Zyliss Knoblauchpresse SUSI 2 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von sprox
Die beste Knoblauchpresse der Welt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Diese Bezeichnung hat meiner Meinung nach die unglaubliche Knoblauchpresse der Schweizer Firma Zyliss verdient, mit der man Knoblauchzehen pressen kann ohne diese vorher zu schälen und die außerdem über ein weiteres Extra und andere sehr nützliche Eigenschaften verfügt. Ich wage zu behaupten, daß es sich hierbei um das bekannteste und eines der ersten Produkte dieser Firma handelt, die bereits in den fünfziger Jahren von einem Fahrradmechaniker gegründet wurde.
Die Zyliss-Knoblauchpresse ist in der Tat bereits die 3. Presse in einer Reihe von unfreiwilligen Produkttests meinerseits, die ich leider als mehr oder weniger gescheitert betrachten muß.
1.Versuch:
Irgendwann als ich des leidigen Knoblauchhackens überdrüssig wurde, entdeckte ich ein Sonderangebot einer Knoblauchpresse bei Lidl, die auch nicht teuer war. Zu diesem Zeitpunkt waren mir die Tücken dieses Objekts oder besser gesagt die, die es haben kann noch nicht newußt. Es handelte sich um ein Modell mit einem kleinen viereckigen Metalleinsatz, der herausnehmbar war und in den die Knoblauchzehe gelegt wurde, um dann von einem ebenfalls viereckigen passenden Gegenstück zerquetscht zu werden.
Leider erwies sich diese Kontruktion als vollkommen ungeeignet, denn es wurde nur ein Bruchteil der Zehe überhaupt durch die Presse gepreßt . Über die Hälfte quoll mehr oder weniger unappettitlich zermatscht oben heraus. Auch die Versuche die Reste nochmal durch die Presse zu pressen führten zum gleichen Ergebnis, da die einzelnen Teile des Gerätes einfach zu viel Spielraum hatten.
2. Versuch:
Meine zweite Knoblauchpresse kaufte ich bei Ikea. Im Gegensatz zu der voherigen war sie vorne rund und aus einem Stück. Die ganze Konstruktion war doch schon wesentlich stabiler, was dazu führte, daß nun zumindest ca. 3/4 der Zehe auf der richtigrn Seite herauskam. Allerdings hatte ich bei diesem Modell große Probleme die Knoblauchreste aus den Löchern zu entfernen.
3.Versuch:
Schließlich bekam ich die sensationelle Knoblauchpresse von Zyliss zum Geburtstag geschenkt, mit der sich sogar ungeschälte Zehen pressen lassen sollten.
Aussehen:
Die Zyliss-Knoblauchpresse besteht aus einem mattsilbernen, leichten Metall. Auf den ersten Blick sieht sie wie eine herkömmliche Knoblauchpresse aus, bei der nur das Design etwas gelungener ist. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man, daß der Teil, in den die Knoblauzehe hineingelegt wird eine leicht konische Form hat, d.h. nach unten hin etwas schmaler wird. Das obere Stück, das den Knoblauch durch die Löcher drückt ist nach vorne und nach hinten beweglich. Zugegeben, das hört sich noch nicht wirklich spektakulär an. Deshalb komme ich jetzt zu den
Besonderheiten:
Die Oberfläche der Knoblauchpresse ist mit einer speziellen Antihaftbeschichtung überzogen, die verhindert, daß die Knoblauchreste allzu sehr kleben bleiben. Es ist auch möglich die Knoblauchpresse in der Spülmaschine zu reinigen. Zusätzlich befindet sich eine Art Steckaufsatz aus blauem Plastik auf der Innenseite des oberen Hebelarms, der exakt von unten auf die Löcher paßt und der es ermöglicht die Knoblauchreste auf elegante Art aus diesen zu entfernen.
Anwendung:
Einfach die geschälte oder ungeschälte Knoblauchzehe einlegen und feste pressen. Unglaublicherweise funktioniert die Presse tatsächlich auch bei Verwendung von ungeschälten Zehen, deren Schalen man dann einfach aus der Presse herausholen kann. Vielleicht sollte ich erwähnen, daß es bei dieser Variante notwendig ist, etwas fester zu drücken und gut zu zielen, denn durch den Druck bleibt der zerquetschte Knoblauch auch außerhalb des Kochtopfes gut an anderen Küchen-Utensilien haften *g*. Die Zyliss-Knoblauchpresse wurde soweit perfektioniert, daß so gut wie kein Knoblauch an unerwünschten Stellen herausquillt.
