Zippo Benzinfeuerzeug Testbericht
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Erfahrungsbericht von DJEagle
Zipp - Zapp - ZIPPO
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Fast jeder kennt es – viele besitzen welche und ICH schreibe heute mal drüber.
„Wie? Was? Wo drüber?“
Na über das Zippo natürlich. Wenn man an Zippo denkt, hat man eigentlich immer ein bestimmtes Bild im Kopf. Ein metallisch-glänzendes Benzinfeuerzeug, dass bei Wind und Wetter einem nicht im Stich lässt. Nicht zu vergessen dieses typische Klick-Geräusch beim Auf- und Zumachen.
„Woher stammt eigentlich das Zippo?“
George G. Blaisdell (alias Mr. Zippo) gründete im Jahre 1932 im amerikanischen Bradford (Pennsylvania) Zippo. Mit dem Gedanken im Kopf ein Feuerzeug zu erfinden, das ein gutes Aussehen und eine leichte Handhabung haben sollte, erwarb er Rechte an einem österreichischen Sturmfeuerzeug. Das war die Grundlage für Mr. Blaisdell, er gestaltete es dann nach seinen Ideen um, dabei kam das Zippo raus. Ein rechteckiges aus Metall gegossenes Feuerzeug, welches eine befestigte Klappe hatte und mit Hilfe von Benzin und einer Windschutzvorrichtung am Docht, recht beständig gegen Wind und Wetter ist.
„Aber wieso der Name Zippo?“
Zu Mr. Blaisdell’s Zeiten, war die Einführung des Reißverschlusses damals die Neuheit. Im amerikanischen Lande hieß dieser Zipper. Das ging ihm wohl immer durch den Kopf und da lag ihm das Zippo auf der Zunge.
„Und wie ging es weiter?“
Seit der Gründung von Zippo, wurden über 300 Millionen Zippos hergestellt. Aber es sollte nicht nur bei Sturmfeuerzeugen bleiben, Mr. Blaisdell erweiterte seine Produktbreite um Messer, Maßbändern, Geld-Clips, Schlüsselanhängern und Schreibinstrumenten - mittlerweile gibt es sogar Sonnenbrillen. Alle mit der ZIPPO Schrift versehen – so kann man sie heute immer noch kaufen.
Seit damals hat sich am heutigen Zippo nicht viel verändert, bis auf ein paar Verbesserungen ist das Aussehen und das Grundgerüst geblieben. Mittlerweile gibt es sie auch in verschiedenen Größen. Was sich auch geändert hat, ist wohl der Preis. Damals hat ein Zippo in den Staaten 1,95 US-Dollar gekostet, mittlerweile ist es natürlich teurer geworden. Je nach Zippo variiert der Preis, am besten man erkundigt sich in einem Zippo-Depot nach dem Preis für das jeweilige Modell.
Pro Jahr werden über 15 Millionen Zippos hergestellt. Zippos wurden zu Sammlerobjekten und damit recht begehrt.
Seit dem es Zippo gibt, ist kein einziger amerikanischer Soldat ohne Zippo in den Krieg gezogen. Jeder wurde mit einem Original Zippo ausgestattet, was bis heute Tradition geblieben ist. Diverse Zippos haben ziemlich hohe Sammlerwerte. Beliebte Modelle sind zum Beispiel Zippos aus dem Vietnamkrieg.
„Wo kriege ich ein Zippo her?“
Zippos kriegt man eigentlich in jedem gut sortiertem Tabakladen. Im Normalfall gibt es da normale Zippos, öfters auch im Set, d. h. das Zippo wird zusammen mit Zippo-Feuersteinen und –Benzin in einem Karton angeboten. Eignet sich prima als Geschenk. Zippos gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Das günstigste dürfte bei ca. 20 Euro liegen, damit erhältst Du ein blankes Zippo.
„Blank? Sind Zippos denn nicht immer blank?“
Nee nee, sind sie nicht und sogar der Großteil ist es nicht. Es gibt sehr viele verschiedene Zippos mit den Unterschiedlichsten Gravuren und mit verschiedenen Motiven. Sie reichen von einfachen Tiermotiven bis hin zu aufwendigen Harley-Davidson-Ausführungen oder Airbrushes. Da ist garantiert für jeden was dabei. Wer natürliches was ganz eigenes haben will, kann sich sein Zippo natürlich auch gravieren lassen. Das wird aber nicht vom Haus aus gemacht, sondern z. B. beim Juwelier. Einen Auszug über die Vielfalt der Zippos findest Du über die Zippo-Depot-Seite: www.zippodepot.de Dort kannst Du auch Bestellungen vornehmen.
