solches DQ-Ende verwendet, wenn ein Wrestler gegen den anderen nicht klar und deutlich (durch Pinfall) verlieren soll. Auch in diesem Fall gibt es oftmals Matches, die durch eine Sonderregel nicht durch Disqualifikation enden können (so genannte No-DQ-Matches). Einer der Reize dieser Matches ist dann demzufolge, dass unerlaubten Aktionen Tor und Tür geöffnet sind, da es ja keine Disqualifikation gibt.

Elimination-Match
Hierbei wird im Ring solange gekämpft, bis alle Wrestler (bis auf einen) ausgeschieden sind. Auch möglich ist die Bildung von Teams. Ausgeschieden ist ein Wrestler durch Pinfall, DQ, Submission (siehe dort) oder Count-Out.

Face
siehe \"Babyface\".

Feeding
Dies ist ein Vorgang, bei dem - kurz gesagt - ein Wrestler den anderen gut aussehen lässt. Ein böser Wrestler kann so ein Comeback des guten Wrestlers innerhalb des Kampfes gut aussehen lassen. Schläge, Tritte und Wrestling-Aktionen werden dann von dem einsteckenden Wrestler so gut verkauft, dass der austeilende Wrestler sehr gut aussieht und rüberkommt. Feeding ist im Wrestling sehr, sehr wichtig, da die besten und großartigsten Wrestling-Moves nur dann optisch richtig Wirkung zeigen, wenn der einsteckende Wrestler diese auch hervorragend verkauft.

Fehde
Eine Fehde zwischen verschiedenen Wrestlern kann extrem erfolgreich und langwierig sein. Voraussetzung ist ein sehr sauberes Booking mit einer exakten Planung, warum wer aus welchem Grund mit wem irgendwann in den Ring steigt. Oft können Wochen verbaler Rundumschläge und Auseinandersetzungen vergehen, bevor überhaupt ein Match stattfindet.

Finisher/Finishing Move
Mit einem solchen wird in der Regel ein Match beendet. Jeder Wrestler hat seinen eigenen Finishing Move (= besonders spektakulärer Move), mit dem er gedenkt, das Match zu beenden. Zum Gimmick eines jeden Wrestlers gehört \"sein\" Finishing Move.

Foreign Object
Hierbei handelt es sich um einen \"Gegenstand von Außen\", einen unerlaubt eingesetzten Gegenstand. Dies kann ein Stuhl, ein Tisch, jedoch auch kleinere metallische Gegenstände wie z. B. ein Schlagring sein. Erkennt der Ringrichter den Einsatz eines solchen Objektes, wird der Wrestler in der Regel disqualifiziert.


Gimmick
Sehr wichtiger Begriff. Es handelt sich hierbei um die Rolle, die der Wrestler spielt, bzw. die Figur, den Charakter, den er verkörpert. Ist ein Wrestler also \"böse\", so hat man ihm ein böses Gimmick verpasst. Vom Gimmick hängt in der Regel sehr viel ab; ist dieses nicht wohl durchdacht und auf den entsprechenden Wrestler zugeschnitten, kommt es bei den Fans als unglaubwürdig an. Etliche Gimmicks sind Klassiker geworden und verbleiben jahrelang bei ein- und demselben Wrestler. Ebenfalls sind Gimmicks, die beim Publikum nicht ankamen, sehr schnell wieder in der Versenkung verschwunden.

Heat
Hierbei handelt es sich um negative Reaktionen der Fans in der Halle auf bestimmte Wrestler (bzw. deren Gimmicks). Heat wird oftmals durch Beleidigungen eines Wrestlers gegen das Publikum bzw. dessen Heimatstadt oder durch unfaire Attacken gegen ein (Baby-)Face erzeugt. Ein böses Gimmick kann in der Regel erst dann als besonders gelungen bezeichnet werden, wenn der entsprechende Wrestler beim Publikum deutlich hörbaren Heat erzeugt. Das Gegenteil von Heat ist übrigens Pop (siehe dort). Ein Gimmick könnte z. B. als gescheitert angesehen werden, wenn es bei den Fans überhaupt gar keine Reaktionen hervorruft.

