Age of Empires II - The Age of Kings (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 20,63
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von emilbulls

Age of Empires 2 - Ein Echtezeit Klassiker

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Das Spiel \"Age of Empires II The Age of Kings\" aus dem Genre der Echtzeit-Strategie ist zwar nicht mehr das allerneueste macht aber immer noch unheimlich viel Spaß.

****** Das Spiel ******

\"Age of Empires II The Age of Kings\" ist der Nachfolger von \"Age Of Empires I\". Diesmal handelt das Spiel nicht in der Steinzeit, sondern im Mittealalter. Man steuert ein bestimmtes Volk, wie zum Beispiel die Briten. Meistens ist es das Ziel die anderen Völker auf der Karte auf militärischem Weg zu bezwingen. Manchmal gibt es aber auch andere Ziele, wie z.B. die Errichtung eines Weltwunders, die Verteidigung des Weltwunders eines Verbündetem oder ähnliches. Mit den Dorfbewohner kann man die 4 Rohstoffe Holz, Nahrung, Stein und Gold sammeln, die teils zum erschaffen neuer Einheiten, teils zum errichten neuer Gebäude benötigt werden. In den neuen Gebäuden kann man dann gegen den Tausch von Rohstoffen Einheiten erschaffen, neue Technologien entwickeln, oder gar in ein neues Zeitalter voranschreiten. Haben Sie genug militärische Einheiten erschaffe, so ist es Zeit für den Angriff. Aber Vorsicht die Gegner haben auch an ihrem Militär gepfeilt und garantiert schon eine mächtige Verteidigung entwickelt. Sobald sie die Gebäude und die Einheiten vernichtet haben sind sie der Sieger.
Das Spiel läuft in Echtzeit ab, das heißt, dass sie und der Gegner gleichzeitig \"ihre Arbeit tun\" und Einheiten entwickeln. Deshalb ist es auch gut möglich, dass mal ein plötzlicher Überraschungsangriff zustande kommt, auf den sie gar nicht vorbereitet sind. Eine andere Form wäre ein rundenbasiertes Strategiespiel, a la Civilization gewesen, aber diese gewählte Form der Echtzeit-Strategie verleiht dem Spiel einen zusätzlichen Flair.


****** Die Spieltypen ******

1. Kampagne:

Es gibt 5 verschiedene Kampagnen. Eine davon ist eine sehr einfache Lernkampagne, in der einem gesagt wird, was zu tun ist. Bei den weiteren vieren hilft man Johanna von Orleans, Dschingis Khan, Saladin und Friedrich Barbarossa durch auf historischen Daten basierten Kampagnen. Kampagnen sind gewissermaßen eine Aneinanderreihung von mehreren Szenarien, die in historischer Reihenfolge gespielt werden. Als erstes steht in einer Kampagne nur das erste Szenario zur Verfügung. Spielt man dieses durch und gewinnt, so wird das nächste freigeschaltet und immer so weiter, bis schließlich das Ende der Kampagne erreicht ist. In der Kampagne gibt es immer besondere festgelegte Spielziele, die sich innerhalb eines Szenarios auch ändern können. Auch gibt es für jedes Szenario Tipps, wo welches Volk lebt, wer wen wie schnell mit welchen Einheiten angreift und ähnliches. Die einzelnen Szenarien einer Kampagne werden schön mit einem gesprochenem Erzähltext, der dem Dialekt des jeweiligen Volkes angepasst ist, plus dazupassenden Illustrationen, verknüpft.


2. Zufallskarte:

Das Spiel mit Zufallskarte verläuft jedes Mal anders, zumal die Landkarte und damit auch die Rohstoffverteilung anders ist. Die Zufallskarte lässt sich mit verschiedenen Parametern, wie Anzahl der Spieler, Bevölkerungsgrenze, Kartentyp usw., beeinflussen.


3. Königsmord:

Bei der Königsmord-Variante hat jeder (echte und Computer-) Spieler zu Beginn einen König, der sehr schwach ist, eine Burg, ein Dorfzentrum und einige Außenposten. Ziel ist, dass der eigene König am längsten von allen Königen überlebt. König sind einzigartige Exemplare und können nicht neu geschaffen werden.