„Woraus besteht eigentlich ein Zippo?“
Ein Zippo macht zwar keinen sonderlichen komplizierten Eindruck. Obwohl es nur 22 Teilen besteht, wird es in ganzen 108 Produktionsschritten gefertigt. Es scheint mir hier weniger angebracht alle 22 Teile zu erwähnen, anstatt mal auf die Grundteile einzugehen. Das Gehäuse besteht grundsätzlich aus Stahl, es ist rechteckig und hat einen aufklappbaren Deckel. Aufgeklappt, kann das Innenteil herzausgezogen werden. Dies ist erforderlich wenn neue Feuersteine eingelegt, Watte ausgewechselt oder Benzin eingefüllt werden muss. Dazu kommen wir aber noch später. Im Oberen Bereich ist der Docht, das Rad und die Windschutzvorrichtung zu erkennen. Im Allgemeinen ist es sehr robust aufgebaut, Beschädigungen müssen schon durch rohe Gewalt erfolgen, ansonsten können nur kleine Kratzer im Gehäuse das Zippo beschädigen.
„Und was mach ich wenn es mal kaputt geht?“
Das besondere an einem Zippo ist, dass für ein ganzes Zippoleben Garantie drauf besteht. Sollte Dir zum Beispiel das Scharnier durchbrechen, dann schicke es einfach an das Werk von Zippo ein und Du wirst kostenlos, Dein Zippo im hervorragendem Zustand wiederbekommen. Das gilt allerdings nicht für äußere Schäden am Gehäuse. Du kannst das Zippo an die Adresse senden die ich ganz unten aufgeführt habe. Zippo übernimmt sogar das Rückporto!
„Was sollte ich bei meinem Zippo beachten?“
Eigentlich nicht viel. Gelegentlich müssen neue Feuersteine her. Diese bekommst Du ebenfalls in den meisten Tabakwarenläden. Zum einsetzen des Feuerstein, muss man das Innenteil herausnehmen und die Schraube, am unteren Ende, lösen. Dann nimmt man diese Schraube, an der eine Feder angebracht ist, heraus und klopft eventuelle Feuersteinreste heraus. Erst wenn alle Reste draußen sind, den neuen Feuerstein hineinsetzen und die Schraube wieder festdrehen.
Zum Nachfüllen, sollte man das Unterteil umdrehen und den oben liegenden Filz anheben und das Benzin unter dem Filz einfüllen. Viele machen den Fehler das Benzin direkt auf den Filz zu füllen, das hat die Nachwirkung, dass der Benzinvorrat schneller aufgebraucht wird. Achte beim Auffüllen darauf, dass Du nicht zu viel Benzin einfüllst, um zu vermeiden das es am Docht wieder heraustropft. Nach dem Einfüllen wieder das Untereil im Gehäuse einsetzen. Beim ersten Zünden nach dem Einfüllen etwas aufpassen, da eventuell Benzin an den Seiten ausgetreten sein kann und dieses sich natürlich auch leicht entzünden kann.
Sollte die Flamme nicht groß genug sein, liegt es wahrscheinlich am Docht. Das kann daran liegen das er zu sehr beansprucht worden ist oder er ist grundschlicht zu kurz. Ziehe Ihn ein Stück heraus und schneide etwa 0,5 cm der schwarzen Spitze ab.
Docht und Feuerzeugbenzin gibt es ebenfalls von der Firma Zippo in jedem gut sortiertem Tabakladen zu kaufen. Bei Feuerzeugbenzin kann man auch auf andere Marken zugreifen, die meist günstiger zu erwerben, aber auch schneller aufgebraucht sind.
„Benzin? Muss das sein?“
Muss nicht! Du kannst auch ein Zippo mit Gastank erwerben oder diesen nachträglich einbauen. Dann hast Du ein schickes Zippo, mit Gastank. Der Gastank erfüllt zwar nicht die selben Dienste, wie das Benzin, ist aber für diejenigen unter Euch besser geeignet die sich gegen den minimalen Benzingeruch sträuben.