Heel
Ein Heel ist das genaue Gegenteil von (Baby-)Face. Also der absolut böse Wrestler, der zu unfairen Mitteln greift und vom Publikum gehasst wird. Ein guter Heel (bzw. ein gutes Heel-Gimmick) erzeugt bei den Fans eine Menge Heat.

Hell in a Cell
Hierbei handelt es sich um eine besondere Art des Cage-Matches in der WWE (World Wrestling Entertainment). In diesem Fall ist der Käfig oben nicht offen, es exisitiert also ein Käfigdach. Die Tür dieses Käfigs ist abgeschlossen, das Ganze sieht in der Tat aus wie eine riesige Zelle. Die Zelle wird vor Beginn des Matches von der Decke herabgelassen und über den gesamten Ring gestülpt. Zwischen Ringseilen und Beginn der Zellenwände ist noch Platz, so dass auch innerhalb der Zelle ein Kampf außerhalb des Rings möglich ist.

House-Show
House-Shows gibt es schon viel länger als die wöchentlichen TV-Sendungen. Sie sind als die Grundlage bzw. das tägliche Brot einer Wrestling-Promotion zu bezeichnen. Es handelt sich dabei um nicht fürs Fernsehen aufgezeichnete Events, die allein vom Kartenverkauf leben. Um nach Möglichkeit ein ausverkauftes Haus zu erzielen, wird für gewöhnlich eine attraktive Card aufgestellt. Am wichtigsten ist dabei der Main-Event, der - wenn zwei Top-Wrestler gegeinander in den Ring steigen - eine Menge Zuschauer ziehen kann. Mit House-Shows und Pay-Per-Views verdienen Wrestling-Promotions das meiste Geld. TV-Tapings bedeuten einen großen Kostenaufwand, weshalb früher gleich mehrere Sendungen hintereinander aufgezeichnet wurden und lediglich dem Zweck dienten, House-Shows und Pay-Per-Views zu bewerben. Heutzutage sind House-Shows nicht mehr so wichtig und allenfalls noch in der Indy-Szene lebensnotwendig für die Veranstalter; verzichten möchte aber selbst eine Mainstream-Liga wie die WWE nicht darauf. House-Shows nehmen aber auch noch eine weitere Funktion ein: Neulinge, die in den TV-Sendungen noch nicht ihr Debüt gegeben haben, deren Ankunft aber schon durch Video-Clips angekündigt worden ist, werden oft bei House-Shows ausgetestet. Dadurch kann man vor kleinerer Kulisse feststellen, wie das Publikum auf sie reagiert. House-Show-Cards werden oft lange im Voraus angekündigt, um so möglichst viele Zuschauer zu locken. Dabei kann es desöfteren vorkommen, dass diese Planungen aufgrund von Verletzungen der Aktiven kurzfristig über den Haufen geworfen werden müssen.

Inferno-Match
Hierbei handelt es sich um ein Match, bei dem die Ringseile in Brand gesteckt werden. Verloren hat der Wrestler, der zuerst an einer Stelle seines Körpers Feuer gefangen hat. Natürlich passiert auch hier überhaupt nichts Schlimmes, die Flamme wird sofort gelöscht und die Wrestler tragen unter ihrer normalen Kleidung auch speziellen Schutz.

Insider
Personen, die wirklich Einblick hinter die Kulissen des Wrestling-Geschäftes haben und über Informationen der Branche verfügen, die nur jemand kennen kann, der in direktem Kontakt zu den Promotions und den Wrestlern steht. Echte Insider sind in der Öffentlichkeit und dem Internet kaum bis gar nicht zu finden, sie würden und dürften ihre Informationen auch nicht publizieren. Nicht zu verschweigen ist, dass es gerade im Bereich der Wrestling-Berichterstattung des Internets unendlich viele selbsternannte Insider gibt.

