A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von Kuhli
Nor more Drama? No, more!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein Russell zeigt’s mal wieder allen als semi-realer Genie nahe dem Oscar-Wahnsinn.
`````` DER FILM ´´´´´´
Story:
1947 startet der noch junge und unbekannte John Nash (Russell Crowe) seine schicksalhafte Karriere mit einem Studium an der Princeton University.
Anfangs wegen seines fast autistisch wirkenden Einzelgänger-Verhaltens und seiner „Gabe“ in allem und jedem mathematische Formen zu sehen von seinen Kommilitonen ausgelacht, entwickelt er durch einen Geistesblitz während eines Kneipenaufenthaltes eine neue Studie, die 150 Jahre Spieltheorie auf den Kopf stellt und ihm dadurch Anerkennung und einen hochrangigen Platz im MIT einbringt.
Dort lernt er nicht nur seine zukünftige Frau Alicia (Jennifer Connely) kennen, sondern auch einen mysteriösen Mann namens William Parcher (Ed Harris). Dieser ist ein im Geheimen arbeitender Regierungsbeamter der in den noch immer anhaltenden Zeiten des kalten Krieges mit einem Anschlag aus Russland rechnet und Nashs geniales, mathematisches Verständnis dafür einsetzen will einen Geheimcode der Russen zu knacken. Doch je mehr Nash sich in diese Regierungsarbeiten vertieft, desto gefährlicher scheint diese Arbeit für ihn zu werden bis auf einmal Schüsse fallen…
Das größte Problem für Nash bleibt jedoch, das weder seine Frau noch seine Kollegen ihm glauben und ihn für verrückt halten und er in eine Psychiatrie eingeliefert wird und bei ihm schizophrene Paranoia festgestellt wird.
Oder ist das alles nur ein Trick der Russen ihn aus dem Verkehr zu ziehen?
Kritik:
Ich bin richtig verärgert über Ron Howard, den Regisseur von „a beautiful mind“, denn eigentlich hatte ich mir damals vor der ersten „Begutachtung“ des Films fest vorgenommen den Film nicht so gut zu mögen. Erstens weil er in direkter und starker Konkurrenz mit „Herr der Ringe“ bei der Oscar-Verleihung stand und ihm ja dann auch die wichtigsten Trophäen weggeschnappt hat und zweitens weil dieser Film mal wieder nach Hollywood roch.
Bekanntermaßen basiert dieser Film ja auf dem Leben des tatsächlich lebenden John Nash, da „basiert“ in Hollywood aber wohl in den meisten Filmen lediglich „inspiriert von“ heißt muss man sich bei der Verfilmung von authentischen Geschichten doch immer überschwängliche Emotionen und Dramatik gefallen lassen. In diesem Film ist das nicht anders. Die Hauptfigur John Nash wird politisch korrekt glorifiziert und der Film lässt keinen Raum für Kritik, da dem wahren Nash jedoch in seiner Schizophrenie homosexuelle Neigungen und Antisemitismus unterstellt wurden, die im Film noch nicht mal angedeutet werden, kann man von einer objektiven Erfassung diesen Lebens, die für einen authentischen Film eigentlich sinnvoll wäre, nicht mehr sprechen. Auch die in den Film eingeflochtene für amerikanisches Dramakino unausweichliche Liebesgeschichte strotzt nur so vor theatralischer Romantik. Das Nashs Frau in seinem wahren Leben nicht über den ganzen Weg der Krankheit an seiner Seite verweilte ignoriert man hier auch mal.
Aber warum bin ich denn so sauer, das die Lebensgeschichte eines Mannes „verpfuscht“ wurde über den ich vorher nichts wusste und somit diese „Schönheitsoperationen“ an der Story mich eigentlich nicht kümmern sollten. Ganz einfach. Ich bin sauer auf Ron Howard, weil ich dank ihm nicht konsequent sein kann, denn obwohl der Film oben genannte Glättungen durchgemacht hat und wenig authentisch wirkt, finde ich diesen Film genial. Und das stört mich, wieso kann ich den Film nicht doof finden, wie ich es mir vorgenommen habe. Menno. *schmoll*
So viel ich auch suche, aber bis auf das unkritische betrachten von Nash gibt’s kein bisschen andere negative Kritik, denn der Film ist einfach nur umwerfend.
Also wo fange ich mit dem Loben an? Also ich starte mal mit den guten Seiten des Drehbuchs. Da Nash selbst wenig von seiner Krankheit mitbekommen bzw. behalten hat, nahm der oscargekrönte Drehbuchautor Akiva Goldsmith eine Biographie über Nash zum Vorbild. Und da der Film über mehrere Jahrzehnte (1947-`94) geht musste Goldsmith sich einige Punkte seines Lebens heraus picken und daraus eine konstante Geschichte kreieren und ich muss wirklich sagen: Ich hätte es nicht besser machen könne *g*
Obwohl der Film oft über lange Sequenzen in einer Zeit spielt und dann wieder etliche Jahre überspringt verliert man nie den Bezug und obwohl sehr wichtige Dinge weggelassen wurden, erklären sich diese von selbst, so z.B. springt der Film in der Liebesgeschichte vom ersten Rendezvous mit einem großen Sprung zu einer Zeit wo die Zwei schon längst verheiratet sind. Die Hochzeit, die Zeugung des Kindes oder gar dessen Geburt wurden im Film komplett ausgelassen und auch das heranwachsende Kind hat im Film kaum platz. Man sieht es kurz als Baby, dann mal für Sekunden als Junge und letztendlich dann ebenfalls sehr kurz als erwachsener Mann. Aber durch die clevere Auswahl und Verknüpfung der Szenen vermisst man hier keine genauen Erklärungen, auch ohne Bilder fühlt man Nash als Ehemann und Vater.
