Call Of Duty: United Offensive - Expansion Pack (PC Spiel Shooter) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von ocirnes
War ich selbst dabei?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor knapp 2 Jahren zeigte Call of Duty der Medal of Honor Reihe, wie man das \"Mittendringefühl\" noch steigern konnte. Nicht allein, sondern überwiegend mit gescripteten NPCs und mit Level-Action von vorn bis hinten bekamen WW2-Shooterfans ein packendes Spielerlebnis geboten. Lediglich die Spiellänge ist vielen unangenehm aufgefallen. Für 40€ nur etwa 8 Stunden Spielspaß? Das war doch etwas wenig, aber wenigstens gab es einen Mehrspielermodus dazu, der online inzwischen sehr beliebt ist und die Zeit für ein AddOn ist längst reif gewesen. Wie gut das AddOn ist und wer zugreifen sollte, steht im folgenden Bericht.
Für etwa 25 € bekommt man eine doch recht gute Ausstattung. Zwar liegen die beiden CDs gestapelt übereinander in der Hülle, doch das Handbuch ist mit 40 Seiten für ein Shooter-AddOn gar nicht mal so schlecht ausgefallen. Hier wird alles von Grund auf erklärt, angefangen bei der Handhabung, den Waffen bis hin zu Fahrzeugen und Mehrspielermodi. Die etwa 1200 MB sind recht schnell installiert und dann kann man sich ins Schlachtgetümmel stürzen. Probleme mit dem Kopierschutz oder schwerwiegende Bugs sind nicht aufgefallen
Der Kampf ist noch nicht vorbei
Wie schon im Hauptspiel gibt es auch im AddOn keine durchgängig erzählte Story. Wieder einmal spielt man nacheinander in der Rolle unterschiedlicher Soldaten einzelne Geschehnisse aus dem Zweiten Weltkrieg nach. Den Einstieg erlebt man als Corporal Scott Ridly in Bastone, wo die Schlacht in den Ardennen Schauplatz des Spiels ist. Danach geht es als S.O.E.-Agent James Doyle an Bord eines Bombers der Royal Airforce und beendet den kurzen Abschnitt in Sizilien. Den dritten und letzten Abschnitt erlebt man aus der Sicht des Russen Yuri Petrenko mit der Vorbreitung und Eroberung von Kharkov. Jeweils vor und nach den Missionen gibt es unterschiedliche Aufzeichnungen. Mal in Form eines \"Briefes\" oder aber Anweisungen vom HQ. Aber auch Diavorführungen sind ab und zu vorhanden und nach jeweils einem \"Block\" gibt es einen kleinen Videozusammenschnitt der Ereignisse der letzten Missionen.
Ausrüstung, Gegner & Steuerung
Hier hat sich nicht so viel geändert im Vergleich zum Hauptspiel. Es gibt die USA, Russland, England und Deutschland unterschiedliche neue Waffen von Maschinengewehren, Gewehren, Bazooka bis hin zum Flammenwerfer. Für den Mehrspielermodus gibt es nun auch beispielsweise nette Rucksackladungen, womit Panzer, etc. gesprengt werden können. Über Dosen, kleine Healthpacks und große Heiltaschen steigert man die angeschlagene Gesundheit. Im Spiel trifft man wieder auf unterschiedlich ausgestattete Gegner, die jedoch in Sachen KI etwas schwanken. Stellenweise wird man schon durch die Wand erfasst und bekommt einen Treffer ab, sobald man auch nur um die Ecke schaut und das mitunter auf größte Entfernung. Doch an anderen Stellen haben sie scheinbar Ladehemmungen bzw. treffen kaum. Sehr beliebt sind auch Nahkampfangriffe, wenn man sich im dichten Getümmel bewegt. Die Steuerung des Spiels hat sich nicht verändert und war auch rundum gelungen. Die Menüs sind übersichtlich, das HUD zeigt dank Kompass alle wichtigen Punkt an und Trefferanzeigen erleichtern die Lokalisierung der Gegner. Lediglich an Leitern gab es ab und zu Steuerungsprobleme (z. B. durch ein Loch) und beim Draufklettern auf eine LKW Fläche bzw. Aktivierung eines Schalters wurde das Aktivierungssymbol nur in ganz bestimmten Positionen eingeblendet.