Job/Jobben (den Job machen)
Auch \"sich hinlegen\" genannt. Hierbei lässt sich ein Wrestler vom anderen schlicht und einfach besiegen, er macht den Job. Wrestler mit besonders großem Ego oder Wrestler, die von sich behaupten, zu gut und zu wichtig zu sein, um den Job zu machen, stellen sich oftmals quer und weigern sich, sich deutlich von einem anderen Wrestler pinnen zu lassen. Ist dieser Wrestler, der sich weigert, für die Wrestling-Liga zu wichtig, wird diesem Wunsch auch oftmals zähneknirschend entsprochen und das Match endet durch Disqualifikation oder Screwjob (siehe dort). Der Wrestler verliert also dennoch wie geplant, jedoch nicht eindeutig durch Pinfall (siehe dort).

Jobber
Jobber sind Wrestler, die ausschließlich dafür bezahlt werden, für die Superstars den Job zu machen. Etwas würdelos auch als \"Kanonenfutter\" zu bezeichnen, erlangen diese Wrestler so gut wie nie auch nur annähernd Star-Status, sondern verlieren in schöner Regelmäßigkeit permanent gegen die Superstars der Wrestling-Liga.

Main Event
Dies ist der Höhepunkt einer Wrestling-Veranstaltung und findet immer als letztes Match, also am Ende statt. Meistens handelt es sich dabei um ein Titelmatch, ein Match, in dem etwas Besonderes auf dem Spiel steht (z.B. die Karriere eines Wrestlers) oder dergleichen.

Mark
Hierbei handelt es sich um Menschen, die Wrestling im Allgemeinen, also sämtliche Kämpfe, Streitigkeiten und Wortgefechte, für echt und real halten. Ebenfalls als Mark werden Fans bezeichnet, die sich mit Haut und Haaren einem Wrestler verschrieben haben, ihrem Idol.

No Contest
Wenn ein Wrestling-Match abgebrochen wird, ohne dass ein Sieger feststeht. Geschieht oftmals dann, wenn andere Wrestler in den Ring kommen und sich einmischen. Der Ringrichter lässt dann häufig die Glocke läuten und es heißt \"No Contest\".

No Holds Barred
Bezeichnung für ein Match, in dem alles erlaubt ist. Keine Disqualifikation, kein Count-Out - eben No Holds Barred.

Over
Ein Wrestler ist over, wenn er die Massen anzieht und bei den Fans absolut ankommt, beliebt ist und oftmals seinetwegen eine Veranstaltung besucht wird. Meistens ist es ein (Baby-)Face, welches extrem over ist, jedoch kann auch ein Heel so faszinierend sein, dass er bei den Fans großen Zuspruch findet.

Pay-Per-View
Dies sind die meistens in regelmäßigen Abständen (einmal im Monat) staffindenden Großveranstaltungen der Wrestling-Ligen, die für die Fernsehzuschauer nur gegen Bezahlung am heimischen Bildschirm live zu verfolgen sind.

Pinfall
Wenn ein Wrestler einen anderen Wrestler so lange mit den Schultern auf dem Ringboden hält, bis der Ringrichter bis drei gezählt hat, spricht man von einem Pinfall (erfolgreiches Cover).

Pop
Hierbei handelt es sich um extrem positive Reaktionen des Publikums auf einen Wrestler bzw. dessen Gimmick. Gegenteil \"Heat\", siehe auch dort.

Push
Wenn ein Wrestler einen Push erhält, dann bekommt er von den Bookern häufige TV-Zeiten in den Fernsehshows, er ist also häufig zu sehen, verliert selten seine Matches und wird eben in Richtung Spitze gehievt. Hierzu gehören gute Leistungen im Ring und gute Fehden/Storylines. Verrichtet ein Wrestler lange Zeit sehr gut seine Arbeit, macht auch oftmals den Job, so spricht man davon, dass er wirklich einen Push verdient habe.

