Erfahrungsbericht von LangneseBär
Roboterdrama mit Höhen und Tiefen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi all,
da ich mir heute den Film A.I. – Künstliche Intelligenz angesehen habe, dachte ich mir, dass ich meine Impressionen und meine Bewertung doch mal nieder schreiben könnte.
Aufgrund der immer noch aktuellen Gendebatte im Zeichen von Klonen und Schaf Dolly erhält der Film einen gewissen Realitätsbezug. Im großen und ganzen ein Science – Fiction Streifen, der aber sehr oft ins Fantasygenre abdriftet. Ich werde euch erst einmal ein bisschen von der Handlung mitteilen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, da ihr euch den Film sonst nicht mehr angucken würdet. Also zur Story:
In naher Zukunft, sind Menschen rar geworden und um das überleben zu sichern setzen die Menschen auf sogenannte Mechas. Diese sind Roboter, die menschlich aussehen und sich wie Menschen verhalten. Die meisten von ihnen sind eher Edelschrott und werden nur für bestimmte Dinge eingesetzt. Doch eines Tages ereignet sich ein einschneidendes Ereignis.
Ein Mann und eine Frau, deren Sohn im Koma liegt und so gut wie keine Überlebenschancen hat, wünschen sich einen Ersatz.
Ein Roboter bzw. Genlabor stellt daraufhin den perfekten Roboter her. Einen Jungen, der Liebe zeigen kann, Schmerz empfindet und menschliches Verhalten zeigt.
Der Mann nimmt diesen Jungen mit nach Hause. Zunächst ist seine Ehefrau entgeistert und kommt mit der Situation nicht klar. Sie löst dieses Problem zunächst, indem sie das Kind ignoriert.
Beide Eltern betrachten das Kind, das im Übrigen David heisst nur als Roboter. Bis das Kind beim Essen aufeinmal lacht, weil der Mutter eine Nudel aus dem Mund hängt.
Die Beziehung von Mutter und Kind wird stärker, bis aufeinmal der Richtige Sohn der Beiden doch wieder erwacht und nach Hause kommt.
Beide verstehen sich nicht und der Richtige Sohn, Martin, macht dem Roboterkind das Leben zur Hölle. David baut eine Beziehung zu einem kleinen Teddy auf, der ein Toy ist, dass sich ebenfalls menschenähnlich verhalten kann.
Eines Abends erzählt die Mutter David die Geschichte von Pinochio.
Die gute blaue Fee, die aus dem Holzkind einen echten Menschen macht. Kurz danach will die Mutter David fortbringen, obwohl sie ihn nicht mehr zurückgeben kann. Sie hat einen Code gesprochen, der David so programmiert, dass er sie als Mutter ansieht.
Sie hält die ständige Disparität zwischen ihrem leiblichen Sohn und David nicht aus und ihre eigenen Probleme mit dem Roboterkind machen ihr auch zu schaffen.
Sie setzt David zusammen mit dem Teddy aus. Von nun an macht sich David allein auf die Suche nach der blauen Fee und will damit erreichen, dass seine Mami ihn endlich lieb hat...
Technik:
Die Technik des Films ist überzeugend. Man kann dies aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Zum ersten die Darstellung der Umgebung und der Sciencefiction Dinge.
Alles wirkt sehr real und die Animationen sind, dafür das sie tricktechnisch gemacht wurden, sehr gut und echt wirkend.
Die Kameraführung ist sehr gut. Die jeweiligen Emotionen werden gekonnt eingefangen.
Erwartet man eine Reaktion von David, so zoomt die Kamera direkt auf diesen und fängt dessen Emotionen genauestens ein.
Die Darstellung der Aliens ist ebenfalls gut gemacht.
Musik:
Die Musik wird insgesamt recht spärlich eingesetzt. Die Musikrichtungen sind verschieden.
Zur Untermalung einer Verfolgungsszene wird dramatische Klassik eingesetzt, zur Darstellung eines Metzel Festivals wird Hard Rock gespielt.
Die Musik untermalt zum größten Teil die Emotionen der Darsteller. Soll etwas bewegend wirken, so wird eine sanfte Musik eingespielt.
Eigene Erfahrungen und Bewertung :
Auf Grund der Diskussion über das Klonen, ist dieser Film auf jeden Fall, ein Ereignis, dass zum denken anregt.
Ich war vom Anfang des Films begeistert. Wie zunächst dargestellt wurde, dass ein Klon bzw. Roboter in eine normale Familie kommt und wie er um Liebe kämpft, dass war wirklich bewegend. Der kleine David zieht den Zuschauer direkt auf seine Seite. Wenn er ein Tränchen verdrückt und leise Mami seuselt, so wird das Mitleid stark.
Was mir besonders gefallen hat, sind die unterschiedlichen Versuche, zwischenmenschliche Beziehungen darzustellen.