Erweiterter Mehrspielermodus
Der Mehrspielermodus von Call of Duty wird durch das AddOn auch erweitert und bietet viel Spaß im Netz auf längere Zeit. Die Serveroptionen sind recht umfangreich und Waffen und Fahrzeuge können individuell zugelassen/ gesperrt werden. Dank eines Rangaufstiegs werden Spieler, die im Interesse des Teams handeln, durch zusätzliche Fertigkeiten/ Möglichkeiten belohnt. Angefangen bei zusätzlichen Granaten und Pistolenmunition bis zur Möglichkeit einen Artillerieschlag zu beordern. Zu den schon bekannten Spieltypen wie Hauptquartier, hinter feindlichen Linien, Bergung, Suchen & Zerstören, Deathmatch und TDM sind auch drei neue Spieltypen enthalten. Im Herrschaftsmodus gilt es eine Reihe an strategischen Punkten auf der Karte zu erobern, die durch Flaggen gekennzeichnet sind. Um eine Flagge zu erobern, muss man sich eine kurze Weile neben selbige stellen. Wer alle Flaggen eingenommen hat, hat die Runde gewonnen. Den Modus Capture the Flag sollte eigentlich inzwischen jeder Shooterfan kennen. Hier gilt es die Flagge des Gegners in die eigene Basis zu bringen. Im Modus Basisangriff gilt es drei Feindbasen zu beseitigen, indem diese erst mit schweren Waffen angegriffen werden und danach eine Infiltrierung durch Fußtruppen erfolgt, welche wichtige Punkte mit Sprengladungen versehen muss.
Grafik, Hardware & Sound
Grafisch kann ein Call of Duty auf Basis der Quake 3 Engine nicht mehr ganz oben mitmischen, doch es ist wirklich toll, was die Entwickler mit dem AddOn noch auf die Beine gestellt haben. Die Maps sehen überwiegend sehr gut aus und die zerstörte Stadt Kharkov sieht beeindruckend aus. Es kracht überall um einen herum, Dreck fliegt durch die Luft, wenn man durch Glas (z. B. Zielfernroh oder im Geschützturm an Bord des Bomber sitzt) schaut, dann sieht man den Dreck auf der Seite und die Wassereffekte können sich ebenfalls sehen lassen. Sicherlich könnten die Models etwas mehr Polygone haben, genauso wie einige Landschaftsabschnitte (insbesondere Bäume) und einige Texturen sind Low Quality. Auf der anderen Seite stimmen dafür jedoch wieder die Gesichter der Charaktere. Bis auf sehr wenige Ausnahmen war das Spiel auch immer wunderbar flüssig spielbar. Lediglich in der zweiten Mission (Nachtangriff) und in Sizilien an den Geschützen, brach die FPS Rate enorm ein. Die musikalische Untermalung ist, wie schon im Hauptspiel, sehr gut gelungen. Die Sprachausgabe ist passend und stimmig und dank Waffengeräusche, Panzer, Explosionen fühlt man sich wieder einmal mehr mittendrin im Geschehen, wie in kaum einem anderen WW2-Shooter.
Meinung
Das AddOn macht wenig wirklich neu. Im Grund liefern die Entwickler hier nur mehr von der gleichen guten Arbeit des Hauptspiels ab. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich, gut gestaltet, wenn man mit der Linearität leben kann und so schön konnte man mit NPCs noch in keinem WW2-Shooter kämpfen. Auf der anderen Seite stören lediglich die Enge, die Linearität, die festen Wege und Scripts. So packend es ist, so wenig wird man das Game deswegen sonderlich oft spielen, wenn es immer gleich abläuft. Man huscht von Script zu Script, aber das auf die atmosphärisch beste Art und Weise. Wer nach dem recht kurzem Hauptspiel unbedingt mehr davon haben will, der kann bedenkenlos zugreifen, wenn man auch den Einzelspielerpart an einem Nachmittag durchspielen kann. Wer jedoch auch ein Fan des Mehrspielerparts ist, für den ist das AddOn ein Pflichtkauf. Mehr Maps, schöne Spieltypen, etc. sorgen für viel Spielspaß im LAN und Internet. Bots für Offline bzw. Gelegenheitsspieler gibt es leider nicht.
