Age of Empires II - The Age of Kings (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 20,63
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von JuGriessl

AUCH SO LERNT MAN ETWAS ÜBER DAS MITTELALTER

Pro:

siehe Testbericht

Kontra:

Begrenzung der Bevölkerung

Empfehlung:

Ja

Jedem geschichtsinteressierten Spieler wird bei diesem Spiel sein Herz aufgehen. Selten konnte man bei einem Computerspiel Kampagnen finden, die sich an tatsächlich stattgefundenen Kämpfen und Schlachten orientieren. Berühmte Persönlichkeiten wie "Dschingis Khan" und "Johanna von Orleans" werden hier zum Leben erweckt.

Zum Spiel

Aus 13 Kulturen kann man auswählen um an die Macht zu gelangen und seine Gegner zu besiegen. Jedes dieser Völker hat Stärken und Schwachen, z. B. die Engländer haben Langbogenschützen (große Reichweite), die Chinesen ein hohes Bevölkerungswachstum und die Wikinger bauen billig ihre Drachenboote. Dies muss man in sein strategisches Kalkül mit einbeziehen.

Bei Onlinespielen sollte man sich nicht nur um den Aufbau seiner Stadt (Land) kümmern, sondern auch mit Hilfe des Diplomatiemodus Verbündete zu gewinnen. Mit Hilfe von Geschenken, Hilfstruppen oder Bestechungsmitteln können benachbarte Völker zur Unterstützung gewonnen werden. Auch der Handel ist keine Nebenerscheinung. Im Zeitalter der Burgen und Festungen gab es nicht viele Wege, eine Belagerung zu überstehen. Um lange genug auszuharren, muss der Spieler Gold gegen Nahrung austauschen können. Ein Marktplatz ist somit unentbehrlich.

Es wurden gegenüber dem ersten Teil viele Neuerungen eingebaut. Eine sehr praktische Funktion ist hierbei der Button ?Untätige Dorfbewohner?, der nicht beschäftigte Dorfbewohner anzeigt. So kann man produktiver und schneller sein Land aufbauen.
Um die Dorfbewohner vor einem schnellen Tod bei einem gegnerischen Angriff zu retten läutet man die Stadtglocken. Die Bevölkerung zieht sich dann ins Dorfzentrum zurück und bekämpft die Angreifer. Dabei merkt sich das Spiel genau, an welchen Aufgaben unsere Untertanen zuvor gearbeitet haben. Nach überstandener Angriffswelle bringt es die tüchtigen Schergen automatisch an ihren alten Arbeitsplatz zurück.

Es stehen einem nach Bau der entsprechenden Gebäude eine Vielzahl verschiedenartiger Truppen und Belagerungswaffen zur Verfügung. Vorbildlich ist hierbei die Hilfefunktion, die einen Entwicklungsbaum anzeigt. Hier kann man sehen was man benötigt um die entsprechende Truppe zu produzieren. Lästiges Handbuchblättern während des Spiels bleibt einem somit erspart. Auch sollte man nie vergessen seine Truppen so schnell wie möglich aufzuwerten um an Kampfkraft zu gewinnen.

Es gibt jetzt auch bei diesem Echtzeitstrategiespiel viel mehr strategische Möglichkeiten als beim Vorgängerspiel. Besonders zu erwähnen ist hierbei die Option Angriffsformationen. Wählt man im erweiterten Bedienungsmodus eine Formation aus, stellen sich die markierten Kampfverbände nach diesen Formationsvorgaben auf. So gibt es die Möglichkeit, eine schwache Einheit, wie zum Beispiel Belagerungswaffen in die Mitte zu nehmen und sie so vor äußeren Angriffen zu schützen. Weitere Formationen ermöglichen eine harte Front von Schwertkämpfern, während die eher leicht verletzbaren Bogenschützen den Gegner von hinten unter Beschuss nehmen.

Kritik

Ein Hauptkritikpunkt für mich ist die Begrenzung der Bevölkerung. Dies ist wahrscheinlich unvermeidlich, da als Systemanforderung ein 166 Pentium angegeben ist. Wahrscheinlich würde bei höherer Bevölkerungszahl der Rechner nicht mehr mitmachen. Leider musste ich feststellen, dass mein alter Rechner(200 PII) auch Schwierigkeiten mit der Darstellung hat. Das Bild ruckelte und ein Scrollen dauert lange, je höher die Bevölkerung ist. Wenn man dagegen Sudden Strike vergleicht gibt es hier für die Programmieren noch einiges zu tun. Da man ja jetzt andere Rechnerleistungen hat war dies kein Problem mehr.

Auch Überlagern sich leicht Hilfstexte und Spielinformationen, so dass eine Entzifferung manchmal schwer möglich ist. Auch reichen die Animationen und Grafik nicht an die mancher Konkurrenten heran.

Fazit

Alles in allem kann man von einer gelungenen Mischung aus Aufbautaktik, Echtzeitstrategie und Wirt schaftssimulation sprechen. Die Spieltiefe und die strategischen Möglichkeiten bringt einen längerfristigen Spielspaß.
Kurz gesagt, Age of Empires 2 ist ein neues Echtzeit-Strategiespiel mit historischem Hintergrund. In fünf Kampagnen bestreitet der Spieler jeweils sechs Missionen (Schwierigkeitsgrad ist einstellbar), die alle geschichtliche Ereignisse dokumentieren.

Dieser Testbericht wurde auch bei Dooyoo, hitwin und ciao wingestellt.

34 Bewertungen, 3 Kommentare

  • celes

    17.10.2004, 23:03 Uhr von celes
    Bewertung: sehr hilfreich

    habe das spiel ne ganze weile gespielt - auch den ersten teil *g*

  • Blood-Angel

    17.10.2004, 20:07 Uhr von Blood-Angel
    Bewertung: sehr hilfreich

    Spiel haben wir vor kurzem mal auf ner "Retrolan" gezockt. Einach nur geiles Game (immernoch)

  • Dickerchen

    17.10.2004, 19:55 Uhr von Dickerchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Vorallem zu diesem Spiel kann man sehr viel schreiben, der multiplayerpart wird nur sehr kurz angesprochen, sonst aber sehr schön!