So „sprunghaft“ wie das Drehbuch auch ist, genauso abwechslungsreich und spannend ist es auch. Die Abwechslung kommt wohl daher, dass der Film dreigeteilt ist. Im ersten Drittel fiebert man mit Nash wie er sich verliebt und seine Genialität endlich auch auffällt und aus dem naiv und nicht alleine überlebensfähig scheinenden Mann, doch noch ein erfolgreicher Lektor wird. Neben dieser „vom Tellerwäscher zum Millionär“-ähnelnden Story, verfügt dieser Teil aber auch über guten Humor, nämlich immer dann wenn Nash mit seiner direkten und kindischen Art mit anderen Menschen interagiert und z.B. einer schönen Dame keine Komplimente macht, sondern ihr Vorrechnet wie wahrschienlich es ist, das die Beidne im Bett landen und er ihr sagt, dass er sich darum keine Mühe macht sie mit Komplimenten anzulügen. Nur so viel sei gesagt, Nash hat sie nicht ins Bett sondern eine Ohrfeige ins Gesicht bekommen. Hat man das alles hinter sich gelassen, fängt der Film im zweiten Drittel an, seine verschwörerische Spionagegeschichte zu entfalten und obwohl man als informierter Filmkenner schon vorher weiß, das der Protagonist schizophren ist, bleibt noch immer ein Gedanke daran, dass das vielleicht doch real sein könnte und die Schizophrenie sich doch anders zeigen könnte.
Wenn das Drehbuch dann die Auflösung dann gibt und das letzte Drittel anbricht, das sich mit der Heilung Nashs befasst, ist man einerseits weniger überrascht, was nicht zur Realität gehört, andererseits war ich aber doch sehr überrascht und schockiert was aber dazu noch alles zur Fiktion gehört. Kompliziert? Einfach mal anschauen.
Es gibt Filme, die haben wirklich kein schlechtes Drehbuch wurden aber so stümperhaft und einfallslos inszeniert, das die gute Story gnadenlos untergeht und uns der Beweis geliefert wird, das manchmal die Bilder stärker sind als die Story. Glücklicherweise gibt es hier aber sowohl eine bewegende Story als auch eine (ich möchte mich mal soweit hinauslegen und sagen) perfekte Inszenierung.
Ron Howards Filme (Cocoon, Apollo 13, Grinch) waren für mich immer Filme die ich durchaus gerne und oft gesehen habe, aber immer der letzte Kick zum wirklich Schwärmen gefehlt hat. „A beautiful mind“ bietet da die erste Ausnahme. Zwar ist der Film auf meiner „Innovationsskala“ hinter dem experimentierfreudigen „PI“ von Darren Arranofsky, der sich ja mit demselben Thema beschäftigt, aber auf der Blockbuster-Innovationsskala“ steht er doch sehr weit vorne. Wie Howard mit Special Effects dem Mathelaien Nashs Gedanken und Matheverständnis zeigt, grenzt wirklich an Genialität. Eine Szene die mich sehr beeindruckt hat finden wir direkt schon am Anfang. Nash nimmt ein Glas auf und auf einmal gehen die Spiegelreflexe des Glases zu einer Schale mit aufgeschnittenen Zitronen, so wird aus den Glasreflexen und den Zitronenrändern eine mathematische Zeichnung, die sich dann wieder in der Krawatte eines Kommilitonen wiederspiegelt. Schon wieder kompliziert? Einfach mal anschauen.
Aber auch sonst gefällt der Film. Die Liebesbeziehung ist romantisch und überraschenderweise sehr bewegend und wenig kitschig umgesetzt, die Spionageszenen sind so unreal aber nicht surreal und sind somit spannend wie in jedem „normalen“ Spionagefilm und die dramatischen Szenen überzeugen weniger durch symbolschwangere Bilder als durch groß agierende Schauspieler.
Gefallen findet bei mir auch die farbliche Gestaltung des Films. Ich stehe sowieso auf „einfarbige“ Filme, denen mittels Kamerafilter Farben entnommen wurden. In diesem Film sind auch kräftige Signalfarben ein Fremdwort. Hier dominieren je nach Stimmung warme Braun- und Orangetöne, sowie ein kühles blau.
Nachtragend muss ich wohl noch mal speziell auf die Special Effects eingehen, da diese so sinnvoll in den Film eingeflochten sind, dass man sie manchmal gar nicht als Effekte erkennt. Denn ähnlich wie bei „Forrest Gump“ dienen diese Szenen nicht zur Effekthascherei sondern zum erzählen der Geschichte und zum Erklären der Gedanken Nashs. Perfekt, einfach perfekt.
Sehen sie Herr Lucas, Effekte müssen nicht unbedingt penetrant und selbstherrlich eingesetzt werden, um damit zu protzen.
