Age of Empires II - The Age of Kings (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 20,63
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von wapper

Das Spiel macht verdammt viel Spass!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Age of Empires 2: Ein Grafikprotz?

Age of Empires kennt wohl jeder. Es ist ein Kultspiel. Jede Einheit ist so detailgetreu gestaltet, die Kampagnen machen Spaß und die Entwicklungen die einen in die nächste Zeit vorantreiben, waren eine weitestgehend neue Erfindung.

Kann Age of Empires 2 seinen Vorgänger gerecht werden? Ich würde sagen: Auf jeden Fall. Die Einheiten sind so fein gestaltet, das man selbst die Gesichtszüge der Einheiten erkennen kann. An dem Tribok, die Belagerungswaffe die über Mauern schießen kann, saßen die Programmierer der Ensemble Studios 2 Wochen.

Zuerst zeichneten sie sie, anschließend bauten sie ein Drahtmodell und schließlich wandelten sie sie in ein 3D Model um. Es schon so viele Völker und dann auch noch so viele Einheiten für jedes Volk. Dieses Spiel ist ohne Zweifel ein Meisterwerk. Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch wie im Vorgänger schon, ziemlich hoch geraten und was die meisten Leute am schlimmsten finden ist das Einheitenlimit.

Jeder fragt sich natürlich warum die Programmierer so etwas einbringen. Vielleicht weil sie Angst hatten, dass es wenn man zu viele Einheiten baut ruckelt, denn wie schon gesagt die Einheiten sind aufwändig gestaltet und das hat ihren Preis.

Ich finde allerdings trotzdem, dass der Spieler selber entscheiden sollte, wie viel Einheiten er bauen möchte. Oder wollten die Programmierer nicht, dass es Massenschlachten gibt?

Aber wenn, warum? Massenschlachten sind doch das coolste überhaupt. Toll, wenn 4 Männchen sich gegenseitig niedermetzeln kümmert sich doch kein Schwein darum. Anders ist es wenn 500 Männchen sich niedermetzeln. Wie gesagt, dass Einheitenlimit stört mich. Ansonsten muss man den Programmierern ein dickes Lob aussprechen. Die Landschaft, von den Bäumen über das Gras bis hin Flussufer sieht alles sehr realistisch aus. Zwei Minuspunkte gibt es allerdings noch:

1. Der Gegner gibt ziemlich schnell auf. Irgendwann gibt es keine Rohstoffe mehr in seiner Umgebung und dann stehen die Einheiten des Gegners einfach nur blöd rum.
2. Das ganze Spiel ist eigentlich nur auf Krieg ausgelegt. Egal was man baut, letztendlich ist es um seine Krieger zu verbessern oder sein Dorf zu schützen.

Speziell zum letzten Punkt möchte ich noch etwas schreiben. Es gibt zwar einen Marktplatz, aber die Preise sind ziemlich unfair und es lohnt sich meistens mehr zu zerstören als zu verhandeln. Insgesamt müsste man die KI auch noch deutlich verbessern, damit ein vernünftiges Diplomatiesystem überhaupt zu stande kommen kann. Dieses Spiel zielt mehr auf Grafik und auf Geschichtliche Daten, als auf ein gutes Spielsystem. Trotzdem ist es überdurchschnittlich gut geworden.

21 Bewertungen