Bean - Der ultimative Katastrophenfilm (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von wm_2006

superkomischer Film

Pro:

immer wieder neue Überraschungen

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mr. Bean habe ich schon als TV-Serie immer sehr gerne gesehen. Vor allem seine Mimik zeigt er immer wieder aufs Neue eindrucksvoll und meiner Meinung gehört er einfach zu den besten Komikern der letzten Jahre. Leider ist es in den letzten Jahren etwas ruhig um ihn geworden, aber zumindest ist der Darsteller Rowan Atkinson ab und zu doch mal wieder im Fernsehen zu sehen. So habe ich kürzlich Atkinsons ersten Mr. Bean-Spielfilm gesehen, der an die tolle TV-Serie anknüpft. In „Mr. Bean - Der Ultimative Katastrophenfilm“ zeigt Rowan Atkinson sehr eindrucksvoll wieder sein komisches Talent. Vor allem aber durfte er in diesem Film zum ersten Mal auch etwas sagen, auch wenn man ihn manchmal nur zuschauen möchte.


Der Film
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Mr. Bean ist schon seit vielen Jahren Museumswärter in einem angesehenen englischen Museum. Sein Job ist es dazusitzen und Bilder anzustarren. Doch seine Vorgesetzten ist er schon seit langem ein Dorn im Auge. Ständig schläft er während seines Dienstes und sie wollen ihn so schnell wie möglich los werden. Der Tag scheint bei der nächsten Vorstandssitzung gekommen, doch es kommt anders: Ausgerechnet der Vorstandsvorsitzende des Museums hat ihn einst eingestellt und er wird ihn nie entlassen, so lange er weiterhin Vorstandsvorsitzender ist. Doch es gibt einen Ausweg, wie man Mr. Bean doch loswerden könnte: Er soll für drei Monate ins Ausland gehen – in der Hoffnung, dass er dort für so viel Katastrophen sorgt, dass er einfach fristlos entlassen werden muss.
Mr. Bean soll einen Vortrag in der angesehenen Grierson Gallery in Los Angeles halten. Diese Galerie hat dank einer Millionenspende endlich ein renommiertes Gemälde mit dem Namen „Whistler’s Mutter“ aus dem Musee D’Orsay in Paris zurückkaufen können. Die Galerie wurde ein gewisser Dr. Bean als eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kunstgeschichte angepriesen und der dortige Direktor erwartet sehr viel vom Besuch des englischen Kunstexperten. Doch Dr. Bean versteht von Kunst genauso viel wie ein Bäcker von den Photoneneigenschaften eines Lichtteilchens.
Das Schicksal nimmt leider seinen Lauf und Mr. Bean zerstört bereits beim ersten Aufeinandertreffen das teure Gemälde. Doch wie soll er den Schaden nur wiedergutmachen? Sein Ruf und auch der Ruf seines Landes stehen auf dem Spiel. In einer Nacht- und Nebelaktion tauscht er das Originalgemälde gegen ein billiges Poster aus. Da er am nächsten Tag eine Rede über dieses Gemälde halten soll, hofft er , dass den Fehler zunächst niemand bemerkt. Und es scheint vorerst alles zu klappen. Die Zuhörer sind einfach entzückt von der tollen Rede des englischen Kunstexperten.
Doch Mr. Bean strauchelt schon in die nächste Katastrophe. Im Krankenhaus wird er mit einem Arzt verwechselt und ehe er sich versieht, steht er auch schon im Operationssaal. Der Patient steht hier schon vor dem Exitus, aber Mr. Bean rettet den Patienten zur Überraschung seiner Ärztekollegen. Mr. Bean scheint sich wohl in jeder Katastrophe fast Zuhause zu fühlen und findet immer wieder einen Ausweg.



Warum ich mir diesen Film angeschaut habe
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Mr. Bean bürgt allein schon für sehr gute Qualität. Anfangs war ich ja ein wenig skeptisch, ob man die komischen Seiten des Mr. Bean auch in einer spielfilmlangen Version gut darstellen kann, aber ich wurde doch positiv überrascht. Die Gags kommen fast am laufenden Band und es ist einfach ein Film für die ganze Familie. Schwachpunkte habe ich bei diesem Film so gut wie nie gefunden. Ich fand nur, dass einige Katastrophen sichtlich etwas überzogen wurden, auch wenn es dabei viel zu lachen gab. Nach 90 Minuten war leider schon Schluss und es bleibt zu hoffen, dass man Mr. Bean bald wieder zu sehen bekommt.
Sehr schön fand ich vor allem die Schlussszene, die ein ganz überraschendes Ende gab, das ich hier natürlich nicht verraten möchte.
Der Schauspieler Rowan Atkinson sorgt immer wieder für einen Lacher und ich schau ihn mir immer wieder gerne an. Für mich zeigt er immer wieder den typischen englischen Humor, den ich einfach liebe. Es gibt kaum einen besseren Komiker aus England. Sein Humor würde ich vielleicht noch ein wenig mit der Truppe von Monty Python vergleichen.

26 Bewertungen, 3 Kommentare

  • f.schroerluecke@gmx.de

    27.07.2008, 14:44 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gut geschrieben, toller Bericht !!!

  • kowalski6

    12.03.2006, 20:18 Uhr von kowalski6
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh - Ich freue mich über Gegenlesungen

  • tobbbbi

    17.04.2005, 01:32 Uhr von tobbbbi
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich fand den FIlm auch super - shcöner Bericht!