Wrigley's Airwaves Testbericht

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ab 14,02
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von vampire-lady

Spicy Cocktail

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In der langen Tradition meiner Airwaves-Berichte darf nun auch die neueste Sorte dieser Kaugummis aus dem Hause Wrigley’s nicht wirklich lange fehlen.

Schließlich habe ich ja bereits mehrere Tonnen der normalen Airwaves oder der Sorten Honey Lemon bzw. Cool Cassis verschlungen, weichgekaut und an irgendwelche Möbel gekleb... äh in den Müll geworfen.

Die neue Kaugummisorte nennt sich Spicy Cocktail, was ich in meine Galerie der blödesten Produktnamen einreihen möchte. Ins Auge und danach in die Tasche gefallen ist mir eine Packung bei DM. Ich glaube die kennen mich da schon:

„Achtung dat VL kütt! Schnell alle Kassen zumachen und Warteschlange aufbauen, dann kauft die wieder acht Pakete Kaugummi und eine Familienjahrespackung Fisherman’s!“ (*grummelz*) Weil Warteschlangen bei DM eben immer die langweiligsten sind und die Kaugummis liegen so schön in Griffhöhe bei der Kasse.

Enthalten sind zehn orangefarbene Kaugummis in Drageeform, die alle miteinander für € 0,55 zu haben waren. Anscheinend stellt sich der Produktdesigner unter Spicy Cocktail etwas ähnlich ekliges vor wie ich, passend dazu findet man eine orangefarbene Verpackung mit dem typischen grünen Airwavesschriftzug vor. Im Vorbeigehen könnte es unter Umständen passieren, daß man diese Sorte mit Honey und Lemon verwechselt. Überflüssigerweise sind die zuckerfreien. Dragees zusätzlich noch in Silberpapier eingewickelt – damit man auch richtig was zum pulen hat. Außerdem fallen die Dragees besser auf die Erde, wenn man mit den Wurstfingerchen verzweifelt in der Verpackung verumfuhrwerkt.

Das eigentlich scharfe an den Airwaves (weshalb die so berühmt sein wollen) ist immer die harte Glasur, die das einzelne Kaugummidragee umschließt. Die eigentliche Kaumasse ist minzig aber im Grunde genommen nicht mehr scharf. Man kann nun die blöde Glasur, ich finde die nicht so toll, weil die eben so hart ist, ablutschen, womit man die Schärfe, so nach drei bis fünf Minuten weggenuckelt hat. Dann bleibt halt ein ziemlich normales, leider auch ziemlich mickriges Kaugummi übrig. Deshalb ist es wiederum notwendig wenigstens zwei Dragees gleichzeitig einzuwerfen – die Zähne wollen sich ja schließlich nicht langweilen. Man kann natürlich auch sofort auf dem Dragees herumbeißen, was dann wieder zur Folge hat, daß sich in der weichen Kaumasse harte Bröckches der ursprünglichen Glasur befinden. Das gibt dann ein Gefühl als hätte man ein Reibeisen zwischen der Kauleiste – nimmt aber dem Ganzen etwas an Schärfe.

Die typische Schärfe ist so auch der Sorte Spicy Cocktail gegeben. Der Grundgeschmack ist leicht herb und erinnert an Pampelmuse oder Blutorangen, also an die leicht bitteren Sorten der Zitrusfrüchte. In Verbindung mit der Minze liegt schnell der Vergleich mit fruchtigen Hustenbonbons nahe.

Was mich an allen anderen Airwaves Sorten außer den „normalen“ Eukalyptus/Mentholteilen stört ist, dass sie beim Kauen sehr schnell hart werden. Eine Eigenschaft die Spicy Cocktail mit Honey Lemon und Cool Cassis zu teilen gedenkt und die mich meist ziemlich zügig zum Mülleimer treibt. Trotzdem reicht die Zeit in der man sich mit dem Kaugummi beschäftigt um Hals und Rachen, nebst Nase gehörig durchzupusten.

Nach wie vor ziehe ich zwar die klassischen Airwaves vor, aber auch die Spicy Cocktails sind nicht übel – zur Abwechslung. Zumal die fruchtigen Sorten weniger scharf sind als der Klassiker.

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