Age of Empires II - The Age of Kings (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2006
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von larsik
Age of Empires 2: Geniales Echtzeitstrategiespiel
Pro:
Multiplayer, Grafik, Spaß
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Age of Empires 2 ist ein recht komplexes Echtzeitstrategiespiel, das den Spieler in die Zeit zwischen 500 vor Christus bis ins 15. Jahrhundert verschlägt.
Der Spieler hat die Auswahl aus 13 Zivilisationen. Wären da die Briten, Kelten, Franken, Goten aber auch Wikinger, Chinesen und Japaner. Jedes Volk hat seine eigenen Schwächen und Stärken, zudem verfügt es jeweils über einen besonders leistungsstarken Truppentyp, den die anderen nicht haben. Bei den Briten sind das beispielsweise die Langbogenschützen, die Franken dagegen stehen auf ihre hartgesottenen Axtwerfer. Für jede Zivilisation gibt es einige spezielle Kampanien. Dabei schlüpft man in die Rolle historischer Berühmtheiten wie Johanna von Orleon, Barbarossa oder Genghis Kahn.
Wem allerdings eine ganze Kampanie zu aufwendig erscheint, der kann aus rund 40 einzel Szenarien wählen oder lässt sich per Zufallsgenerator eine Mission generieren. Dank eines integrierten Editors kann sich der Spieler aber auch seine eigene Traumwelt erschaffen. Im Mehrspieler-Modus können sich bis zu acht Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld tummeln und eine Anbindung ins Internet gibt es natürlich auch.
Für den eher ungeübten Strategiespieler bietet Age of Empires 2 eine Lernkampagne. Mittels Anleitung per Text und Sprache wird die Figur William Wallace durch das Spiel geschleußt, trifft auf weitere Stammesgenossen und muss einige Aufgaben erledigen, die leicht in der Anforderung steigen. Ist die Lernmission geschafft kann man sich an die anderen Missionen wagen.
Das Mittelalter spielt bei Age of Kings, auf deutsch \"Zeitalter der Könige\", eine große Rolle. Diese Zeit allerdings alles andere als Finster. Statt armselige Hütten und dreckige Gassen werden schmucke Klöster, Universitäten, Werften und Märkte gebaut, Stadtmauern, Wachtürme, Kasernen und Werkstätten errichtet. Doch trotz des hohen Aufbauspiel-Anteils steht der Kampf im Vordergrund. Wenn sich die Heere in einer der vier Formationen auf einander zu bewegen ist das schon ein wahrer Augenschmaus.
Im Vergleich zum Vorgänger Age of Empires wurde gerade die liebe zum Detail noch mehr verbessert. Die Ritter sind zum Beispiel größer geworden und Armbrustschützen schießen nun nicht mehr mit Pfeil und Bogen, sondern wie es sich gehört mit Armbrust und Bolzen. Wurfmaschinen und Kanoniere fliehen, wenn Nahkämpfer zu weit herankommen, dass die Geschütze nicht mehr auf diese feuern können. Helden wie Johanna von Orleon werden in Formationen als zu schützende Einheit behandelt, obwohl sie meist über die höchsten Kampfwerte verfügen. Aber es gilt die Heldin zu schützen, denn überlebt sie die Schlacht nicht, ist das Spiel verloren und es muss von neuem begonnen werden. Schiffe und Wurfmaschinen feuern ihre Geschosse nun in einem korrekten Winkel ab und Flammende Pfeile haben einen realistischen Rauchschweif bekommen. Auch Äcker werden der Bodenbegebenheit angepasst, so dass sie nicht mehr eckig am Hang liegen. Eine wie ich finde schönsten Neuerungen ist allerdings das Stadttor. Musste man noch im Vorgänger bei der Befestigung der eigenen Stadt eine kleine Furt für die Truppen freilassen, die dann auch von den Gegnern benutzt werden konnte, so steht nun eben diesen Gegnern ein Stadttor gegenüber welches schwer zu überwinden ist. Wollen die eigenen Söldner ein Tor durchqueren, öffnet sich dieses wie von Geisterhand und schließt sich sofort wieder, sobald der Krieger es passiert hat.
Die Befestigung spielt eine wichtige Rolle in Age of Empires 2. Vor allem die Stadt ist dringend darauf angewiesen, doch auch an Gebirgspässen oder Furten lohnt sich ein einfach zu errichtendes Bollwerk. Aber auch die zum Teil spärlichen Goldvorräte oder Nahrungsmittel wollen geschützt sein.
Wie die Verteidigung ist auch die Belagerung ein Teil des Spieles. Ohne Wurfmaschinen und Rammböcke kann ein Sturm auf eine Stadt gleich wieder vergessen werden. Denn ohne diese Utensilien, die eine gute Durchschlagskraft besitzen, sind die eigenen Ritter und Soldaten, die eher auf dem Schlachtfeld zu Hause sind, machtlos und dienen nur als Kanonenfutter.
Doch nicht nur das Spiel mit den Waffen allein macht Age of Empires aus. Auch die einfachen Arbeiter oder Arbeiterinnen haben eine strategische Rolle zu tragen. Zum einen können diese zum reparieren von Waffen, Gerätschaften und Gebäuden herangezogen werden oder sie dienen der Rohstoffbeschaffung. Als Rohstoffe sind Gold, Steine, Holz und Nahrung im Spiel mal reichhaltig und mal sehr karg vertreten. Ohne die Rohstoffe läuft gar nichts. Für ein Haus wird zum Beispiel Holz benötigt, eine Burg oder die Stadtmauer verbraucht viele Steine und die Einheiten benötigen neben Nahrung auch eine Menge an Gold.
