Call Of Duty: United Offensive - Expansion Pack (PC Spiel Shooter) Testbericht

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Erfahrungsbericht von atrachte

Zurück in den zweiten Weltkrieg...

Pro:

extremrealistische Soundkullisse, sehr realistisches Spielgefühl, viel Action und super Massenschlachten, neue Waffen, excellenter Multiplayer-Modus, bedrückende Atmosphäre, größerer Fokus auf Fahrzeuge,

Kontra:

im Singleplayer zu kurz, veraltete Grafik, die Gegner KI,

Empfehlung:

Ja

Vor gut einen Jahr kam wieder einmal ein Ego-Shooter auf den Markt der sich mit der Thematik des 2. Weltkrieges auseinander setzte. Die Rede ist von Call of Duty. Call of Duty hat es geschafft den König in diesen Genre, damals Medal of Honor: Allied Assault, die Krone wegzuschnappen. Call of Duty überzeugte besonders dank seiner starken Atmosphäre und den überragenden Sound. Nun, fast ein Jahr später kommt das erste Add-On für Call of Duty auf den Markt. Die Entwickler waren diesmal aber nicht Infinity Wards, welche Call of Duty programmiert haben, sondern das Entwicklerteam von Gray Matter welche schon an Titeln wie Return to Castle Wolfenstein und Tony Hawk´s Pro Skater 2 mitgewirkt haben. Ob das Add-On mit Namen United Offensive trotzdem überzeugen kann werdet ihr nun in meinen Test erfahren. Natürlich wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und bewerten des Berichtes.

Story:
Eine richtige Story gibt es bei United Offensive nicht. Wie auch in Call of Duty, kämpft man im Add-On mehr oder weniger große Schlachten und Einsätze aus den 2. Weltkrieg nach. Als erstes kämpft man als Amerikaner die Schlacht um Botogne, in Belgien, nach welche im Jahre 1944 stattfand. Nach der Schlacht um Botogne kämpft man noch in weiteren Belgischen Gebieten als Amerikaner. Als Brite fängt man im Jahre 1941, in einen Kampfbomber, an. Später kämpft man mit der Britischen Spezialeinheit SAS auch auf Sizilien. Als letztes geht es nach Russland wo man als erstes in Cherkasskoye gegen die deutschen Besatzer antritt. Das Finale ist die Schlacht um Kursk.

Geschichtsunterricht mal anders:
Wie in fast jeden WW2 Kriegsshooter, werden auch bei Call of Duty Schlachten nachgespielt die es im 2. Weltkrieg wirklich gab. Das ist natürlich auch im Add-On von Call of Duty so. Das Spiel verfügt über drei Kampagnen (eine Amerikanische, eine Britische und eine Russische) die der Reihe nach abgespielt werden müssen. Schon gleich in der ersten Mission, in den Ardennen, geht es Actiongeladen los. Die Britische-Kampagne fängt in einen Bomber an, in welchen man sich an den Bord-MGs bedienen darf. Nach der Bomber Mission sprengt man eine Brücke in Holland und später hat man einen Einsatz auf Sizilien. In der Russischen Kampagne findet man sich in Kursk wieder und versucht es von den deutschen Truppen zu befreien. Am besten hat mir der Einsatz im Britischen Bomber gefallen da dies einer der Einsätze ist der am Actionreichsten ist. Besonders gut finde ich das es in United Offensive viele Massenschlachten gibt. Highlight bei den Massenschlachten ist für mich der Kursk Abschnitt. Es gibt eigentlich keine Einsätze bei denen Langeweile aufkommt auch wenn viele Missionen Recycled wirken. Als Beispiel nehme ich mal den späteren Verlauf des Sizilien Einsatzes bei den man in einen deutschen Motorrad zum Hafen fliehen muss und dabei einige Gegner, die ebenfalls mit Motorrädern kommen, erledigen muss. Dieser Einsatz erinnert mich sehr an den Einsatz am Edersee welcher im Hauptprogramm vorkam. Man wird noch öfters das Gefühl bekommen das einen vieles bekannt vorkommt doch dadurch das soviel auf den Schlachtfeldern passiert kommt man gar nicht dazu großartig darüber nachzudenken sondern hat einfach nur Spaß am spielen.