Wenn man Schauspieler will die groß agieren braucht man große Schauspieler und die findet man hier genug. Allen voran Russel Crowe, der wohl in jedem Film spielt als wär’s die Rolle seines Lebens, doch hier gibt er wirklich eine Glanzleistung ab, die sowohl „The Insider“, „Gladiator“ als auch „L.A. Confidential“ noch übertrifft. Mich erinnert er hier ein wenig an eine abgeschwächte Darstellung von Dustin Hoffman in „Rain Man“ was ich als großes Lob ansehe.
Für Jennifer Connelly ist das aber doch wohl die bisherige Rolle ihres Lebens, da sie nach doch vielen guten Performances in der Vergangenheit wie z.B. in „Rocketeer“ oder „Die Resie ins Labyrinth“ endlich der breiten Masse bekannt ist und für ihre Darstellung mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Besonders beeindruckt war ich auch von Paul Bettany, der Nashs Unifreund spielt, der ein „dunkles Gheimnis“ hat. Weiterhin erwähnenswert für mich sind noch Adam Goldberg (Soldat James Ryan), Josh Lucas (American Psycho) und Christopher Plummer, die wie eh und je gut in ihren Nebenrollen aufgehen und mitleiden.
Normalerweise gehe ich bei meinen Filmberichten sparsam mit Filmmusik um, hier muss ich die aber erwähnen, da sie eine der besten Scores ist, die ich je gehört habe und die Bilder des Films nicht nur perfekt untermalt, sondern auch noch unterstütz. Vor allem in „mathematischen Szenen“ kann man anhand der Musik Nashs „ratterndes“ Gehirn erleben. Einfach grandios was James Horner (Titanic) hier komponiert hat.
Fazit:
Ich finde den Film klasse und mir gefällt er auch, ganz abgesehen von meiner Wenigkeit.
Leichte Komik, eine spannende Verschwörung, ein bewegendes Drama, eine schöne Romanze und eine Überraschung in einem einzigen Film, einem Film voller schöner Bilder, berührender Musik und dem Gedanken, dass das so (oder so ähnlich) tatsächlich passiert ist.
Wer allerdings diese Geheimdienst-Geschichte zu sehr an den Haaren herbeigezogen findet, dem kann ich das Gegenteil beweisen, denn auch ich führe ein Doppelleben und arbeite für den Geheimdienst. Wer das hier übrigens liest, den muss ich eliminieren, da das natürlich geheim bleiben muss. Hätte ich diese Warnung etwa vor diesen Absatz setzten sollen? Ups.
`````` DIE DVD ´´´´´´
Die „a beautiful mind“-DVD bekommt man in zwei Versionen, als „normale“ 1-DVD Version und als Oscar-Edition im 2-Disc-Set. Die Versionen unterscheiden sich aber lediglich durch die Extras, dazu aber gleich mehr im Abschnitt über die Extras.
*** Bildqualität ***
Hier kann man nicht meckern. Das Bild ist ruhig und rauscharm. Die Farben wirken sehr kräftig und kontrastreich. Zwar ist das Bild nicht referenzverdächtig aber sehr gut.
Der Film liegt in dem Format 1,78 : 1 vor, also das übliche Widescreenformat, das man auch im Fernsehen sieht. Das normale Kinoformat ist es zwar nicht, da dort die schwarzen Balken fast größer als der Bildausschnitt sind und ich das normalerweise bevorzuge, aber bei einem Drama ist „halbes“ Widescreen völlig akzeptabel.
*** Tonqualität ***
Ein Film der hauptsächlich von Dialogen dominiert wird, bereitet den Boxen natürlich keine große Auslastung, aber wenn die Räumlichkeit gefragt ist, wie z.B. bei den wenigen Actionszenen in der Spionagehandlung oder der Musikunterstreichung, ist sie auch gut.
Der Film liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in Dolby Digital 5.1 vor.
*** Untertitel ***
Der Film ist in Deutsch, Englisch und Hebräisch Untertitel. Die Audiokommentare sind in Deutsch und Englisch untertitelt und die Extras sind Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch.
Die Untertitel sind in jeder Fassung ausblendbar.
*** Menü ***
Nett dezent animiert und musikunterlegt. Das Hauptmenü gefällt mir sehr gut und erinnert an das „Pearl Harbor“-Menü, die Untermenüs sind allerdings alle statisch, aber immer noch musikuntermalt.
Das Hauptmenü der Zusatz-Disk ist völlig überflüssig, da man hier lediglich die Auswahlmöglichkeiten „Zusatzmaterial“ und „Untertitel“ hat, aber man hätte natürlich auch direkt die Liste der Zusatzfeatures ins Hauptmenü integrieren können, aber darüber kann man wohl mehr streiten, als die technisch überflüssige Sprachabfrage am Anfang beider Disks.
Noch zu erwähnen ist, dass der Film ist in 20 Kapitel unterteilt.
*** Booklet ***
Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst : Das Booklet ist so konzipiert, das es weder kaputt geht, wenn man die Hülle ins Wasser schmeißst, noch bei extrem großer Hitze. Die schlechte Nachricht: Das Booklet ist so wiederstandsfähig, weil es schlicht und einfach gar nicht existiert. Noch nicht mal ein simples Blättchen mit der Kapitelliste findet man hier.
*** Extras ***
Wie oben angesprochen gibt es von dem Film zwei Versionen, wobei die Disk 1 mit dem Film bei beiden Versionen identisch ist.
