Zostera Cat Katzenstreu aus dem Meer Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Akzeptanz beim Tier:
Erfahrungsbericht von LeaofRafiki
Strandgeruch für Fischkopp-Katzen
Pro:
herrlicher Urlaubs-Strand-Geruch, rein biologisch, biologisch abbaubar, sehr gute Geruchsbindung, \"Entsorgung durch Verwertung\"
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Meine Katzen sind echte nordische Fischköppe - nicht nur, daß wir im nördlichen Ende Deutschlands wohnen, ich sie allerdings nicht nur aus diesem Grund mit viel Fisch füttere, jetzt haben sie selbst beim Scheißen ein echtes Strandgefühl! Nein, bei mir hat auch nicht Hartz IV dergestalt seine Schatten vorausgeworfen, daß ich ihnen nur noch Sand in ihre Katzenkisten fülle, sondern ich bin schon vor geraumer Zeit auf ein neues Produkt aufmerksam geworden, daß den typischen Strandgeruch von Seegras und Algen, der so würzig er ist, aber auch so schwer zu beschreiben ist, bis in meine Wohnung - und somit in die Katzenkisten holt:
Zostera-Cat Pellets aus echtem, mecklenburgischen Seegras!
Nun gut, ein büschen Sand ist auch dabei, nämlich maximal 2 %, aber da ich die kleinen, ca. 2-3 cm langen und ca. 5 mm starken dunklen, schwarzen Pellets, auch wenn sie wie Lakritz aussehen, noch nicht probiert habe, knirschte es auch nicht zwischen meinen Zähnen wie bei ungewaschenem Salat ;-) Der dritte Bestandteil, nämlich Algen, soll ja in der makrobiotischen Küche vertreten sein, aber da dies nicht so meine Geschmacksrichtung ist, kann ich nicht sagen, wie sie schmecken würden.
Was ist eigentlich Seegras?
Zostera spp. ist kein Gras, wie der Name vermuten läßt, sondern ist mit den Laichkräutern des Süßwassers verwandt. „Trotzdem ist der Name sehr passend, denn bei Flut sind Seegraswiesen eine sonnendurchflutete Unterwasserwelt, die den Wiesen an Land in nichts nachsteht. Fische anstelle von Schmetterlingen huschen umher, das Seegras wogt mit den Wellen statt im Wind, und am Boden und auf den Blättern krabbeln kleine Krebse statt Ameisen umher.\" (http://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/seegras.html)
Seegras kann aus bis zu 60 verschiedenen Pflanzen bestehen, von denen einige bis zu vier Meter lang werden können und die, je nach Region, Fischen als Rückzugsgebiet dienen, Korallenriffe schützen und das Wasser reinigen sowie Erosion verhindern. (Vgl. www.3sat.de/nano/news/51761 - Seite nicht mehr erreichbar)
Nun ist eine solche (Unterwasser)Idylle zwar aus der Ferne schön anzusehen, aber wenn einem das Zeug um die Beine schlingert oder an Land gespült „wie die struppigen, feuchten Haare einer Meeresgottheit mit Frisurproblemen\" den Strand verziert, gerät gar mancher an die (Ekel)Grenzen seines ästhetischen oder taktilen Empfindens, weshalb die von mit solchem Strandgut gesegnete Gemeinde Amt Klützer Winkel in Mecklenburg-Vorpommern auf Abhilfe sann, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: „Statt die abgerissenen Pflanzen - wie anderswo üblich - auf Deponien zu entsorgen, werden sie in Klütz aufbereitet und verwertet\". Durch diese Verwertung wird einerseits wertvoller Rohstoff aus dem Meer genutzt, bevor er dem biologischen Kreislauf wieder zugeführt wird, anstatt gleich auf einerDeponie zu verrotten (was ab 2005 eh nicht mehr so ohne weiteres zulässig ist), zum anderen besteht die Chance, so sich dieses 2002 mit dem Umweltpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnete Projekt herumspricht und auch von anderen Strandgemeinden unterstützt wird, etwas Geld in die Amtskasse zu spülen, denn bislang ist es noch ein Zuschußgeschäft.
Was wird aus Seegras gemacht?
