American History X (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von janet19
Der Film ist wirklich Sehenswert...
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Als ich diesen Film zum ersten mal sah, wollte ich gleich einen Bericht über ihn schreiben. Da ich jedoch grade mal zwei Wochen bei Yopi geschrieben habe, dachte ich mir, dass dieser Film noch zu groß für mich wäre.
Nun habe ich schon einige Berichte verfasst und bin auch relativ gut gelesen worden. Daher habe ich mich nun an diesen sehr anspruchsvollen Film gesetzt und versucht ihn zu deuten und richtig zu verstehen.
Klar ist die Moral dieses Filmes klar definiert, nähmlich das Hass einen in keiner Situation weiter bringen kann. Selbst wenn Hass für kurze Zeit uber Trauer Schmerz und Verzweiflung hinweg helfen kann, holt er einen immer wieder ein und man steht wieder da wo man am Anfang war.
Ich weiß nicht ob das die richtige Interpretation des Filmes ist, dennoch bin ich mir sicher, dass wirklich jeder nach diesem Film eine Weile nachdenken wird und wenn man ihn sich wirklich zu Gemüte führt wird man versuchen seine eigene Einstellung zu ändern.
Ich glaube ich habe euch nun genug gelangweilt und daher gehe ich mal zum eigendlichen Bericht über.
Die Story
Der Film beginnt eigendlich an einem Strand, doch die Handlung beginnt erst in einer Higschool. Danny, ein ca. 17 Junge mit auffallend kurzen Haaren sitzt vorm Lehrerzimmer. Sein Geschichtslehrer spricht grade mit dem Rektor über Danny´s unglaublichen Aufsatz. Nicht weil dieser so gut ist, sondern weil er ihn über das Manifest des Hasses "Mein Kampf" von Adolf Hitler geschrieben hat.
Sein Direktor Sweeny will ihn jedoch nicht aufgeben. Um ihm seine vollkommen nichtsbringende Gesinnung vor Augen zu führen, verdonnert Sweeny ihn dazu ein an einem Projekt namens "American History X" teilzunehmen, bei dem seine erste Aufgabe darin besteht einen neuen Aufsatz zu schreiben.
Dieses mal jedoch nicht über ein Buch seiner Wahl, sondern über seinen Bruder Derek, der an diesem Tage aus dem Gefängnis etlassen wurde.
Zuerst sträubt sich Danny, doch als ihm Sweeny mit dem Rausschmiss droht nimmt er das Angebot seines Rektors an.
Seinen Bruder lernt man zunächst als einen vollkommen abgedrehten Nazi aus überzeugung kennen. Das ist, nach Pedophilie, meiner Ansicht nach eine der schlimmsten Krankheiten die man bekommen kann. Vor drei jahren hat er zwei Schwarze getötet, weil sie seinen Wagen stehlen wollten. Danny hat es gesehen und Derek gesagt, woraufhin dieser sofort zur Waffe griff.
Einen der beiden hat er erschossen und den zweiten brutal hingerichtet. Er bekam 3 Jahre wegen Todschlags.
Danny macht sich seit dem große Vorwürfe, war er es doch, der seinem Bruder von dem Diebstahl erzählte.
Derek wurde jedoch nicht so gebohren. Er wuchs gut behütet mit seinen 2 Geschwistern im Haus seiner Eltern auf. Doch eines Tages wurde dieses Glück auf tragische und brutale Weise zerstört. Sein Vater wird bei dem Versuch in einem Schwarzengettho ein Haus zu löschen von einem schwarzen Drogendealer erschossen.
Das hat ihn natürlich schwer getroffen und sein Leben nahezu zerstört. Von diesem Tage schührt er Hass gegen jeden lebenden Schwarzen. Unterstützt wir er bei diesem Kampf von Cameron, einem Nazi, der Derek schult und ihn zu seinem Werkzeug macht. Mit Dereks Hilfe galang es ihm etliche Jugendliche zu seinen Anhängern zu machen und jetzt wo er ja wieder frei ist, soll es so weitergehen.
Doch Derek hat sich im Gefängnis sehr verändert. Er hat verstanden, dass all seine Taten und Worte vollkommen sinnlos waren und er will mit diesem Kapitel abschließen.
Nun versucht er seinen Bruder zu bekehren und mit seinen beiden Schwestern (Seine kleine Schwester wurde zwischen dem Tod seines Vaters und seiner Verhaftung gebohren) und seiner schwer kranken Mutter aus der Stadt zu fliehen.
Kann er Danny davon überzeugen, dass sein Weg der falsche war? Wird er es schaffen seine Familie zu retten?
Die Schauspieler
Derek = Edward Norton ( Fight Club )
Denny = Edward Furlong (Terminator 2)
Sweeney = Avery Brooks (Menschen wie Terminator II werden ihn von Star Trek:Deep Space Nine kennen)
Cameron = Stacy Keach (Staatsfeind Nr.1 glaube ich...)
