American Beauty (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2008
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Erfahrungsbericht von borderlineP
Der Sinn des Lebens in einer Pappiertüte ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
American Beauty
####################
Frei ab: 16.
Inhalt:
#####
kurz und bündig:
Ein von allen Seiten unterdrückter und enttäuschter Mann kündigt seinen Job, erpresst seinen Chef, tut was er will und erkennt den wahren Sinn des Lebens!
Ausführlich (Verrät Details des Filmes!)
#
Lester Burnham hat einen langweiligen Job, eine frustrierte Frau und eine, sich immer weiter von ihm entfernende, Tochter. Er findet sich „ auf einmal „ in einer Familie vor, weis eigentlich nicht was die letzten 20 Jahre eigentlich passiert ist und vermisst die Zeit in der er mit seiner Familie noch wirklich Glücklich war.
Eines Tages hat seine Tochter, Jane, einen Cheerleaderauftritt in der Schule zu welchem die Eltern natürlich gehen. Dort lernt er die Freundin seiner Tochter – Angela – kennen. Es fühlt sich auf einmal wieder wie in seiner Zeit auf dem College und verliebt sich spontan, für Jane ist das flirtende, tollpatschige Gespräch zwischen ihrer Freundin und ihrem Vater natürlich peinlich…
Im Folgenden hat er immer wieder erotische Tagträume über Angela.
In der Nachbarschaft zieht zu diesem Zeitpunkt eine neue Familie an, mit einem militärischem, konservativen Vater, einer an einer Krankheit leidenden Mutter ( vergisst was sie gesagt hat, ist allgemein verwirrt … ) und einem Jungen, Ricky – in Janes alter – welcher alles ständig mit seiner Videokamera filmt. Jane sieht in ihm anfangs nur einen „ Freak „ kommt aber später doch näher mit ihm zusammen.
Aber vorher noch trifft Lester, der mit seiner Frau auf einem „ für Ihre geschäftliche Zukunft sehr wichtigem „ Treffen ist, Ricky. Nachdem er von der heuchlerischen Besuchsgesellschaft mit ihren Aussagelosen Gesprächen „ flieht „ findet er Ricky an der Bar und verzieht sich mit ihm hinter das Gebäude, wo die beiden sich „ einen reinziehen. „ ( -zitat aus dem Film- soll heißen einen Joint rauchen ;) ) Während Lesters Frau ihn mit einem hohen „ Tier „ in der Immobilienbrache betrügt.
Als Rickys Chef auftaucht und Ricky spontan kündigt, wird er zu Lesters „ persönlichem Held. „
Abends übernachtet Angela bei Jane und sagt, dass ihr Dad sehr sexy wäre, wenn er etwas trainieren würde – natürlich hat Lester das belauscht und fängt an zu trainieren. Zudem Besucht er Ricky um sich bei ihm noch etwas „ zu Rauchen „ zu kaufen. Am nächsten Tag im Job erpresst Lester seinen Chef mit Informationen die er über den Verlagsleiter hat, welcher Firmengelder für eigene „ Vergnügungen „ ausgibt.
Er erpresst sich ein Jahresgehalt, plus Prämien und verlässt seinen Arbeitsplatz mit dem glücklichsten Gesicht seid Jahren zum letzten mal.
Im weiteren Verlauf kommt es zu einigen Schlüsselereignissen in Lesters leben, wie dem streit mit seiner Frau – gegen die er sich endlich auflehnt.
Oder einem Film den Ricky aufgenommen hat und Jane zeigt – eine Papiertüte die Minutenlang in der Luft umherfliegt.
Lester kauft sich einen teuren Wagen, nimmt einen Job mit dem möglichst geringen Maß an Verantwortung an (Verkäufer an einem Fast-Food Schalter) und wird immer selbstbewusster.
Angela fühlt sich von Lester angezogen und – nachdem Lesters Frau ihn sowieso Betrügt – kommt sie nach einem Streit mit Jane mit ihm zusammen. Nachdem sie ihm eröffnet das sie noch Jungfrau ist ( während sie die restliche Zeit des Filmes über immer wieder Jane gegenüber betont hat wie viel und wie oft sie schon hat ) zögert Lester jedoch.
Achtung ab hier wird etwas vom Ende verraten!
Lesters Frau kommt mit den Worten „ ich werde von nun an nie wieder Opfer sein „ mit einer Waffe in der Hand nach Hause …
Nachdem Lester alleine im Raum sitzt, wird er erschossen.
Doch nicht von seiner Frau …
Der militärische Vater Rickys, welcher wegen einiger Ereignisse den Verdacht hat, dass Lester Schwul wäre und dass Ricky auf den Strich gehen würde, erschießt Lester, während alle anderen Familienmitglieder sich irgendwo anders im Haus aufhalten.
Der Film Endet mit einem Flug über die Häuser und dem „ Sinn des Lebens „ über den Lesters geistliche Gedankenwelt noch philosophiert. In einer Art wie man es viel zu selten in einem Film sieht – einfach überragend.
Realismus ?
