Erfahrungsbericht von rengert
Ich stehe auf Schneewittchen
Pro:
Einige gute Witze, süßes Schneewittchen
Kontra:
Doch einige schwache Witze
Empfehlung:
Ja
ch dachte, ich werde nicht mehr. Am Samstag wollten wir ins Kino und ich dachte nicht, dass viele es uns gleichtun werden, da an diesem Tag die Karten nicht gerade billig sind. Immerhin 7 € die Karte anstatt 4,50 € an einem Donners-tag mussten löhnen. Trotzdem gab es viele hundert, die in „7 Zwerge“ wollten und so mussten wir dann doch auf die 23.00 Uhr Vorstellung ausweichen, wollten wir ja dann doch nicht in Reihe 3 Platz nehmen.
Story
°°°°°°°°
Man mag es vermuten und so ist es auch: Die Story ist schon in gewisser Weise an „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ angelehnt, aber eben nur in gewisser Weise.
Das große Land ist aufgeteilt. Die gute Seite wurde in den ersten 6 Tagen der Schöpfungsgeschichte erschaffen und für die andere Seite hat man (wer auch immer) dann den letzten Tag Zeit genommen. Keiner geht in diesen dunklen Wald. Die beiden Seiten sind durch einen Fluss getrennt und über diesen Fluss fließt nur eine Brücke und schon lange wagte sich keiner mehr hinüber.
Im Wald wohnen die 7 Zwerge, stellt sie euch aber nicht klein vor, sie sind es nicht, das ist nur ein altes Vorurteil. Sie leben da im Wald. Sie leben ohne Frauen und das soll so sein und auch so bleiben. Man stellt extra ein Schild an der Brücke auf. Sie haben alle in gewisser Weise eine ungute Vergangenheit was Frauen angeht und so hat man sich zum Projekt der 7 Zwerge zusammengefunden.
Die gute Seite wird vom Schloss aus regiert, dort wohnt die Königin, welche doch sehr danach bedacht ist, gut auszuse-hen. Und so will sie auch die schönste im ganzen Land sein und dazu befragt sie auch schon einmal ihren Spiegel. „Hallo erstmal ….“ Und schon verrät er, dass sie zwar schön sei, aber eben nicht die Schönste, denn da gibt es ja noch Schneewittchen. Das ärgert sie aber, hätte doch ihr Helfer Spliss, sie vor 18 Jahren beseitigen sollen. Doch weiter wie bis zum nächsten Waisenhaus hat er es nicht geschafft.
Das Spieglein – ist nun auch in Schneewittchens Puppenhaus – warnt das hübsche Mädel aber und so flieht sie und dies mitten in den verbotenen Wald. Und wie es auch im Märchen ist, findet sie die Behausung der Zwerge und isst was und legt sich das schlafen und die Zwerge, die dann nach Hause kommen sind verwundert.
Ganz schnell zieht Schneewittchen bei den Zwergen ein, es wird extra das Haus umgebaut.
Die Königin hatte einen Jäger losgeschickt, nun musste sie aber entsetzt feststellen, dass diese entgegen seinen eige-nen Aussagen versagt hat und nimmt nun die Sache selbst in die Hand. Und so macht sie sich selbst mit ihrem Helfer auf den Weg über die 7 Berge zu den 7 Zwergen. Per Tupperwarebehälter kann man Schneewittchen überrumpeln und entführen. Die Zwerge planten grad eine Überraschungsparty und haben natürlich nichts mitbekommen, sind aber wild entschlossen die Schöne zu befreien.
Meinung
°°°°°°°°°°°°
Viel an Komedieelite hat nicht mehr gefehlt. Fast jedes Gesicht, was man sieht kann man einem zuordnen. Und dabei bleiben die meisten ihrer ureigensten Linie treu. Das mag für einige blöd und abgedroschen erscheinen, aber so wahrt doch jeder seinen Charakter. Da muss der Spiegel einfach die Königin mit „Hallo erstmal, …..“ begrüßen und wenn Martin Schneider in seiner beliebten Art und Weise auf einem Narrencasting einen kurzen Witz erzählt, dann schläft halt alles ein. So hat jeder seinen eigenen Charakter, wie auch jeder bei den Zwergen seine Hintergrundgeschichte hat. Keiner ist gleich. Der eine ist immer grimmig drauf, der andere eher fröhlich, der andere wiederum ist kindisch und ba-byhaft. Und so finde ich die Zusammenstellung für das Projekt der 7 Zwerge doch sehr gelungen, Heinz Hönig als Chef passt da komischerweise genauso gut wie Markus Majowski als Koch. Und jeder der Zwergendarsteller spielt seine Rolle auf seine liebenswürdige Art und das gefällt mir doch recht gut.