Zu den Schauspielern kann ich nur ein sagen: Aller erste Sahne! Die beiden Edwards sind unübertrefflich genial und spielen ihre Rollen sehr glaubhaft und gekonnt.
Rektor Sweeney ist der wohl wichtigste Charakter im Film, da er die anderen beiden auf den "Rechten" Weg zurückbringt. (mit Rechten meine ich natürlich nicht den Faschistischen Wortsinn)
Cameron spielt in diesem Film den Bösen. Er ist zwar nicht so viel zu sehen wie die beiden anderen Haupcharakter, aber dennoch würde ich von einer sehr guten Leistung sprechen.
Kameraführung
Charles Papert scheint ein Mann vom, Fach zu sein. Die Zeitlupenaufnahmen im Film sind perfekt augenommen und genial in Szene gesetzt.
Durch die ständig auftretenden Rückblicke wäre jeder Zuschauer völlig verwirrt, doch durch die Tatsache, dass jeder Rückblick in schwarz-weiß aufgenommen wurde bleibt der Überblick bewahrt.
Wirklich gelungen!
Das Fazit
Dieser Film hat etwas geschafft, was ich von keinem anderen Film, den ich bisher gesehen habe. Ich habe Stundenlang über diesen Streifen nachgeadacht und ich denke, dass ich für mich etwas aus dem Film mitnehmen konnte.
Wenn ich jetzt noch sage, dass der Schluß nun absolut kein Happy End ist, denke nicht, dass das irgendjemenden abschrecken sollte sich diesen Film anzusehen. Es lohnt sich wirklich.
Der größte Teil meines Fazits steht in dem Vorwort bzw. der Interpretation. Das habe ich einfach aus dem Grund geatan weil, und jetzt mutmaße ich einfach mal, 85% der Leser hier einfach nur schnell durchklicken. Und ich denke dies wird sich auch bei den Kommentaren zeigen, wenn ich dann solche bekomme: "Zu wenig eigene Meinung!" doch da diese ja im Anfang steht weiß ich halt was ich von diesem Leser zu halten habe.
Nunja jetzt mal den Schlusssatz, den ja sogar mancher Schnellklicker lesen wird, der Film ist wirklich jedem zu empfehlen, der sich mit der Thematik Rassenhass und Faschissmus befasst oder dies zu mindest vorgibt.
eure Janet
Nun habe ich schon einige Berichte verfasst und bin auch relativ gut gelesen worden. Daher habe ich mich nun an diesen sehr anspruchsvollen Film gesetzt und versucht ihn zu deuten und richtig zu verstehen.
Klar ist die Moral dieses Filmes klar definiert, nähmlich das Hass einen in keiner Situation weiter bringen kann. Selbst wenn Hass für kurze Zeit uber Trauer Schmerz und Verzweiflung hinweg helfen kann, holt er einen immer wieder ein und man steht wieder da wo man am Anfang war.
Ich weiß nicht ob das die richtige Interpretation des Filmes ist, dennoch bin ich mir sicher, dass wirklich jeder nach diesem Film eine Weile nachdenken wird und wenn man ihn sich wirklich zu Gemüte führt wird man versuchen seine eigene Einstellung zu ändern.
Ich glaube ich habe euch nun genug gelangweilt und daher gehe ich mal zum eigendlichen Bericht über.
Die Story
Der Film beginnt eigendlich an einem Strand, doch die Handlung beginnt erst in einer Higschool. Danny, ein ca. 17 Junge mit auffallend kurzen Haaren sitzt vorm Lehrerzimmer. Sein Geschichtslehrer spricht grade mit dem Rektor über Danny´s unglaublichen Aufsatz. Nicht weil dieser so gut ist, sondern weil er ihn über das Manifest des Hasses "Mein Kampf" von Adolf Hitler geschrieben hat.
Sein Direktor Sweeny will ihn jedoch nicht aufgeben. Um ihm seine vollkommen nichtsbringende Gesinnung vor Augen zu führen, verdonnert Sweeny ihn dazu ein an einem Projekt namens "American History X" teilzunehmen, bei dem seine erste Aufgabe darin besteht einen neuen Aufsatz zu schreiben.
Dieses mal jedoch nicht über ein Buch seiner Wahl, sondern über seinen Bruder Derek, der an diesem Tage aus dem Gefängnis etlassen wurde.
Zuerst sträubt sich Danny, doch als ihm Sweeny mit dem Rausschmiss droht nimmt er das Angebot seines Rektors an.
Seinen Bruder lernt man zunächst als einen vollkommen abgedrehten Nazi aus überzeugung kennen. Das ist, nach Pedophilie, meiner Ansicht nach eine der schlimmsten Krankheiten die man bekommen kann. Vor drei jahren hat er zwei Schwarze getötet, weil sie seinen Wagen stehlen wollten. Danny hat es gesehen und Derek gesagt, woraufhin dieser sofort zur Waffe griff.
