Zickenterror - Der Teufel ist eine Frau (VHS) Testbericht

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ab 60,86
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Erfahrungsbericht von Marc12

Chaoten ohne Ende

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

- - - Z u m F i l m - - -

Seit ihrer High School kennen sich Darren, Wayne und J.D. Sie verbindet eine lange Männerfreundschaft. Darren war in der High School der einzig männliche Cheerleader. Wayne war beim Football Team der dritte Ersatz Quaterback und wenn er mal auf den Platz durfte, dann meist nicht lang, da der Krankenwagen schon wartete. Auch J.D. hatte seinen Platz am Footballplatz, er war das lächerliche Maskottchen der Mannschaft. Viel hat sich bei der drei Versagern nicht in den Jahren nicht verändert. Im Altenheim arbeitet Darren als Bingo-Zahlen-Ansager. Als Schädlingsbekämpfer düst Wayne durch die Stadt. J.D. hingegen hat gerade seinen Job in einem Sandwich-Laden verloren. Alle drei Loser verbindet auch ihre Schwäche für Neil Diamond. Nach ihrem Auftritt mit ihrer mega schlechten „Neil Diamond Revival Band“, lernt der tolpatschige Darren Judith kennen. Erst will Judith nichts von ihm wissen, doch dann nimmt sie ihn vollkommen in Beschlag. Sex vor der Ehe ist für sie nicht, nur der französisch Kurs der Liebe darf bei ihr gemacht werden, sie bevormundet ihn, wo es nur geht, aber vor allem mag sie Wayne und J.D. nicht. Wie gut, daß das nichtmögen auf Gegenseitigkeit beruht. Kann man so eine Frau seinem besten Freund zumuten? Sich nicht, also muß man ihn aus den Fängen von Judith befreien. Darren und Judith wollen jetzt auch noch heiraten. Es wird höchste Zeit was zu tun. Die junge Dame wird kurzer Hand entführt und in den Keller von Wayne verfrachtet. Mit einer Leiche wird dann noch der Tod von Judith inszeniert. Darren ist am Boden zerstört. Da entdecken Wayne und J.D. die Jugendliebe Sandy von Darren wieder. Schnell wird ein Date für die beiden klar gemacht. Ein Problem jagt hier das nächste. Auch Sandy bringt eins mit. Sie hat vor in ein Kloster einzutreten. Mal wieder bleibt nicht viel Zeit. Und dann ist da noch das Problem mit Judith im Keller.

- - - D a r s t e l l e r - - -

Jason Biggs – Darren Silverman
Steve Zahn – Wayne Le Fessier
Jack Black – J.D. McNugent
Amanda Peet – Judith Snodgrass-Fessbeggler
Amanda Detmer – Sandy Perkus

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: Dennis Dugan
Produzent: Neal H. Moritz
Drehbuch: Greg DePaul, Hank Nelken
Musik: Mike Simpson

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

US-Titel: Evil Woman
Genre: Komödie
Land: USA
Jahr: 2000
Länge: 96 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Anbieter: Columbia Tristar

- - - M e i n e M e i n u n g - - -
„Zickenterror“ hat eine ziemlich dünne Geschichte. Passieren tut den ganzen Film eigentlich nicht all zu viel und wenn mal was interessantes passiert kann man es sich schnell ausrechnen. Nur teilweise ist dieses Machwerk lustig. Der Beginn des Films ist noch recht akzeptabel. Die Einführung der Charaktere ist recht amüsant gestaltet worden. Gags am laufenden Band prasseln auf einen ein, doch leider hält dies nicht den ganzen Film an. Absolut schwach wurde die Nonnenausbildung von Sandy verarbeitet. Hier kommt wirklich kaum ein lächeln an die Lippen. Judith Beruf als Psychotherapeutin würde einladen zu vielen Gags, doch die hier gemacht werden sind wirklich nicht als Highlight geeignet. Ein Nachteil an dem Film ist meiner Ansicht nach auch, daß kein Charakter so richtig sympathisch wirkt. Wer mag schon nervtötenden, rückgratlose Versager, oder eine männermordene Zicke? Da Darren viel zu manipulierbar scheint gönnt man ihm eigentlich gar nicht die Liebe seines Lebens. Da man der Story eigentlich immer einen Schritt vorraus ist, kommt nie richtig Spannung auf. Auch wieder ein dicker Minuspunkt.
Mit den „American Pie“ Filmen hat Jason Biggs sich einen großen Namen in Hollywood gemacht. Er ist sicher ein guter und auch komischer Schauspieler, doch wenn eine Story so was von schlecht ist kann wohl der beste Schauspieler der Welt nichts all zu gutes draus machen. Wenn einen dann noch Leute wie Steve Zahn und Jack Black an die Seite gestellt werden, die wirklich nur bedingt lustig sind, dann ist wohl Hopfen und Malz verloren. Da können hübsche Damen wie Amanda Peet und Amanda Detmer auch nur kleine Farbtupfer setzen. Retten können sie diesen Film aber leider nicht.
Diesen Film muß man sich wirklich nicht geben. Wer sein Gehirn absolut runter fahren kann und einfach ein paar bunte Bilder auf sich einprasseln lassen will, hat vielleicht bedingt Spaß an diesem Werk. Ich habe ihn mir angetan und würde es nicht noch mal tun.

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