Der schöne Part wurde von Cosma Shiva Hagen übernommen, sie scheint doch das Schneewittchen in persona zu sein. Wirklich hübsch, schwarze Haare, helle Haut und einen schönen roten Mund. Der wird jeder … ähm … Zwerg schwach – fast jeder – und sein Zipfel stark ;) Man kann nicht behaupten, dass sie schlecht gespielt ha, sie war schon irgendwie liebenswürdig, doch mit der Stimme ist sie allzu oft in die krächzende Abteilung von Nina Hagen abgedriftet, eine Ver-wandtschaft ist also nicht auszuschließen ;) Ich habe noch keine Filme weiter von ihr gesehen aber durch die Stimmla-ge, geht das süße etwas verloren.
Der große Gegenpart wird von ihrer Mutter übernommen. Nina Hagen spielt also die böse Königen, die durch eine List an den Thron geraten ist. Ihr treuer Begleiter und Helfer – nicht für ewig – ist dabei Hans Werner Olm. Die Hagen ist wie man sie kennt und sie brauchte auch nur sich selbst spielen, das reichte für diese Rolle. Sie hat einfach was böses in sich und die Schminke die sie auch im wahren Leben trägt, brauchte man nicht wirklich abschminken. Wer nun aber ein großes Duell zwischen Mutter und Tochter erwartet, wartet vergebens. Es gibt nur eine gemeinsame Szene, wobei Nina Hagen nicht so gut wegkommen, wegen des Alterswitzes –war aber schon aus der Werbung bekannt, sonst aber witzig – und Cosma Shiva Hagen kommt nicht gut weg, weil sie in der Tupperware landet.
Insgesamt haben mir die Darsteller gut gefallen, es kann natürlich sein, dass dem einen oder anderen eine Art von Humor nicht zuspricht, aber da springen dann die anderen ein.
Die Story ist natürlich etwas einfach gestrickt und sie ist in gewisser Weise ja auch vorgegeben, nur die Entführung von Schneewittchen kommt ja so dann doch nicht vor im Märchen, also hat man es doch geschafft in gewisser Weise einen frischen Wind in die Sache zu bringen. Es sollte dann auch durch Witze aufgelockert werden, leider zünden nicht alle Pointen, wie es sich die Macher vorgenommen haben, vieles hat man auch im Vorhinein auf diversen Sendern schon gesehen. Bestimmte Sachen fand ich einfach nicht lustig und in dieser Zeit saß man etwas hilflos in seinem Kinosessel. Ich war also nicht durchweg amüsiert und unterhalten. Dies ist auch der Grund für meine Bewertung.
Umsetzung
°°°°°°°°°°°°°°°
Da hat man sich etwas einfachen lassen. Das ganze spielt also nicht in einer wirklich realen Welt. Man merkt schnell, dass dies alles nur Kulissen sind. Es ist auch nicht gewollt, dass man es nicht erkennt. Trotzdem sieht es alles schön aus, es hat etwas von Puppentheater und den Kulissen da, genauso ist es dann zum Beispiel bei dem Pferd. Es sieht einfach nicht echt aus – schön vom Kopf her – ich glaube auch kaum dass dies Ziel war.
Zur musikalischen Untermalung trumpfen dann die 7 Zwerge mit ihrem eigenen Lied auf.
Filmdaten
°°°°°°°°°°°°
Bubi (Otto Waalkes), Tschakko (Mirko Nontschew), Cloudy (Boris Aljinovic), Cookie (Markus Majowski), Speedy (Martin Schneider), Sunny (Ralf Schmitz) und ihr Chef Brumboss (Heinz Hoenig)
Königin (Nina Hagen), Helfer Spliss (Hans Werner Olm), Spiegel (Rüdiger Hoffmann), Jäger (Christian Tramitz)
Schneewittchen (Cosma Shiva Hagen)
Regie: Sven Unterwaldt Jr
Fazit
°°°°°°
Ein gelungener Film, keine Frage. Es gibt einiges zu lachen, der eine lacht mehr der andere weniger. Trotzdem könnte der Kopf manchmal vor Langeweile mal kurz abnicken. Die Darsteller und ihre Charaktere sind alle sehr gut und auch die Welt in der sie sich bewegen sind gut gezeichnet. So ist es kein Wunder, dass ich den Film uneingeschränkt emp-fehle, so ist er auch ab 0 Jahren freigegeben. Der volle Preis von 7 € muss es aber nicht sein, trotzdem hat es sich in gewisser Weis gelohnt.