Einen der beiden hat er erschossen und den zweiten brutal hingerichtet. Er bekam 3 Jahre wegen Todschlags.
Danny macht sich seit dem große Vorwürfe, war er es doch, der seinem Bruder von dem Diebstahl erzählte.
Derek wurde jedoch nicht so gebohren. Er wuchs gut behütet mit seinen 2 Geschwistern im Haus seiner Eltern auf. Doch eines Tages wurde dieses Glück auf tragische und brutale Weise zerstört. Sein Vater wird bei dem Versuch in einem Schwarzengettho ein Haus zu löschen von einem schwarzen Drogendealer erschossen.
Das hat ihn natürlich schwer getroffen und sein Leben nahezu zerstört. Von diesem Tage schührt er Hass gegen jeden lebenden Schwarzen. Unterstützt wir er bei diesem Kampf von Cameron, einem Nazi, der Derek schult und ihn zu seinem Werkzeug macht. Mit Dereks Hilfe galang es ihm etliche Jugendliche zu seinen Anhängern zu machen und jetzt wo er ja wieder frei ist, soll es so weitergehen.
Doch Derek hat sich im Gefängnis sehr verändert. Er hat verstanden, dass all seine Taten und Worte vollkommen sinnlos waren und er will mit diesem Kapitel abschließen.
Nun versucht er seinen Bruder zu bekehren und mit seinen beiden Schwestern (Seine kleine Schwester wurde zwischen dem Tod seines Vaters und seiner Verhaftung gebohren) und seiner schwer kranken Mutter aus der Stadt zu fliehen.
Kann er Danny davon überzeugen, dass sein Weg der falsche war? Wird er es schaffen seine Familie zu retten?
Die Schauspieler
Derek = Edward Norton ( Fight Club )
Denny = Edward Furlong (Terminator 2)
Sweeney = Avery Brooks (Menschen wie Terminator II werden ihn von Star Trek:Deep Space Nine kennen)
Cameron = Stacy Keach (Staatsfeind Nr.1 glaube ich...)
Zu den Schauspielern kann ich nur ein sagen: Aller erste Sahne! Die beiden Edwards sind unübertrefflich genial und spielen ihre Rollen sehr glaubhaft und gekonnt.
Rektor Sweeney ist der wohl wichtigste Charakter im Film, da er die anderen beiden auf den "Rechten" Weg zurückbringt. (mit Rechten meine ich natürlich nicht den Faschistischen Wortsinn)
Cameron spielt in diesem Film den Bösen. Er ist zwar nicht so viel zu sehen wie die beiden anderen Haupcharakter, aber dennoch würde ich von einer sehr guten Leistung sprechen.
Kameraführung
Charles Papert scheint ein Mann vom, Fach zu sein. Die Zeitlupenaufnahmen im Film sind perfekt augenommen und genial in Szene gesetzt.
Durch die ständig auftretenden Rückblicke wäre jeder Zuschauer völlig verwirrt, doch durch die Tatsache, dass jeder Rückblick in schwarz-weiß aufgenommen wurde bleibt der Überblick bewahrt.
Wirklich gelungen!
Das Fazit
Dieser Film hat etwas geschafft, was ich von keinem anderen Film, den ich bisher gesehen habe. Ich habe Stundenlang über diesen Streifen nachgeadacht und ich denke, dass ich für mich etwas aus dem Film mitnehmen konnte.
Wenn ich jetzt noch sage, dass der Schluß nun absolut kein Happy End ist, denke nicht, dass das irgendjemenden abschrecken sollte sich diesen Film anzusehen. Es lohnt sich wirklich.
Der größte Teil meines Fazits steht in dem Vorwort bzw. der Interpretation. Das habe ich einfach aus dem Grund geatan weil, und jetzt mutmaße ich einfach mal, 85% der Leser hier einfach nur schnell durchklicken. Und ich denke dies wird sich auch bei den Kommentaren zeigen, wenn ich dann solche bekomme: "Zu wenig eigene Meinung!" doch da diese ja im Anfang steht weiß ich halt was ich von diesem Leser zu halten habe.
Nunja jetzt mal den Schlusssatz, den ja sogar mancher Schnellklicker lesen wird, der Film ist wirklich jedem zu empfehlen, der sich mit der Thematik Rassenhass und Faschissmus befasst oder dies zu mindest vorgibt.
eure Janet
23 Bewertungen, 3 Kommentare
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29.03.2006, 14:21 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichüber gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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04.01.2005, 19:39 Uhr von naila
Bewertung: sehr hilfreichIch fand den Film auch richtig gut! Hexe
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10.12.2004, 19:39 Uhr von simong
Bewertung: sehr hilfreichüber einen wirklich super film! muss ich mir unbedingt auch mal wieder anschauen!
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