Bibi Blocksberg 21 zieht um. Cassette. (Hörbuch) Testbericht
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Erfahrungsbericht von SeeHummel
Eeene meene warten, ich schenk dir einen Garten!
Pro:
Sprecher
Kontra:
der Umgang der Blocksbergs miteinander, die Art Kindern zu zeigen wie einfach es ist an ein Grundstück und ein Haus zu kommen
Empfehlung:
Ja
nun will ich euch nach langer Zeit auch mal wieder an meiner Hörspielmacke teilhaben lassen und zwar an einer ganz besonderen, nämlich meinem Hang zu der kleinen Hexe Bibi Blocksberg. Nachdem ich es mir in den Kopf gesetzt habe euch nach und nach über alle Hörspiele von Anfang an zu berichten, freue ich mich euch mitteilen zu können, dass ich mittlerweile bei Folge Nummer 21 die da heißt ‚Bibi zieht um’ angekommen bin.
Nackte Fakten:
*~*~*~*~*~*~*~*
Spieldauer: knapp 35 Minuten
Preis: MC 5€, CD 7€ *kann schwanken*
Sprecher:
Bibi Blocksberg >>> S. Bonasewicz
Barbara Blocksberg >>> H. Bruckhaus
Bernhard Blocksberg >>> G. Weber
Frau Humer >>> Lola Luigi
Erzähler >>> J. Nottke
Die Blocksbergs
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Bibi ist noch ein Teenager der nur Flausen im Kopf hat und dementsprechend benimmt sie sich manchmal auch. Allerdings ist sie nicht so ‚normal’ wie andere Teenager auch, denn sie ist, genau wie ihre Mutter Barbara, eine Hexe. Sie und ihre Mutter sind aber gute Hexen, auch wenn Bibi manchmal reichlich Blödsinn anstellt. Dann gibt es da noch Vater Bernhard. Er ist ein ganz normaler Mann, d.h. er kann nicht hexen, denn das können nur die Frauen und dann auch nur, wenn ihre Mutter eine Hexe war, denn das Hexe sein wird vererbt.
Eigentlich gab es da noch einen Bruder von Bibi, den Boris. Der ist aber vor einiger Zeit zu seinen Großeltern an die See gezogen, weil dort die Luft besser ist für seinen Husten als in Neustadt. Leider wird Boris seitdem verschwiegen in den Geschichten, so dass die meisten denken, Bibi sei ein Einzelkind.
***Diesen Text werdet ihr auch in meinen folgenden Berichten zur kleinen Hexe Bibi finden, denn es ist etwas schwer sich immer wieder einen neuen Text auszudenken der dasselbe aussagst.***
Was passiert???
*~*~*~*~*~*~*~*~*
Blocksbergs Wohnung ist zwar schön billig, aber sie ist wahrlich ein Graus, wenn es um das alltägliche Leben geht. Nicht das sie nur viel zu klein ist, nein, sie ist auch noch hellhörig durch die dünnen Wände, die die einzelnen Zimmer voneinander abtrennen. Mutter Barbara und Bibi stinkt das, denn sie können weder in Ruhe Hexentränke ausprobieren, noch kann Bibi mal Musik hören oder wenn ihre Freundin bei ihr übernachtet ein wenig Kichern, denn immer stören sie damit jemanden, da sie entweder Platz wegnehmen oder die Musik und das Gekicher zu laut ist.
Für die beiden Blocksbergshexen steht fest: sie wollen ausziehen. Doch wohin??? Ein eigenes Häuschen wäre ideal, doch woher sollen sie das Geld nehmen??? Vater Bernhard verdient dafür nicht genug und ist auch nicht gewillt einen Kredit aufzunehmen und Geld hexen dürfen die Blocksbergs nicht und außerdem wäre Vater Bernhard sehr sauer darüber.
Eines Tages beim Spielen lernt Bibi die alte Frau Humer kennen und Bibi kann es kaum fassen. Die alte Frau hat einen großen Garten den sie schon lang nicht mehr besucht hat, da ihr der Weg zu weit und zu anstrengend ist. Bibi bittet ihre Mutter, dass sie zusammen mit Frau Humer zu diesem großen Garten fliegen um Frau eine Freude zu machen und es passiert etwas unfassbares – Frau Humer schenkt den Blocksberghexen das Grundstück. Tja, nun ist Grund und Boden da, doch woher kommt das Haus??? Ob die beiden Hexen es schaffen Bernhard zu überreden mit dem Bau anzufangen, warum ihr erstes Haus mitten in der Nacht einfach so verpufft, das findet selber heraus.
Was sag ich???
*~*~*~*~*~*~*~*
Eh ich zum Inhalt komme will ich noch ein paar Worte zu den Sprechern, den Geräuschen und so verlieren. Ich finde, dass allesamt ihre Rolle sehr gut und überzeugend rübergebracht haben, vor allem die Stimme von Frau Humer hat mir sehr gefallen, da ich während des Hörens immer sofort ein Bild von einer lieben alten Omi vor Augen habe, wenn ich die Geschichte höre. Wer mir auch immer gefällt ist der eigentliche Erzähler der Geschichten, denn er hat so eine schöne beruhigende leichte Altmännerstimme. Die Geräusche sind meiner Meinung nach auch immer passend gewählt und klingen, nachdem wonach sie klingen sollen, weswegen ich dazu auch nichts negatives sagen kann.
