Age of Empires II - The Age of Kings (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 04/2006
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von 4uuuu
!!!! Age of Empires 2 !!!! Ein absolutes MUSS für Strategen !!!!! LESEN !!!!!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung:
Auch noch heute ist Age of Empires 2 unter meinen Favoriten-Spielen. Egal ob man als Einzelspieler gegen Computergegner spielt, gegen Freunden via Netzwerk oder im Internet - Es macht immer wieder höllischen Spaß! Auch das vor kurzem neu erschienene Add-on, auf gut Deutsch \"Die Eroberer\", behebt selbst die kleinsten Lücken.
Nahrung
Die Nahrung ist in diesem Spiel sehr wichtig, da sie mit dieser neue Dorfbewohner und Soldaten erschaffen können. Sie können Nahrung kaufen oder sich per Dorfbewohner besorgen. Nehmen sie einfach einen Dorfbewohner und klicken sie beispielsweise auf ein Reh. Der Bauer geht nun auf dieses zu und schießt es mit Hilfe eines Bogens ab. Ein Reh besitzt 120 Nahrungseinheiten, der Bauer ist nun ein Weilchen beschäftigt, das Fleisch aus dem Tier auszulösen. In regelmäßigen Abständen läuft der Bauer zum Hauptquartier oder zur nächstgelegenen Mühle um es dort abzuliefern. Denn so ein Bauer kann höchstens 24 Nahrungseinheiten tragen. Und das nur, wenn sie Schubkarre und den Karren vollständig entwickelt haben.
Gold
Das Gold ist auch super wichtig, weil man mit diesem Waffen und Rüstungen weiterentwickeln kann. Außerdem braucht man für viele Soldaten auch Gold. Sie können das Gold abbauen, indem sie einen Dorfbewohner nehmen und diesen auf einen von den gelb-
brauen Hügeln schicken. Wenn er dort angekommen ist fängt er sofort mit dem Abbau dieser Hügel an. Dies geht jedoch sehr langsam, deshalb würde ich empfehlen ein Bergarbeiterlager direkt daneben zu setzen. In diesem können sie nun „Goldabbau“ als Technologiestufe bauen lassen. Das gebaut, können die Dorfbewohner um 15% schneller das Gold abbauen.
Steine
Steine sind dazu da Mauern und Häuser zu errichten, sie können sie genau so abbauen wie auch das Gold.
Holz
Das Holz ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig, da man es für Bodenschützen und für die Weiterentwicklung von Äxten, Schubkarren und Feldwerkzeuge benötigt. Nehmen sie einfach einen ihrer Dorfbewohner und befehlen sie diesem, dass er einen Baum fällen soll. Nach kurzer Zeit ist er dort und hackt was das Zeug hält. Wenn sie nun auch ein Holzfällerlager in die Nähe bauen, können die Dorfbewohner das Holz in diesem abgeben. Außerdem können sie wie auch bei dem Bergarbeiterlager verursachen das die Dorfbewohner schneller das Holz zurechtschneiden.
Besonderheiten
Ganz besonders wichtig ist, die bisher zu kurz gekommene Kriegsführung. Um euch einen kleinen Einblick verschaffen zu können, werde ich hier eine Beschreibung,: wann ist welches Gebäude Zu bauen???, geben.
