Benjamin Blümchen 13 im Krankenhaus. Cassette. (Hörbuch) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Gabimel

„Klopft der da Hänschen Klein?“

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich gerade 2 Stunden lang für das langweiligste Fach gelernt habe, in dem ich eine Klausur schreibe, dachte ich mir, dass ich mir mal eine kleine Pause und eine neue Benjamin Blümchen – Geschichte gönne. Also habe ich mir die Folge 13 in mein Kassettendeck getan und auf die Play-Taste gedrückt.

Inhalt

Die Folge 13 heißt, wie ihr sicherlich schon gelesen habt, Benjamin Blümchen im Krankenhaus. Sie beginnt wie immer im Zoo, wo Herr Tierlieb in seinem Büro arbeitet, die Tiere sich sonnen und Wärter Karl seine Schützlinge versorgt. Doch etwas fehlt: der große graue Berg auf der Wiese vor dem Elefantenhaus!
Erwin, der Erzähler fragt bei Karl nach, welcher ihm sagt, dass Benjamin am vergangenen Wochenende einer Dame imponieren wollte und sich nach einem 10-minütigen Rüsselstand beim Absetzen einen glatten Rüsselmuskelbruch zugezogen hat.
Also, wird er per Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, wo sich erst mal Schwester Jutta und die Ärztin vor dem Elefanten erschrecken. Während Schwester Jutta sogar in Ohnmacht fällt wird die Frau Doktor erst mal nur blass im Gesicht, was Otto dazu bringt die allgemeine Aufmerksamkeit auf den ebenfalls blassen Benjamin lenkt. Nachdem Benjamin nun doch endlich seinen Gipsverband hat, wird er in einen fast leeren Raum gebracht, wo außer 10 Matratzen, einer Lampe, einem Schrank und später ein Kinderplanschbecken – welches als Elefantenklo dienen soll – nichts anderes zu finden ist.
Trotz das Benjamin sehr tapfer ist, weint er richtige Elefantentränen, weil sein Rüssel so weh tut. Auch nachdem sein bester Freund gegangen ist weint er noch ein kleines bisschen. Er freut sich gar nicht auf die strengste Bettruhe, den Diätplan und die seltene Besuchszeit, welche 2 mal in der Woche für eine halbe Stunde angesetzt ist.
Als Abendessen gibt es um 17h 2 Liter Kräutertee und einige Scheiben Brot mit Halbfett-Margerine beschmiert. Am nächsten Morgen, vor dem Sonnenaufgang, kommt Schwester Jutta wieder in sein Zimmer, reißt die Fenster zum Lüften auf und misst dem armen verschlafenen Patienten das Fieber. Anschließend wird eine Krankenakte angelegt, bei der Benjamin sein Alter auf 45 und sein Gewicht als Übergewicht angibt.
Nachdem die Schwester das Zimmer verlassen hat, weint Benjamin wieder ein bisschen, doch wird er natürlich sehr schnelle wieder munter. Bald hört er auch schon etwas. Was ist das? Sind das tatsächlich Kinderstimmen? Benjamin verlässt verbotenerweise sein Zimmer und lauscht an der Nachbartür, wobei er feststellt, dass es tatsächlich Kinder sind, die da neben ihm im Zimmer liegen. Doch da kommt Schwester Jutta, Benjamin rennt zurück in sein Zimmer und Schwester kommt hinter ihm her. Da stellt er sich schlafend, was die Schwester aber gar nicht interessiert und Benjamin erzählt, dass sie seinen Ringelschwanz noch gesehen habe und er ja die Kinder in Ruhe lassen solle.
Nachdem sie das Zimmer verlassen hatte kichert Benjamin schadenfroh und klopft vorsichtig an die Wand. Die Kinder im Nebenzimmer sind verdutzt. Wer klopft da bloß? Und was will derjenige? Weder Benjamin, noch die Kinder haben Ahnung von Morsezeichen und so gibt Benjamin das Klopfen auch sehr schnell wieder auf. Auch traut sich keiner, sein Zimmer zu verlassen.
Am Dienstag erscheint der liebe Otto im Krankenhaus und kommt auf die Idee, dass er sich vielleicht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ins Krankenhaus schleichen könnte. Dann ist es keinem von beiden mehr langweilig.
Bevor Otto wieder nach Hause muss, versteckt er noch schnell 2 Pfund Zuckerstückchen im Schrank und geht.
Bald darauf kommt Otto als Notfall mit Verdacht auf Blinddarm ins Krankenhaus. Vor der OP kann er sich noch gerade so retten und kommt bei seinem Glück in dem Zimmer unter, welches neben dem von Benjamin liegt.
In seinem Zimmer sind drei weitere Kinder, welche feststellen, dass er noch sehr nett ist, was er sich aber sehr schnell abgewöhnen würde, da es keinen Grund gibt lieb zu sein. Als Mahlzeiten gibt es allerdings nur ungesüßten Tee und Zwieback. Das gefällt ihm aber nicht, doch hat er als Notproviant noch einiges zu Naschen in seinem Koffer. Unter anderem auch Zuckerstückchen für seinen Freund, welchen er am selben noch besucht. Er bleibt sehr lange dort und geht erst wieder in sein Zimmer, kurz bevor Schwester Jutta ihre morgendliche Runde macht. Am nächsten Tag verschläft Otto das Frühstück, das Fiebermessen und das Betten machen. Erst kurz vor dem Mittagessen wird er wieder wach. Seine Mitbewohner sind richtig eifersüchtig auf ihn. Sie würden auch gerne so gut schlafen können....
Der traurige Klaus steht an seinem Fenster und wartet auf seine Mutter, doch Schwester Jutta macht ihm klar, dass ihm Besuche nicht wohl tun würden und ihr die Besuche nur Arbeit machen würden.
Nach dem Mittagessen kommt das Gespräch auf Benjamin, doch keiner seiner Zimmergenossen glauben ihm. Somit wettet Otto mit ihnen, dass es diesen Elefanten im Haus wirklich gibt. Nachdem die Schwester wiedergekommen ist und die Kinder zum Mittagsschlaf aufgefordert hat, geht er schnell rüber zu Benjamin, um ihn um seine Mithilfe zu bitten. Sofort kommt Benjamin mit seinem Freund und zeigt sich den Kindern. Doch schnell geht er wieder in sein Zimmer, da die Schwester bald zurückkehrt. Aber erst verspricht er den Kindern, dass er am Abend wieder kommen würde.
Nachdem Otto die ganze Geschichte erzählt hat, wie er Benjamin kennengelernt hat und was sie so alles erlebt haben, werden die Kinder immer fröhlicher, was Schwester und Ärztin sehr erstaunt.
Nach der Visite ist es auch schon bald Zeit für das Abendessen und die Nachtruhe. Und sehr bald steht auch schon Benjamin in der Tür, fragt nach Zuckerstückchen, weil er so einen Hunger hat und erzählt weitere Abenteuer, die er und Otto erlebt haben. Klaus wird zwischendurch immer wieder traurig, weil ihm seine Mutti einfällt und er sie doch so sehr vermisst.
Da kommen Benjamin und Otto auf eine Idee. Doch bevor sie darüber reden können, kommt Schwester Jutta, was den Elefanten veranlasst sich unter einem Bett zu verstecken. Doch der Schwester fällt nichts auf.
Als sie das Zimmer wieder verlassen hat, besprechen alle Kinder, den Einfall. Am nächsten Morgen, wenn Ärztin, Oberarzt und Schwester im Zimmer der vier Jungen erscheinen, finden sie dort Benjamin vor. Da fällt der Ärztin auf, dass der kleine Klaus zum Beispiel viel fröhlicher geworden ist.
Nu klärt Benjamin die drei auch über ihre Idee, mit den Kindern einige Zirkusnummern einzustudieren, zu deren Vorführung auch die Eltern eingeladen werden sollen, auf.
Schwester Jutta beschwert sich fürchterlich über diese neue Sitten. Wird es den Kinder erlaubt? Wie wirkt diese neue Beschäftigung auf die Gesundheit der Kinder? Fragen über Fragen, die ihr euch nur beantworten könnt, wenn ihr euch diese Folge anhört!