„Wie kann ich mir sicher sein, dass ich ein Original gekauft habe?“
Es gibt sehr viele Imitate von Zippos. Meist findet man solche z. B. auf der Kirmis oder auch im Tabakladen vor. Schaue auf die Unterseite Deines Zippos. Dort sollte auf jeden Fall das Zippozeichen eingestanzt sein. Außerdem dem Logo, sollte eine römische Zahl und ein Buchstabe zu finden sein. Diese geben Auskunft über das Herstellungsdatum. Ursprünglich wurde es eingeführt, um eine Sicherung der Qualität zur gewährleisten.
Außerdem ist Bradfort PA und „Made in U.S.A“ eingestanzt.
Du solltest ebenfalls das Innenteil auf diese Einstanzungen prüfen. Sind alle Merkmale vorhanden, so kannst Du sicher sein, dass Du ein Original Zippo in Deinen Händen hälst.
„Wie kann ich heraus finden, aus welchen Produktionsjahr mein Zippo stammt?
Dazu kannst Du zum Beispiel auf die Homepage von Zippo gehen! Die römische Zahl gibt Auskunft über das Jahr und der Buchstabe über den Monat. Auf www.zippo.de kannst Du mit dem Datierungshelfer das genaue Produktionsdatum bestimmen. Ebenfalls ist das auf www.zippodepot.de möglich.
„Und hat so ein Zippo bestimmte Vor- und Nachteile?“
Aber natürlich!! Fangen wir doch direkt mit den Vorteilen an. Du brauchst nicht ständig neue Einwegfeuerzeuge zu kaufen. Alle Teile die sich nach einer Zeit aufbrauchen (Feuerstein, Benzin, Docht) oder verschleißen (Watte, Filz) sind ersetzbar. Ist funktioniert auch bei Wind und Wetter, da wo Gasfeuerzeuge schon lange nicht mehr wollen. Dabei sollte man Bemerken, dass es sich um ein Sturmfeuerzeug handelt, man aber nicht meinen muss, dass es einem Tornado standhalten muss! ;-) Zum anderem sieht es gut aus und macht ordentlich was her. Der einzige Nachteil der mir jetzt einfällt und den eigentlich nur wenige Anmerken, ist der angebliche Benzingeschmack beim anstecken einer Zigarette. Ich persönlich kann diesen nicht schmecken, habe dieses aber schon von mehreren Leute gehört. Sollte nur erwähnt sein.
„Wo kann ich mir noch mehr Infos über Zippos einholen?“
Da kann Dir gerne ein paar Adresse angeben, wie da wären:
Zippozentrale & Reparaturdienst:
Zippo GmbH
Groendahlscher Weg 87
46446 Emmerich, Deutschland
www.zippo.de
Zippodepot:
Franz Kummer
Rosengasse 15/17
97070 Würzburg
fon: 0931 / 58687
fax: 0931 / 49100
www.zippodepot.de
„Was gibt es sonst noch?“
Außerdem werden regelmäßig Sammlertreffen veranstaltet. Es gibt viele Clubs die zum reinschnuppern einladen und regelmäßige Events. Mehr erfährst Du auf der Homepage von Zippo.
Fazit:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Zippos gemacht. Mein jetziges ist mein drittes. Die beiden vorherigen sind mir leider geklaut worden. Du solltest gut auf Deinen kleinen Feuerling aufpassen, da diese recht begehrt sind. Sie stören kein bissel in der Hosentasche und sie sind allzeit bereit, vorausgesetzt man hat sich um ausreichend Benzin und um den Feuerstein sowie um den Docht gekümmert. Erfahrungsgemäß hält der Docht ziemlich lang. Bei mir schon über ein Jahr und ich hab ihn noch kein Stück abgeschnitten oder herausgezogen. Ein Feuerstein hält ca. 1 Monat. Kommt auf die Beanspruchung des Zippos an, genauso verhält es sich mit dem Benzin, dabei kommt man eigentlich eine Woche mit einer Füllung aus. Mir ist noch nie eines kaputt gegangen, zwar prägen ein paar kleine Kratzer das Gehäuse, aber das lässt sich kaum vermeiden. Farbige Zippos würde ich nicht zur täglichen Benutzung empfehlen. Beim hinfallen kann es passieren, das der Lack absplittert. Sieht weitaus hässlicher aus, als wenn in einem blanken Zippo ein kleiner Kratzer drin ist.
So das war es dann und ich danke für die Zeit, die Du in meinem Bericht gesteckt hast und würde mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlassen würdest.
In diesem Sinne – gut Zipp!!