Zum einen die Beziehung Davids zu seinen Eltern und zum anderen zu verschieden Robotern oder zu dem kleinen Teddybär. Seit E.T. wohl eines der süßesten Tiere ( Kuscheltiere) in einem Scifi Film. Der Bär ist so tapsig und süß , bringt auf grund dessen ein bisschen Abwechslung in die traurige Thematik ein.
Gekonnt dargestellter Beginn, der viele Emotionen in einem auslöst. Doch als David plötzlich ausgesetzt wird, verliert der Film genau das, was er am Anfang aufgebaut hat – bewegende Momente.
Zunächst das Festival, dass die Mechas zerstört. Dies ist schon nicht passend, da man sich an die Thematik Roboter will Liebe von Familie gewöhnt hat. Das er aber auf seiner Suche nach der Fee immer abgedroschenere Abenteuer erlebt und schließlich bei Aliens landet, macht den guten Ansatz des Films kaputt. Der Bezug zur Realität geht komplett flöten.
Insgesamt nimmt der Film jedoch die Klondebatte gekonnt auf und diskutiert sie. Die Probleme solcher Roboter werden dargestellt und die Gefühle der Menschen für diese fast echten Wesen und andersrum werden fantastisch dargestellt.
Der Film hat für sich eine wie ich finde unpassende Lösung des Problems gefunden, denn auf Grund des Endes dieses Films, lässt sich erahnen, das klonen bzw. roboter bauen doch zu was gut sei und das lehne ich strickt ab. Insgesamt zeigt der Film aber auch alle Nachteile eines Roboters und wie die Welt verändert würde.
David an sich, wurde toll dargestellt – man nimmt ihm das arme Roboterkind ab und die Emotionen die er ausdrücken soll, vermittelt er gekonnt.
Musik und Technik sind ebenfalls nicht schlecht.
Was eigentlich nur stört, ist das der Film all zu sehr ins Fantasy genre abdriftet – das passt nicht rein und macht die guten Ansätze dahin...
Ich habe mir den Film trotzdem gerne angeguckt und habe mir meinen eigenen Schluß gedacht.
Insgesamt:
Ein bewegender Film, der die Vor und Nachteile des Klonens aufgreift und diskutiert. Guter Hauptdarsteller! Auf Grund des unpassenden Endes und dem Genrewechsel innerhalb des Films von Science Fiction zu abgedrehter Fantasy, ist der Film nur bedingt empfehlenswert.
Für all die, die sich nach so einem Film noch Gedanken machen oder sowieso über die Problematik nachdenken, ist der Film auf jeden Fall sehenswert!
da ich mir heute den Film A.I. – Künstliche Intelligenz angesehen habe, dachte ich mir, dass ich meine Impressionen und meine Bewertung doch mal nieder schreiben könnte.
Aufgrund der immer noch aktuellen Gendebatte im Zeichen von Klonen und Schaf Dolly erhält der Film einen gewissen Realitätsbezug. Im großen und ganzen ein Science – Fiction Streifen, der aber sehr oft ins Fantasygenre abdriftet. Ich werde euch erst einmal ein bisschen von der Handlung mitteilen, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, da ihr euch den Film sonst nicht mehr angucken würdet. Also zur Story:
In naher Zukunft, sind Menschen rar geworden und um das überleben zu sichern setzen die Menschen auf sogenannte Mechas. Diese sind Roboter, die menschlich aussehen und sich wie Menschen verhalten. Die meisten von ihnen sind eher Edelschrott und werden nur für bestimmte Dinge eingesetzt. Doch eines Tages ereignet sich ein einschneidendes Ereignis.
Ein Mann und eine Frau, deren Sohn im Koma liegt und so gut wie keine Überlebenschancen hat, wünschen sich einen Ersatz.
Ein Roboter bzw. Genlabor stellt daraufhin den perfekten Roboter her. Einen Jungen, der Liebe zeigen kann, Schmerz empfindet und menschliches Verhalten zeigt.
Der Mann nimmt diesen Jungen mit nach Hause. Zunächst ist seine Ehefrau entgeistert und kommt mit der Situation nicht klar. Sie löst dieses Problem zunächst, indem sie das Kind ignoriert.
Beide Eltern betrachten das Kind, das im Übrigen David heisst nur als Roboter. Bis das Kind beim Essen aufeinmal lacht, weil der Mutter eine Nudel aus dem Mund hängt.
Die Beziehung von Mutter und Kind wird stärker, bis aufeinmal der Richtige Sohn der Beiden doch wieder erwacht und nach Hause kommt.
Beide verstehen sich nicht und der Richtige Sohn, Martin, macht dem Roboterkind das Leben zur Hölle. David baut eine Beziehung zu einem kleinen Teddy auf, der ein Toy ist, dass sich ebenfalls menschenähnlich verhalten kann.
Eines Abends erzählt die Mutter David die Geschichte von Pinochio.