Die Frauen sollten aber die zum Teil gegen Frauen gerichteten Witze nicht zu enrst nehmen und bedenken, dass die Zwerge eben von Frauen enttäuscht wurden ;)
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, Danke für jede Lesung, Bewertung und Kommentar.
Story
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Man mag es vermuten und so ist es auch: Die Story ist schon in gewisser Weise an „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ angelehnt, aber eben nur in gewisser Weise.
Das große Land ist aufgeteilt. Die gute Seite wurde in den ersten 6 Tagen der Schöpfungsgeschichte erschaffen und für die andere Seite hat man (wer auch immer) dann den letzten Tag Zeit genommen. Keiner geht in diesen dunklen Wald. Die beiden Seiten sind durch einen Fluss getrennt und über diesen Fluss fließt nur eine Brücke und schon lange wagte sich keiner mehr hinüber.
Im Wald wohnen die 7 Zwerge, stellt sie euch aber nicht klein vor, sie sind es nicht, das ist nur ein altes Vorurteil. Sie leben da im Wald. Sie leben ohne Frauen und das soll so sein und auch so bleiben. Man stellt extra ein Schild an der Brücke auf. Sie haben alle in gewisser Weise eine ungute Vergangenheit was Frauen angeht und so hat man sich zum Projekt der 7 Zwerge zusammengefunden.
Die gute Seite wird vom Schloss aus regiert, dort wohnt die Königin, welche doch sehr danach bedacht ist, gut auszuse-hen. Und so will sie auch die schönste im ganzen Land sein und dazu befragt sie auch schon einmal ihren Spiegel. „Hallo erstmal ….“ Und schon verrät er, dass sie zwar schön sei, aber eben nicht die Schönste, denn da gibt es ja noch Schneewittchen. Das ärgert sie aber, hätte doch ihr Helfer Spliss, sie vor 18 Jahren beseitigen sollen. Doch weiter wie bis zum nächsten Waisenhaus hat er es nicht geschafft.
Das Spieglein – ist nun auch in Schneewittchens Puppenhaus – warnt das hübsche Mädel aber und so flieht sie und dies mitten in den verbotenen Wald. Und wie es auch im Märchen ist, findet sie die Behausung der Zwerge und isst was und legt sich das schlafen und die Zwerge, die dann nach Hause kommen sind verwundert.
Ganz schnell zieht Schneewittchen bei den Zwergen ein, es wird extra das Haus umgebaut.
Die Königin hatte einen Jäger losgeschickt, nun musste sie aber entsetzt feststellen, dass diese entgegen seinen eige-nen Aussagen versagt hat und nimmt nun die Sache selbst in die Hand. Und so macht sie sich selbst mit ihrem Helfer auf den Weg über die 7 Berge zu den 7 Zwergen. Per Tupperwarebehälter kann man Schneewittchen überrumpeln und entführen. Die Zwerge planten grad eine Überraschungsparty und haben natürlich nichts mitbekommen, sind aber wild entschlossen die Schöne zu befreien.
Meinung
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Viel an Komedieelite hat nicht mehr gefehlt. Fast jedes Gesicht, was man sieht kann man einem zuordnen. Und dabei bleiben die meisten ihrer ureigensten Linie treu. Das mag für einige blöd und abgedroschen erscheinen, aber so wahrt doch jeder seinen Charakter. Da muss der Spiegel einfach die Königin mit „Hallo erstmal, …..“ begrüßen und wenn Martin Schneider in seiner beliebten Art und Weise auf einem Narrencasting einen kurzen Witz erzählt, dann schläft halt alles ein. So hat jeder seinen eigenen Charakter, wie auch jeder bei den Zwergen seine Hintergrundgeschichte hat. Keiner ist gleich. Der eine ist immer grimmig drauf, der andere eher fröhlich, der andere wiederum ist kindisch und ba-byhaft. Und so finde ich die Zusammenstellung für das Projekt der 7 Zwerge doch sehr gelungen, Heinz Hönig als Chef passt da komischerweise genauso gut wie Markus Majowski als Koch. Und jeder der Zwergendarsteller spielt seine Rolle auf seine liebenswürdige Art und das gefällt mir doch recht gut.
Der schöne Part wurde von Cosma Shiva Hagen übernommen, sie scheint doch das Schneewittchen in persona zu sein. Wirklich hübsch, schwarze Haare, helle Haut und einen schönen roten Mund. Der wird jeder … ähm … Zwerg schwach – fast jeder – und sein Zipfel stark ;) Man kann nicht behaupten, dass sie schlecht gespielt ha, sie war schon irgendwie liebenswürdig, doch mit der Stimme ist sie allzu oft in die krächzende Abteilung von Nina Hagen abgedriftet, eine Ver-wandtschaft ist also nicht auszuschließen ;) Ich habe noch keine Filme weiter von ihr gesehen aber durch die Stimmla-ge, geht das süße etwas verloren.