Ratings
Einschaltquoten der Wrestling-Shows in den USA im TV. Hierbei wird, nicht wie in Deutschland üblich, in Prozenten gemessen, sondern in so genannten Ratingpunkten. Ein Ratingpunkt entspricht 994.000 eingeschalteten Haushalten.

Roster
Hierbei handelt es sich um alle in einer Wrestling-Liga unter Vertrag stehenden Wrestler, unabhängig davon, ob verletzt, nicht eingesetzt, usw.

Run-In
Einen Run-In gibt es dann, wenn einer oder mehrere Wrestler in ein gerade laufendes Match eingreifen. Gerne angewendet, wenn ein im Ring befindlicher Wrestler nicht klar verlieren soll oder aber neue Storylines und Fehden begonnen und entwickelt werden sollen.

Save
Eingriff eines Wrestlers, um einen anderen Wrestler zu retten und ihm zu helfen. Oftmals nach Ende eines Matches, wenn ein Wrestler von anderen attackiert wird und ein weiterer eben hinzukommt, den \"Save\" macht und den betreffenden Wrestler rettet.

Screw Job
Unsauberes und unreguläres Ende eines Matches. Meistens Eingriff anderer Wrestler, Knock-Out des Ringrichters (was weiteren Regelverstößen im Ring Tür und Tor öffnet), Einsatz von Foreign Objects. Screw Jobs können für die Fans enttäuschend sein, da ein glattes und sauberes Ende entfällt, jedoch können auch neue Fehden, Storylines und dergleichen mit Screw Jobs bezweckt werden. Auch hier muss jedoch gesagt werden, dass Screw Jobs angewendet werden, wenn ein Wrestler sich nicht für einen anderen hinlegen möchte (also nicht jobben will).

Shoot
Shoot steht dafür, wenn ein Wrestler echte Aktionen ausführt, also ernst macht. Wenn z. B. zwei Wrestler im Umkleideraum oder auf dem Parkplatz oder in einem Restaurant aufeinander losgehen, findet ein Shoot statt. Dies kommt jedoch so gut wie niemals vor. Auch sind diese \"echten\" Aufeinandertreffen in den allermeisten Fällen gewollt und abgesprochen und sollen nur Shoot-mäßig wirken. Einleuchtender wird der Begriff im Zusammenhang mit so genannten Shoot-Interviews. Diese wären der Fall, wenn der Wrestler in einem Interview den vorher ausgearbeiteten Pfad (also den gebookten Weg) verlässt und plötzlich beginnt, über echte Gegebenheiten zu sprechen, andere Ligen und Wrestler oder die Fans ernsthaft diffamiert. Jedoch sind heutzutage auch Shoot-Interviews extrem selten, kommen sie vor, sind sie in der Regel vorher abgesprochen und gebooked und sollen nur den Eindruck eines echten Shoot-Interviews erwecken.

Stable
Gruppe bzw. Gruppierung von Wrestlern, die sich (meistens unter einem Gruppennamen) zusammengetan hat, um gegen andere Wrestler vorzugehen und somit \"in einem Stall\" zu kämpfen. Dies muss nicht zwangsweise heißen, dass immer alle Wrestler eines Stables zusammen antreten, auch einzelne Kämpfe sind natürlich möglich. Oftmals kommt dann einer des Stables oder die restlichen Mitglieder dem im Ring befindlichen zu Hilfe, wenn es für diesen eng wird. In einem solchen Fall wäre dies ein Run-In, das Match könnte via Screw Job enden. Stables können eine Heel-Gruppierung oder eine Face-Gruppierung sein.

Steelcage-Match
siehe Cage-Match.