Auch wenn unser Volk zu Beginn noch klein und zierlich erscheint und selbst die Rohstoffe noch knapp sind, so sollte man als eines der Ersten Gebäude, die Kaserne errichten. In dieser kann man, für die Verteidigung gegen erste Angreifer, Soldaten erschaffen. Meist sind dieses Schwertkämpfer und Pikenierer. Also alle Einheiten, die auf kurze Distanz kämpfen und zu „Fuß“ unterwegs sind. Für weitere Einheiten, wie die zu Roß sitzenden Ritter und ähnliche, sollte zusätzlich hinterher noch ein Pferdestall aufgestellt werden. Aber auch die in der Bogenschmiede erschaffenen Bogenschützen sind im offenen Kampf von größter Bedeutung. Diese beiden Gebäude sollten allerdings wie erwähnt erst später errichtet werden, da nachdem die Kaserne steht, eine große Befestigungsanlage größere Probleme ausrotten kann. Dieser riesige Wall kostet meist Unmengen von Steinen. Und selbst bei einer riesigen Mauer kann man sich nicht sicher sein, ob die Angreifer ihn nicht doch durchstoßen. Wobei eine einfache Mauer mit Sicherheit fallen wird. Denn ein guter Wall besteht aus mehreren Wachtürmen und zwischen diesen Mauern und Tore (ein Halbbogen förmiges Gitter, welches durch Mauerwerk eingeschlossen ist// spitzen Erfindung , da sich das Tor beim Anrücken eigener Einheiten öffnet und wieder selbständig schließt). Wobei man gegen ein großes Angriffsheer meist den kürzeren zieht, und wieder neue Mauern aufbauen muss, soweit man den Angriff überlebt hat.
Um sein überleben jetzt noch zu sichern sind einige Burgen, welche neben dem Weltwunder die meisten Steine verbrauchen von absoluter Wichtigkeit. Dieses schwer zu zerstörende Gebäude kann mehrere Einheiten aufnehmen, und sogar besondere Einheiten entwickeln.
Und wo wir gerade bei besonderen Einheiten sind, auch eine Waffenschmiede und ein Hafen sind im immer länger werdenden Verlauf des Spieles von größten Nöten. In der Waffenschmiede werden große Belagerungswaffen, wie Ramböcke und Katapulte hergestellt. Diese eignen sich natürlich für die Erstürmung einer gegnerischen Festung, aber auch die Verteidigung ist mit Skorpionen wesentlich leichter. Skorpione sind fahrende Geschütze, welche in kurzer Zeit mehrere Pfeilähnliche Geschosse abfeuern.
Wie erwähnt, die Kampfeinheiten sind unerschöpflich und genauso faszinierend.
Gerade Mönche zeigen dadurch, dass sie gegnerische Einheiten und sogar wenige Gebäude bekehren können, wie viele verschiedene Möglichkeiten man hat, sein Volk zum Sieg zu führen.
Au, jetzt habe ich die verschiedenen Schiffe vergessen, ist eigentlich nicht schlimm, auch wenn sie in manchen Missionen den wichtigsten Teil ausmachen. Gerade zu Beginn ist ein Hafen sehr nützlich, denn kleine Fischerboote welche dort erschaffen werden können ohne viel Mühe auf Fischreiche stellen im Meer geschickt werden. So kann man sich zum Beispiel Angler ersparen.
Aber auch bei den Schiffen gibt es einige für den Kriegsdienst geeignete Truppen, denn ob es große Galonen oder kleiner Feuertirannen sind, sie sind meist nur aus Holz und bei ihren Kämpfen, könnte man fast Seekrank, obwohl es nicht einmal so naturgetreu aussieht.
Kritik:
Die Hauptkritikpunkt für mich ist die Begrenzung der Bevölkerung. Dies ist wahrscheinlich unvermeidlich, da als Systemanforderung ein 166 Pentium angegeben ist. Wahrscheinlich würde bei höherer Bevölkerungszahl der Rechner nicht mehr mitmachen. Leider musste ich feststellen, dass mein Rechner(200 PII) auch Schwierigkeiten mit der Darstellung hat. Das Bild ruckelt und ein Scrollen dauert lange, je höher die Bevölkerung ist. Wenn man dagegen Sudden Strike vergleicht gibt es hier für die Programmieren noch einiges zu tun.
Auch Überlagern sich leicht Hilfstexte und Spielinformationen, so dass eine Entzifferung manchmal schwer möglich ist. Auch reichen die Animationen und Grafik nicht an die mancher Konkurrenten heran.