Hadwareminimum: 800Mhz, 128MB RAM, 32 MB D3D T&L Graka, HD 1200 MB
Für etwa 25 € bekommt man eine doch recht gute Ausstattung. Zwar liegen die beiden CDs gestapelt übereinander in der Hülle, doch das Handbuch ist mit 40 Seiten für ein Shooter-AddOn gar nicht mal so schlecht ausgefallen. Hier wird alles von Grund auf erklärt, angefangen bei der Handhabung, den Waffen bis hin zu Fahrzeugen und Mehrspielermodi. Die etwa 1200 MB sind recht schnell installiert und dann kann man sich ins Schlachtgetümmel stürzen. Probleme mit dem Kopierschutz oder schwerwiegende Bugs sind nicht aufgefallen
Der Kampf ist noch nicht vorbei
Wie schon im Hauptspiel gibt es auch im AddOn keine durchgängig erzählte Story. Wieder einmal spielt man nacheinander in der Rolle unterschiedlicher Soldaten einzelne Geschehnisse aus dem Zweiten Weltkrieg nach. Den Einstieg erlebt man als Corporal Scott Ridly in Bastone, wo die Schlacht in den Ardennen Schauplatz des Spiels ist. Danach geht es als S.O.E.-Agent James Doyle an Bord eines Bombers der Royal Airforce und beendet den kurzen Abschnitt in Sizilien. Den dritten und letzten Abschnitt erlebt man aus der Sicht des Russen Yuri Petrenko mit der Vorbreitung und Eroberung von Kharkov. Jeweils vor und nach den Missionen gibt es unterschiedliche Aufzeichnungen. Mal in Form eines \"Briefes\" oder aber Anweisungen vom HQ. Aber auch Diavorführungen sind ab und zu vorhanden und nach jeweils einem \"Block\" gibt es einen kleinen Videozusammenschnitt der Ereignisse der letzten Missionen.
Ausrüstung, Gegner & Steuerung
Hier hat sich nicht so viel geändert im Vergleich zum Hauptspiel. Es gibt die USA, Russland, England und Deutschland unterschiedliche neue Waffen von Maschinengewehren, Gewehren, Bazooka bis hin zum Flammenwerfer. Für den Mehrspielermodus gibt es nun auch beispielsweise nette Rucksackladungen, womit Panzer, etc. gesprengt werden können. Über Dosen, kleine Healthpacks und große Heiltaschen steigert man die angeschlagene Gesundheit. Im Spiel trifft man wieder auf unterschiedlich ausgestattete Gegner, die jedoch in Sachen KI etwas schwanken. Stellenweise wird man schon durch die Wand erfasst und bekommt einen Treffer ab, sobald man auch nur um die Ecke schaut und das mitunter auf größte Entfernung. Doch an anderen Stellen haben sie scheinbar Ladehemmungen bzw. treffen kaum. Sehr beliebt sind auch Nahkampfangriffe, wenn man sich im dichten Getümmel bewegt. Die Steuerung des Spiels hat sich nicht verändert und war auch rundum gelungen. Die Menüs sind übersichtlich, das HUD zeigt dank Kompass alle wichtigen Punkt an und Trefferanzeigen erleichtern die Lokalisierung der Gegner. Lediglich an Leitern gab es ab und zu Steuerungsprobleme (z. B. durch ein Loch) und beim Draufklettern auf eine LKW Fläche bzw. Aktivierung eines Schalters wurde das Aktivierungssymbol nur in ganz bestimmten Positionen eingeblendet.