Die gute blaue Fee, die aus dem Holzkind einen echten Menschen macht. Kurz danach will die Mutter David fortbringen, obwohl sie ihn nicht mehr zurückgeben kann. Sie hat einen Code gesprochen, der David so programmiert, dass er sie als Mutter ansieht.
Sie hält die ständige Disparität zwischen ihrem leiblichen Sohn und David nicht aus und ihre eigenen Probleme mit dem Roboterkind machen ihr auch zu schaffen.
Sie setzt David zusammen mit dem Teddy aus. Von nun an macht sich David allein auf die Suche nach der blauen Fee und will damit erreichen, dass seine Mami ihn endlich lieb hat...
Technik:
Die Technik des Films ist überzeugend. Man kann dies aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Zum ersten die Darstellung der Umgebung und der Sciencefiction Dinge.
Alles wirkt sehr real und die Animationen sind, dafür das sie tricktechnisch gemacht wurden, sehr gut und echt wirkend.
Die Kameraführung ist sehr gut. Die jeweiligen Emotionen werden gekonnt eingefangen.
Erwartet man eine Reaktion von David, so zoomt die Kamera direkt auf diesen und fängt dessen Emotionen genauestens ein.
Die Darstellung der Aliens ist ebenfalls gut gemacht.
Musik:
Die Musik wird insgesamt recht spärlich eingesetzt. Die Musikrichtungen sind verschieden.
Zur Untermalung einer Verfolgungsszene wird dramatische Klassik eingesetzt, zur Darstellung eines Metzel Festivals wird Hard Rock gespielt.
Die Musik untermalt zum größten Teil die Emotionen der Darsteller. Soll etwas bewegend wirken, so wird eine sanfte Musik eingespielt.
Eigene Erfahrungen und Bewertung :
Auf Grund der Diskussion über das Klonen, ist dieser Film auf jeden Fall, ein Ereignis, dass zum denken anregt.
Ich war vom Anfang des Films begeistert. Wie zunächst dargestellt wurde, dass ein Klon bzw. Roboter in eine normale Familie kommt und wie er um Liebe kämpft, dass war wirklich bewegend. Der kleine David zieht den Zuschauer direkt auf seine Seite. Wenn er ein Tränchen verdrückt und leise Mami seuselt, so wird das Mitleid stark.
Was mir besonders gefallen hat, sind die unterschiedlichen Versuche, zwischenmenschliche Beziehungen darzustellen.
Zum einen die Beziehung Davids zu seinen Eltern und zum anderen zu verschieden Robotern oder zu dem kleinen Teddybär. Seit E.T. wohl eines der süßesten Tiere ( Kuscheltiere) in einem Scifi Film. Der Bär ist so tapsig und süß , bringt auf grund dessen ein bisschen Abwechslung in die traurige Thematik ein.
Gekonnt dargestellter Beginn, der viele Emotionen in einem auslöst. Doch als David plötzlich ausgesetzt wird, verliert der Film genau das, was er am Anfang aufgebaut hat – bewegende Momente.
Zunächst das Festival, dass die Mechas zerstört. Dies ist schon nicht passend, da man sich an die Thematik Roboter will Liebe von Familie gewöhnt hat. Das er aber auf seiner Suche nach der Fee immer abgedroschenere Abenteuer erlebt und schließlich bei Aliens landet, macht den guten Ansatz des Films kaputt. Der Bezug zur Realität geht komplett flöten.
Insgesamt nimmt der Film jedoch die Klondebatte gekonnt auf und diskutiert sie. Die Probleme solcher Roboter werden dargestellt und die Gefühle der Menschen für diese fast echten Wesen und andersrum werden fantastisch dargestellt.
Der Film hat für sich eine wie ich finde unpassende Lösung des Problems gefunden, denn auf Grund des Endes dieses Films, lässt sich erahnen, das klonen bzw. roboter bauen doch zu was gut sei und das lehne ich strickt ab. Insgesamt zeigt der Film aber auch alle Nachteile eines Roboters und wie die Welt verändert würde.
David an sich, wurde toll dargestellt – man nimmt ihm das arme Roboterkind ab und die Emotionen die er ausdrücken soll, vermittelt er gekonnt.
Musik und Technik sind ebenfalls nicht schlecht.
Was eigentlich nur stört, ist das der Film all zu sehr ins Fantasy genre abdriftet – das passt nicht rein und macht die guten Ansätze dahin...
Ich habe mir den Film trotzdem gerne angeguckt und habe mir meinen eigenen Schluß gedacht.
Insgesamt:
Ein bewegender Film, der die Vor und Nachteile des Klonens aufgreift und diskutiert. Guter Hauptdarsteller! Auf Grund des unpassenden Endes und dem Genrewechsel innerhalb des Films von Science Fiction zu abgedrehter Fantasy, ist der Film nur bedingt empfehlenswert.
Für all die, die sich nach so einem Film noch Gedanken machen oder sowieso über die Problematik nachdenken, ist der Film auf jeden Fall sehenswert!
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