Detail um Detail
Sicher, das Spiel ist weder revolutionär noch besonders innovativ, aber man sagt ja auch Kleinvieh macht Mist, und das tut es in AoE2 gewaltig. Zu beachten wäre die Grafik, die sehr schön anzusehen ist, aber sich nicht besonders hervorhebt. Anders zeigt sich da schon die neue Glockenfunktion im Dorfzentrum, schlägt man einmal die Glocke rennen deine Arbeiter schnurstracks ins Dorfzentrum, um nach Schutz zu suchen, schlägt man die Glocke ein zweites Mal gehen deine Leute wieder ihrer Beschäftigung nach. Dies nutzt vor allem, wenn Feinde unter deiner Zivilbevölkerung ein Blutbad anzetteln. Das nächste Detail ist zwar total überflüssig, trotzdem lustig. Es gibt nämlich jetzt weibliche und männliche Dorfbewohner, die alle die gleiche Arbeit verrichten, sei es nun Bäume fällen, Schafe hüten oder Häuser bauen. Weiterhin kann man, wenn ein Feld abgeerntet ist, es sofort mit einem Rechtsklick wieder bewirtschaften. Sehr wichtig jedoch schätze ich, da nun die Gebäude viel größer geworden sind, die Umrissdarstellungen, ein, wenn sich z.B. ein Dorfbewohner hinter einem Gebäude befindet. Auch können endlich die Leute durch manche Häuser hindurchschreiten, was manchmal wichtige Zeit spart. Die neuen Einstellungsmöglichkeiten bei den Zufallskarten, z.B. Gewinnbedingungen, tragen bestimmt zu einer hohen Langzeitmotivation bei.
Grafik
Im Spiel sieht man das ganze aus einer erhöhten Position, indem man eine relativ große Fläche im Überblick hat. Aufgrund der erhöhten Position ist alles etwas kleiner und Details bleiben einem erspart. Das ist aber auch egal, denn das was man sieht ist durchaus ausreichend um das Spiel zu spielen, denn sie SVGA Grafik reicht absolut aus.
Sound
Beim Sound hat man sich sehr viel Mühe gegeben, denn hier gibt es viele Details. Ob da nun ein Baum gefällt wird oder ein Tier erlegt, zu allem gibt es einen passenden Sound. Wählt man einen Bürger so hat dieser immer einen Spruch in der entsprechenden Landessprache auf Lager. Wählt man ein Gebäude, so ertönt ein Klang, der typisch für dieses Gebäude ist, wie z.B. Schmiede. Ganz besonders gefallen mir die Sprecher, die einen durch das Spiel begleiten und einem immer erzählen was die aktuelle Situation ist und was man zu tun hat. Dies aber in einer äußerst angenehmen Stimme mit dem Sleign der entsprechenden Landessprache.
Steuerung
Das ganze Spiel durch steuert man mit der Maus, was aber kein Problem ist. Mit Hilfe der linken Maustase wählt man Personen, Gebäude und co. . Mit der rechten Maustaste kann man eine Person zu einem Zielort steuern oder sagen, welche Aktion ausgeführt werden soll, z.B. angreifen. Aber auch die Menüführung ist sehr angenehm, denn man hat am oberen und unteren Bildschirmrand ein Menü, wo man alle Aktionen ausführen kann, wobei jeder Menüpunkt selbsterklärend ist, was auch super ist, denn somit kann man das Spiel sofort spielen ohne das man irgendwelche Anleitungen gelesen hat.
Mein Fazit:
Ich finde das Spiel sehr spannend und vor allem sehr interessant. Es ist auf jedem Fall empfehlenswert. Es gibt einen Vorteil für Leute, die eine leistungsschwache Grafikkarte besitzen, die manuelle Einstellung von Bildschirmauflösung und Grafikdetails. Die einzigartige Grafik verzaubert sie, sodass die Zeit für sie fast verfliegt. Um den Spielspaß noch mehr zu erhöhen, empfiehlt es sich Age of Kings im Multiplayer - Modus zu spielen.
