Bernard & Bianca - Die Mäusepolizei (VHS) Testbericht

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ab 5,62
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Erfahrungsbericht von Jakini

Für mich der schönste Film von Disney

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie der Film bei uns Einzug hielt:
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Bernhard und Bianca habe ich als Kind schon im Kino gesehen, mir hat dieser Film so gut gefallen, daß meine Eltern mir damals die LP mit dem original Text dazu kaufen mußten. Diese LP habe ich immer und immer wieder abgespielt.

1997 dann fingen wir an, die Disney Filme auf Video zu kaufen, für unsere große Tochter, die damals anfing, Filme zu sehen. Doch ich wollte, daß lieber ausgewählt sieht. Und da es Herbst wurde, wir damals ein Angebot vom Bertelsmann Club bekamen, daß wir für DM 10,-- drei Kaufkassetten auswählen konnten, schlugen wir dann zu und tragen in den Club ein, nur wegen der Diesney Filme, die wir nun für unsere Familie anfingen, zu sammeln. Bernhard und Bianca war einer der ersten Filme, die wir uns damals gekauft haben.

Die Geschichte:
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Ein kleines Mädchen mit dem Namen Penny lebt in einem Waisenhaus. Doch sie wird Madame Medusa entführt. Im Waisenhaus vermißt sie weiter niemand, außer ihrem Freund, der ein alter Kater ist. Doch Penny ist unglücklich bei Madame Medusa, sie wird auf einem Schiff gefangen gehalten, bewacht von zwei Krokodilen. Also verschickt sie eines Tages eine Flaschenpost mit einem Hilferuf. Diese Flaschenpost wird aber nicht von Menschen gefunden, sondern von Mäusen. Und so wird die internationale Rettungsgesellschaft der Mäuse zusammengetrommelt, um der kleinen Penny zu helfen.
Als Retter werden Fräulein Bianca und Bernhard, der eigentlich nur Hausmeister und recht ängstlich ist, ausgewählt. Dabei wollte Bernhard gar nicht, nur durch ein Mißgeschick, wählt Bianca ihn als ihren Partner aus.
So machen die beiden kleinen Mäuse sich auf den Weg, um Penny zu retten. Dabei erleben sie so einige Abenteuer.

Ihr erster Anlaufpunkt ist das Waisenhaus von Penny. Hier treffen aus den Kater Rufus, was natürlich erst einmal spannend wird, denn Katzen fressen ja bekanntlich Mäuse. Doch dann merken die beiden Mäuse, der Kater ihnen helfen könnte.
Penny´s Freund Rufus erzählt den beiden, was er über Penny weiß. Er kann sich nicht vorstellen, daß Penny weggelaufen ist, denn das vermutet man im Waisenhaus.
Die beiden kommen auf die Spur von Madame Medusa, die sie bei einem Telefonat belauschen. In dem Telefonat fällt der Name Penny, Madame Madusa will zu den Täufelsümpfen, wo das Schiff liegt, auf dem Penny von Snoops, dem Komplizen von Medusa, gefangen gehalten wird. Bernhard und Bianca wollen sie zu ihrem Schiff begleiten. Doch sie verlieren Medusa, in dessen Koffer sie sich versteckt hatten, da die Dame recht rasant fährt und Koffer samt Mäuse aus dem Auto fällt. Nun müssen Bernhard und Bianca zusehen, wie sie zu den Teufelsümpfen kommen. Sie wollen fliegen, also buchen sie einen Flug mit einem Albatros Orville. Doch dieser Flug ist nicht gerade sehr angenehm, Orville legt nicht die besten Flugkünste zu Tage.
Sie kommt im Sumpf an, wo sie weitere Mäuse treffen, die ihnen helfen. Dank ihrer Hilfe kommen sie auf das Schiff zu Penny.

Dabei erfahren sie dann, daß Penny, für Madame Medusa einen Edelstein finden soll, nur Penny ist klein genug, um in der Höhle an diesen Edelstein zu kommen. Die beiden Mäuse helfen Penny, diesen Stein zu finden, der in einem Totenkopf steckt... .

Jeder kann sich denken, daß es ein gutes Ende gibt, somit möchte ich die Geschichte hier nicht weiter erzählen, obwohl ich es eigentlich bei den Kindergeschichten immer mache, doch ich glaube damit Eltern sich eine Vorstellung von diesem Film machen können, habe ich schon genug geschrieben.

Der Film:
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Wir haben den Film im Jahr 1997 auf VHS Kaufkassette gekauft. Damals in einem Startangebot vom Bertelsmann Club, gemeinsam mit zwei weiteren Filmen für zusammen DM 10,--. Einzeln hätte der Film jedoch 29,-- DM gekostet. Ob der Film derzeit zu kaufen ist, kann ich nicht sagen, meistens werden die Filme für sieben Jahr aus dem Handel genommen, kommen dann wieder neu heraus.

Der Film selber hat eine Spiellänge von 74 Minuten.