Der Spieler hat die Auswahl aus 13 Zivilisationen. Wären da die Briten, Kelten, Franken, Goten aber auch Wikinger, Chinesen und Japaner. Jedes Volk hat seine eigenen Schwächen und Stärken, zudem verfügt es jeweils über einen besonders leistungsstarken Truppentyp, den die anderen nicht haben. Bei den Briten sind das beispielsweise die Langbogenschützen, die Franken dagegen stehen auf ihre hartgesottenen Axtwerfer. Für jede Zivilisation gibt es einige spezielle Kampanien. Dabei schlüpft man in die Rolle historischer Berühmtheiten wie Johanna von Orleon, Barbarossa oder Genghis Kahn.
Wem allerdings eine ganze Kampanie zu aufwendig erscheint, der kann aus rund 40 einzel Szenarien wählen oder lässt sich per Zufallsgenerator eine Mission generieren. Dank eines integrierten Editors kann sich der Spieler aber auch seine eigene Traumwelt erschaffen. Im Mehrspieler-Modus können sich bis zu acht Spieler gleichzeitig auf dem Spielfeld tummeln und eine Anbindung ins Internet gibt es natürlich auch.
Für den eher ungeübten Strategiespieler bietet Age of Empires 2 eine Lernkampagne. Mittels Anleitung per Text und Sprache wird die Figur William Wallace durch das Spiel geschleußt, trifft auf weitere Stammesgenossen und muss einige Aufgaben erledigen, die leicht in der Anforderung steigen. Ist die Lernmission geschafft kann man sich an die anderen Missionen wagen.
Das Mittelalter spielt bei Age of Kings, auf deutsch \"Zeitalter der Könige\", eine große Rolle. Diese Zeit allerdings alles andere als Finster. Statt armselige Hütten und dreckige Gassen werden schmucke Klöster, Universitäten, Werften und Märkte gebaut, Stadtmauern, Wachtürme, Kasernen und Werkstätten errichtet. Doch trotz des hohen Aufbauspiel-Anteils steht der Kampf im Vordergrund. Wenn sich die Heere in einer der vier Formationen auf einander zu bewegen ist das schon ein wahrer Augenschmaus.
Im Vergleich zum Vorgänger Age of Empires wurde gerade die liebe zum Detail noch mehr verbessert. Die Ritter sind zum Beispiel größer geworden und Armbrustschützen schießen nun nicht mehr mit Pfeil und Bogen, sondern wie es sich gehört mit Armbrust und Bolzen. Wurfmaschinen und Kanoniere fliehen, wenn Nahkämpfer zu weit herankommen, dass die Geschütze nicht mehr auf diese feuern können. Helden wie Johanna von Orleon werden in Formationen als zu schützende Einheit behandelt, obwohl sie meist über die höchsten Kampfwerte verfügen. Aber es gilt die Heldin zu schützen, denn überlebt sie die Schlacht nicht, ist das Spiel verloren und es muss von neuem begonnen werden. Schiffe und Wurfmaschinen feuern ihre Geschosse nun in einem korrekten Winkel ab und Flammende Pfeile haben einen realistischen Rauchschweif bekommen. Auch Äcker werden der Bodenbegebenheit angepasst, so dass sie nicht mehr eckig am Hang liegen. Eine wie ich finde schönsten Neuerungen ist allerdings das Stadttor. Musste man noch im Vorgänger bei der Befestigung der eigenen Stadt eine kleine Furt für die Truppen freilassen, die dann auch von den Gegnern benutzt werden konnte, so steht nun eben diesen Gegnern ein Stadttor gegenüber welches schwer zu überwinden ist. Wollen die eigenen Söldner ein Tor durchqueren, öffnet sich dieses wie von Geisterhand und schließt sich sofort wieder, sobald der Krieger es passiert hat.
Die Befestigung spielt eine wichtige Rolle in Age of Empires 2. Vor allem die Stadt ist dringend darauf angewiesen, doch auch an Gebirgspässen oder Furten lohnt sich ein einfach zu errichtendes Bollwerk. Aber auch die zum Teil spärlichen Goldvorräte oder Nahrungsmittel wollen geschützt sein.
Wie die Verteidigung ist auch die Belagerung ein Teil des Spieles. Ohne Wurfmaschinen und Rammböcke kann ein Sturm auf eine Stadt gleich wieder vergessen werden. Denn ohne diese Utensilien, die eine gute Durchschlagskraft besitzen, sind die eigenen Ritter und Soldaten, die eher auf dem Schlachtfeld zu Hause sind, machtlos und dienen nur als Kanonenfutter.
Doch nicht nur das Spiel mit den Waffen allein macht Age of Empires aus. Auch die einfachen Arbeiter oder Arbeiterinnen haben eine strategische Rolle zu tragen. Zum einen können diese zum reparieren von Waffen, Gerätschaften und Gebäuden herangezogen werden oder sie dienen der Rohstoffbeschaffung. Als Rohstoffe sind Gold, Steine, Holz und Nahrung im Spiel mal reichhaltig und mal sehr karg vertreten. Ohne die Rohstoffe läuft gar nichts. Für ein Haus wird zum Beispiel Holz benötigt, eine Burg oder die Stadtmauer verbraucht viele Steine und die Einheiten benötigen neben Nahrung auch eine Menge an Gold.
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