Euer Olli (DJEagle)
P.S.: Dieser Bericht wird auch in anderen Communities unter meinem Namen erscheinen und kann damit nicht als Fake gewertet werden. Copyright by Oliver Biba
„Wie? Was? Wo drüber?“
Na über das Zippo natürlich. Wenn man an Zippo denkt, hat man eigentlich immer ein bestimmtes Bild im Kopf. Ein metallisch-glänzendes Benzinfeuerzeug, dass bei Wind und Wetter einem nicht im Stich lässt. Nicht zu vergessen dieses typische Klick-Geräusch beim Auf- und Zumachen.
„Woher stammt eigentlich das Zippo?“
George G. Blaisdell (alias Mr. Zippo) gründete im Jahre 1932 im amerikanischen Bradford (Pennsylvania) Zippo. Mit dem Gedanken im Kopf ein Feuerzeug zu erfinden, das ein gutes Aussehen und eine leichte Handhabung haben sollte, erwarb er Rechte an einem österreichischen Sturmfeuerzeug. Das war die Grundlage für Mr. Blaisdell, er gestaltete es dann nach seinen Ideen um, dabei kam das Zippo raus. Ein rechteckiges aus Metall gegossenes Feuerzeug, welches eine befestigte Klappe hatte und mit Hilfe von Benzin und einer Windschutzvorrichtung am Docht, recht beständig gegen Wind und Wetter ist.
„Aber wieso der Name Zippo?“
Zu Mr. Blaisdell’s Zeiten, war die Einführung des Reißverschlusses damals die Neuheit. Im amerikanischen Lande hieß dieser Zipper. Das ging ihm wohl immer durch den Kopf und da lag ihm das Zippo auf der Zunge.
„Und wie ging es weiter?“
Seit der Gründung von Zippo, wurden über 300 Millionen Zippos hergestellt. Aber es sollte nicht nur bei Sturmfeuerzeugen bleiben, Mr. Blaisdell erweiterte seine Produktbreite um Messer, Maßbändern, Geld-Clips, Schlüsselanhängern und Schreibinstrumenten - mittlerweile gibt es sogar Sonnenbrillen. Alle mit der ZIPPO Schrift versehen – so kann man sie heute immer noch kaufen.
Seit damals hat sich am heutigen Zippo nicht viel verändert, bis auf ein paar Verbesserungen ist das Aussehen und das Grundgerüst geblieben. Mittlerweile gibt es sie auch in verschiedenen Größen. Was sich auch geändert hat, ist wohl der Preis. Damals hat ein Zippo in den Staaten 1,95 US-Dollar gekostet, mittlerweile ist es natürlich teurer geworden. Je nach Zippo variiert der Preis, am besten man erkundigt sich in einem Zippo-Depot nach dem Preis für das jeweilige Modell.
Pro Jahr werden über 15 Millionen Zippos hergestellt. Zippos wurden zu Sammlerobjekten und damit recht begehrt.
Seit dem es Zippo gibt, ist kein einziger amerikanischer Soldat ohne Zippo in den Krieg gezogen. Jeder wurde mit einem Original Zippo ausgestattet, was bis heute Tradition geblieben ist. Diverse Zippos haben ziemlich hohe Sammlerwerte. Beliebte Modelle sind zum Beispiel Zippos aus dem Vietnamkrieg.
„Wo kriege ich ein Zippo her?“
Zippos kriegt man eigentlich in jedem gut sortiertem Tabakladen. Im Normalfall gibt es da normale Zippos, öfters auch im Set, d. h. das Zippo wird zusammen mit Zippo-Feuersteinen und –Benzin in einem Karton angeboten. Eignet sich prima als Geschenk. Zippos gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Das günstigste dürfte bei ca. 20 Euro liegen, damit erhältst Du ein blankes Zippo.
„Blank? Sind Zippos denn nicht immer blank?“
Nee nee, sind sie nicht und sogar der Großteil ist es nicht. Es gibt sehr viele verschiedene Zippos mit den Unterschiedlichsten Gravuren und mit verschiedenen Motiven. Sie reichen von einfachen Tiermotiven bis hin zu aufwendigen Harley-Davidson-Ausführungen oder Airbrushes. Da ist garantiert für jeden was dabei. Wer natürliches was ganz eigenes haben will, kann sich sein Zippo natürlich auch gravieren lassen. Das wird aber nicht vom Haus aus gemacht, sondern z. B. beim Juwelier. Einen Auszug über die Vielfalt der Zippos findest Du über die Zippo-Depot-Seite: www.zippodepot.de Dort kannst Du auch Bestellungen vornehmen.