#Disk 1#
Neben dem Film finden wir hier zwei untertitelte Audiokommentare, eines mit dem Regisseur Ron Howard und eins mit dem Drehbuchautor Akiva Goldsmith.
Weiterhin findet man hier noch 18 aus der Endfassung geschnittene Szenen mit einer Gesamtlauflänge von 26 Minuten und 53 Sekunden. Zu den Szenen kann man sich wahlweise einen untertitelten Audiokommentar von Ron Howard anhören.
#Disk 2#
* “a beautiful partnership : Ron Howard und Brian Grazer“
5 Minuten und 28 Sekunden unterhalten sich Regisseur und Produzent darüber wie toll sie zusammen arbeiten, war ja auch nicht das erste Mal.
* “Entwicklung des Drehbuchs”
8 Minuten und 19 Sekunden redet Drehbuchautor Akiva goldsmith wie toll sein Drehbuch ist, dazu bekommt er Unterstützung von Ron Howard, der das Drehbuch auch ganz toll findet.
* “Treffen mit John Nash”
8 Minuten und 29 Sekunden sieht man Ron Howard, wie er den echten John Nash trifft und dieser ihn über seine Theorien aufklärt.
* “Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash”
1 Minute und 58 Sekunden sieht man die originale Übergabe des Nobelpreises 1994 an john Nash in Stockholm. Wer hätte es gedacht, aber die echte Verleihung ist weniger emotional und theatralisch, als die Filmversion.
* „Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly“
6 Minuten und eine ganze Sekunde lang schwärmt Ron Howard von seinen beiden Hauptdarstellern. Richtige Castingszenen bekommt man hier nicht zu Gesicht.
* “Darstellung des Alterungsprozesses im Film”
7 Minuten und 15 Sekunden lang erklärt der Maskenbildner wie aus Russell Crowe ein Mann wurde der in zwei Stunden Film von 20 bis irgendwas über 70 altert. Sehr interessant. Wirklich.
* „Vom Storyboard zum Film“
Nach einem 29 sekündigen Einführungsclip von Ron Howard haben wir die Wahl anhand von 5 verschiedenen Szenen die Realisierung des Films im direkten Bild zu Bild-Vergleich zu beobachten. Die einzelnen Szenen sind wie folgt: Die Kneipenszene (0.53), John Nash trifft Dr. Rosen (2:11), Das Baby in der Badewanne (1:17) sowie die zwei geschnittenen Szenen Nash und Parcher im Wagen (1:21) und Alicia und das verschwundene Publikum (1:52)
* „Spezialeffekte“
Mit diesem 10 Minuten und 47 Sekunden lang Video bekommt man alle Spezial Effekte dieses Films erklärt, erstaunlich hier ist, das einige der Szenen im Film gar nicht als Special Effects auffallen und mich sehr begeistert haben.
* „Die Musik im Film“
In 6 Minuten und 59 Sekunden erfahren wir sehr grob von James Horner wie er auf die Msuik gekommen ist. Unterstützung gibt’s wieder von Ron Howard, der alles natürlich super toll findet.
* „Hinter den Kulissen“
In dem „Making of“ das eine Länge von 22 Minuten und 32 Sekunden hat erfährt man nichts was man schon wusste, lediglich die Story wird anhand von Interviewclips und Filmszenen erläutert. Eins der typischen Werbe-Making ofs, die auch schon mal im Fernsehen laufen.
* „Oscar-Verleihung“
Hier gibt’s noch mal einen Ausschnitt während der Verleihung, in dem Ron Howard und Brian Grazer die Statue für den “besten Film” von Tom Hanks überreicht bekommen, natürlich inklusive kurzer Dankesrede (3:55)
Zudem findet man hier noch drei weitere Clips, die sich als offizielle Interviews nach der Oscarverleihung erweisen, mit Ron Howard für die „beste Regie“ (0:43), Jennifer Connelly als „beste Nebendarstellerin“ (0:27) und Akiva Goldsmith für die „beste Drehbuchbearbeitung“ (0:22)
* „Original Kinotrailer“ (2:17)
* „Soundtrack Trailer“ (0:33)
Die Gesamtlauflänge der Zusatzdisk beträgt genau 93 Minuten und 8 Sekunden. Zählt man noch die Zeit der geschnittenen Szenen von Disk 1 dazu kommt man genau auf 2 Stunden und eine klitzekleine Sekunde. Und das war gar nicht so einfach, das zu addieren, eine Minute hat ja immerhin 60 Sekunden aber ein Taschenrechner geht logischerweise ja bis 100. Das erforderte schon mein ganzes mathematisches Verständnis und ich bitte das bitte bei der Bewertung zu beachten.
FAZIT:
Bei der Bewertung des Bonusmaterials habe ich mir wirklich überlegt, ob ich der DVD die Höchstwertung gebe, oder doch ein oder zwei Balken abziehe, ich habe mich aber letztendlich dazu entschlossen, doch die Höchstzahl zu geben und das nur wegen dem eigentlichen Film. Das Bonusmaterial ist sehr reichlich, aber bietet doch eigentlich kaum richtigen Einblick in die Filmproduktion und befasst sich meistens mit Eigenwerbung, aber trotzdem sind einige nette Features darauf, neben den geschnittenen Szenen und der Effektdoku vor allem die zwei kurzen Filme über den echten John Nash.