Auch die Säuberung hält, was der Hersteller verspricht. Die Knoblauchreste lassen sich meistens schon dadurch entfernen, daß man die Presse kurz unter einen kräftigen Wasserstrahl hält nachdem man mit besagtem Steckaufsatz den Knoblauch aus den Löchern gedrückt hat. Die Beschichtung verhindert außerdem, daß Kratzer im Metall entstehen.
Preis und Verpackung:
Da ich die Zyliss-Presse, wie gesagt, geschenkt bekam und ich deshalb den Preis nicht kannte, habe ich mich im Internet umgesehen und herausgefunden, daß der Preis zwischen 12 und 14 Euro liegt, was dem Preis in Geschäften entsprechen dürfte. Zugegeben, das ist ein stolzer Preis, aber in diesem Fall, wie ich finde, gerechtfertigt. Aus diesem Grund wird man sie natürlich auch eher in exklusiveren Geschäften für Küchenzubehör finden. Außerdem gibt es inzwischen eine Jumbo-Version der Zyliss-Presse.
Die Knoblauchpresse ist nicht im eigentlichenm Sinne verpackt, sondern wird einfach durch ein Stück starker Pappe gehalten, worauf noch Produktinformationen geschrieben stehen.
Fazit:
Die Zyliss-Knoblauchpresse läßt wirklich keine Wünsche offen. Ich würde sie schon fast als \"intelligentes\" Gerät bezeichen. Alle Fehler ähnlicher Produkte wurden in diesem Fall ausgebessert. Es ist nun tatsächlich möglich wirklich die ganze Knoblauchzehe zu nutzen und nicht nur den Teil, der bei anderen Modellen zufällig gerade dort herauskommt, wo es vorgesehen ist, während der Rest sich an der Seite verdrückt (im wahrsten Sinne des Wortes). Selbst die Säuberung ist dank dem Steckaufsatz und der Antihaftbeschichtung nicht mehr zeitaufwändig. Selbst das Pressen ungeschälter Zehen funktioniert problemlos, wobei es nur wichtig ist, dahin zu zielen, wo der Knoblauch gewünscht wird. Die Zyliss-Presse hätte ich mir trotz des hohen Preises selbst gekauft, wenn ich sie nicht geschenkt bekommen hätte.
Die Zyliss-Knoblauchpresse ist in der Tat bereits die 3. Presse in einer Reihe von unfreiwilligen Produkttests meinerseits, die ich leider als mehr oder weniger gescheitert betrachten muß.
1.Versuch:
Irgendwann als ich des leidigen Knoblauchhackens überdrüssig wurde, entdeckte ich ein Sonderangebot einer Knoblauchpresse bei Lidl, die auch nicht teuer war. Zu diesem Zeitpunkt waren mir die Tücken dieses Objekts oder besser gesagt die, die es haben kann noch nicht newußt. Es handelte sich um ein Modell mit einem kleinen viereckigen Metalleinsatz, der herausnehmbar war und in den die Knoblauchzehe gelegt wurde, um dann von einem ebenfalls viereckigen passenden Gegenstück zerquetscht zu werden.
Leider erwies sich diese Kontruktion als vollkommen ungeeignet, denn es wurde nur ein Bruchteil der Zehe überhaupt durch die Presse gepreßt . Über die Hälfte quoll mehr oder weniger unappettitlich zermatscht oben heraus. Auch die Versuche die Reste nochmal durch die Presse zu pressen führten zum gleichen Ergebnis, da die einzelnen Teile des Gerätes einfach zu viel Spielraum hatten.
2. Versuch:
Meine zweite Knoblauchpresse kaufte ich bei Ikea. Im Gegensatz zu der voherigen war sie vorne rund und aus einem Stück. Die ganze Konstruktion war doch schon wesentlich stabiler, was dazu führte, daß nun zumindest ca. 3/4 der Zehe auf der richtigrn Seite herauskam. Allerdings hatte ich bei diesem Modell große Probleme die Knoblauchreste aus den Löchern zu entfernen.
3.Versuch:
Schließlich bekam ich die sensationelle Knoblauchpresse von Zyliss zum Geburtstag geschenkt, mit der sich sogar ungeschälte Zehen pressen lassen sollten.
