Benjamin Blümchen 31 als Feuerwehrmann. Cassette. (Hörbuch) Testbericht

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ab 17,31
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Erfahrungsbericht von Gabimel

\"Nichts, was Spaß macht, ist unnütz!\"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo ihr Lieben!
Nachdem ich mich nun einige Male im Bereich der Pflegeprodukte versucht habe, kommt diesmal wieder ein Bericht über Benjamin Blümchen.
Da ich in der letzten Zeit immer wieder Fachliterautur lesen muss, um Informationen für meine Studienarbeiten zu sammeln, schwirrt mir des Öfteren der Kopf vor lauter Begriffen, wie z.B. Minimale Cerebrale Dysfunktion oder personenzentrierte Spieltherapie. Heute Morgen habe ich aber beschlossen eine kleine Lesepause einzulegen und mir zur Entspannung eine Benjamin Blümchen Kassette anzumachen. Deshalb folgt heute wieder einmal ein Bericht über diesen beliebten sprechenden Elefanten.


*** Inhalt ***

Nanu, was ist das denn für eine Blasmusik? Wo kommt die denn wohl her? Das fragt sich Benjamin auch. Aber schon sieht er das Feuerwehrorchester um die Ecke des Affenhauses kommen. Der große Elefant ist total begeistert. Und vor allem eifersüchtig auf die Fähigkeit des Trompetenspielers. Ihn langweilt seine eigene Fähigkeit zum Trompeten. Da schlägt Otto ihm vor, dass er doch zur Musikschule gehen könnte um es dort zu lernen. Aber die gute Reporterin, die das Orchester aus der Nähe begutachtet hat, lacht sich küngelich bei der Vorstellung, dass Benjamin eine trompete im Maul hat.
Während eines gemeinsamen Frühstücks beschließt Benjamin, sich freiwillig bei der Feuerwehr zu melden. Dort möchte er sich als Feuerwehrmann bewerben, nicht nur, um dort zu arbeiten, sondern auch um dort das Trompetespielen lernen.
Also lässt er sich nach einem, für Otto, langen Tag am nächsten Morgen ganz früh von Wärter Karl wecken. Er möchte in der Zeitung den Artikel über den fehlenden Nachwuchs bei der Neustädter Feuerwehr lesen. Nach einigem Suchen hat er ihn gefunden und lässt ihn sich von Wärter Karl vorlesen. Sobald dieser fertig ist, rennt der Elefant im Eiltempo zum Direktorbüro um dort zu telefonieren. Leider vergisst er wieder einmal, dass die Tür des Direktors nicht für Elefanten gemacht wurde und somit hat Herr Tierlieb wieder einmal eine kaputte Türe in seinem Direktorhaus.
Während des Telefonats mit Oberbrandrat Lichterloh bekommt Benjamin allerdings nicht die Gelegenheit zu erwähnen, dass er ein Elefant ist.
Dementsprechend ist auch die Reaktion der Feuerwehrleute im Brandhaus. Oberbrandrat Lichterloh hat Angst vor dem Schlauch, der sich vorsichtig durch die Türe schiebt. Der arme Mann ist besorgt, dass der Elefant ihn auffressen will.
Doch nachdem Herr Lichterloh sich etwas beruhigt hat, kommt es zu dem Problem der Uniform: solche großen Jacken, Hosen und Helme sind leider nicht bei der Feuerwehr vorrätig. Doch bevor sich der Chef über die Uniform Gedanken macht hält er Kriegsrat mit seinen Kollegen. Nach einer ganz langen Weile kommen sieben Nasenspitzen aus dem Raum heraus und entschließen kurzfristig, dass er mit in der Truppe aufgenommen wird.
Nach einem langen Nachmittag, an dem viele Dinge noch geregelt werden, fahren die Feuerwehrleute ihren neuen Kollegen mit dem Feuerwehrauto und Tatütata in den Zoo zurück, wo Otto schon lang auf seinen Freund wartet. Nachdem Benjamin seinem Freund die Neuigkeit erzählt hat, freuen sich beide auf das kommende Übermorgen.
„Übermorgen“ kommt er dann bei der Feuerwehr an, erhält seine Uniformjacke, seinen Helm und seine Trompete.
Während dieser Übungsstunde lernt Benjamin das Trompeten, doch irgendwann beginnt die Alarmanlage an zu klingen. Doch wo brennt es? Und wie sollen die fürchterlich durcheinander gebrachten Feuerwehrleute das Feuer löschen, wo sie scheinbar nie etwas anderes gemacht haben, als Trompete zu üben? Wie kommt es, dass es in der Schule brennt?
Was passiert mit den Schulkindern? Wie sieht die Schule aus? Kann Benjamin wieder alles dem Guten zuwenden? Um Antworten zu finden, müsst ihr euch die Kassette selber anhören. ;-)


