A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (DVD) Testbericht
D
ab 6,42 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
Erfahrungsbericht von bohtho
Ein wirklich genialer Film
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ron Howards Film A Beautiful Mind erzählt das Leben des 1928 geborenen Mathematikers John Nash, der 1994 für seine Erweiterung der Spieltheorie, die auf Neumann und Morgenstern zurückgeht, den Nobelpreis erhalten hat. Nash leidet unter paranoider Schizophrenie, deren erste Anzeichen bereits während seines Studiums in Princeton zutage treten. Die Krankheit, die jahrelang unerkannt und unbehandelt bleibt, verschlimmert sich nach seiner Hochzeit mit der Studentin Alicia und der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes so sehr, dass Nash schließlich in der Nervenheilanstalt landet. Sein weiteres Leben ist ein auf und ab, bis er schließlich in den achtziger Jahren wieder arbeiten kann und sich in Princeton erneut der Mathematik zuwendet.
Es sei dahingestellt, was an diesem Film den Tatsachen entspricht und was aus dramaturgischen Gründen hinzugedichtet wurde. Dies ist keine Dokumentation, sondern Unterhaltungskino, und zwar vom Feinsten. Die Besetzung ist großartig gewählt, und Russell Crowe in der Hauptrolle des schizophrenen Mathematikers hat durchaus eine oskarreife Leistung erbracht. Es ist nicht ganz fair, dass man ihm vorgeworfen hat, er wäre nur deshalb nominiert worden, weil es keine ernsthafte Konkurrenz gegeben hätte.
Besonders gut gefiel mir Ron Howards Geschick, Wirklichkeit und Illusion so miteinander zu verschmelzen, dass es mir als Zuschauerin erst nach weit mehr als der Hälfte des Films gelungen ist zu unterscheiden, was real und was nicht real war, obwohl ich wusste, dass Nash unter Wahnvorstellungen litt. Beim Anblick der damals üblichen, barbarischen Behandlungsmethoden der Schizophrenie konnte es einem außerdem kalt den Rücken herunterlaufen. Alles in allem ist A Beautiful Mind ein Film, für den der Kinobesuch sich wirklich gelohnt hat, was ich in den letzten vier Jahren nicht allzu oft sagen konnte.
Es sei dahingestellt, was an diesem Film den Tatsachen entspricht und was aus dramaturgischen Gründen hinzugedichtet wurde. Dies ist keine Dokumentation, sondern Unterhaltungskino, und zwar vom Feinsten. Die Besetzung ist großartig gewählt, und Russell Crowe in der Hauptrolle des schizophrenen Mathematikers hat durchaus eine oskarreife Leistung erbracht. Es ist nicht ganz fair, dass man ihm vorgeworfen hat, er wäre nur deshalb nominiert worden, weil es keine ernsthafte Konkurrenz gegeben hätte.
Besonders gut gefiel mir Ron Howards Geschick, Wirklichkeit und Illusion so miteinander zu verschmelzen, dass es mir als Zuschauerin erst nach weit mehr als der Hälfte des Films gelungen ist zu unterscheiden, was real und was nicht real war, obwohl ich wusste, dass Nash unter Wahnvorstellungen litt. Beim Anblick der damals üblichen, barbarischen Behandlungsmethoden der Schizophrenie konnte es einem außerdem kalt den Rücken herunterlaufen. Alles in allem ist A Beautiful Mind ein Film, für den der Kinobesuch sich wirklich gelohnt hat, was ich in den letzten vier Jahren nicht allzu oft sagen konnte.
Bewerten / Kommentar schreiben