4. Auf Leben und Tod

Bei der Auf Leben und Tod Variante beginnt ihr mit einer riesigen Anzahl von Rohstoffen und spielt wie der Name schon sagt auf Leben und Tod.



****** Die Kartentypen ******


Bei Zufallskarten, Auf Leben und Tod und bei Königsmordspielen kann man sich den Kartentyp aussuchen. Hier stelle ich sie allsamt einmal vor:

1. Arabien:

In Arabien ist viel Wüste mit Hügeln und Felsenklippen, dafür aber sehr wenig Wasser.

2. Archipel:

Es gibt mehrere Inseln. Das heiß aber nicht, dass sie das einzige Volk auf \"ihrer\" Insel sind.

3. Baltikum:

ein Ozean mit Halbinseln und geschützten Buchten

4. Dunkeler Wald:

Auf der Karte stehen sehr viele Bäume , die einen dunklen Wald bilden. Vereinzelt sind Lichtungen zu gfinden. Um den Fein oder den Verbündeten zu finden sollte man den Pfaden im Wald folgen.

5. Küste:

Wie der Name schon sagt: Land und Meer treffen aufeinander

6. Kontinent:

Eine große \"Insel\", die von Wasser umgeben ist

7. Festung:

Sie besitzen eine große mit Wällen geschützte Stadt

8. Goldrausch:

Auf der Karte befindet sich ein riesiger Haufen Gold

9. Hochland:

Viel Wald, allerdings auch freie Ebenen und viele Flüsse

10. Inseln:

Die Spieler bewohnen einzeln eine Insel. Unbewohnte Inseln können große Rohstoffvorkommen bieten.

11. Mittelmeer

in der mitte ist ein von land umgebenes Meer

12. Flüsse:

sumpfige Tiefebene mit seichten Stellen, Spieler sind durch Flüsse getrennt

13. Team-Inseln Sie und die Verbündeten \"wohnen\" auf einer Insel. Auf einer anderen die Feinde. Die Insel sind nicht durch seichte Gewässer miteinander verbunden.



****** Die Gebäude ******

Die 27 verschiedenen Gebäude kann und will ich hier gar nicht aufzählen, aber 3 Beispiele werde ich hier geben.


1. Holzfällerlager:

Im Holzfällerlager wird Holz gelagert und es werden Technologien entwickelt, die den Ertrag der Holzproduktion steigern.

2. Hafen:

Im Hafen können Schiffe für militärische und wirtschaftlichen Zwecke gebaut werden. Für die militärischen Zwecke Kriegsgaleeren, Transportschiffe u.ä., für die wirtschaftlichen Fischkutter und Handelsschiffe. Außerdem kann man hier alle Einheiten, die sich zu Wasser bewegen weiterentwickeln.

3. Kaserne:

In der Kaserne kann man Infanterieeinheiten ausbilden und weiterentwickeln. Außerdem ist die Kaserne Vorraussetzung für die Errichtung von Schießanlage und Stall.


****** Die Einheiten ******

Auch die 56 Einheiten werden hier nicht alle vorgestellt, aber aus den Kategorien Infanterie, Schützen, Kavallerie, Belagerungswaffen und den nicht einzuordnenden Einheiten je eine.


1. Speerkämpfer (Infanterie)

Der Speerkämpfer ist eine mittlere Infanterieeinheit, die besonders effektiv gegen Plänklern und berittenen Einheiten ist. Er wird in der Kaserne ausgebildet. Seine Schwächen zeigt er im Kampf mit Schwertkämpfern, Schützeneinheiten, Skorpionen und Mangen. Weiterentwickeln kann man seine Angriffsstärke in der Schmiede mit der Schmiedekunst, dem Eisengießen und dem Schmelzofen. Auch seine Rüstungsklasse kann man in der Schmiede verbessern. Mit den Technologien: Schuppenpanzer, Kettenhemd und Plattenpanzer. Seine Geschwindigkeit kann man in der Burg mit der Technologie Wehrpflicht verbessern. Schneller wird er mit den Knappen aus der Kaserne. Im Kloster kann man den Glauben entwickeln, was ihn dazu bringt, nicht so schnell zur feindlichen Seite überzuspringen, wenn ein Mönch des Gegners versucht ihn zu bekehren.