`````` DER FILM ´´´´´´
Story:
1947 startet der noch junge und unbekannte John Nash (Russell Crowe) seine schicksalhafte Karriere mit einem Studium an der Princeton University.
Anfangs wegen seines fast autistisch wirkenden Einzelgänger-Verhaltens und seiner „Gabe“ in allem und jedem mathematische Formen zu sehen von seinen Kommilitonen ausgelacht, entwickelt er durch einen Geistesblitz während eines Kneipenaufenthaltes eine neue Studie, die 150 Jahre Spieltheorie auf den Kopf stellt und ihm dadurch Anerkennung und einen hochrangigen Platz im MIT einbringt.
Dort lernt er nicht nur seine zukünftige Frau Alicia (Jennifer Connely) kennen, sondern auch einen mysteriösen Mann namens William Parcher (Ed Harris). Dieser ist ein im Geheimen arbeitender Regierungsbeamter der in den noch immer anhaltenden Zeiten des kalten Krieges mit einem Anschlag aus Russland rechnet und Nashs geniales, mathematisches Verständnis dafür einsetzen will einen Geheimcode der Russen zu knacken. Doch je mehr Nash sich in diese Regierungsarbeiten vertieft, desto gefährlicher scheint diese Arbeit für ihn zu werden bis auf einmal Schüsse fallen…
Das größte Problem für Nash bleibt jedoch, das weder seine Frau noch seine Kollegen ihm glauben und ihn für verrückt halten und er in eine Psychiatrie eingeliefert wird und bei ihm schizophrene Paranoia festgestellt wird.
Oder ist das alles nur ein Trick der Russen ihn aus dem Verkehr zu ziehen?
Kritik:
Ich bin richtig verärgert über Ron Howard, den Regisseur von „a beautiful mind“, denn eigentlich hatte ich mir damals vor der ersten „Begutachtung“ des Films fest vorgenommen den Film nicht so gut zu mögen. Erstens weil er in direkter und starker Konkurrenz mit „Herr der Ringe“ bei der Oscar-Verleihung stand und ihm ja dann auch die wichtigsten Trophäen weggeschnappt hat und zweitens weil dieser Film mal wieder nach Hollywood roch.
Bekanntermaßen basiert dieser Film ja auf dem Leben des tatsächlich lebenden John Nash, da „basiert“ in Hollywood aber wohl in den meisten Filmen lediglich „inspiriert von“ heißt muss man sich bei der Verfilmung von authentischen Geschichten doch immer überschwängliche Emotionen und Dramatik gefallen lassen. In diesem Film ist das nicht anders. Die Hauptfigur John Nash wird politisch korrekt glorifiziert und der Film lässt keinen Raum für Kritik, da dem wahren Nash jedoch in seiner Schizophrenie homosexuelle Neigungen und Antisemitismus unterstellt wurden, die im Film noch nicht mal angedeutet werden, kann man von einer objektiven Erfassung diesen Lebens, die für einen authentischen Film eigentlich sinnvoll wäre, nicht mehr sprechen. Auch die in den Film eingeflochtene für amerikanisches Dramakino unausweichliche Liebesgeschichte strotzt nur so vor theatralischer Romantik. Das Nashs Frau in seinem wahren Leben nicht über den ganzen Weg der Krankheit an seiner Seite verweilte ignoriert man hier auch mal.
Aber warum bin ich denn so sauer, das die Lebensgeschichte eines Mannes „verpfuscht“ wurde über den ich vorher nichts wusste und somit diese „Schönheitsoperationen“ an der Story mich eigentlich nicht kümmern sollten. Ganz einfach. Ich bin sauer auf Ron Howard, weil ich dank ihm nicht konsequent sein kann, denn obwohl der Film oben genannte Glättungen durchgemacht hat und wenig authentisch wirkt, finde ich diesen Film genial. Und das stört mich, wieso kann ich den Film nicht doof finden, wie ich es mir vorgenommen habe. Menno. *schmoll*
So viel ich auch suche, aber bis auf das unkritische betrachten von Nash gibt’s kein bisschen andere negative Kritik, denn der Film ist einfach nur umwerfend.
Also wo fange ich mit dem Loben an? Also ich starte mal mit den guten Seiten des Drehbuchs. Da Nash selbst wenig von seiner Krankheit mitbekommen bzw. behalten hat, nahm der oscargekrönte Drehbuchautor Akiva Goldsmith eine Biographie über Nash zum Vorbild. Und da der Film über mehrere Jahrzehnte (1947-`94) geht musste Goldsmith sich einige Punkte seines Lebens heraus picken und daraus eine konstante Geschichte kreieren und ich muss wirklich sagen: Ich hätte es nicht besser machen könne *g*
Obwohl der Film oft über lange Sequenzen in einer Zeit spielt und dann wieder etliche Jahre überspringt verliert man nie den Bezug und obwohl sehr wichtige Dinge weggelassen wurden, erklären sich diese von selbst, so z.B. springt der Film in der Liebesgeschichte vom ersten Rendezvous mit einem großen Sprung zu einer Zeit wo die Zwei schon längst verheiratet sind. Die Hochzeit, die Zeugung des Kindes oder gar dessen Geburt wurden im Film komplett ausgelassen und auch das heranwachsende Kind hat im Film kaum platz. Man sieht es kurz als Baby, dann mal für Sekunden als Junge und letztendlich dann ebenfalls sehr kurz als erwachsener Mann. Aber durch die clevere Auswahl und Verknüpfung der Szenen vermisst man hier keine genauen Erklärungen, auch ohne Bilder fühlt man Nash als Ehemann und Vater.