Aussehen:
Die Zyliss-Knoblauchpresse besteht aus einem mattsilbernen, leichten Metall. Auf den ersten Blick sieht sie wie eine herkömmliche Knoblauchpresse aus, bei der nur das Design etwas gelungener ist. Wenn man genauer hinschaut, entdeckt man, daß der Teil, in den die Knoblauzehe hineingelegt wird eine leicht konische Form hat, d.h. nach unten hin etwas schmaler wird. Das obere Stück, das den Knoblauch durch die Löcher drückt ist nach vorne und nach hinten beweglich. Zugegeben, das hört sich noch nicht wirklich spektakulär an. Deshalb komme ich jetzt zu den
Besonderheiten:
Die Oberfläche der Knoblauchpresse ist mit einer speziellen Antihaftbeschichtung überzogen, die verhindert, daß die Knoblauchreste allzu sehr kleben bleiben. Es ist auch möglich die Knoblauchpresse in der Spülmaschine zu reinigen. Zusätzlich befindet sich eine Art Steckaufsatz aus blauem Plastik auf der Innenseite des oberen Hebelarms, der exakt von unten auf die Löcher paßt und der es ermöglicht die Knoblauchreste auf elegante Art aus diesen zu entfernen.
Anwendung:
Einfach die geschälte oder ungeschälte Knoblauchzehe einlegen und feste pressen. Unglaublicherweise funktioniert die Presse tatsächlich auch bei Verwendung von ungeschälten Zehen, deren Schalen man dann einfach aus der Presse herausholen kann. Vielleicht sollte ich erwähnen, daß es bei dieser Variante notwendig ist, etwas fester zu drücken und gut zu zielen, denn durch den Druck bleibt der zerquetschte Knoblauch auch außerhalb des Kochtopfes gut an anderen Küchen-Utensilien haften *g*. Die Zyliss-Knoblauchpresse wurde soweit perfektioniert, daß so gut wie kein Knoblauch an unerwünschten Stellen herausquillt.
Auch die Säuberung hält, was der Hersteller verspricht. Die Knoblauchreste lassen sich meistens schon dadurch entfernen, daß man die Presse kurz unter einen kräftigen Wasserstrahl hält nachdem man mit besagtem Steckaufsatz den Knoblauch aus den Löchern gedrückt hat. Die Beschichtung verhindert außerdem, daß Kratzer im Metall entstehen.
Preis und Verpackung:
Da ich die Zyliss-Presse, wie gesagt, geschenkt bekam und ich deshalb den Preis nicht kannte, habe ich mich im Internet umgesehen und herausgefunden, daß der Preis zwischen 12 und 14 Euro liegt, was dem Preis in Geschäften entsprechen dürfte. Zugegeben, das ist ein stolzer Preis, aber in diesem Fall, wie ich finde, gerechtfertigt. Aus diesem Grund wird man sie natürlich auch eher in exklusiveren Geschäften für Küchenzubehör finden. Außerdem gibt es inzwischen eine Jumbo-Version der Zyliss-Presse.
Die Knoblauchpresse ist nicht im eigentlichenm Sinne verpackt, sondern wird einfach durch ein Stück starker Pappe gehalten, worauf noch Produktinformationen geschrieben stehen.
Fazit:
Die Zyliss-Knoblauchpresse läßt wirklich keine Wünsche offen. Ich würde sie schon fast als \"intelligentes\" Gerät bezeichen. Alle Fehler ähnlicher Produkte wurden in diesem Fall ausgebessert. Es ist nun tatsächlich möglich wirklich die ganze Knoblauchzehe zu nutzen und nicht nur den Teil, der bei anderen Modellen zufällig gerade dort herauskommt, wo es vorgesehen ist, während der Rest sich an der Seite verdrückt (im wahrsten Sinne des Wortes). Selbst die Säuberung ist dank dem Steckaufsatz und der Antihaftbeschichtung nicht mehr zeitaufwändig. Selbst das Pressen ungeschälter Zehen funktioniert problemlos, wobei es nur wichtig ist, dahin zu zielen, wo der Knoblauch gewünscht wird. Die Zyliss-Presse hätte ich mir trotz des hohen Preises selbst gekauft, wenn ich sie nicht geschenkt bekommen hätte.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.07.2006, 02:15 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich◄ SH ◄► LG ◄► ANJA ►
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