#
Der Film ist an sich schon realistisch. Man könnte sich vorstellen das so etwas wirklich passiert. ( Ich könnte es mir vorstellen ;) ) Wobei das Ende natürlich so schade, wie genial ist.
Meinung:
#
Kevin Spacey ist für mich der Personifizierte Versuch aus dem Leben auszubrechen. Wir alle haben in unserem Leben schon Dinge nicht getan die wir im Nachhinein hätten tun sollen - Ich zumindest - In diesem Film tut er es!
Der Film zeigt, dass selbst die „ wunderbare, heile Welt „ einer Familie nur eine Fassade sein kann und das es nie zu spät ist aus seinem Leben doch noch auszubrechen und alles anders werden zu lassen.
Andererseits Endet es auch.
Besonders einige Szenen machen den Film einfach genial, wie z.B. die tanzende Papiertüte in einem von Rickys Videos, oder eine Szene in der Angela vor dem Fenster tanzt, doch Ricky Jane aufnimmt, deren Gesicht man nur klein in einem Spiegel sieht.
Wenn du jemals darüber nachgedacht hast wie es wohl wäre, alles hin zuschmeißen, und das zu tun was du willst, dann zeigt der Film eine Richtung – und ermahnt auch durch das Ende.
Bild / Ton:
#
Das Bild ist solide, der Ton passt sehr gut. Die Musik ist einfach wunderbar in die Szenen gefügt, das Glockenspiel das man immer in den wichtigsten Szenen hört jagt einem immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken.
Die Sprache der Schauspieler ist ebenfalls sehr klar und gut.
Schauspieler / Leistung:
#
Man kann bei keinem der Schauspieler sagen das es einen besseren für die Rolle gegeben hätte. Kevin Spacey ist in seiner Rolle als Lester, der alles noch einmal umdreht wirklich super.
Annette Bening als seine frustrierte Frau könnte auch nicht besser sein und wirkt manchmal fast komisch in ihrem versuch immer fröhlich zu sein ( von der Rolle her – sie selbst spielt sehr gut ;) )
Thora Birch und Wes Bentley als Jane und Ricky, die sich im Film näher kommen sind ebenfalls ein wunderbares Paar. Beide irgendwie distanziert, beide irgendwie keine richtigen Ziele im Leben, beide irgendwie Freaks.
Mena Suvari ( Angela ) ist so sexy wie immer. Für mich persönlich die schönste Schauspielerin in dieser Altersgruppe. Sie versteht es, wie es wohl keine andere könnte, in den Tagträumen Lesters die Erotik nur so brennen zu lassen, ohne das es billig wirkt oder wirklich intime Stellen gezeigt werden müssten.
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Frei ab: 16.
Inhalt:
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kurz und bündig:
Ein von allen Seiten unterdrückter und enttäuschter Mann kündigt seinen Job, erpresst seinen Chef, tut was er will und erkennt den wahren Sinn des Lebens!
Ausführlich (Verrät Details des Filmes!)
#
Lester Burnham hat einen langweiligen Job, eine frustrierte Frau und eine, sich immer weiter von ihm entfernende, Tochter. Er findet sich „ auf einmal „ in einer Familie vor, weis eigentlich nicht was die letzten 20 Jahre eigentlich passiert ist und vermisst die Zeit in der er mit seiner Familie noch wirklich Glücklich war.
Eines Tages hat seine Tochter, Jane, einen Cheerleaderauftritt in der Schule zu welchem die Eltern natürlich gehen. Dort lernt er die Freundin seiner Tochter – Angela – kennen. Es fühlt sich auf einmal wieder wie in seiner Zeit auf dem College und verliebt sich spontan, für Jane ist das flirtende, tollpatschige Gespräch zwischen ihrer Freundin und ihrem Vater natürlich peinlich…
Im Folgenden hat er immer wieder erotische Tagträume über Angela.
In der Nachbarschaft zieht zu diesem Zeitpunkt eine neue Familie an, mit einem militärischem, konservativen Vater, einer an einer Krankheit leidenden Mutter ( vergisst was sie gesagt hat, ist allgemein verwirrt … ) und einem Jungen, Ricky – in Janes alter – welcher alles ständig mit seiner Videokamera filmt. Jane sieht in ihm anfangs nur einen „ Freak „ kommt aber später doch näher mit ihm zusammen.
Aber vorher noch trifft Lester, der mit seiner Frau auf einem „ für Ihre geschäftliche Zukunft sehr wichtigem „ Treffen ist, Ricky. Nachdem er von der heuchlerischen Besuchsgesellschaft mit ihren Aussagelosen Gesprächen „ flieht „ findet er Ricky an der Bar und verzieht sich mit ihm hinter das Gebäude, wo die beiden sich „ einen reinziehen. „ ( -zitat aus dem Film- soll heißen einen Joint rauchen ;) ) Während Lesters Frau ihn mit einem hohen „ Tier „ in der Immobilienbrache betrügt.