Abgesehen von Taschen und Körben, die aus den getrockneten Fasern hergestellt werden, wird Seegras heute als Dämmstoff eingesetzt. Aber schon früher wurde Seegras von Fischern zur Abdichtung ihrer Häuser benutzt, als Füllstoff für Matratzen und in Dänemark gar wurden mit diesem Naturstoff Dächer gedeckt. (Vgl. www.bizred.de)
Seegras weist folgende Eigenschaften auf:
Hohe Dämmwirkung (auch Trittschalldämmung)
Hohe Brandfestigkeit
Hohe Abbauwiederstandsfähigkeit
Hohe Feuchtigkeitsaufnahme- und -abgabevermögen.
Gerade dieser letzte Punkt prädestiniert es, falls die Faserlänge für die Verwertung als Dämmstoff nicht ausreicht, zur Herstellung von Katzenstreu, denn die Produktion von Pellets aus Seegras ist ohne Zusatz von jeglichen Bindemitteln problemlos möglich.
Im Gegensatz zu vielen anderen Katzenstreus hat es so gut wie keine Staubentwicklung und enthält es keine lungengängigen Fasern, wie eine Prüfung im Umweltlabor und Ingenieurbüro Dr. Fechter GmbH, Goerzallee 305 a, 14167 Berlin, ergab, bei der keine WHO-Fasern nachgewiesen werden konnten, so daß davon keine Gefahr auf die Gesundheit von Mensch und Tier ausgeht. Es ist somit für Allergikerkatzen (oder Allergiker-Katzensklaven) hervorragend geeignet.
So viel zur Theorie, nun also zur Praxis!
Im Schweiße meines Angesichts, denn die schwarzen Pellets sind sauschwer, jedenfalls viel schwerer als Holzpellets, was andererseits den Vorteil hat, daß sie nicht an den Pfoten nach Benutzung der Kiste hängenbleiben und durch die Wohnung geschleppt werden, füll ich ca. 5 cm hoch in eine saubere Katzenkiste - und kann sie dort für die nächsten Wochen vergessen. Na ja nicht ganz, wie bei jeder anderen Streu auch muß ich natürlich die Häufchen regelmäßig rausnehmen, aber hat eine Katze reingepiescht, wird die Flüssigkeit von den Pellets so toll aufgesogen, daß es reicht, einmal am Tag die Pellets durchzurühren statt wie bei Holzpellets das Zerbröselte auszusieben.
Auch nach längerer Zeit entsteht kein typischer Katzenkistengeruch, wohl aber wird der typische Strandgeruch durch die Benutzung mit kätzischer Flüssigkeit und das anschließende Umrühren freigesetzt.
Ungefähr nach 4 Wochen läßt die Resorptionskraft der Seegraspellets nach, jedenfalls bei mir, wo eine damit befüllte Kiste im Windfang steht, die von 3-4 Katzen mehr oder minder regelmäßig benutzt wird, falls sie nicht in den Garten gehen und es ist dann an der Zeit, den gesamten Inhalt auszutauschen. Die benutzte Streu wandert einfach in die Biotonne (oder auf den Kompost) und frische Pellets in die gesäuberte Kiste.
Ein 5 kg Sack hält so gut drei Monate (im Sommer sogar noch länger), bei einem Preis von € 6,98/Sack eine echte Entlastung der Haushaltskasse im Vergleich zu anderen Streus!
Ein Wort noch zur Akzeptanz dieser Katzenstreu:
Manch einer mag sich wundern, wenn ich von guter Akzeptanz spreche, obwohl „nur\" 3-4 meiner 9-köpfigen Bande die Zostera-Kiste benutzen, aber da wie bereits gesagt, diese Pellets vergleichsweise schwer sind und ich immer darauf achten muß, auch mir da Leben leichter zu machen, habe ich - bislang - nur eine Kiste damit befüllt. „Bislang\" aber auch deswegen, weil ich noch andere Streu bevorratet habe und diese erstmal aufbrauchen will. Wenn nun mehr als ein Drittel meines Bestandes die mit Zostera-Cat befüllte Kiste bevorzugt, ist das mit Blick auf die sprichwörtliche Mäkeligkeit von Katzen meiner Ansicht nach ein Riesenerfolg!