2. Arbalestenschütze (Schütze)

Der Arbalestenschütze ist schnell und leichtfüßig. Im Nahkampf ist er zwar schwach, dafür aber für den Distanzkampf um so geeigneter. Er wird in der Schießanlage ausgebildet und ist besonders wirkungsvoll gegen Kaserneneinheiten, berittene Bogenschützen, Mönche, Deutschritter und Kriegselefanten. Schwach hingwegen ist er gegenüber von Plänklern, Rittern, Mangen, Freischärlern und Huskarls. Seine Angriffsstärke lässt sich in der Universität mit Hilfe der Chemie weiterentwickeln. Die Reichweite verbessert man in der Schmiede mit der Befiederung, dem Bodkin-Pfeil und dem Armschutz. Auch kann man in der Schmiede seine Rüstungsklasse mit der gefütterten Bogenschützenrüstung, der Lederrüstung für Bogenschützen und dem Kettenhemd für Bogenschützen verbessern. Seine Treffsicherheit erhöht man mit der Ballistik in der Universität. Die Erschaffungszeit wird mit der Wehrpflicht aus der Burg verkürzt. Die Resistenz gegenüber Mönchen erhöht man mit dem Glauben aus dem Kloster.


3. Paladin (Kavallerie)

Der Paladin ist eine schwere und schnelle Einheit. Sie wir dim Stall ausgebildet und ist höchst effektiv gegenüber Schützeneinheiten. Ihre Schwächen zeigt sie im Kampf mit Pikenieren, Kamelreitern und Mamelucken. Die Angriffsstärke lässt sich durch die Schmiedekunst, das Eisengießen und den Schmelzofen aus der Schmiede erhöhen. Auch kann man hier Schuppenpanzer, Kettenhemd und Plattenpanzer entwickeln, die die Rüstungsklasse erhöhen. Schneller werden sie mit der Pferdehaltung aus dem Stall; ihre Erschaffungszeit wird kürzer mit der Wehrpflicht aus der Burg. Auch hier erhöht der Glaube des Klosters die Resitenz gegenüber feindlichen Mönchen.


4. Rammbock (Belagerungswaffe)

Der Rammbock ist eine schwerfällige Belagerungswaffe, die gut dazu zu gebrauchen ist, feindliche Gebäude niederzureißen. Erbaut wird er in der Waffenaschmiede. Er ist wirkungsvoll bei Schützeneinheiten und berittenen Bogenschützen. Schwach hingegen bei Einheiten der Kaserne und des Stalls. Die Angriffsstärke lässt sich in der Uni mit Belagerungsingenieuren. Der Glaube zeigt auch hier wieder den Effekt der Verstärkung der Resistenz gegenüber Bekehrversuchen feindlicher Mönche.


5. Feuer-Trireme (Schiff)

Die Feuer-Trireme wirft Flammen auf feindliche Schiffe. Sie wird im Hafen gebaut, wo man seine Rüstungsklasse mit Kielholen, seine Geschwindigkeit mit dem Trockendock und die Kosten mit dem Schiffsbauer verbessern kann. Wirkungsvoll ist sie gegenüber Galeeren und Drachenbooten; schwach gegen Brander.


6. Marktkarren (Sonstige Einheit)

Der Marktkarren transportiert Güter zu fremden Märkten und bringt Gold zurück. Gebaut wird er auf dem Marktplatz.


Dieser \"kurze\" Überblick zeigt schon, wie Komplex das Spiel ist und woüber man am besten alles nachdenken sollte. Wie bereits gesagt, gibt es 56 Einheiten, was eine ganze Menge ist.



****** Die Technologien ******

Es gibt 59 Technologien. Hier stelle ich je eine Technologie aus den Kategorien \"Gebäude\", \"Wirtschaft und Handel\", \"Infanterie\", \"Schützen\", \"Mönche\" und \"Schiffe\" vor.

1. Baukran (Gebäude)

Wird in der Uni der Baukran entwickelt, so können die Dorfbewohner Gebäude schneller errichten.

2. Goldabbau (Wirtschaft)

Wird im Bergarbeiterlager die der Goldabbau entwickelt, so können die Dorfbewohner schneller Gold abbauen.

3. Knappe (Infanterie)

Wird in der Kaserne die Technologie \"Knappe\" entwickelt, so können sich die Infanterieeinheiten schneller bewegen.