„Woraus besteht eigentlich ein Zippo?“
Ein Zippo macht zwar keinen sonderlichen komplizierten Eindruck. Obwohl es nur 22 Teilen besteht, wird es in ganzen 108 Produktionsschritten gefertigt. Es scheint mir hier weniger angebracht alle 22 Teile zu erwähnen, anstatt mal auf die Grundteile einzugehen. Das Gehäuse besteht grundsätzlich aus Stahl, es ist rechteckig und hat einen aufklappbaren Deckel. Aufgeklappt, kann das Innenteil herzausgezogen werden. Dies ist erforderlich wenn neue Feuersteine eingelegt, Watte ausgewechselt oder Benzin eingefüllt werden muss. Dazu kommen wir aber noch später. Im Oberen Bereich ist der Docht, das Rad und die Windschutzvorrichtung zu erkennen. Im Allgemeinen ist es sehr robust aufgebaut, Beschädigungen müssen schon durch rohe Gewalt erfolgen, ansonsten können nur kleine Kratzer im Gehäuse das Zippo beschädigen.
„Und was mach ich wenn es mal kaputt geht?“
Das besondere an einem Zippo ist, dass für ein ganzes Zippoleben Garantie drauf besteht. Sollte Dir zum Beispiel das Scharnier durchbrechen, dann schicke es einfach an das Werk von Zippo ein und Du wirst kostenlos, Dein Zippo im hervorragendem Zustand wiederbekommen. Das gilt allerdings nicht für äußere Schäden am Gehäuse. Du kannst das Zippo an die Adresse senden die ich ganz unten aufgeführt habe. Zippo übernimmt sogar das Rückporto!
„Was sollte ich bei meinem Zippo beachten?“
Eigentlich nicht viel. Gelegentlich müssen neue Feuersteine her. Diese bekommst Du ebenfalls in den meisten Tabakwarenläden. Zum einsetzen des Feuerstein, muss man das Innenteil herausnehmen und die Schraube, am unteren Ende, lösen. Dann nimmt man diese Schraube, an der eine Feder angebracht ist, heraus und klopft eventuelle Feuersteinreste heraus. Erst wenn alle Reste draußen sind, den neuen Feuerstein hineinsetzen und die Schraube wieder festdrehen.
Zum Nachfüllen, sollte man das Unterteil umdrehen und den oben liegenden Filz anheben und das Benzin unter dem Filz einfüllen. Viele machen den Fehler das Benzin direkt auf den Filz zu füllen, das hat die Nachwirkung, dass der Benzinvorrat schneller aufgebraucht wird. Achte beim Auffüllen darauf, dass Du nicht zu viel Benzin einfüllst, um zu vermeiden das es am Docht wieder heraustropft. Nach dem Einfüllen wieder das Untereil im Gehäuse einsetzen. Beim ersten Zünden nach dem Einfüllen etwas aufpassen, da eventuell Benzin an den Seiten ausgetreten sein kann und dieses sich natürlich auch leicht entzünden kann.
Sollte die Flamme nicht groß genug sein, liegt es wahrscheinlich am Docht. Das kann daran liegen das er zu sehr beansprucht worden ist oder er ist grundschlicht zu kurz. Ziehe Ihn ein Stück heraus und schneide etwa 0,5 cm der schwarzen Spitze ab.
Docht und Feuerzeugbenzin gibt es ebenfalls von der Firma Zippo in jedem gut sortiertem Tabakladen zu kaufen. Bei Feuerzeugbenzin kann man auch auf andere Marken zugreifen, die meist günstiger zu erwerben, aber auch schneller aufgebraucht sind.
„Benzin? Muss das sein?“
Muss nicht! Du kannst auch ein Zippo mit Gastank erwerben oder diesen nachträglich einbauen. Dann hast Du ein schickes Zippo, mit Gastank. Der Gastank erfüllt zwar nicht die selben Dienste, wie das Benzin, ist aber für diejenigen unter Euch besser geeignet die sich gegen den minimalen Benzingeruch sträuben.
„Wie kann ich mir sicher sein, dass ich ein Original gekauft habe?“
Es gibt sehr viele Imitate von Zippos. Meist findet man solche z. B. auf der Kirmis oder auch im Tabakladen vor. Schaue auf die Unterseite Deines Zippos. Dort sollte auf jeden Fall das Zippozeichen eingestanzt sein. Außerdem dem Logo, sollte eine römische Zahl und ein Buchstabe zu finden sein. Diese geben Auskunft über das Herstellungsdatum. Ursprünglich wurde es eingeführt, um eine Sicherung der Qualität zur gewährleisten.
