Erfahrungsbericht von flubber
Gute Story, aber unendlicher Schluss
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor etwa einem halben Jahr sollte mal wieder nach einer netten Runde in einem Cafe ein Kinobesuch folgen. Aber welchen Film nehmen wir denn nun? Die Auswahl fiel recht schwer, zudem der lang erwartete Streifen "A.I. - Künstliche Intelligenz" nicht die besten Kritiken bekommen hatte. Trotz alledem entschlossen wir uns also genau für diesen Film um uns selber ein Bild zu machen und damit flubbi wieder ihren Senf bei Ciao abgeben kann...;o)
Es gibt verschiedene Ansichten zu dem Film, die einen finden ihn toll, die anderen grottenschlecht - ein Mittelmaß scheint es kaum zu geben! Ich persönlich gehöre eher zu der "Partei" die den Film ganz gut fand! Aber genaueres später, nun möchte ich euch erst mal den Inhalt nahe bringen.
DIE STORY:
°°°°°°°°°°°°°
Durch die Polarkappenschmelzung wurden viele Städte wie zB. Amsterdam überflutet, was zur Folge hatte, dass viele Menschen ums Leben kamen. Außerdem wurde die Nahrung für die noch Überlebenden immer knapper, so dass man begann, Roboter zu bauen, die die Menschen ersetzen können. Eigene Kinder dürfen die Menschen, wegen der Nahrungsmittelknappheit, nur mit einer selten erteilten Lizenz bekommen.
Und so kam die Firma Cybertronics, die diese sogenannten "Mechs" (für Mechatronics) herstellt, auf eine geniale Idee: Sie entwickeln einen Mech, der echte Liebe empfinden kann! Dies ist ein ganz entscheidener Punkt in der Entwicklung des Roboterbaus, denn bisher war es nur möglich den Robotern die Bedeutung von Liebe einzuprägen. Fühlen konnten sie diese Emotion nie...aber nun soll es soweit sein und vielleicht sogar ein gelungener Ersatz für Kinder werden! Denn Mechs brauchen noch nicht einmal Nahrung, nur Zuneigung...
20 Monate später ist es soweit...David, der erste Mech in Kindergestalt, der zu lieben weiß, ist entwickelt! Der Prototyp soll einer ausgewählen Familie zugeteilt werden, um die Funktionalität des Roboters zu testen. Die Wahl des Firma Cybertronics fällt auf ein Ehepaar, dessen Sohn seit 5 Jahren im Koma liegt und die sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind wünschen! Bevor die Gefühlsfunktion von David aktiviert werden kann, muss sich das Ehepaar entscheiden, ob sie den kleinen Mech behalten wollen oder ob sie diesen Roboterersatz nicht akzeptieren können. Denn wenn die Liebesfunktion ein mal aktiviert ist, prägt den kleinen Mech die Liebe zu seinen Eltern - an niemand anderen kann er dieses starke Gefühl jemals wieder vergeben.
Das Ehepaar entschließt sich dazu, David als ihr "Kind" anzusehen und aktiviert die Liebesfähigkeit. Es scheint eine Art Harmonie in das Familienleben einzutreten, denn David ist wie ein echter kleiner Junge, der gerne mit seiner Mama zusammen ist und seine Gefühle offen zeigt. Diese Harmonie wird jedoch gestört, als plötzlich der organische Sohn Martin aus dem Koma erwacht und wieder nach Hause kommt. In diesem entfacht eine Rivalität zu seinem Mech-Bruder und er erzählt David, dass seine Mami ihn gar nicht gern haben kann, da er ja kein echter Junge ist. Die Situation gerät bei einer Geburtstagsfeier außer Kontrolle, so dass sich das Ehepaar schwer entschlossen dafür entscheidet, David wieder abzugeben. Da sie ihn im Laufe der Zeit aber doch sehr lieb gewonnen haben, wollen sie ihn auf keinen Fall zurück zu Cybertronics bringen, denn dort würde er nur verschrottet werden. Also setzt die Mutter David schweren Herzes in einem Wald aus - zusammen mit einem Teddy-Roboter, den Martin David geschenkt hat.
Das Mech-Kind denkt sich zusammen mit dem Teddy einen Plan aus: In der Geschichte von Pinocchio verwandelt die blaue Fee den Jungen aus Holz zu einem echten Jungen. David denkt sich, dass wenn er zu einem richtigen Jungen wird, ihn seine Mami wieder lieb hat und für immer bei ihm bleibt. Also machen sich Teddy und er auf den Weg und suchen die blaue Fee...