4. Gefütterte Bogenschützenrüstung

Wird diese Technologie in der Schmiede entwickelt, so erhöht sich die Rüstungsklasse aller Bogenschützen.

5. Pferdehaltung (Kavallerie)

Wird die Pferdehaltung im Stall entwickelt, so erhöht sich die Geschwindigkeit der Einheiten des Stalls.

6. Eifer (Mönche)

Wird der Eifer im Kloster entwickelt, so bewegen sich die Mönche schneller.

7. Schiffbauer (Schiffe)

Wird im Hafen der Schiffbauer entwickelt, so wird das benötigte Holz pro Schiff verringert.


****** Die Kulturen ******

Es stehen 13 verschiedene Kulturen zur Verfügung. Jede hat seine Spezialeinheit und einen speziellen Temabonus. Die Spezialeinheiten werde ich hier einmal vorstellen.


1. Briten
Spezialeinheit: Langbogenschütze

2. Byzantiner
Spezialeinheit: Gepanzerter Reiter

3. Kelten
Spezialeinheit: Freischärler

4. Chinesen
Spezialeinheit: Chu Ko Nu

5. Franken
Spezialeinheit: Axtwerfer

6. Goten
Spezialeinheit: Huskarl

7. Japaner
Spezialeinheit: Samurai

8. Mongolen
Spezialeinheit: Mangudai

9. Perser
Spezialeinheit: Kriegselefant

10. Sarazenen
Spezialeinheit: Mameluck

11. Teutonen
Spezialeinheit: Deutschritter

12. Türken
Spezialeinheit: Janitschar

13. Wikinger
Spezialeinheit: Drachenboot, Berserker



****** Die Grafik ******

Die Grafik ist sehr schön und äußerst detailreich. So dreht in der Mühle ein Esel eine Steinplatte. Auch die Einheiten sind, obwohl sehr klein, äußerst detailreich. So flattern die Federn auf den Helmen der Paladine so nur Im Ritt.


****** Die Geräuschuntermalung ******

Auch die Geräuschuntermalung ist sehr gut. Man hört die Holzfäller hacken, die Schafe blöken und das Meer rauschen, wenn es gegen die Felsen kracht. Wählt man eine seiner Einheiten aus, so sagen die Leute in der entsprechenden Sprache der Kultur ja oder sehr gern oder ähnliches. Das ist sehr schön gelungen.



****** Die Steuerung ******

Die Steuerung ist einfach. Mit einem Mausklick wählt man die Einheiten aus mit einem Rechtsklick lässt man sie laufen. Klickt man nach Selektierung eines Dorfbewohners einen Baum an, so geht er zum Baum und fängt an diesen zufällen. Das ist sehr einfach.


****** Die Systemvoraussetzungen ******

Hier zitier ich mal die Systemvoraussetzungen von der Webseite des Herstellers Microsoft.

Computer/Prozessor:
Multimedia-PC mit Pentium 166 oder schnellerem Prozessor
Arbeitsspeicher:
32 MB RAM für Windows 95 oder höheres Betriebssystem bzw. Windows NT 4.0
Festplatte:
200 MB freier Festplattenspeicher; zusätzlich 100 MB für Datenauslagerungsdatei.
Laufwerk:
Vierfach oder schnelleres CD-ROM-Laufwerk
Peripherie:
Super VGA, Monitor mit einer Auflösung von 800x600; Local Bus-Grafikkarte mit 2 MB und Unterstützung einer Auflösung von 800x600 sowie Darstellung von 256 Farben.
Betriebssystem:
Microsoft(r) Windows(r) 95, Windows 98 bzw. höheres Betriebssystem oder Windows NT(r) Workstation 4.0 mit Service Pack 5.
Verschiedenes:
- Microsoft Mouse, Microsoft IntelliMouse(r) oder kompatibles Zeigegerät. - Internetzugriff für Internetspiele; 28.8- oder schnelleres Modem für Multiplayerspiele. - Sie benötigen einen der nachstehend aufgeführten Webbrowser, um in der MSN Gaming Zone spielen zu können: Microsoft Internet Explorer 3.02 bzw. höhere Version oder Netscape Communicator 4.0 oder höher.


P.S. Wenn ihr da draussen Cheats benoetigt schreibt ihr einfach als Meinung Brauch Cheats.

Danke fuers Lesen
EMILBULLS

13 Bewertungen