*** Sprecher ***

Benjamin Blümchen: Edgar Ott
Otto: Frank Schaff-Langhans
Karla Kolumna: Gisela Fritsch
Wärter Karl: Till Hagen
Herr Tierlieb: Hermann Wagner
Oberbrandrat Lichterloh: Otto Czarski
Theo: Joachim von Ulmann
Lehrerin: Christine Schnell-Neu
2 Kinder: Natascha Rybakowski
Carsten Zachariae
Bürgermeister: Tobias Pagel
Erzähler: Joachim Nottke

So, nachdem ich jetzt fast alle Kassetten durchgesucht habe, um alle Namen vollständig angeben zu können, möchte ich euch jetzt etwas mehr zu den Stimmen bzw. den Sprechern sagen.

Benjamin Blümchen: Der liebe gute Benjamin ist vom Charakter her ein unheimlich gutmütiger Elefant. Manchmal ist er ein richtiger Trotzkopf, manchmal sehr kindisch und ab und zu kommt noch seine kindliche Naivität zum Vorschein. Aber im Ganzen ist er ein unheimlich liebenswertes Wesen.
Seine Stimme bekommt er, wie oben bereits erwähnt, von Edgar Ott verliehen
und ich muss sagen, dass diese Wahl wirklich gut getroffen wurde.
Herr Ott hat eine sehr liebenswerte Art den Benjamin zu charakterisieren. Mit
seiner tiefen Stimme vervollständigt er das Bild des gutmütigen Elefanten, da
mit der Stimme eine urgemütliche runde Person zum Ausdruck gebracht wird.
Und mal ehrlich: wer hat schon einen Elefanten gesehen, der nicht groß, dick und schwer ist??? Mir ist ein solcher noch nicht begegnet.
(Wenn ihr mal einen seht: Fotografieren und Foto an mich!!!)

Otto: Der kleine Otto wird von einer jungenhaften und jungen Stimme zu einem sprechenden
Wesen. Ottos Stimme ist aber genauso wie die von Benjamin ein wahres Geschenk: mit
Hilfe dieser Stimme ist er in der Lage Ironie, Verwunderung und auch Freude gleichermaßen auszudrücken, genauso, wie er Trauer und Enttäuschung dem Hörer gut näher bringen kann.
Die Stimme passt gut zu einem kleinen, fröhlichen und aufgeweckten Jungen, eben zu einem Jungen, wie es Otto ist.

Karla Kolumna: Wem ist diese Stimme wohl nicht bekannt? Egal ob Benjmain Blümchen,
oder Bibi Blocksberg: die rasende Reporterin wird immer von Frau Fritsch
gesprochen. Aber passt ihre Stimme auch wirklich zu der Reporterin?
In meinen Augen hätte es gar nicht besser sein können: Karlas Stimme
spiegelt eine fröhliche Person wieder. Auch wenn die Stimme manchmal sehr
laut und ab und zu sogar schrill wird, könnte es keine passendere für die
rasende Reporterin geben. Besonders die Art zu sprechen, in Ausdruck und
Geschwindigkeit passen sehr gut zu ihrem Beruf. Auch der Charakter wird
mit dieser Stimme geprägt: Frau Kolumna als selbstbewusste, alleinstehende
Frau mit einem guten Beruf und großen Einflussmöglichkeiten kann mit ihrer
Stimme drohend, einschmeichelnd und auch selbstbewusst auf die Hörer
wirken, was ihrem Charakter ganz gut entgegenkommt.