Submission
Submission = Aufgabe.
Befindet sich ein Wrestler in einem Aufgabegriff (Submission-Hold) und zeigt an, dass er aufgibt, ist das Match vorbei. Zeigt er es nicht selber an, hebt der Ringrichter in der Regel einen Arm des im Griff befindlichen Wrestlers und lässt ihn einfach fallen. Fällt dieser Arm dreimal bewegungslos, bricht der Ringrichter das Match ab. Der siegreiche Wrestler hat somit durch Submission gewonnen.

Taping
Aufzeichnung von Wrestling-Shows, die nicht live, sondern zeitversetzt zu einem späteren Zeitpunkt im TV ausgestrahlt werden.

Turn
Bei einem Turn findet grundsätzlich ein Wechsel statt. Dieser Wechsel bezieht sich in den allermeisten Fällen auf einen Wechsel zwischen gut und böse. So ist es für das Publikum sehr schockierend, wenn einer \"ihrer\" Lieblingswrestler (Face) nach oder während eines Matches auf einen ebenfalls sehr beliebten Wrestler, mit dem er unter Umständen zuvor lange Zeit zusammengearbeitet hat, losgeht und ihn attackiert. Dieser Wrestler turnt durch seine Aktion vom Face zum Heel. Turns werden von den Bookern gerne bei Großveranstaltungen oder wichtigen Events vorgenommen, um der gesamten Storyline mehr Würze zu verleihen oder einem Wrestler dadurch ein neues Gimmick zu verpassen. Hierbei sieht man sehr deutlich, wie nah sich das Wrestling-Geschäft an \"normalen\" Soap-Operas im TV befindet, wo ja ebenfalls gut und böse wechseln und ständig Variationen in den Geschichten vorkommen. Selbstverständlich ist auch ein Turn vom Heel zum Face möglich. In einigen vereinzelten Fällen waren bestimmte Wrestler auch als Heels bei den Fans dermaßen beliebt, dass sie in dieser Heelrolle ab einem bestimmten Zeitpunkt (Booking-technisch) nicht mehr zu halten waren. Erkennbar ist dies dann an auffälligen Pop-Reaktionen der Fans auf den Wrestler, obgleich er als Heel ja eigentlich Heat entgegengebracht bekommen sollte.

Try-Out
In den so genannten Try-Outs werden Wrestler im Ring von Offiziellen beobachtet und auf die Probe gestellt, um zu checken, ob diese Wrestler überhaupt reif für einen Vertrag in der Wrestling-Liga sind. Try-Outs sind oftmals so genannte Dark-Matches.

Work
Gegenteil von Shoot. Es wird sich exakt an das Booking gehalten, ein Work ist also eine komplett inszenierte Sache oder ein Vorkommnis (Armbruch, usw.) und vollständig abgesprochen. Wenn ein Vorfall besonders gut und spektakulär inszeniert wurde, wird oftmals darüber diskutiert, ob es wirklich Work gewesen sei oder evtl. nicht.

**Schlußwort**

ich hoffe ihr wisst nun etwas mehr über den Sport \"Wrestling\"

Tschüss ^^

15 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Rey_619

    01.03.2007, 13:29 Uhr von Rey_619
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das nenn ich mal wirklich eine sehr ausführliche Erleuterung über Wrestling.

  • Rattelsnake

    11.09.2005, 21:06 Uhr von Rattelsnake
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bericht, aber eins stört mich Scott Hall sollte man kennen als Wrestlingfan er ist nämlich vielen besser bekannt als Razor Ramon und durch sein super Leitermatch gegen Shawn M. MfG PEG

  • anonym

    30.07.2005, 02:48 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    bericht!!!!! liebe grüße tammy

  • jens811983

    02.05.2005, 17:07 Uhr von jens811983
    Bewertung: sehr hilfreich

    obwohl ich Wrestling nicht unbedingt als Sport bezeichnen würde. Eher als Theater, weil ja (fast) alles nach Drehbuch passiert. mfg Jens

  • madline

    02.05.2005, 16:43 Uhr von madline
    Bewertung: sehr hilfreich

    das ist ja mal viel *g*