Grüße
Marco
Auch noch heute ist Age of Empires 2 unter meinen Favoriten-Spielen. Egal ob man als Einzelspieler gegen Computergegner spielt, gegen Freunden via Netzwerk oder im Internet - Es macht immer wieder höllischen Spaß! Auch das vor kurzem neu erschienene Add-on, auf gut Deutsch \"Die Eroberer\", behebt selbst die kleinsten Lücken.
Nahrung
Die Nahrung ist in diesem Spiel sehr wichtig, da sie mit dieser neue Dorfbewohner und Soldaten erschaffen können. Sie können Nahrung kaufen oder sich per Dorfbewohner besorgen. Nehmen sie einfach einen Dorfbewohner und klicken sie beispielsweise auf ein Reh. Der Bauer geht nun auf dieses zu und schießt es mit Hilfe eines Bogens ab. Ein Reh besitzt 120 Nahrungseinheiten, der Bauer ist nun ein Weilchen beschäftigt, das Fleisch aus dem Tier auszulösen. In regelmäßigen Abständen läuft der Bauer zum Hauptquartier oder zur nächstgelegenen Mühle um es dort abzuliefern. Denn so ein Bauer kann höchstens 24 Nahrungseinheiten tragen. Und das nur, wenn sie Schubkarre und den Karren vollständig entwickelt haben.
Gold
Das Gold ist auch super wichtig, weil man mit diesem Waffen und Rüstungen weiterentwickeln kann. Außerdem braucht man für viele Soldaten auch Gold. Sie können das Gold abbauen, indem sie einen Dorfbewohner nehmen und diesen auf einen von den gelb-
brauen Hügeln schicken. Wenn er dort angekommen ist fängt er sofort mit dem Abbau dieser Hügel an. Dies geht jedoch sehr langsam, deshalb würde ich empfehlen ein Bergarbeiterlager direkt daneben zu setzen. In diesem können sie nun „Goldabbau“ als Technologiestufe bauen lassen. Das gebaut, können die Dorfbewohner um 15% schneller das Gold abbauen.
Steine
Steine sind dazu da Mauern und Häuser zu errichten, sie können sie genau so abbauen wie auch das Gold.
Holz
Das Holz ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig, da man es für Bodenschützen und für die Weiterentwicklung von Äxten, Schubkarren und Feldwerkzeuge benötigt. Nehmen sie einfach einen ihrer Dorfbewohner und befehlen sie diesem, dass er einen Baum fällen soll. Nach kurzer Zeit ist er dort und hackt was das Zeug hält. Wenn sie nun auch ein Holzfällerlager in die Nähe bauen, können die Dorfbewohner das Holz in diesem abgeben. Außerdem können sie wie auch bei dem Bergarbeiterlager verursachen das die Dorfbewohner schneller das Holz zurechtschneiden.
Besonderheiten
Ganz besonders wichtig ist, die bisher zu kurz gekommene Kriegsführung. Um euch einen kleinen Einblick verschaffen zu können, werde ich hier eine Beschreibung,: wann ist welches Gebäude Zu bauen???, geben.