Gebt mir meine Waffe und es kann losgehen:
Jede Waffe die man aus Call of Duty kennt wird man auch in United Offensive wieder finden. Ob Thompson, M1 Garand, MP-44 oder Panzerfaust. Man läuft oft mit den altbekannten Waffen über das Schlachtfeld. Doch zu den alten Waffen gesellen sich auch neue Waffen wie der Revolver, der Flammenwerfer, die Panzerschreck, das Gewehr-43 und die Cal.30 hinzu. Das erste mal darf man auch Mobile-MGs mit in den Kampf nehmen wie eben die Cal.30 oder das MG-42. Allerdings man wird niemals mit der gleichen Waffe eine ganze Mission bestreiten da die Munition, der Waffen die man bei Missionsbeginn bekommt, oft sehr schnell verschossen ist. Hat man diesen Punkt erreicht wo die Munition alle ist, muss man auf die Waffen der toten Feinde zurückgreifen welche natürlich nicht schlecht sind und sich auch gut für den Kampf eignen. Um eine neue Waffe aufzunehmen muss man aber immer eine Waffe zurücklassen denn der Spieler kann nur vier Waffen gleichzeitig mit sich tragen. Das sind meist zwei Gewehre, eine Handfeuerwaffe und Granaten. Wo wir schon bei Granaten sind kann ich euch sagen das es auch Rauchgranaten gibt. Der Haken bei der Sache ist aber das man die Rauchgranaten nur im Multiplayermodus benutzen kann. Das diese aber sehr taktisch eingesetzt werden können sollte jeden Call of Duty Spieler klar sein. Doch nicht nur tragbare Waffen können im Spiel gegen den Feind eingesetzt werden sondern auch Festmonierte Waffen wie MGs und sogar Flak-Kanonen. Oft wird man auch auf diese Waffen zurückgreifen müssen denn oft sind große Gegnermaßen mit einer Thompson gar nicht zu schaffen. In der Russischen Kampagne ist es sogar möglich Artilleriesupport anzufordern. Dies kann man aber leider nur bei gegnerischen Flakpunkten oder Antipanzerstellungen machen.

Zu Land, zu Wasser und in der Luft:
Wer Call of Duty gespielt hat, wird sich erinnern das es ein paar Levels gab in denen man in einen Fahrzeug saß. Höhepunkt war sicherlich das Level in der Russischen Kampagne in der man selbst einen Panzer steuern durfte. In United Offensive hat man einen größeren Fokus auf Fahrzeuge gelegt. Letztendlich darf man im Add-On zwar auch nur selber einen Panzer steuern trotzdem macht es auch viel Spaß das Bord-MG auf einen Jeep zu bedienen, oder mit einer Flak-Kanone auf einen deutschen Schnellboot, andere Boote zu zerstören. Das Highlight ist aber für jeden Spieler sicherlich der erste Abschnitt in der Britischen Kampagne in der man in einen Bomber der Royal Air Force sitzt. Dort darf man sich auch an den Bordkanonen bedienen und muss sich die Deutschen vom Hals halten. Dieses Level ist gleichzeitig eines der Actionreichsten Levels im gesamten Spiel. Wer aber trotzdem selber mal einen Amerikanischen Jeep, oder einen deutschen Tiger-Panzer lenken will, der kann dies im Multiplayermodus machen. Im Modus Base Assault kann man nach belieben mit einen Fahrzeug durch die Gegend fahren. Erinnert mich sehr an Battlefield 1942. Nur Schade das man auch im Multiplayer nicht mal eine Stuka oder einen englischen Bomber lenken darf. Auch Boote sind leider Tabu.