Ein weiteres Wort noch mal zum Thema Seegras und Abbau natürlicher Ressourcen:
Auch wenn der Rückgang von Seegras weltweit die Ökosysteme bedroht, einer UN-Studie zufolge wurden in den letzten 10 Jahren gut 15 % der Unterwasser-Pflanzenteppiche zerstört, geht bei der Herstellung von Zostera-Cat (bzw. Dämmstoffen aus Seegras für die Bauindustrie) keine Gefährdung der bestehenden Seegrasbestände aus, denn es wird NUR angespültes Strandgut verarbeitet, somit wird dadurch kein Ökosystem bedroht oder durch Raubbau geschädigt!
Wer sich nun also echtes Strand-Flair für seine Samtpfoten in die Wohnung holen will, kann Zostera-Cat bei der
Fa. Lucky-Land
Sonja Graf und Michael Leicht
Warschauer Str. 28
97084 Würzburg
www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land
die den Alleinvertrieb für Deutschland innehält, im dortigen Online-Shop bestellen.
Ein 5 kg Sack kostet € 6,98, eine Warenprobe ist für € 1,00 erhältlich, falls man erstmal eine Schnupperprobe machen möchte.
Hersteller ist das
Amt Klützer Winkel
Schloßstr. 1
23948 Klütz
Tel. 038825/393-0
Fax 038825/393-19
www.life-seegras.de
das auch gerne weitere Informationen zu dem 1997 gestarteten Projekt „Entsorgung durch Verwertung\" gibt, an dem mittlerweile neun Partner aus drei Staaten beteiligt sind .
Summa Summarum:
Zostera-Cat hat mittlerweile einen festen Platz in meinem 36 Pfoten umfassenden Haushalt, der nach Verbrauch der restlichen Bentonitstreu auch eine höhere Gewichtigkeit bekommen wird. Zumindest im Sommer, denn winters werd ich wegen der Schwerentflammbarkeit der Seegraspellets den Anteil der Holzpellets erhöhen, die nach Benutzung im dann bullernden Ofen verschwinden ;-)
verwendete sowie weiterführende Literatur:
www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/seegras.html
www.life-seegras.de (allgemein) bzw.
www.life-seegras.de/inhalt.katzenstreu.html (speziell auf Zostera-Cat bezogen)
www.3sat.de/nano/news/51761 (Seite nur noch mit Trick erreichbar)
www.taz.de/pt/2004/08/28/a0366.nf/text (Artikel „Rohstoff fürs Katzenklo\" vom 28.08.04)
www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land/Zostera-Infos.htm
www.bizred.de/index.cfm?f=117&b=1327&RubID=156
© LeaofRafiki, den 13. September 2004
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
Zostera-Cat Pellets aus echtem, mecklenburgischen Seegras!
Nun gut, ein büschen Sand ist auch dabei, nämlich maximal 2 %, aber da ich die kleinen, ca. 2-3 cm langen und ca. 5 mm starken dunklen, schwarzen Pellets, auch wenn sie wie Lakritz aussehen, noch nicht probiert habe, knirschte es auch nicht zwischen meinen Zähnen wie bei ungewaschenem Salat ;-) Der dritte Bestandteil, nämlich Algen, soll ja in der makrobiotischen Küche vertreten sein, aber da dies nicht so meine Geschmacksrichtung ist, kann ich nicht sagen, wie sie schmecken würden.
Was ist eigentlich Seegras?