Auch wenn unser Volk zu Beginn noch klein und zierlich erscheint und selbst die Rohstoffe noch knapp sind, so sollte man als eines der Ersten Gebäude, die Kaserne errichten. In dieser kann man, für die Verteidigung gegen erste Angreifer, Soldaten erschaffen. Meist sind dieses Schwertkämpfer und Pikenierer. Also alle Einheiten, die auf kurze Distanz kämpfen und zu „Fuß“ unterwegs sind. Für weitere Einheiten, wie die zu Roß sitzenden Ritter und ähnliche, sollte zusätzlich hinterher noch ein Pferdestall aufgestellt werden. Aber auch die in der Bogenschmiede erschaffenen Bogenschützen sind im offenen Kampf von größter Bedeutung. Diese beiden Gebäude sollten allerdings wie erwähnt erst später errichtet werden, da nachdem die Kaserne steht, eine große Befestigungsanlage größere Probleme ausrotten kann. Dieser riesige Wall kostet meist Unmengen von Steinen. Und selbst bei einer riesigen Mauer kann man sich nicht sicher sein, ob die Angreifer ihn nicht doch durchstoßen. Wobei eine einfache Mauer mit Sicherheit fallen wird. Denn ein guter Wall besteht aus mehreren Wachtürmen und zwischen diesen Mauern und Tore (ein Halbbogen förmiges Gitter, welches durch Mauerwerk eingeschlossen ist// spitzen Erfindung , da sich das Tor beim Anrücken eigener Einheiten öffnet und wieder selbständig schließt). Wobei man gegen ein großes Angriffsheer meist den kürzeren zieht, und wieder neue Mauern aufbauen muss, soweit man den Angriff überlebt hat.
Um sein überleben jetzt noch zu sichern sind einige Burgen, welche neben dem Weltwunder die meisten Steine verbrauchen von absoluter Wichtigkeit. Dieses schwer zu zerstörende Gebäude kann mehrere Einheiten aufnehmen, und sogar besondere Einheiten entwickeln.
Und wo wir gerade bei besonderen Einheiten sind, auch eine Waffenschmiede und ein Hafen sind im immer länger werdenden Verlauf des Spieles von größten Nöten. In der Waffenschmiede werden große Belagerungswaffen, wie Ramböcke und Katapulte hergestellt. Diese eignen sich natürlich für die Erstürmung einer gegnerischen Festung, aber auch die Verteidigung ist mit Skorpionen wesentlich leichter. Skorpione sind fahrende Geschütze, welche in kurzer Zeit mehrere Pfeilähnliche Geschosse abfeuern.
Wie erwähnt, die Kampfeinheiten sind unerschöpflich und genauso faszinierend.
Gerade Mönche zeigen dadurch, dass sie gegnerische Einheiten und sogar wenige Gebäude bekehren können, wie viele verschiedene Möglichkeiten man hat, sein Volk zum Sieg zu führen.
Au, jetzt habe ich die verschiedenen Schiffe vergessen, ist eigentlich nicht schlimm, auch wenn sie in manchen Missionen den wichtigsten Teil ausmachen. Gerade zu Beginn ist ein Hafen sehr nützlich, denn kleine Fischerboote welche dort erschaffen werden können ohne viel Mühe auf Fischreiche stellen im Meer geschickt werden. So kann man sich zum Beispiel Angler ersparen.
Aber auch bei den Schiffen gibt es einige für den Kriegsdienst geeignete Truppen, denn ob es große Galonen oder kleiner Feuertirannen sind, sie sind meist nur aus Holz und bei ihren Kämpfen, könnte man fast Seekrank, obwohl es nicht einmal so naturgetreu aussieht.
Kritik:
Die Hauptkritikpunkt für mich ist die Begrenzung der Bevölkerung. Dies ist wahrscheinlich unvermeidlich, da als Systemanforderung ein 166 Pentium angegeben ist. Wahrscheinlich würde bei höherer Bevölkerungszahl der Rechner nicht mehr mitmachen. Leider musste ich feststellen, dass mein Rechner(200 PII) auch Schwierigkeiten mit der Darstellung hat. Das Bild ruckelt und ein Scrollen dauert lange, je höher die Bevölkerung ist. Wenn man dagegen Sudden Strike vergleicht gibt es hier für die Programmieren noch einiges zu tun.
Auch Überlagern sich leicht Hilfstexte und Spielinformationen, so dass eine Entzifferung manchmal schwer möglich ist. Auch reichen die Animationen und Grafik nicht an die mancher Konkurrenten heran.