Dabei passieren einige unerwartete Dinge und die blaue Fee zu finden erweisst sich als äußerst schwer...
Ob David die blaue Fee findet, ein echter Junge werden kann und ihn dann seine Mami lieb hat, möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten! Hehe...fies wie immer...;o) Wenn ihr Interesse an diesem Film gefunden habt, schaut ihn euch doch am besten selber an...dann bekommt ihr auch die Antworten! *g*
MEINE MEINUNG:
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Mir hat der Streifen ehrlich gesagt ganz gut gefallen. Steven Spielberg hatte eine tolle Idee für einen Film und hat die optimale Schauspielbesetzung durch den kleinen Haley Joel Osmont (der schon in "The Six Sence" begeisterte), gefunden!
Der begabte Junge überzeugte durch starken schauspielerischen Einsatz, so durfte er zB. die ganze Zeit über in keiner Szene mit den Augen blinzeln (wie auch, Roboter können ja nicht blinzeln *g*), was ich mir doch sehr anstrengend vorstelle. Außerdem wirkte er oft wie ein richtiger kleiner Roboter, denn seine Bewegungen waren sehr gut eingeübt! Man hat ihm seine Rolle des kleinen Mechs David gut abnehmen können und seine Emotionen waren beeindruckend!
Von dieser Seite her, kann ich also keine Minuspunkt nennen. Jedoch muss ich sagen, dass er Film allgemein, mit einer Länge von ca. 2 1/2 Stunden zu lang war! Besonders der Schluss war unerträglich lange hingezogen: Man dachte, jetzt ist der Film zu Ende, aber es kam noch etwas...
Die Story hat mir auch gut gefallen, jedoch ließ der Schluss nicht nur von der Länge zu wünschen übrig! Der Inhalt der letzten halben Stunde war nicht sehr aufregend...
Aber im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass der Streifen doch sehenswert ist - nicht zuletzt wegen dem Schauspieltalent Haley Joel Osmont, auf dessen nächsten Film ich mich schon jetzt freue!
FAZIT:
°°°°°°°°°
Ein Film der besonderen Art, der viel Gefühl und Emotionen, aber auch ein wenig Witz enthält!
Steven Spielberg hat es zwar nicht ganz geschafft, diesen Streifen zu einem Knaller zu machen, jedoch ist er eine gelungene Abwechslung und für die ganze Familie sehenswert!
Eine tolle, überzeugende Schauspielbesetzung, ohne die der Film deutlich weniger positiv zu bewerten wär...
Liebe Grüße,
eure
flubber am 13.2.02
Es gibt verschiedene Ansichten zu dem Film, die einen finden ihn toll, die anderen grottenschlecht - ein Mittelmaß scheint es kaum zu geben! Ich persönlich gehöre eher zu der "Partei" die den Film ganz gut fand! Aber genaueres später, nun möchte ich euch erst mal den Inhalt nahe bringen.
DIE STORY:
°°°°°°°°°°°°°
Durch die Polarkappenschmelzung wurden viele Städte wie zB. Amsterdam überflutet, was zur Folge hatte, dass viele Menschen ums Leben kamen. Außerdem wurde die Nahrung für die noch Überlebenden immer knapper, so dass man begann, Roboter zu bauen, die die Menschen ersetzen können. Eigene Kinder dürfen die Menschen, wegen der Nahrungsmittelknappheit, nur mit einer selten erteilten Lizenz bekommen.
Und so kam die Firma Cybertronics, die diese sogenannten "Mechs" (für Mechatronics) herstellt, auf eine geniale Idee: Sie entwickeln einen Mech, der echte Liebe empfinden kann! Dies ist ein ganz entscheidener Punkt in der Entwicklung des Roboterbaus, denn bisher war es nur möglich den Robotern die Bedeutung von Liebe einzuprägen. Fühlen konnten sie diese Emotion nie...aber nun soll es soweit sein und vielleicht sogar ein gelungener Ersatz für Kinder werden! Denn Mechs brauchen noch nicht einmal Nahrung, nur Zuneigung...
20 Monate später ist es soweit...David, der erste Mech in Kindergestalt, der zu lieben weiß, ist entwickelt! Der Prototyp soll einer ausgewählen Familie zugeteilt werden, um die Funktionalität des Roboters zu testen. Die Wahl des Firma Cybertronics fällt auf ein Ehepaar, dessen Sohn seit 5 Jahren im Koma liegt und die sich nichts sehnlicher als ein eigenes Kind wünschen! Bevor die Gefühlsfunktion von David aktiviert werden kann, muss sich das Ehepaar entscheiden, ob sie den kleinen Mech behalten wollen oder ob sie diesen Roboterersatz nicht akzeptieren können. Denn wenn die Liebesfunktion ein mal aktiviert ist, prägt den kleinen Mech die Liebe zu seinen Eltern - an niemand anderen kann er dieses starke Gefühl jemals wieder vergeben.