Nun aber zum Inhalt der Geschichte:
Insgesamt kann man schon sagen, das die Geschichte unterhaltsam ist und für kleine Hörer sicher auch spannend. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Umsetzung des Themas schon ein bisschen zu lasch finde, denn ich glaube nicht, dass es unbedingt gut und sinnvoll ist mit solch einer Geschichte zu vermitteln, dass es einem einfach auf dem Spielplatz passieren kann, dass man ein Grundstück geschenkt bekommt und dass das passende Haus auch schnell organisiert ist, wenn auch nur mit den dazugehörigen Genehmigungen. Diesen Teil der Geschichte finde ich sehr ‚unglücklich’ erzählt, denn ich finde das vermittelt den kleinen Krümeln einfach ein falsches Bild davon was es für die Eltern heißt sich ein Haus leisten zu können.
Dann gefällt mir der Umgang in der Familie Blocksberg hier nicht unbedingt, denn ich finde es schon sehr merkwürdig, dass sich Vater Bernhard nicht nur dauernd von Frau und Tochter überrumpeln lässt, sondern dass er sich dabei auch noch wie einen dummen kleinen Schuljungen hinstellen lässt. Es mag zwar sein, dass in manchen Familien auch die Frauen mal die Hosen anhaben *mein Onkel kann ein Lied von singen *g**, aber deswegen muss man den Mann ja nicht gleich als Witzfigur darstellen und das Gefühl habe ich nicht nur einmal, wenn Barbara und Bibi mit Bernhard reden?! Auch wie Mutter Bernhard den Arbeitskollegen ihres Mannes anfährt mit dem Satz ‚Mein Mann ist halt nicht so ein Waschlappen wie sie.’ finde ich nicht nur sehr unpassend in einer Kindergeschichte, sondern allgemein in der ganzen Situation der Geschichte. Von dieser Art Situation, wo sich Mutter Barbara und Tochter Bibi schon mal sehr im Ton gegenüber Bernhard und anderen Respektspersonen (und für Kinder sollten Polizisten schon noch Respektspersonen sein, das ändert sich ja leider manchmal viel zu schnell) vergreifen gibt es oft, was sich auch in meiner insgesamten Bewertung niederschlagen wird.
Leider ist mir auch aufgefallen, dass diese Geschichte nicht wirklich ein Lerngehalt aufweist oder das der eigentliche Lerngehalt schon etwas zunichte gemacht wird durch die insgesamte Geschichte. Als Lerngehalt könnte man nämlich noch sehen, dass man für große Sachen wie ein Haus oft einfach sparen muss und auf gewisse Dinge verzichten muss, auch wenn man es sofort und jetzt will. Die Sachen kosten einfach Geld und auch die Eltern sind nicht immer in der Lage sich das von hier auf jetzt leisten zu können. Wie gesagt wird dieser Lerngehalt eben zunichte gemacht, denn anscheinend scheint es ja auch möglich zu sein einfach mal so und ganz selbstverständlich ein Grundstück geschenkt zu bekommen.
Am Ende kann ich nur sagen, dass diese Geschichte insgesamt von der Story her nicht unbedingt der Reiser war und das auch die Gepflogenheiten unter den einzelnen Charakteren etwas zu rau sind für meinen Begriff eines Kinderhörspiels, denn man sollte Bedenken, dass diese Geschichte für Kinder ab 5 Jahren gemacht ist. Obwohl ich Bibi sonst sehr mag muss ich sagen, dass sie mich mit dieser Geschichte nicht wirklich überzeugt hat (und mir fällt grad ein, mit der vorhergehenden auch nicht) und das ich ihr deswegen für Nummer 21 nur 3 Sterne vergebe und eine Empfehlung nur an wahre Bibifans und für größere Kinder, die gewisse Sachen schon besser verstehen oder bei denen es möglich ist ihnen diese schon genauer erklären zu können.
Ich lasse mich allerdings nicht abschrecken und werde mir nun gleich noch zum Einschlafen Folge Nummer 22 zu Gemüte führen.
Macht’s gut *winke* eure Hummel
26 Bewertungen, 4 Kommentare
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23.09.2008, 01:20 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr guter Bericht! Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche, Ingo
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21.09.2008, 19:01 Uhr von frankensteins
Bewertung: sehr hilfreichliebe Sonntagsgrüße
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30.01.2005, 00:48 Uhr von MrsMiesepeter
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, contro find ich gut,, darauf wär ich gar nich gekommen, aber stimmt schon ^^ hör mir das auch manchmal zu einschlafen an X)
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30.01.2005, 00:44 Uhr von Lisolotto
Bewertung: sehr hilfreichDas Hast Du supergut beschrieben,gafällt mir,durch meine Enkelkinder bin ich auch Fan geworden
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