Detail um Detail
Sicher, das Spiel ist weder revolutionär noch besonders innovativ, aber man sagt ja auch Kleinvieh macht Mist, und das tut es in AoE2 gewaltig. Zu beachten wäre die Grafik, die sehr schön anzusehen ist, aber sich nicht besonders hervorhebt. Anders zeigt sich da schon die neue Glockenfunktion im Dorfzentrum, schlägt man einmal die Glocke rennen deine Arbeiter schnurstracks ins Dorfzentrum, um nach Schutz zu suchen, schlägt man die Glocke ein zweites Mal gehen deine Leute wieder ihrer Beschäftigung nach. Dies nutzt vor allem, wenn Feinde unter deiner Zivilbevölkerung ein Blutbad anzetteln. Das nächste Detail ist zwar total überflüssig, trotzdem lustig. Es gibt nämlich jetzt weibliche und männliche Dorfbewohner, die alle die gleiche Arbeit verrichten, sei es nun Bäume fällen, Schafe hüten oder Häuser bauen. Weiterhin kann man, wenn ein Feld abgeerntet ist, es sofort mit einem Rechtsklick wieder bewirtschaften. Sehr wichtig jedoch schätze ich, da nun die Gebäude viel größer geworden sind, die Umrissdarstellungen, ein, wenn sich z.B. ein Dorfbewohner hinter einem Gebäude befindet. Auch können endlich die Leute durch manche Häuser hindurchschreiten, was manchmal wichtige Zeit spart. Die neuen Einstellungsmöglichkeiten bei den Zufallskarten, z.B. Gewinnbedingungen, tragen bestimmt zu einer hohen Langzeitmotivation bei.
Grafik
Im Spiel sieht man das ganze aus einer erhöhten Position, indem man eine relativ große Fläche im Überblick hat. Aufgrund der erhöhten Position ist alles etwas kleiner und Details bleiben einem erspart. Das ist aber auch egal, denn das was man sieht ist durchaus ausreichend um das Spiel zu spielen, denn sie SVGA Grafik reicht absolut aus.
Sound
Beim Sound hat man sich sehr viel Mühe gegeben, denn hier gibt es viele Details. Ob da nun ein Baum gefällt wird oder ein Tier erlegt, zu allem gibt es einen passenden Sound. Wählt man einen Bürger so hat dieser immer einen Spruch in der entsprechenden Landessprache auf Lager. Wählt man ein Gebäude, so ertönt ein Klang, der typisch für dieses Gebäude ist, wie z.B. Schmiede. Ganz besonders gefallen mir die Sprecher, die einen durch das Spiel begleiten und einem immer erzählen was die aktuelle Situation ist und was man zu tun hat. Dies aber in einer äußerst angenehmen Stimme mit dem Sleign der entsprechenden Landessprache.
Steuerung
Das ganze Spiel durch steuert man mit der Maus, was aber kein Problem ist. Mit Hilfe der linken Maustase wählt man Personen, Gebäude und co. . Mit der rechten Maustaste kann man eine Person zu einem Zielort steuern oder sagen, welche Aktion ausgeführt werden soll, z.B. angreifen. Aber auch die Menüführung ist sehr angenehm, denn man hat am oberen und unteren Bildschirmrand ein Menü, wo man alle Aktionen ausführen kann, wobei jeder Menüpunkt selbsterklärend ist, was auch super ist, denn somit kann man das Spiel sofort spielen ohne das man irgendwelche Anleitungen gelesen hat.
Mein Fazit:
Ich finde das Spiel sehr spannend und vor allem sehr interessant. Es ist auf jedem Fall empfehlenswert. Es gibt einen Vorteil für Leute, die eine leistungsschwache Grafikkarte besitzen, die manuelle Einstellung von Bildschirmauflösung und Grafikdetails. Die einzigartige Grafik verzaubert sie, sodass die Zeit für sie fast verfliegt. Um den Spielspaß noch mehr zu erhöhen, empfiehlt es sich Age of Kings im Multiplayer - Modus zu spielen.
Grüße
Marco
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