Die Zeichnungen sind wie von Disney nicht anders zu erwarten einfach super geworden. Bei jeder Einstellung wurde genau ins Detail gegangen, nicht nur bei den Figuren, sondern ebenso bei den Hintergründen, wie den Teufelssümpfen, oder aber zu Beginn, wo die Mäuse sich treffen und über Rolltreppen zum Treffpunkt kommen müssen. Beeindruckt hat mich als Kind besonders der funkelnde Diamant, den Penny finden soll. Somit habe ich als Kind nicht nur die LP angehört, sondern auch ein Sammelalbum mit Bildern zum Film gehabt. Das habe ich nun leider nicht mehr, keine Ahnung, was daraus geworden ist.
Die Figuren wurden auf jeden Fall passend zu ihrem Charakter ausgewählt, die böse Medusa mit ihrem roten Haaren, ihr dummer, eher ängstlicher Komplize mit seinen Locken und der Brille, Penny das süße, liebe Mädchen mit Kleidchen und Zöpfchen...... .

Mich selber hat die Geschichte um das Waisenkind Penny durch die Kindheit begleitet. Wie schon geschrieben, hatte ich damals die Geschichte auf LP zum anhören. Als wir dann das Video ansahen, stellte ich fest, daß der Text vollkommen identisch mit dem Film ist, ebenso die Stimmen. Zwar könnte ich die Geschichten nicht frei aufsagen, doch wenn wir den Film sehen, dann kenne ich jedes Wort und könnte mitsprechen.
Aber nicht nur den Text kenne ich auswendig, ebenso die Lieder, die von Disney wie immer passend ausgewählt wurden.
Das Treffen der Internationalen Rettungsgesellschaft wird mit einem Lied untermalt, was inzwischen auch meine Töchter bei jedem Sehen mitsingen. Denn die LP gibt es immer noch, und zum Glück haben wir auch noch einen Plattenspieler, so konnten meine Kinder sich die Platte auch noch mal anhören. Inzwischen sehe sie aber lieber den Film, und die Platte wird geschont.
Doch auch weitere Szenen werden sehr gut durch die Musik untermalt, wenn man die traurige Penny sieht, kommt ein trauriges Lied. Andere Lieder verraten aber schon, daß es Hoffnung gibt. Viele der Lieder werden von Wencke Myhre gesungen.
Auf jeden Fall verdeutlichen die Lieder in dem Film die Gefühlsschwankungen zwischen Trauer, Hoffnung und Glück.

Der Film selber ist an manchen Stellen sehr traurig, dann aber auch wieder recht lustig. Penny, die sich einfach nur nach Liebe und Geborgenheit sehnt, aber dazu mißbraucht wird, daß sie einen Diamanten finden soll gehört zur traurigen Seite des Lebens. Orville der Albatros mit seinen schlechten Flugkünsten, sorgt für die lustige Unterhaltung in dem Film. Doch auch der tolpatschige Bernhard hat so manchen Lacher auf seiner Seite. Da ein Mäusepärchen unterwegs ist, bleibt natürlich eine leichte, niedliche Romanze nicht aus.... . Für Spannung sorgt die Geschichte aber auch ausreichend, denn die beiden kleinen Mäuse müssen so manches Abenteuer überstehen, ehe sie Penny in Sicherheit gebracht haben.
Das ist meiner Meinung nach typisch für Disney´s Zeichentrickfilme, und genau das liebe ich an den Filmen so, es ist von alles etwas dabei.

Hintergrundinfo´s:
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Im Original heißt dieser Film: "The Rescuers"

Geschrieben hat die Geschichte Margery Sharp.
Die Originalmusik stammt von Carol Connors,
Artie Butler und Sammy Fain.
Ins deutsche übersetzt hat die Geschichte Heinrich Riethmüller.

Sprecher der deutschen Fassung:

Bernhard: Gerd Duwner
Bianca: Gisela Fritsch
Penny: Andrea Pawlowski
Medusa: Beate Hasenau
Snoops: Peter Schiff
Rufus: Arnold Marqis und
Orville: Harald Junke

Meine Meinung:
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Bernhard und Bianca ist für mich der schönste Disney Film, kann aber gut daran liegen, weil ich ihn damals im Kino gesehen habe, wo er mich noch mehr beeindruckt hat, als zu Hause auf dem Bildschirm. Hinzu kommt, daß ich damals gerade mal sieben Jahr alt war, da bleiben Eindrücke intensiver hängen. Schneewittchen hatte ich damals zwar auch gesehen, doch ich muß sagen, das hat mich bei weitem nicht so beeindruckt, wie Bernhard und Bianca. Vielleicht aber auch, weil ich auch später noch mehr mit dem "Film" durch die LP und das Sammelalbum zu tun hatte, keine Ahnung. Es kann gut sein, daß mir dies eine engere Bindung zu diesem Film gegeben hat.
Auf jeden Fall kann ich diesen Film jedem ans Herz legen, noch sind die Tage draußen grau, und es ist besonders schön, sich am Wochenende auf das warme Sofa zu kuscheln, einen schönen Tee zu trinken und dabei einen guten Film zu sehen.
Bernard und Bianca ist ein Film, den sich die ganze Familie ansehen kann.

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Qualle

    15.04.2002, 10:43 Uhr von Qualle
    Bewertung: sehr hilfreich

    das sind schöne Filme für Kinder.