So „sprunghaft“ wie das Drehbuch auch ist, genauso abwechslungsreich und spannend ist es auch. Die Abwechslung kommt wohl daher, dass der Film dreigeteilt ist. Im ersten Drittel fiebert man mit Nash wie er sich verliebt und seine Genialität endlich auch auffällt und aus dem naiv und nicht alleine überlebensfähig scheinenden Mann, doch noch ein erfolgreicher Lektor wird. Neben dieser „vom Tellerwäscher zum Millionär“-ähnelnden Story, verfügt dieser Teil aber auch über guten Humor, nämlich immer dann wenn Nash mit seiner direkten und kindischen Art mit anderen Menschen interagiert und z.B. einer schönen Dame keine Komplimente macht, sondern ihr Vorrechnet wie wahrschienlich es ist, das die Beidne im Bett landen und er ihr sagt, dass er sich darum keine Mühe macht sie mit Komplimenten anzulügen. Nur so viel sei gesagt, Nash hat sie nicht ins Bett sondern eine Ohrfeige ins Gesicht bekommen. Hat man das alles hinter sich gelassen, fängt der Film im zweiten Drittel an, seine verschwörerische Spionagegeschichte zu entfalten und obwohl man als informierter Filmkenner schon vorher weiß, das der Protagonist schizophren ist, bleibt noch immer ein Gedanke daran, dass das vielleicht doch real sein könnte und die Schizophrenie sich doch anders zeigen könnte.
Wenn das Drehbuch dann die Auflösung dann gibt und das letzte Drittel anbricht, das sich mit der Heilung Nashs befasst, ist man einerseits weniger überrascht, was nicht zur Realität gehört, andererseits war ich aber doch sehr überrascht und schockiert was aber dazu noch alles zur Fiktion gehört. Kompliziert? Einfach mal anschauen.
Es gibt Filme, die haben wirklich kein schlechtes Drehbuch wurden aber so stümperhaft und einfallslos inszeniert, das die gute Story gnadenlos untergeht und uns der Beweis geliefert wird, das manchmal die Bilder stärker sind als die Story. Glücklicherweise gibt es hier aber sowohl eine bewegende Story als auch eine (ich möchte mich mal soweit hinauslegen und sagen) perfekte Inszenierung.
Ron Howards Filme (Cocoon, Apollo 13, Grinch) waren für mich immer Filme die ich durchaus gerne und oft gesehen habe, aber immer der letzte Kick zum wirklich Schwärmen gefehlt hat. „A beautiful mind“ bietet da die erste Ausnahme. Zwar ist der Film auf meiner „Innovationsskala“ hinter dem experimentierfreudigen „PI“ von Darren Arranofsky, der sich ja mit demselben Thema beschäftigt, aber auf der Blockbuster-Innovationsskala“ steht er doch sehr weit vorne. Wie Howard mit Special Effects dem Mathelaien Nashs Gedanken und Matheverständnis zeigt, grenzt wirklich an Genialität. Eine Szene die mich sehr beeindruckt hat finden wir direkt schon am Anfang. Nash nimmt ein Glas auf und auf einmal gehen die Spiegelreflexe des Glases zu einer Schale mit aufgeschnittenen Zitronen, so wird aus den Glasreflexen und den Zitronenrändern eine mathematische Zeichnung, die sich dann wieder in der Krawatte eines Kommilitonen wiederspiegelt. Schon wieder kompliziert? Einfach mal anschauen.
Aber auch sonst gefällt der Film. Die Liebesbeziehung ist romantisch und überraschenderweise sehr bewegend und wenig kitschig umgesetzt, die Spionageszenen sind so unreal aber nicht surreal und sind somit spannend wie in jedem „normalen“ Spionagefilm und die dramatischen Szenen überzeugen weniger durch symbolschwangere Bilder als durch groß agierende Schauspieler.
Gefallen findet bei mir auch die farbliche Gestaltung des Films. Ich stehe sowieso auf „einfarbige“ Filme, denen mittels Kamerafilter Farben entnommen wurden. In diesem Film sind auch kräftige Signalfarben ein Fremdwort. Hier dominieren je nach Stimmung warme Braun- und Orangetöne, sowie ein kühles blau.
Nachtragend muss ich wohl noch mal speziell auf die Special Effects eingehen, da diese so sinnvoll in den Film eingeflochten sind, dass man sie manchmal gar nicht als Effekte erkennt. Denn ähnlich wie bei „Forrest Gump“ dienen diese Szenen nicht zur Effekthascherei sondern zum erzählen der Geschichte und zum Erklären der Gedanken Nashs. Perfekt, einfach perfekt.
Sehen sie Herr Lucas, Effekte müssen nicht unbedingt penetrant und selbstherrlich eingesetzt werden, um damit zu protzen.