Das Ehepaar entschließt sich dazu, David als ihr "Kind" anzusehen und aktiviert die Liebesfähigkeit. Es scheint eine Art Harmonie in das Familienleben einzutreten, denn David ist wie ein echter kleiner Junge, der gerne mit seiner Mama zusammen ist und seine Gefühle offen zeigt. Diese Harmonie wird jedoch gestört, als plötzlich der organische Sohn Martin aus dem Koma erwacht und wieder nach Hause kommt. In diesem entfacht eine Rivalität zu seinem Mech-Bruder und er erzählt David, dass seine Mami ihn gar nicht gern haben kann, da er ja kein echter Junge ist. Die Situation gerät bei einer Geburtstagsfeier außer Kontrolle, so dass sich das Ehepaar schwer entschlossen dafür entscheidet, David wieder abzugeben. Da sie ihn im Laufe der Zeit aber doch sehr lieb gewonnen haben, wollen sie ihn auf keinen Fall zurück zu Cybertronics bringen, denn dort würde er nur verschrottet werden. Also setzt die Mutter David schweren Herzes in einem Wald aus - zusammen mit einem Teddy-Roboter, den Martin David geschenkt hat.
Das Mech-Kind denkt sich zusammen mit dem Teddy einen Plan aus: In der Geschichte von Pinocchio verwandelt die blaue Fee den Jungen aus Holz zu einem echten Jungen. David denkt sich, dass wenn er zu einem richtigen Jungen wird, ihn seine Mami wieder lieb hat und für immer bei ihm bleibt. Also machen sich Teddy und er auf den Weg und suchen die blaue Fee...
Dabei passieren einige unerwartete Dinge und die blaue Fee zu finden erweisst sich als äußerst schwer...
Ob David die blaue Fee findet, ein echter Junge werden kann und ihn dann seine Mami lieb hat, möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten! Hehe...fies wie immer...;o) Wenn ihr Interesse an diesem Film gefunden habt, schaut ihn euch doch am besten selber an...dann bekommt ihr auch die Antworten! *g*
MEINE MEINUNG:
°°°°°°°°°°°°°°°°°
Mir hat der Streifen ehrlich gesagt ganz gut gefallen. Steven Spielberg hatte eine tolle Idee für einen Film und hat die optimale Schauspielbesetzung durch den kleinen Haley Joel Osmont (der schon in "The Six Sence" begeisterte), gefunden!
Der begabte Junge überzeugte durch starken schauspielerischen Einsatz, so durfte er zB. die ganze Zeit über in keiner Szene mit den Augen blinzeln (wie auch, Roboter können ja nicht blinzeln *g*), was ich mir doch sehr anstrengend vorstelle. Außerdem wirkte er oft wie ein richtiger kleiner Roboter, denn seine Bewegungen waren sehr gut eingeübt! Man hat ihm seine Rolle des kleinen Mechs David gut abnehmen können und seine Emotionen waren beeindruckend!
Von dieser Seite her, kann ich also keine Minuspunkt nennen. Jedoch muss ich sagen, dass er Film allgemein, mit einer Länge von ca. 2 1/2 Stunden zu lang war! Besonders der Schluss war unerträglich lange hingezogen: Man dachte, jetzt ist der Film zu Ende, aber es kam noch etwas...
Die Story hat mir auch gut gefallen, jedoch ließ der Schluss nicht nur von der Länge zu wünschen übrig! Der Inhalt der letzten halben Stunde war nicht sehr aufregend...
Aber im Großen und Ganzen lässt sich sagen, dass der Streifen doch sehenswert ist - nicht zuletzt wegen dem Schauspieltalent Haley Joel Osmont, auf dessen nächsten Film ich mich schon jetzt freue!
FAZIT:
°°°°°°°°°
Ein Film der besonderen Art, der viel Gefühl und Emotionen, aber auch ein wenig Witz enthält!
Steven Spielberg hat es zwar nicht ganz geschafft, diesen Streifen zu einem Knaller zu machen, jedoch ist er eine gelungene Abwechslung und für die ganze Familie sehenswert!
Eine tolle, überzeugende Schauspielbesetzung, ohne die der Film deutlich weniger positiv zu bewerten wär...
Liebe Grüße,
eure
flubber am 13.2.02
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