Als Rickys Chef auftaucht und Ricky spontan kündigt, wird er zu Lesters „ persönlichem Held. „
Abends übernachtet Angela bei Jane und sagt, dass ihr Dad sehr sexy wäre, wenn er etwas trainieren würde – natürlich hat Lester das belauscht und fängt an zu trainieren. Zudem Besucht er Ricky um sich bei ihm noch etwas „ zu Rauchen „ zu kaufen. Am nächsten Tag im Job erpresst Lester seinen Chef mit Informationen die er über den Verlagsleiter hat, welcher Firmengelder für eigene „ Vergnügungen „ ausgibt.
Er erpresst sich ein Jahresgehalt, plus Prämien und verlässt seinen Arbeitsplatz mit dem glücklichsten Gesicht seid Jahren zum letzten mal.
Im weiteren Verlauf kommt es zu einigen Schlüsselereignissen in Lesters leben, wie dem streit mit seiner Frau – gegen die er sich endlich auflehnt.
Oder einem Film den Ricky aufgenommen hat und Jane zeigt – eine Papiertüte die Minutenlang in der Luft umherfliegt.
Lester kauft sich einen teuren Wagen, nimmt einen Job mit dem möglichst geringen Maß an Verantwortung an (Verkäufer an einem Fast-Food Schalter) und wird immer selbstbewusster.
Angela fühlt sich von Lester angezogen und – nachdem Lesters Frau ihn sowieso Betrügt – kommt sie nach einem Streit mit Jane mit ihm zusammen. Nachdem sie ihm eröffnet das sie noch Jungfrau ist ( während sie die restliche Zeit des Filmes über immer wieder Jane gegenüber betont hat wie viel und wie oft sie schon hat ) zögert Lester jedoch.
Achtung ab hier wird etwas vom Ende verraten!
Lesters Frau kommt mit den Worten „ ich werde von nun an nie wieder Opfer sein „ mit einer Waffe in der Hand nach Hause …
Nachdem Lester alleine im Raum sitzt, wird er erschossen.
Doch nicht von seiner Frau …
Der militärische Vater Rickys, welcher wegen einiger Ereignisse den Verdacht hat, dass Lester Schwul wäre und dass Ricky auf den Strich gehen würde, erschießt Lester, während alle anderen Familienmitglieder sich irgendwo anders im Haus aufhalten.
Der Film Endet mit einem Flug über die Häuser und dem „ Sinn des Lebens „ über den Lesters geistliche Gedankenwelt noch philosophiert. In einer Art wie man es viel zu selten in einem Film sieht – einfach überragend.
Realismus ?
#
Der Film ist an sich schon realistisch. Man könnte sich vorstellen das so etwas wirklich passiert. ( Ich könnte es mir vorstellen ;) ) Wobei das Ende natürlich so schade, wie genial ist.
Meinung:
#
Kevin Spacey ist für mich der Personifizierte Versuch aus dem Leben auszubrechen. Wir alle haben in unserem Leben schon Dinge nicht getan die wir im Nachhinein hätten tun sollen - Ich zumindest - In diesem Film tut er es!
Der Film zeigt, dass selbst die „ wunderbare, heile Welt „ einer Familie nur eine Fassade sein kann und das es nie zu spät ist aus seinem Leben doch noch auszubrechen und alles anders werden zu lassen.
Andererseits Endet es auch.
Besonders einige Szenen machen den Film einfach genial, wie z.B. die tanzende Papiertüte in einem von Rickys Videos, oder eine Szene in der Angela vor dem Fenster tanzt, doch Ricky Jane aufnimmt, deren Gesicht man nur klein in einem Spiegel sieht.
Wenn du jemals darüber nachgedacht hast wie es wohl wäre, alles hin zuschmeißen, und das zu tun was du willst, dann zeigt der Film eine Richtung – und ermahnt auch durch das Ende.
Bild / Ton:
#
Das Bild ist solide, der Ton passt sehr gut. Die Musik ist einfach wunderbar in die Szenen gefügt, das Glockenspiel das man immer in den wichtigsten Szenen hört jagt einem immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken.
Die Sprache der Schauspieler ist ebenfalls sehr klar und gut.
Schauspieler / Leistung:
#
Man kann bei keinem der Schauspieler sagen das es einen besseren für die Rolle gegeben hätte. Kevin Spacey ist in seiner Rolle als Lester, der alles noch einmal umdreht wirklich super.
Annette Bening als seine frustrierte Frau könnte auch nicht besser sein und wirkt manchmal fast komisch in ihrem versuch immer fröhlich zu sein ( von der Rolle her – sie selbst spielt sehr gut ;) )
Thora Birch und Wes Bentley als Jane und Ricky, die sich im Film näher kommen sind ebenfalls ein wunderbares Paar. Beide irgendwie distanziert, beide irgendwie keine richtigen Ziele im Leben, beide irgendwie Freaks.
Mena Suvari ( Angela ) ist so sexy wie immer. Für mich persönlich die schönste Schauspielerin in dieser Altersgruppe. Sie versteht es, wie es wohl keine andere könnte, in den Tagträumen Lesters die Erotik nur so brennen zu lassen, ohne das es billig wirkt oder wirklich intime Stellen gezeigt werden müssten.
10 Bewertungen, 1 Kommentar
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29.03.2006, 17:14 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich...über gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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