Wärter Karl: Benjamins Zoowärter ist ein unheimlich netter Mann, der gerne mal ein Auge
zudrückt, wenn es um Regeln und Grenzen geht. Dabei achtet er allerdings immer
darauf, dass Benjamin und meistens auch Otto nicht über die Strenge schlagen und
trotz allem die Regeln und Grenzen einhalten. Dass der jung klingende Mann alle
Tiere liebt, als seien es seine eigenen Kinder, ein bedeuteunder Charakterzug. Jedoch
fällt auf, dass Karl besonders den dicken Elefanten ins Herz geschlossen hat. Er
kümmert sich rührend um den großen grauen Berg. Seine Stimme hat dabei immer
etwas Beruhigendes an sich, was in seinem Beruf natürlich von Vorteil ist. Ich denke,
jeder von euch kann sich vorstellen, was passieren würde, wenn Karl mit einer
riesigen Wut in den Löwenkäfig gehen würde. Wie auch immer: die helle Stimme
kann Freude, Strenge und auch Liebe ausdrücken und ist somit genau die richtige
Stimme für einen Zoowärter.

Herr Tierlieb: Der Zoodirektor ist bisher nur selten in den Benjamin Blümchen Kassetten
aufgetreten und dennoch muss ich sagen, dass er seinen Job gut gemacht hat. Aber
auch heute tritt er nur sehr kurz auf, was es schwer macht seinen Charaktzer genauer
darzustellen und auch seine Stimme zu beschreiben...
Dennoch: er hat eine freundliche Stimme, die aber gerne auch mal sehr streng werden
kann. Es bleibt aber auch nicht zu übersehen, dass er sehr freundlich ist und auch
eine gutmütige Seele hat.

Erzähler: Ein toller Mann, dieser Joachim Nottke. Mit seiner Stimme kann er sehr
kinderfreundlich reden, dass heißt, die Kinder können Vertrauen zu diesem Erzähler
fassen. Ich weiß noch, dass ich als Kind sein „Hintergrundwissen“ begierirg
aufgesogen habe, um ja nichts zu verpassen. Aber mal ehrlich: dieser Mann hat eine
so freundliche tiefe Stimme, die einen an den lieben Opa erinnert, wenn nicht sogar
an den Weihnachtsmann (der ja in 5 Wochen schon wieder vor der Tür steht...).
Da der Erzähler aber keinen Charakter hat, der in den Geschichten zum Vorschein
kommt, fällt es mir schwer der Stimme etwas mehr abzugewinnen. Ich hoffe ihr seid
mir nicht böse...


*** Weitere Informationen ***

Buch: Elfie Donelly
Regie: Ulli Herzog
Ton: Heiko Rüsse

das Benjamin-Blümchen-Lied singt Michael Thilo (Harlequin/Donelly)
1983 hör + lies Verlgas GmbH
Cover: Hella Soyka, Wien


*** Meinung ***

Hmm... meine eigene Meinung? Ich kann mich daran erinnern, dass mir diese Folge als Kind immer sehr gut gefallen hat. Vielleicht wegen der Musik, die zu hören ist. Ich habe Musik immer geliebt und ich gebe zu, dass ein Tag ohne Musik für mich die größte Strafe ist. Auch heute noch.
Wie auch immer: ich fand die Vorstellung, dass Benjamin Trompete spielen lernt sehr lustig. Der Gedanke, dass der dicke, graue Elefant eine kleine Trompete in seinem Rüssel hält und diese in sein Maul steckt, um einen Ton aus dem Instrument herauszukriegen, hat mich jedesmal zum Lachen gebracht. Auch heute musste ich bei diesem Bild laut lachen.