Sprecher

Benjamin Blümchen: E. Ott
Otto: F. Schaff-Langhans
Karl, der Tierwärter: T. Hagen
Sanitäter: O. Czarski
Krankenschwester Jutta: E. Teichmann
Ärztin: H. Bruckhaus
Oberarzt: M. Schuster
Peter: O. Seligmann
Mathias: K. Weigert
Klaus: C. Zachariae
Mutter: C. Schnell-Neu
Erzähler: J. Nottke

Meinung

Diese Folge, welche noch vor meiner Zeit produziert wurde, ist eine sehr schöne Folge. Ich habe zum Glück nur einmal im Krankenhaus liegen müssen, jedoch war damals meine Schwester mit mir dort, da wir beide unsere Polypen entfernt bekommen haben. Deshalb fand ich es wahrscheinlich auch nicht so schrecklich.....
Na, viel kann ich zu dieser Folge aber nicht sagen. Sie ist gut aufgebaut, hat natürlich auch das übliche Ende einer Benjamin Blümchen Kassette und ist sehr schön anzuhören. Sie wird keinesfalls langweilig, da man nie weiß, was als nächstes passiert. Na gut, vielleicht dann, wenn man die Kassette fast auswendig kann......
Die ca. 5€ die man heute dafür ausgibt sind sehr gut aufgehoben und ich empfehle jedem diese Kassette. Gerade für kranke Kinder ist sie schön anzuhören, da sie etwas Abwechslung haben und sehen, dass man auch während des Krankseins sehr viele schöne Sachen machen kann. Aber dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein Kind mit einer dicken Grippe vielleicht nicht unbedingt den ganzen Tag durchs Zimmer laufen sollte. Aber ich denke, das versteht sich von selbst.

Fazit

Kaufen, kaufen, kaufen und verschenken. Es ist ja bald Weihnachten!
Also, wie ich bereits gesagt habe, kann ich diese Folge wirklich jedem empfehlen. Auch wenn sie nicht gerade mit Yoh Gi Yoh (wie auch immer das geschrieben wird) oder anderen dieser neumodischen Kinderserien zu vergleichen ist. Ich bin einfach der Meinung, dass früher mehr auf sie gesellschaftlichen Normen und Werte geachtet wurde als es heute der Fall ist. Leider! Und gerade deshalb bin ich so dafür, dass die alten Kinderkassetten wieder mehr verbreitet werden sollten. So dass sie lernen, dass nicht nur Gewalt zu den gewünschten zielen führt und dass Gewalt nicht das Einzige ist, was Kindern Spaß machen könnte....


Also, bis zum nächsten Mal...
Eure
Gabimel

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