Wenn man Schauspieler will die groß agieren braucht man große Schauspieler und die findet man hier genug. Allen voran Russel Crowe, der wohl in jedem Film spielt als wär’s die Rolle seines Lebens, doch hier gibt er wirklich eine Glanzleistung ab, die sowohl „The Insider“, „Gladiator“ als auch „L.A. Confidential“ noch übertrifft. Mich erinnert er hier ein wenig an eine abgeschwächte Darstellung von Dustin Hoffman in „Rain Man“ was ich als großes Lob ansehe.
Für Jennifer Connelly ist das aber doch wohl die bisherige Rolle ihres Lebens, da sie nach doch vielen guten Performances in der Vergangenheit wie z.B. in „Rocketeer“ oder „Die Resie ins Labyrinth“ endlich der breiten Masse bekannt ist und für ihre Darstellung mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Besonders beeindruckt war ich auch von Paul Bettany, der Nashs Unifreund spielt, der ein „dunkles Gheimnis“ hat. Weiterhin erwähnenswert für mich sind noch Adam Goldberg (Soldat James Ryan), Josh Lucas (American Psycho) und Christopher Plummer, die wie eh und je gut in ihren Nebenrollen aufgehen und mitleiden.
Normalerweise gehe ich bei meinen Filmberichten sparsam mit Filmmusik um, hier muss ich die aber erwähnen, da sie eine der besten Scores ist, die ich je gehört habe und die Bilder des Films nicht nur perfekt untermalt, sondern auch noch unterstütz. Vor allem in „mathematischen Szenen“ kann man anhand der Musik Nashs „ratterndes“ Gehirn erleben. Einfach grandios was James Horner (Titanic) hier komponiert hat.
Fazit:
Ich finde den Film klasse und mir gefällt er auch, ganz abgesehen von meiner Wenigkeit.
Leichte Komik, eine spannende Verschwörung, ein bewegendes Drama, eine schöne Romanze und eine Überraschung in einem einzigen Film, einem Film voller schöner Bilder, berührender Musik und dem Gedanken, dass das so (oder so ähnlich) tatsächlich passiert ist.
Wer allerdings diese Geheimdienst-Geschichte zu sehr an den Haaren herbeigezogen findet, dem kann ich das Gegenteil beweisen, denn auch ich führe ein Doppelleben und arbeite für den Geheimdienst. Wer das hier übrigens liest, den muss ich eliminieren, da das natürlich geheim bleiben muss. Hätte ich diese Warnung etwa vor diesen Absatz setzten sollen? Ups.
`````` DIE DVD ´´´´´´
Die „a beautiful mind“-DVD bekommt man in zwei Versionen, als „normale“ 1-DVD Version und als Oscar-Edition im 2-Disc-Set. Die Versionen unterscheiden sich aber lediglich durch die Extras, dazu aber gleich mehr im Abschnitt über die Extras.
*** Bildqualität ***
Hier kann man nicht meckern. Das Bild ist ruhig und rauscharm. Die Farben wirken sehr kräftig und kontrastreich. Zwar ist das Bild nicht referenzverdächtig aber sehr gut.
Der Film liegt in dem Format 1,78 : 1 vor, also das übliche Widescreenformat, das man auch im Fernsehen sieht. Das normale Kinoformat ist es zwar nicht, da dort die schwarzen Balken fast größer als der Bildausschnitt sind und ich das normalerweise bevorzuge, aber bei einem Drama ist „halbes“ Widescreen völlig akzeptabel.
*** Tonqualität ***
Ein Film der hauptsächlich von Dialogen dominiert wird, bereitet den Boxen natürlich keine große Auslastung, aber wenn die Räumlichkeit gefragt ist, wie z.B. bei den wenigen Actionszenen in der Spionagehandlung oder der Musikunterstreichung, ist sie auch gut.
Der Film liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in Dolby Digital 5.1 vor.
*** Untertitel ***
Der Film ist in Deutsch, Englisch und Hebräisch Untertitel. Die Audiokommentare sind in Deutsch und Englisch untertitelt und die Extras sind Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch.
Die Untertitel sind in jeder Fassung ausblendbar.
*** Menü ***
Nett dezent animiert und musikunterlegt. Das Hauptmenü gefällt mir sehr gut und erinnert an das „Pearl Harbor“-Menü, die Untermenüs sind allerdings alle statisch, aber immer noch musikuntermalt.
Das Hauptmenü der Zusatz-Disk ist völlig überflüssig, da man hier lediglich die Auswahlmöglichkeiten „Zusatzmaterial“ und „Untertitel“ hat, aber man hätte natürlich auch direkt die Liste der Zusatzfeatures ins Hauptmenü integrieren können, aber darüber kann man wohl mehr streiten, als die technisch überflüssige Sprachabfrage am Anfang beider Disks.
Noch zu erwähnen ist, dass der Film ist in 20 Kapitel unterteilt.
*** Booklet ***
Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst : Das Booklet ist so konzipiert, das es weder kaputt geht, wenn man die Hülle ins Wasser schmeißst, noch bei extrem großer Hitze. Die schlechte Nachricht: Das Booklet ist so wiederstandsfähig, weil es schlicht und einfach gar nicht existiert. Noch nicht mal ein simples Blättchen mit der Kapitelliste findet man hier.
*** Extras ***
Wie oben angesprochen gibt es von dem Film zwei Versionen, wobei die Disk 1 mit dem Film bei beiden Versionen identisch ist.