Aber nun zur Geschichte:
Benjamin als Feuerwehrmann... Meines Erachtens ist dies eine sehr lustige, aber uach ernste, Geschichte. Sie zeigt, dass man alles werden kann, was man möchte, wenn man den nötigen Einsatz zeigt. Der Kommentar: „Nichts, was Spaß macht, ist unnüzt!“, den Benjamin der rasenden Reporterin an den Kopf wirft ist in meinen Augen ein sehr wichtiger Satz.
Wie oft können Eltern nicht verstehen, warum Kinder immer wieder mit dem gleichen Spiel spielen, das gleiche Puzzle machen oder immer wieder die gleichen Verhaltensweisen (wie z.B. das Verstecken der Buntstifte beim gemeinsamen Malen) zeigen. Der Grund liegt ganz einfach am Spaß. Alles was Spaß macht, wird von Kindern wiederholt. Und solange es Spaß macht lernen die Kinder wesentlich einfache und auch effektiver. Aber daran könnt ihr euch bestimmt selbst noch erinnern. Ein bestimmtes Thema in der Schule macht Spaß, also setzt man sich damit eher auseinander, als mit einem Thema, welches einem keinen Spaß macht. Außerdem lernt man die beliebten Themen einfach schneller als die „verhassten“.

Außerdem finde ich es schön, dass die Kinder wieder einmal etwas lernen können. Nicht nur, dass sie gerne ihrem Spaß nachgehen können, sondern auch, dass sie erfahren, was der Lokalteil in einer Zeitung ist. Dies erklärt Wärter Karl nämlich seinem Lieblingselefanten.

Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt ist, dass Benjamin mit Blaulicht und Einsatzwagen vom Brandhaus aus in den Zoo zurückgefahren wird. Und das sogar noch mit Tatütata. Klar, für die Kinder ist es mit Sicherheit ein Riesenspaß, aber im Grunde genommen ist dies ein Amtsmissbrauch und eigentlich strafbar. Hinzukommt, dass ich nicht ganz begeistert von dem Chaos im Brandhaus bin, als die Alarmglocke losging. Klar, beim Hören ist es ein unheimlicher Spaß, wenn die Feuerwehrleute alle durcheinander rennen und keiner so richtig weiß, was er zu machen hat. Aber wo bleibt das die realistische Darstellung der Aufgaben der Feuerwehr? Immerhin heißt Feuerwehrmann oder -frau zu sein nicht nur Trompetespielen können.


*** Fazit ***

Ich kann abschließend sagen, dass es im Grunde genommen unheimlich viel Spaß macht diese Geschichte anzuhören, da viele Ereignisse und deren Bilder und Vorstellungen, die man sich beim Hören macht, zum Lachen anregt und wie jeder von euch wissen wird: Lachen ist gesund.
Ich möchte allerdings noch betonen, dass Kindern erklärt werden sollte, wie es eigentlich bei der Feuerwehr zugeht, damit diese keinem Realitätsverlust ausgesetzt sind und im Notfall vielleicht sogar glauben, dass die Feuerwehr ihnen nicht helfen kann, da sie selbst hilflos ist.

Im Großen und Ganzen kann ich also sagen, dass sich die 5 € für diese Folge wirklich lohnen. Neben dem Spaß kommt noch ein kleiner und geringer Teil des Lerneffektes hinzu.


Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen... Bei Fragen und Anregungen wisst ihr ja, wie ihr mich ansprechen könnt. Ich hoffe, dass ich euch dann weiterhelfen kann.

Ich wünsch euch noch einen schönen Abend.
Bis dann
Eure
Gabimel

17 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Baby1

    21.07.2008, 22:11 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • simong

    11.12.2004, 23:30 Uhr von simong
    Bewertung: sehr hilfreich

    hab ich früher auch immer sehr gerne gehört. hab noch heute viele hörspielkassetten, die ich schon ewig nicht mehr angerührt habe...