Zostera spp. ist kein Gras, wie der Name vermuten läßt, sondern ist mit den Laichkräutern des Süßwassers verwandt. „Trotzdem ist der Name sehr passend, denn bei Flut sind Seegraswiesen eine sonnendurchflutete Unterwasserwelt, die den Wiesen an Land in nichts nachsteht. Fische anstelle von Schmetterlingen huschen umher, das Seegras wogt mit den Wellen statt im Wind, und am Boden und auf den Blättern krabbeln kleine Krebse statt Ameisen umher.\" (http://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/seegras.html)
Seegras kann aus bis zu 60 verschiedenen Pflanzen bestehen, von denen einige bis zu vier Meter lang werden können und die, je nach Region, Fischen als Rückzugsgebiet dienen, Korallenriffe schützen und das Wasser reinigen sowie Erosion verhindern. (Vgl. www.3sat.de/nano/news/51761 - Seite nicht mehr erreichbar)
Nun ist eine solche (Unterwasser)Idylle zwar aus der Ferne schön anzusehen, aber wenn einem das Zeug um die Beine schlingert oder an Land gespült „wie die struppigen, feuchten Haare einer Meeresgottheit mit Frisurproblemen\" den Strand verziert, gerät gar mancher an die (Ekel)Grenzen seines ästhetischen oder taktilen Empfindens, weshalb die von mit solchem Strandgut gesegnete Gemeinde Amt Klützer Winkel in Mecklenburg-Vorpommern auf Abhilfe sann, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: „Statt die abgerissenen Pflanzen - wie anderswo üblich - auf Deponien zu entsorgen, werden sie in Klütz aufbereitet und verwertet\". Durch diese Verwertung wird einerseits wertvoller Rohstoff aus dem Meer genutzt, bevor er dem biologischen Kreislauf wieder zugeführt wird, anstatt gleich auf einerDeponie zu verrotten (was ab 2005 eh nicht mehr so ohne weiteres zulässig ist), zum anderen besteht die Chance, so sich dieses 2002 mit dem Umweltpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnete Projekt herumspricht und auch von anderen Strandgemeinden unterstützt wird, etwas Geld in die Amtskasse zu spülen, denn bislang ist es noch ein Zuschußgeschäft.
Was wird aus Seegras gemacht?
Abgesehen von Taschen und Körben, die aus den getrockneten Fasern hergestellt werden, wird Seegras heute als Dämmstoff eingesetzt. Aber schon früher wurde Seegras von Fischern zur Abdichtung ihrer Häuser benutzt, als Füllstoff für Matratzen und in Dänemark gar wurden mit diesem Naturstoff Dächer gedeckt. (Vgl. www.bizred.de)
Seegras weist folgende Eigenschaften auf:
Hohe Dämmwirkung (auch Trittschalldämmung)
Hohe Brandfestigkeit
Hohe Abbauwiederstandsfähigkeit
Hohe Feuchtigkeitsaufnahme- und -abgabevermögen.
Gerade dieser letzte Punkt prädestiniert es, falls die Faserlänge für die Verwertung als Dämmstoff nicht ausreicht, zur Herstellung von Katzenstreu, denn die Produktion von Pellets aus Seegras ist ohne Zusatz von jeglichen Bindemitteln problemlos möglich.
Im Gegensatz zu vielen anderen Katzenstreus hat es so gut wie keine Staubentwicklung und enthält es keine lungengängigen Fasern, wie eine Prüfung im Umweltlabor und Ingenieurbüro Dr. Fechter GmbH, Goerzallee 305 a, 14167 Berlin, ergab, bei der keine WHO-Fasern nachgewiesen werden konnten, so daß davon keine Gefahr auf die Gesundheit von Mensch und Tier ausgeht. Es ist somit für Allergikerkatzen (oder Allergiker-Katzensklaven) hervorragend geeignet.
So viel zur Theorie, nun also zur Praxis!
Im Schweiße meines Angesichts, denn die schwarzen Pellets sind sauschwer, jedenfalls viel schwerer als Holzpellets, was andererseits den Vorteil hat, daß sie nicht an den Pfoten nach Benutzung der Kiste hängenbleiben und durch die Wohnung geschleppt werden, füll ich ca. 5 cm hoch in eine saubere Katzenkiste - und kann sie dort für die nächsten Wochen vergessen. Na ja nicht ganz, wie bei jeder anderen Streu auch muß ich natürlich die Häufchen regelmäßig rausnehmen, aber hat eine Katze reingepiescht, wird die Flüssigkeit von den Pellets so toll aufgesogen, daß es reicht, einmal am Tag die Pellets durchzurühren statt wie bei Holzpellets das Zerbröselte auszusieben.
Auch nach längerer Zeit entsteht kein typischer Katzenkistengeruch, wohl aber wird der typische Strandgeruch durch die Benutzung mit kätzischer Flüssigkeit und das anschließende Umrühren freigesetzt.
Ungefähr nach 4 Wochen läßt die Resorptionskraft der Seegraspellets nach, jedenfalls bei mir, wo eine damit befüllte Kiste im Windfang steht, die von 3-4 Katzen mehr oder minder regelmäßig benutzt wird, falls sie nicht in den Garten gehen und es ist dann an der Zeit, den gesamten Inhalt auszutauschen. Die benutzte Streu wandert einfach in die Biotonne (oder auf den Kompost) und frische Pellets in die gesäuberte Kiste.
