Assassins - Die Killer (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011
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Erfahrungsbericht von SpaceCow
Kampf der Giganten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zwei Profi-Killer haben nur ein Ziel: sich gegenseitig zu eliminieren. Was nach purer Action klingt, wird durch Banderas und Stallone zur faszinierenden Charakterstudie Profikiller sind einsam. Das weiß man spätestens, seit Alain Delon als \"Eiskalter Engel\" mit unbewegter Mine seine Mordaufträge ausführte, emotionslos und ohne Gnade. Denn nur wer keine Gefühle zuläßt, kann ohne Gefühl töten, zur Not auch den eigenen Freund.
Hitmen müssen einsam bleiben, sonst werden sie verletzlich. Aber natürlich leiden bezahlte Mörder in ihrem tiefsten Inneren unter der selbstgewählten Isolation. Wie man z.B. in Luc Bessons \"Leon - Der Profi\" sah, der sein Herz einem kleinen Mädchen öffnete und prompt mit dem Leben dafür bezahlte.
Auch Killer stellen sich manchmal die Frage nach dem Sinn des Lebens, doch dann sind sie meist schon auf dem absteigenden Ast.
Robert Rath (Sylvester Stallone) ist der Beste seiner Zunft. Doch gerade hat ihm der junge Heißsporn Miguel Bain (Antonio Banderas) direkt vor seinen Augen ein Opfer durchlöchert. Dieser verspürt noch, was Rath schon lange nicht mehr kennt: den thrill to kill.
Zerfressen vom \"mörderischen\" Ehrgeiz, die Nummer Eins unter den Berufskillern zu werden, hat der Hitzkopf nur ein Ziel: Robert Rath, den er zugleich haßt und bewundert, zu beiseitigen.
Der will allerdings sowieso nur noch einmal morden, dafür 2 Millionen Dollar kassieren und sich dann aus dem \"Berufsleben\" zurückziehen.
Sein Ziel: eine Computer-Hackerin (Julianne Moore), die im Besitz einer hochbrisanten Diskette ist. Als er sie jedoch nach einigen Schwierigkeiten aufgespürt hat und erfährt, daß auch Bain hinter ihr her ist, beschließt er, sie zu beschützen statt zu töten.
Hirn statt stumpfe Action. Wie sein Held Rath möchte auch Stallone raus aus den eingefahrenen Bahnen. Der Mann, der als \"Rocky\" und \"Rambo\" zur Hollywood-Ikone wurde, hat genug von Filmen, \"in denen alle sechs Minuten etwas in die Luft fliegt\" (Stallone). Schon früher versuchte er, mit seinem Haudrauf-Image zu brechen und wechselte ins Komödienfach. Doch nachdem \"Stop! Oder meine Mami schießt\" und \"Oscar\" floppten, kehrte er ins bewährte Metier zurück. \"Cliffhanger\", \"Demolition Man\" und \"Judge Dredd\" folgten noch dem bewährten Stallone-Strickmuster. Mit
\"Assassins\" bleibt er nun zwar seinem Genre treu, doch gelingt es ihm diesmal tatsächlich, auf intelligente Weise aus seinem eindimensionalen Rollenklischee auszubrechen. \"Sly\" melancholisch und zweifelnd, das gab\'s vorher noch nicht.
Daß dies an keiner Stelle zu Lasten der Spannung geht, liegt nicht zuletzt an seinem Gegenspieler Banderas. Längst hat sich der ehemalige Lieblingsschauspieler von Pedro Almodovar vom Latin Lover aus \"Das Geisterhaus\" zum wütenden \"Desperado\" gewandelt. Hier scheint Banderas zuweilen sein eigenes glutäugiges Image zu persiflieren. Mit wahrer Besessenheit, scheinbar am Rande des Wahnsinns, gönnt sein mordlüsterner Held dem Film keine Sekunde Ruhe und treibt die Handlung ins unvermeidliche Fiasko. In der Karibik rollen dann die Köpfe.
Hitmen müssen einsam bleiben, sonst werden sie verletzlich. Aber natürlich leiden bezahlte Mörder in ihrem tiefsten Inneren unter der selbstgewählten Isolation. Wie man z.B. in Luc Bessons \"Leon - Der Profi\" sah, der sein Herz einem kleinen Mädchen öffnete und prompt mit dem Leben dafür bezahlte.
Auch Killer stellen sich manchmal die Frage nach dem Sinn des Lebens, doch dann sind sie meist schon auf dem absteigenden Ast.
Robert Rath (Sylvester Stallone) ist der Beste seiner Zunft. Doch gerade hat ihm der junge Heißsporn Miguel Bain (Antonio Banderas) direkt vor seinen Augen ein Opfer durchlöchert. Dieser verspürt noch, was Rath schon lange nicht mehr kennt: den thrill to kill.
Zerfressen vom \"mörderischen\" Ehrgeiz, die Nummer Eins unter den Berufskillern zu werden, hat der Hitzkopf nur ein Ziel: Robert Rath, den er zugleich haßt und bewundert, zu beiseitigen.
Der will allerdings sowieso nur noch einmal morden, dafür 2 Millionen Dollar kassieren und sich dann aus dem \"Berufsleben\" zurückziehen.
Sein Ziel: eine Computer-Hackerin (Julianne Moore), die im Besitz einer hochbrisanten Diskette ist. Als er sie jedoch nach einigen Schwierigkeiten aufgespürt hat und erfährt, daß auch Bain hinter ihr her ist, beschließt er, sie zu beschützen statt zu töten.
Hirn statt stumpfe Action. Wie sein Held Rath möchte auch Stallone raus aus den eingefahrenen Bahnen. Der Mann, der als \"Rocky\" und \"Rambo\" zur Hollywood-Ikone wurde, hat genug von Filmen, \"in denen alle sechs Minuten etwas in die Luft fliegt\" (Stallone). Schon früher versuchte er, mit seinem Haudrauf-Image zu brechen und wechselte ins Komödienfach. Doch nachdem \"Stop! Oder meine Mami schießt\" und \"Oscar\" floppten, kehrte er ins bewährte Metier zurück. \"Cliffhanger\", \"Demolition Man\" und \"Judge Dredd\" folgten noch dem bewährten Stallone-Strickmuster. Mit
\"Assassins\" bleibt er nun zwar seinem Genre treu, doch gelingt es ihm diesmal tatsächlich, auf intelligente Weise aus seinem eindimensionalen Rollenklischee auszubrechen. \"Sly\" melancholisch und zweifelnd, das gab\'s vorher noch nicht.
Daß dies an keiner Stelle zu Lasten der Spannung geht, liegt nicht zuletzt an seinem Gegenspieler Banderas. Längst hat sich der ehemalige Lieblingsschauspieler von Pedro Almodovar vom Latin Lover aus \"Das Geisterhaus\" zum wütenden \"Desperado\" gewandelt. Hier scheint Banderas zuweilen sein eigenes glutäugiges Image zu persiflieren. Mit wahrer Besessenheit, scheinbar am Rande des Wahnsinns, gönnt sein mordlüsterner Held dem Film keine Sekunde Ruhe und treibt die Handlung ins unvermeidliche Fiasko. In der Karibik rollen dann die Köpfe.
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