Außerdem ist Bradfort PA und „Made in U.S.A“ eingestanzt.
Du solltest ebenfalls das Innenteil auf diese Einstanzungen prüfen. Sind alle Merkmale vorhanden, so kannst Du sicher sein, dass Du ein Original Zippo in Deinen Händen hälst.
„Wie kann ich heraus finden, aus welchen Produktionsjahr mein Zippo stammt?
Dazu kannst Du zum Beispiel auf die Homepage von Zippo gehen! Die römische Zahl gibt Auskunft über das Jahr und der Buchstabe über den Monat. Auf www.zippo.de kannst Du mit dem Datierungshelfer das genaue Produktionsdatum bestimmen. Ebenfalls ist das auf www.zippodepot.de möglich.
„Und hat so ein Zippo bestimmte Vor- und Nachteile?“
Aber natürlich!! Fangen wir doch direkt mit den Vorteilen an. Du brauchst nicht ständig neue Einwegfeuerzeuge zu kaufen. Alle Teile die sich nach einer Zeit aufbrauchen (Feuerstein, Benzin, Docht) oder verschleißen (Watte, Filz) sind ersetzbar. Ist funktioniert auch bei Wind und Wetter, da wo Gasfeuerzeuge schon lange nicht mehr wollen. Dabei sollte man Bemerken, dass es sich um ein Sturmfeuerzeug handelt, man aber nicht meinen muss, dass es einem Tornado standhalten muss! ;-) Zum anderem sieht es gut aus und macht ordentlich was her. Der einzige Nachteil der mir jetzt einfällt und den eigentlich nur wenige Anmerken, ist der angebliche Benzingeschmack beim anstecken einer Zigarette. Ich persönlich kann diesen nicht schmecken, habe dieses aber schon von mehreren Leute gehört. Sollte nur erwähnt sein.
„Wo kann ich mir noch mehr Infos über Zippos einholen?“
Da kann Dir gerne ein paar Adresse angeben, wie da wären:
Zippozentrale & Reparaturdienst:
Zippo GmbH
Groendahlscher Weg 87
46446 Emmerich, Deutschland
www.zippo.de
Zippodepot:
Franz Kummer
Rosengasse 15/17
97070 Würzburg
fon: 0931 / 58687
fax: 0931 / 49100
www.zippodepot.de
„Was gibt es sonst noch?“
Außerdem werden regelmäßig Sammlertreffen veranstaltet. Es gibt viele Clubs die zum reinschnuppern einladen und regelmäßige Events. Mehr erfährst Du auf der Homepage von Zippo.
Fazit:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Zippos gemacht. Mein jetziges ist mein drittes. Die beiden vorherigen sind mir leider geklaut worden. Du solltest gut auf Deinen kleinen Feuerling aufpassen, da diese recht begehrt sind. Sie stören kein bissel in der Hosentasche und sie sind allzeit bereit, vorausgesetzt man hat sich um ausreichend Benzin und um den Feuerstein sowie um den Docht gekümmert. Erfahrungsgemäß hält der Docht ziemlich lang. Bei mir schon über ein Jahr und ich hab ihn noch kein Stück abgeschnitten oder herausgezogen. Ein Feuerstein hält ca. 1 Monat. Kommt auf die Beanspruchung des Zippos an, genauso verhält es sich mit dem Benzin, dabei kommt man eigentlich eine Woche mit einer Füllung aus. Mir ist noch nie eines kaputt gegangen, zwar prägen ein paar kleine Kratzer das Gehäuse, aber das lässt sich kaum vermeiden. Farbige Zippos würde ich nicht zur täglichen Benutzung empfehlen. Beim hinfallen kann es passieren, das der Lack absplittert. Sieht weitaus hässlicher aus, als wenn in einem blanken Zippo ein kleiner Kratzer drin ist.
So das war es dann und ich danke für die Zeit, die Du in meinem Bericht gesteckt hast und würde mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlassen würdest.
In diesem Sinne – gut Zipp!!
Euer Olli (DJEagle)
P.S.: Dieser Bericht wird auch in anderen Communities unter meinem Namen erscheinen und kann damit nicht als Fake gewertet werden. Copyright by Oliver Biba
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