Zott Jogolé Molkedrink Testbericht

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ab 16,18
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Grad der Süße:  hoch
  • Gesundheitsfaktor:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Michi23

Joghurt + Obst = Obstjoghurt

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Davon gibt es heute schon weitaus mehr, als man sich jemals hätte vorstellen können. Na ja, Joghurt ist gesund und Obst ist gesund. Demnach kann man also davon ausgehen, dass ein Obstjoghurt ebenso gesund sein wird. Wenn nicht, dann stört mich das auch nicht weiter, denn sie schmecken mir, so wie sie im Kühlregal zu finden sind; natürlich gibt es Favoriten und diejenigen, die ich nur probiert und nicht wieder gekauft habe. Dennoch habe ich in der ganzen Zeit ziemlich viel Erfahrungen gesammelt, weil ich eben so viel getestet habe. So bin ich also auch mal auf den Zott Jogole gestoßen, der noch gar nicht so lange auf dem Markt ist, wie ich meine. Seine ursprünglichen Sorten wie „Kirsch, Erdbeere und Pfirsich haben mich eigentlich gar nicht so überzeugt. Letztens erwischte ich aber die neuen Sorten dieses Fruchtjoghurts und davon hab ich dann gleich mal welche eingepackt.

Neu im Sortiment nämlich die Sorten:

***** Rhabarber auf Vanille und Cappuccino *****

Ich werde meine Meinung auf die Sorte Rhabarber beschränken, weil ich so schön über Obstjoghurts einleitend gesprochen habe.

Nun also endlich zu meinen Erfahrungen mit dem

- Zott Jogolé –

Das ist jedenfalls kein gewöhnlicher Joghurt, dass kann ich vorweg gleich mal erwähnen. In der Regel sind Joghurts nämlich mit einer Fettstufe von 3,5 % im Milchanteil angereichert. Dieser hier besitzt gerade mal 0,1 % Fett. Für alle diejenigen, die gerade am Abspecken sind ist dieser Joghurt von Zott wohl genau das Richtige.

Der Becher ist mit 150 g gefüllt und komplett aus Kunststoff, wenn man vom Deckel einmal absieht, denn der besteht aus einer Alufolie. Dieser ließ sich nur sehr schwer abziehen. Das hat mich eigentlich ein wenig geärgert, denn am Rand hingen dann die nicht mehr abzubekommenden Fetzen. Nun gut. Nach dem Ärgern habe ich mir den Joghurt dann einmal etwas genauer angeschaut.

Er sah verdammt appetitlich aus. Sein äußerliches Erscheinungsbild machte ihn direkt sympathisch und der Frust mit dem Deckel war fast schon erloschen. Da es sich ja um eine Mischung aus Frucht der Rhabarber und einem Vanillejoghurt handelt, hatte ich vermutet, dass der Joghurt eine gelbliche Farbe annehmen würde. Doch es ist nicht so. Der Joghurt ist mehr oder weniger eine Mischung aus rose und vanillegelb und das durchgehend. Er ist auch schon komplett verrührt und man spart damit auch wieder Zeit, wobei ich eigentlich noch lieber mag, befindet sich im Becher eine Art Fruchtinsel oder eben wie bei der Schlemmer-ecke von Müller das Zweikammersystem.

Vom Geruch her habe ich mich ebenfalls gleich beeinflussen lassen. Ein Joghurt der so fruchtig riecht und dann nicht einmal künstlich, der muss doch schmecken. Er riecht dezent und angenehm nach Rhabarber. Ein wenig echte Vanille ist auch in der Nase zu verspüren.

Da der Joghurt aber einen ziemlich festen Eindruck auf mich machte und dies ist auch ein Punkt, den ich bei Joghurts als negativ bezeichne, musste ich ihn dennoch umrühren. Dabei merkte ich dann, dass dies bei der Herstellung bzw. Zubereitung verpasst wurde, denn von einem cremig-gerührten Joghurt konnte hier keine Rede sein.

Jetzt fehlte bloß noch der Geschmack. Kurz auf der Zunge zergehen lassen, schmecken und schlucken. Großartig. Der Joghurt riecht nicht nur gut, sieht nicht nur lecker aus, nein er ist es sogar. Die Verbindung von Vanille und der Rhabarber passen phänomenal zusammen und was noch hinzu kommt ist, dass durch den geringen Fettgehalt dieser Joghurt wahrlich nicht mächtig ist, sondern sich hervorragend als Dessert eignet. Für eine Zwischenmahlzeit ist er fast schon zu klein, oder man muss eben zwei nehmen. Sättigen tut er nämlich leider nicht.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass er wohl nur schwer erhältlich ist, sonst hätte ich ihn bestimmt schon des öfteren mal zwischen den Fingern gehabt. Glücklicherweise hat er da gestanden, denn diesen Joghurt möchte ich Dir hier sehr gerne weiterempfehlen. Er schmeckt auch nicht zu süß, sondern fast schon wieder ein wenig säuerlich, was die Vanille aber wieder wet macht. Das hat aber Rhabarber auch so an sich, denn die ist von Natur aus eben schon was säuerlicher. Ich mag so was aber und werde darum auch mit Sicherheit diesen Joghurt wieder kaufen. Für 0,39 Euro halte ich diesen Joghurt auch nicht zu teuer, sondern vielmehr fair. Wenn man sich andere Joghurts anschaut, beispielsweise von Käfer oder so, dann zahlt man weitaus mehr und das sogar schon bei 125 g Inhalt.

Wer diesen Joghurt also noch nicht kennt, ohnehin gerade eine Diät durchsteht, der ist hier genau richtig. Wenig fett, fruchtig, lecker und bestimmt auch für Dich nicht zu teuer.

31 Bewertungen