#Disk 1#
Neben dem Film finden wir hier zwei untertitelte Audiokommentare, eines mit dem Regisseur Ron Howard und eins mit dem Drehbuchautor Akiva Goldsmith.
Weiterhin findet man hier noch 18 aus der Endfassung geschnittene Szenen mit einer Gesamtlauflänge von 26 Minuten und 53 Sekunden. Zu den Szenen kann man sich wahlweise einen untertitelten Audiokommentar von Ron Howard anhören.
#Disk 2#
* “a beautiful partnership : Ron Howard und Brian Grazer“
5 Minuten und 28 Sekunden unterhalten sich Regisseur und Produzent darüber wie toll sie zusammen arbeiten, war ja auch nicht das erste Mal.
* “Entwicklung des Drehbuchs”
8 Minuten und 19 Sekunden redet Drehbuchautor Akiva goldsmith wie toll sein Drehbuch ist, dazu bekommt er Unterstützung von Ron Howard, der das Drehbuch auch ganz toll findet.
* “Treffen mit John Nash”
8 Minuten und 29 Sekunden sieht man Ron Howard, wie er den echten John Nash trifft und dieser ihn über seine Theorien aufklärt.
* “Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash”
1 Minute und 58 Sekunden sieht man die originale Übergabe des Nobelpreises 1994 an john Nash in Stockholm. Wer hätte es gedacht, aber die echte Verleihung ist weniger emotional und theatralisch, als die Filmversion.
* „Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly“
6 Minuten und eine ganze Sekunde lang schwärmt Ron Howard von seinen beiden Hauptdarstellern. Richtige Castingszenen bekommt man hier nicht zu Gesicht.
* “Darstellung des Alterungsprozesses im Film”
7 Minuten und 15 Sekunden lang erklärt der Maskenbildner wie aus Russell Crowe ein Mann wurde der in zwei Stunden Film von 20 bis irgendwas über 70 altert. Sehr interessant. Wirklich.
* „Vom Storyboard zum Film“
Nach einem 29 sekündigen Einführungsclip von Ron Howard haben wir die Wahl anhand von 5 verschiedenen Szenen die Realisierung des Films im direkten Bild zu Bild-Vergleich zu beobachten. Die einzelnen Szenen sind wie folgt: Die Kneipenszene (0.53), John Nash trifft Dr. Rosen (2:11), Das Baby in der Badewanne (1:17) sowie die zwei geschnittenen Szenen Nash und Parcher im Wagen (1:21) und Alicia und das verschwundene Publikum (1:52)
* „Spezialeffekte“
Mit diesem 10 Minuten und 47 Sekunden lang Video bekommt man alle Spezial Effekte dieses Films erklärt, erstaunlich hier ist, das einige der Szenen im Film gar nicht als Special Effects auffallen und mich sehr begeistert haben.
* „Die Musik im Film“
In 6 Minuten und 59 Sekunden erfahren wir sehr grob von James Horner wie er auf die Msuik gekommen ist. Unterstützung gibt’s wieder von Ron Howard, der alles natürlich super toll findet.
* „Hinter den Kulissen“
In dem „Making of“ das eine Länge von 22 Minuten und 32 Sekunden hat erfährt man nichts was man schon wusste, lediglich die Story wird anhand von Interviewclips und Filmszenen erläutert. Eins der typischen Werbe-Making ofs, die auch schon mal im Fernsehen laufen.
* „Oscar-Verleihung“
Hier gibt’s noch mal einen Ausschnitt während der Verleihung, in dem Ron Howard und Brian Grazer die Statue für den “besten Film” von Tom Hanks überreicht bekommen, natürlich inklusive kurzer Dankesrede (3:55)
Zudem findet man hier noch drei weitere Clips, die sich als offizielle Interviews nach der Oscarverleihung erweisen, mit Ron Howard für die „beste Regie“ (0:43), Jennifer Connelly als „beste Nebendarstellerin“ (0:27) und Akiva Goldsmith für die „beste Drehbuchbearbeitung“ (0:22)
* „Original Kinotrailer“ (2:17)
* „Soundtrack Trailer“ (0:33)
Die Gesamtlauflänge der Zusatzdisk beträgt genau 93 Minuten und 8 Sekunden. Zählt man noch die Zeit der geschnittenen Szenen von Disk 1 dazu kommt man genau auf 2 Stunden und eine klitzekleine Sekunde. Und das war gar nicht so einfach, das zu addieren, eine Minute hat ja immerhin 60 Sekunden aber ein Taschenrechner geht logischerweise ja bis 100. Das erforderte schon mein ganzes mathematisches Verständnis und ich bitte das bitte bei der Bewertung zu beachten.
FAZIT:
Bei der Bewertung des Bonusmaterials habe ich mir wirklich überlegt, ob ich der DVD die Höchstwertung gebe, oder doch ein oder zwei Balken abziehe, ich habe mich aber letztendlich dazu entschlossen, doch die Höchstzahl zu geben und das nur wegen dem eigentlichen Film. Das Bonusmaterial ist sehr reichlich, aber bietet doch eigentlich kaum richtigen Einblick in die Filmproduktion und befasst sich meistens mit Eigenwerbung, aber trotzdem sind einige nette Features darauf, neben den geschnittenen Szenen und der Effektdoku vor allem die zwei kurzen Filme über den echten John Nash.
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