Ein 5 kg Sack hält so gut drei Monate (im Sommer sogar noch länger), bei einem Preis von € 6,98/Sack eine echte Entlastung der Haushaltskasse im Vergleich zu anderen Streus!
Ein Wort noch zur Akzeptanz dieser Katzenstreu:
Manch einer mag sich wundern, wenn ich von guter Akzeptanz spreche, obwohl „nur\" 3-4 meiner 9-köpfigen Bande die Zostera-Kiste benutzen, aber da wie bereits gesagt, diese Pellets vergleichsweise schwer sind und ich immer darauf achten muß, auch mir da Leben leichter zu machen, habe ich - bislang - nur eine Kiste damit befüllt. „Bislang\" aber auch deswegen, weil ich noch andere Streu bevorratet habe und diese erstmal aufbrauchen will. Wenn nun mehr als ein Drittel meines Bestandes die mit Zostera-Cat befüllte Kiste bevorzugt, ist das mit Blick auf die sprichwörtliche Mäkeligkeit von Katzen meiner Ansicht nach ein Riesenerfolg!
Ein weiteres Wort noch mal zum Thema Seegras und Abbau natürlicher Ressourcen:
Auch wenn der Rückgang von Seegras weltweit die Ökosysteme bedroht, einer UN-Studie zufolge wurden in den letzten 10 Jahren gut 15 % der Unterwasser-Pflanzenteppiche zerstört, geht bei der Herstellung von Zostera-Cat (bzw. Dämmstoffen aus Seegras für die Bauindustrie) keine Gefährdung der bestehenden Seegrasbestände aus, denn es wird NUR angespültes Strandgut verarbeitet, somit wird dadurch kein Ökosystem bedroht oder durch Raubbau geschädigt!
Wer sich nun also echtes Strand-Flair für seine Samtpfoten in die Wohnung holen will, kann Zostera-Cat bei der
Fa. Lucky-Land
Sonja Graf und Michael Leicht
Warschauer Str. 28
97084 Würzburg
www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land
die den Alleinvertrieb für Deutschland innehält, im dortigen Online-Shop bestellen.
Ein 5 kg Sack kostet € 6,98, eine Warenprobe ist für € 1,00 erhältlich, falls man erstmal eine Schnupperprobe machen möchte.
Hersteller ist das
Amt Klützer Winkel
Schloßstr. 1
23948 Klütz
Tel. 038825/393-0
Fax 038825/393-19
www.life-seegras.de
das auch gerne weitere Informationen zu dem 1997 gestarteten Projekt „Entsorgung durch Verwertung\" gibt, an dem mittlerweile neun Partner aus drei Staaten beteiligt sind .
Summa Summarum:
Zostera-Cat hat mittlerweile einen festen Platz in meinem 36 Pfoten umfassenden Haushalt, der nach Verbrauch der restlichen Bentonitstreu auch eine höhere Gewichtigkeit bekommen wird. Zumindest im Sommer, denn winters werd ich wegen der Schwerentflammbarkeit der Seegraspellets den Anteil der Holzpellets erhöhen, die nach Benutzung im dann bullernden Ofen verschwinden ;-)
verwendete sowie weiterführende Literatur:
www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/seegras.html
www.life-seegras.de (allgemein) bzw.
www.life-seegras.de/inhalt.katzenstreu.html (speziell auf Zostera-Cat bezogen)
www.3sat.de/nano/news/51761 (Seite nur noch mit Trick erreichbar)
www.taz.de/pt/2004/08/28/a0366.nf/text (Artikel „Rohstoff fürs Katzenklo\" vom 28.08.04)
www.wuerzburg-shop.de/Lucky-Land/Zostera-Infos.htm
www.bizred.de/index.cfm?f=117&b=1327&RubID=156
© LeaofRafiki, den 13. September 2004
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins*
44 Bewertungen, 3 Kommentare
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02.03.2011, 01:34 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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23.08.2005, 15:31 Uhr von Lotosblüte
Bewertung: sehr hilfreichaber wir haben in Österreich ja auch kein Meer.. lg
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24.11.2004, 18:26 Uhr von catmother
Bewertung: sehr hilfreichKöstlich bissig geschrieben. Du gehst ja richtig aus dir raus.
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