A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Chris_Barnes

Genie und Wahnsinn

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Story:
In Princeton ist die Mathematik das übergreifende Etwas, welches sowohl für die Erfindung der Atombombe als auch für grundlegenden Wirtschaftstheorien verantwortlich ist. Es kommt also auf die jungen Menschen auf diesem Campus an, etwas aus der Zukunft zu machen. John Nash ist einer dieser auserwählten, die Princeton durch ein Stipendium besuchen dürfen. Doch er kann sich nicht so wirklich in die Clique der Fachkollegen einleben. Er mag keine anderen Menschen und sie mögen ihn ebenso wenig. Der einzige mit dem er sich gut versteht ist sein zugeteilter Zimmergenosse, obwohl dieser der absolute Gegensatz zu ihm ist. Diesem konträren Partner öffnet er sich allerdings und erzählt ihm von seiner Sorgen, dass seine Kollegen bereits mehrere Facharbeiten veröffentlicht haben, wohingegen er selbst nicht mal weiß über was er schreiben soll. Er steigert sich so sehr in den Gedanken eine Auszeichnung zu bekommen, dass er sich selbst dabei blockiert.

Als Nash aufgrund mangelnder Resultate die angestrebte Arbeitsstelle im Wheeler Labor zu entwischen droht, findet er durch die hübsche Alicia den richtigen Gedankengang. Er schreibt seine Facharbeit über \"regulierende Dynamik\", die für ihn selbst den Durchbruch in die Welt der Spitzenmathematiker bedeutet und furch die er letztendlich doch noch den Job im Wheeler Labor bekommt. Doch es wächst auch der Druck, der auf John lastet, was sich für die Zukunft seiner Psyche sehr negativ auswirkt. Er bekommt das Anfangsstadium seiner psychischen Krankheit gar nicht mit …

Meinung zum Film:
John Nash wird von Russell Crowe hervorragend in Szene gesetzt und zeigt gerade am Anfang des Films seine Charaktereigenschaften deutlich auf. Redefaul aber direkt sagt er den Leuten was er denkt, obwohl er ansonsten eher skeptisch und beobachtend ist. Dies bekommt auch die Frauenwelt zu spüren, was für ihn selbst nicht gerade von Vorteil ist. Anhand der einzelnen Szenen kann sich der Zuschauer ganz genau vorstellen was in Nash vorgehen mag. Die Lebensgeschichte, die sich daraus ergibt, ist interessante und gefühlsbetont. Das Auf und Ab seiner einzelnen Lebensphasen lässt den Zuschauer stark an den Gefühlen teilhaben. So sehr es bei den Freuden seines Lebens Spaß macht diese zu teilen, schmerzt es wenn wieder eine Talfahrt angesagt ist.

Das vielleicht Schlimmste an diesen Schwankungen ist, dass sie keinen Lebensbereich auslassen. Seine Freunde, die Arbeit, seine Liebe und eigentlich alles was eine Schnittmenge mit ihm bildet wird in Mitleidenschaft gezogen. Daher ist der deutschen Zusatztitel \"Genie und Wahnsinn\" sehr treffend. Wer nah am Wasser gebaut hat sollte sich schon mal mit Taschentüchern eindecken

Fazit:
Ein Film mit realem Hintergrund, wie man ihn selten gesehen hat. Die gesamte Leistung der Schauspieler ist erstklassig und kann den Zuschauer mit Leichtigkeit in den Bann der Lebensgeschichte von John Nash ziehen. Ein Film den man gesehen haben muss.

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