Age of Empires II - The Age of Kings (PS2 Spiel) Testbericht

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ab 20,63
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von yorke

Einmal der König sein......

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung
Computerspiele gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Richtig gute und vorallem fesselnde Spiele finde ich jedoch immer seltener. Zu sehr werden die Games heutzutage auf Perfektionismus getrimmt, so daß der Übergang Spiel – Realität oft kaum noch zu erkennen ist.
Ein geniales Werk auf dem Markt ist meiner Meinung nach Microsoft´s „Age of Empires II“, ein Strategiespiel auf das ich im nächstem Abschnitt näher eingehen möchte.

Das Spiel
Bei „Age of Empires II“ (AOEII) handelt es sich um ein Strategiespiel, in der man in die Rolle eines Königs schlüpft, der sein Reich aufbauen, verteidigen und andere Zivilisationen erobern muß. Die Auswahl an Völkern, die man „regieren“ will, ist zu Spielbeginn recht umfangreich. Man hat u.a. die Wahl zwischen Teutonen, Persern, Wikingern, Briten usw.
Jedes dieser Völker hat besondere Vorteile und natürlich auch einige Schwachpunkte, die man beim Aufbau einer Zivilisation beachten sollte. Manche dieser Völker sind gerade im Aufbau ihrer Wirtschaft bevorteilt, andere haben ihre Stärken in der rohen Gewalt und bauen daher auf eine durchschlagsfähige Armee.
Gerade diese Unterschiede zwischen den einzelnen Völkern, lassen das Spiel eigentlich nie langweilig werden, denn es bilden sich fast im jeden Spiel immer wieder unterschiedliche Konstillationen, so daß es selten voraussehbar ist, welchen Weg das Spiel nimmt.

Der Spielablauf
Doch wie läuft ein typisches AOEII eigentlich ab ?? Nun, nach Auswahl eines Volkes, der Anzahl der Gegner und dem Terrain beginnt der Spieler mit einer handvoll Dorfbewohner, die dafür zuständig sind, die Wirtschaft und Rohstoffversorgung (Nahrung sammeln, Holz hacken, Gold und Steinabbau etc.) aufrecht zu erhalten, und gleichzeitig neue Gebäude zu errichten. Ohne eine genügende Anzahl von Dorfbewohnern ist also auch kein schnelles Wachstum seines „Empires“ gewährleistet.
Die Rohstoffe werden gebraucht um neue Dorfbewohner zu „erstellen“, um neue Gebäude zu bauen und vorallem um die Forschung nach neuen Kampfeinheiten, Gebäudearten etc. zu finanzieren. Gerade letzterer Punkt macht dieses Spiel so umfangreich, da jedes Volk auch bestimmte Fähigkeiten hat, die es durch Forschung sozusagen „erlernen“ kann.
Vom Spielablauf erinnert AOEII ein wenig an Command & Conquer – Man klickt seine verschiedenen Einheiten per Maus an, und gibt ihnen einen bestimmen Befehl aus einer Taskleiste (angreifen, patrouillieren, stehenbleiben etc.)
Interessant sind auch die verschiedenen Spielmodi. Vor Spielbeginn kann man auswählen, ob man eine komplette Mission absolvieren will (original (!!) historische Missionen zum Nachspielen sozusagen) oder eine einfache Schlacht gegen einen Computer oder menschlichen Gegner hinter sich bringen will. Hierbei gibt es noch die Option eine Art Schach gegen seinen Gegner zu spielen. Soll heißen, daß man ebenfalls als Spielfigur einen König hat, den man noch zusätzlich beschützen muß. Verliert man ihn, so ist auch das Spiel verloren.
Die Grafik ist nun nicht unbedingt so atemberaubend, jedoch äußerst solide und flüssig programmiert, so daß es selbst auf meinem „prähistorischem“ PC (400MhZ;128MB RAM) noch ziemlich ruckelfrei läuft. Der Sound ist ebenfalls eher durchschnittlich, aber für ein Spiel aus diesem Genre völlig ausreichend.

Extras
AOEII ist ein mittlerweile recht beliebtes Spiel, was vielleicht auch daran liegen könnte, daß man es Online gegeneinander „zocken“ kann. Wenn man so das große weite Internet nach AOE Foren absucht, so fällt auf, daß sich schon ziemlich viele sogenannte „Clans“(Spielvereinigungen) gegründet haben, die regelmäßig gegen andere Konkurenten im AOEII antreten. Es herrscht also schon eine Art Wettkampfstimmung unter den verschiedenen Spielern.
Ein weiteres gelungenes Feature ist die Tatsache, daß man seinen Spieverlauf „aufnehmen“ kann. Soll heißen, dass man nach Spielbeendung sich nochmal seine Taktischen Fehler oder Glanztaten in Realtime oder in mehrfacher Geschwindigkeit zu Gemüte führen kann. Wer nach Verbesserungen in seinem Spielaufbau sucht, der kann sich diese „Record Games“ auch mit anderen Internetusern austauschen und sie dann um Rat fragen, was beim nächsten mal besser gemacht werden sollte.

Fazit
Ich spiele wirklich nicht besonders viele Computerspiele, aber AOEII gehört auf jeden Fall zu meinen Favoriten dazu. Gerade diese umfangreiche Auswahl an verschiedenen Völkern, und vorallem ihren verschiedenen Stärken und Schwächen läßt dieses Spiel eigentlich nie langweilig werden.
Auch die Tatsache, daß man Online gegen menschliche Gegner antreten kann, ist ein noch viel größerer Reiz, denn irgendwann hat man auch die Taktik des Computers herausgefunden.
Also, wer nicht unbedingt nur auf sture 3D Ballerei steht, sondern vielleicht ein wenig mehr auf hintergründige Strategiespiele, dem kann ich dieses Spiel nur wärmstens empfehlen.
MfG
Yorke

25 Bewertungen, 1 Kommentar

  • handyhaber

    17.04.2002, 19:18 Uhr von handyhaber
    Bewertung: sehr hilfreich

    das find ich gut