Der große Gegenpart wird von ihrer Mutter übernommen. Nina Hagen spielt also die böse Königen, die durch eine List an den Thron geraten ist. Ihr treuer Begleiter und Helfer – nicht für ewig – ist dabei Hans Werner Olm. Die Hagen ist wie man sie kennt und sie brauchte auch nur sich selbst spielen, das reichte für diese Rolle. Sie hat einfach was böses in sich und die Schminke die sie auch im wahren Leben trägt, brauchte man nicht wirklich abschminken. Wer nun aber ein großes Duell zwischen Mutter und Tochter erwartet, wartet vergebens. Es gibt nur eine gemeinsame Szene, wobei Nina Hagen nicht so gut wegkommen, wegen des Alterswitzes –war aber schon aus der Werbung bekannt, sonst aber witzig – und Cosma Shiva Hagen kommt nicht gut weg, weil sie in der Tupperware landet.
Insgesamt haben mir die Darsteller gut gefallen, es kann natürlich sein, dass dem einen oder anderen eine Art von Humor nicht zuspricht, aber da springen dann die anderen ein.
Die Story ist natürlich etwas einfach gestrickt und sie ist in gewisser Weise ja auch vorgegeben, nur die Entführung von Schneewittchen kommt ja so dann doch nicht vor im Märchen, also hat man es doch geschafft in gewisser Weise einen frischen Wind in die Sache zu bringen. Es sollte dann auch durch Witze aufgelockert werden, leider zünden nicht alle Pointen, wie es sich die Macher vorgenommen haben, vieles hat man auch im Vorhinein auf diversen Sendern schon gesehen. Bestimmte Sachen fand ich einfach nicht lustig und in dieser Zeit saß man etwas hilflos in seinem Kinosessel. Ich war also nicht durchweg amüsiert und unterhalten. Dies ist auch der Grund für meine Bewertung.
Umsetzung
°°°°°°°°°°°°°°°
Da hat man sich etwas einfachen lassen. Das ganze spielt also nicht in einer wirklich realen Welt. Man merkt schnell, dass dies alles nur Kulissen sind. Es ist auch nicht gewollt, dass man es nicht erkennt. Trotzdem sieht es alles schön aus, es hat etwas von Puppentheater und den Kulissen da, genauso ist es dann zum Beispiel bei dem Pferd. Es sieht einfach nicht echt aus – schön vom Kopf her – ich glaube auch kaum dass dies Ziel war.
Zur musikalischen Untermalung trumpfen dann die 7 Zwerge mit ihrem eigenen Lied auf.
Filmdaten
°°°°°°°°°°°°
Bubi (Otto Waalkes), Tschakko (Mirko Nontschew), Cloudy (Boris Aljinovic), Cookie (Markus Majowski), Speedy (Martin Schneider), Sunny (Ralf Schmitz) und ihr Chef Brumboss (Heinz Hoenig)
Königin (Nina Hagen), Helfer Spliss (Hans Werner Olm), Spiegel (Rüdiger Hoffmann), Jäger (Christian Tramitz)
Schneewittchen (Cosma Shiva Hagen)
Regie: Sven Unterwaldt Jr
Fazit
°°°°°°
Ein gelungener Film, keine Frage. Es gibt einiges zu lachen, der eine lacht mehr der andere weniger. Trotzdem könnte der Kopf manchmal vor Langeweile mal kurz abnicken. Die Darsteller und ihre Charaktere sind alle sehr gut und auch die Welt in der sie sich bewegen sind gut gezeichnet. So ist es kein Wunder, dass ich den Film uneingeschränkt emp-fehle, so ist er auch ab 0 Jahren freigegeben. Der volle Preis von 7 € muss es aber nicht sein, trotzdem hat es sich in gewisser Weis gelohnt.
Die Frauen sollten aber die zum Teil gegen Frauen gerichteten Witze nicht zu enrst nehmen und bedenken, dass die Zwerge eben von Frauen enttäuscht wurden ;)
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, Danke für jede Lesung, Bewertung und Kommentar.
26 Bewertungen, 1 Kommentar
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14.11.2004, 16:17 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichfließen Brücken über Flüsse statt Flüsse unter Brücken? In deinem text sind massenhaft Fehler und Lücken. Bitte überarbeiten. Danke! VG, mima
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