Erweiterter Mehrspielermodus
Der Mehrspielermodus von Call of Duty wird durch das AddOn auch erweitert und bietet viel Spaß im Netz auf längere Zeit. Die Serveroptionen sind recht umfangreich und Waffen und Fahrzeuge können individuell zugelassen/ gesperrt werden. Dank eines Rangaufstiegs werden Spieler, die im Interesse des Teams handeln, durch zusätzliche Fertigkeiten/ Möglichkeiten belohnt. Angefangen bei zusätzlichen Granaten und Pistolenmunition bis zur Möglichkeit einen Artillerieschlag zu beordern. Zu den schon bekannten Spieltypen wie Hauptquartier, hinter feindlichen Linien, Bergung, Suchen & Zerstören, Deathmatch und TDM sind auch drei neue Spieltypen enthalten. Im Herrschaftsmodus gilt es eine Reihe an strategischen Punkten auf der Karte zu erobern, die durch Flaggen gekennzeichnet sind. Um eine Flagge zu erobern, muss man sich eine kurze Weile neben selbige stellen. Wer alle Flaggen eingenommen hat, hat die Runde gewonnen. Den Modus Capture the Flag sollte eigentlich inzwischen jeder Shooterfan kennen. Hier gilt es die Flagge des Gegners in die eigene Basis zu bringen. Im Modus Basisangriff gilt es drei Feindbasen zu beseitigen, indem diese erst mit schweren Waffen angegriffen werden und danach eine Infiltrierung durch Fußtruppen erfolgt, welche wichtige Punkte mit Sprengladungen versehen muss.
Grafik, Hardware & Sound
Grafisch kann ein Call of Duty auf Basis der Quake 3 Engine nicht mehr ganz oben mitmischen, doch es ist wirklich toll, was die Entwickler mit dem AddOn noch auf die Beine gestellt haben. Die Maps sehen überwiegend sehr gut aus und die zerstörte Stadt Kharkov sieht beeindruckend aus. Es kracht überall um einen herum, Dreck fliegt durch die Luft, wenn man durch Glas (z. B. Zielfernroh oder im Geschützturm an Bord des Bomber sitzt) schaut, dann sieht man den Dreck auf der Seite und die Wassereffekte können sich ebenfalls sehen lassen. Sicherlich könnten die Models etwas mehr Polygone haben, genauso wie einige Landschaftsabschnitte (insbesondere Bäume) und einige Texturen sind Low Quality. Auf der anderen Seite stimmen dafür jedoch wieder die Gesichter der Charaktere. Bis auf sehr wenige Ausnahmen war das Spiel auch immer wunderbar flüssig spielbar. Lediglich in der zweiten Mission (Nachtangriff) und in Sizilien an den Geschützen, brach die FPS Rate enorm ein. Die musikalische Untermalung ist, wie schon im Hauptspiel, sehr gut gelungen. Die Sprachausgabe ist passend und stimmig und dank Waffengeräusche, Panzer, Explosionen fühlt man sich wieder einmal mehr mittendrin im Geschehen, wie in kaum einem anderen WW2-Shooter.
Meinung
Das AddOn macht wenig wirklich neu. Im Grund liefern die Entwickler hier nur mehr von der gleichen guten Arbeit des Hauptspiels ab. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich, gut gestaltet, wenn man mit der Linearität leben kann und so schön konnte man mit NPCs noch in keinem WW2-Shooter kämpfen. Auf der anderen Seite stören lediglich die Enge, die Linearität, die festen Wege und Scripts. So packend es ist, so wenig wird man das Game deswegen sonderlich oft spielen, wenn es immer gleich abläuft. Man huscht von Script zu Script, aber das auf die atmosphärisch beste Art und Weise. Wer nach dem recht kurzem Hauptspiel unbedingt mehr davon haben will, der kann bedenkenlos zugreifen, wenn man auch den Einzelspielerpart an einem Nachmittag durchspielen kann. Wer jedoch auch ein Fan des Mehrspielerparts ist, für den ist das AddOn ein Pflichtkauf. Mehr Maps, schöne Spieltypen, etc. sorgen für viel Spielspaß im LAN und Internet. Bots für Offline bzw. Gelegenheitsspieler gibt es leider nicht.
Hadwareminimum: 800Mhz, 128MB RAM, 32 MB D3D T&L Graka, HD 1200 MB
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