Eine bombastische Atmosphäre:
Das wichtigste in einen Kriegsshooter ist für mich die Atmosphäre. Ist diese nicht vorhanden, kann das Spiel gleich einpacken. Im Hauptprogramm gab es sehr viel Atmosphäre. Doch im Add-On gibt es noch mehr Atmosphäre die einen teilweise den Atem raubt. Das fängt schon bei der ersten Schlacht an. Von Überall kommen die deutschen, man sieht wie Kameraden fallen und man hört wie der Sergeant von hinten befehle erteilt während über den Kopf des Spielers die Kugeln fliegen. Man fühlt sich sofort wie im Krieg. Und diese Atmosphäre setzt sich auch durch das ganze Spiel fort. Ein weiteres Beispiel ist eine Mission welche den Häuserkampf in einer Belgischen Stadt zeigt. Das Haus in welchen man mit seiner Truppe ist und verteidigen soll wird immer mehr von den feindlichen Panzern zerstört. Es kommen immer mehr „Krauts“ in das Haus gestürmt und man muss mit ansehen wie immer mehr Panzer auf das Haus zurollen und unter Beschuss nehmen. Eine langsame Musik setzt ein und es scheint als sei man in einer Ausweglosen Situation. Doch aufeinmal sieht man am Himmel Amerikanische Bomber die, die deutschen Panzer mit Bomben unter Beschuss nehmen. Die deutschen versuchen zu fliehen während die Kameraden im Haus vor Freude jubeln und die Bomber anfeuern. Viele Momente im Spiel könnten direkt aus einen Anti-Kriegsfilm a la „Der Soldat James Ryan“ stammen. Was sehr beitragend für die phänomenale Atmosphäre ist, sind die Gescripteten-Events (von den Entwicklern vorgefertigte Ereignisse). Beispielsweise fährt man in der Russischen Kampagne gerade auf einen Laster zur Front als plötzlich Bomben einschlagen und die Erde meterhoch in die Luft geschleudert wird. All diese Sachen sind perfekt vorgefertigt. Ich bin eigentlich nicht so der Fan von Scripts, aber wenn sie so gut gemacht sind wie in United Offensive dann schaue ich sie mir gerne an und freue mich auch auf die nächsten Scripts. Was in einen Kriegsshooter auch sehr wichtig ist, ist der Realismus. Alles muss so echt und glaubwürdig wie möglich wirken. United Offensive schafft dies Zweifellos. Ich kenne kein Spiel das die Dramatik des 2. Weltkrieges so gut bewältigt hat wie United Offensive.

Band of Brothers:
Der Multiplayerpart von Call of Duty wurde natürlich auch in United Offensive fortgesetzt. Doch statt einfach nur ein paar neue Maps einzubauen haben sich die Entwickler was einfallen lassen und haben gleich noch ein paar neue Modi eingebaut wie den bereits erwähnten Modus Base Assault. Doch ich fange erst mal bei den klassischen Modi an. Nämlich Deathmatch und Teamdeathmatch. In erster Variante gilt es jeder gegen jeden. Der, der die meisten Frags hat gewinnt. Bei Teamdeathmatch ist das Prinzip genauso wie im normalen Deathmatch. Nur das man im Team gegen ein anderes kämpft. Nächster klassische Modus ist Capture the Flag. Auch hier treten zwei Teams gegeneinander an und müssen in die jeweils gegnerische Basis eindingen und dort eine Flagge klauen. Diese Flagge muss ins eigene Hauptquartier gebracht werden. Das Team mit den meisten Punkten siegt. Nun die etwas außergewöhnlichen Modi angefangen mit Domination. Bei Domination muss man mit seinen Team verschiedene Punkte auf der Map einnehmen und diese vor den Feinden verteidigen. Bei Behind Enemy Lines geht es darum so viele Gegner auszuschalten wie möglich. An Counterstrike erinnert der Modi mit Namen Search and Destroy in welchem die Alliierten eine Bombe legen müssen und die Deutschen dies verhindern b.z.w die Bombe entschärfen oder alle Alliierten töten müssen. Bei Retrieval muss das Alliierten Team zwei Gegenstände auf der Map einsammeln und dies zu einen Endpunkt bringen. Die deutschen müssen versuchen dies in der vorgegebenen Zeit zu verhindern. Bei Headquarters müssen beide Teams neutrale Punkte auf der Map einnehmen und diese zu verteidigen. Für das einnehmen und verteidigen der Hauptquartiere bekommen die Teams Punkte. Das Team das als schnellstes die vorgegebene Punktzahl erreicht hat gewinnt. Der letzte Multiplayermodi ist Base Assault. Bei Base Assault treten wie gewohnt wieder das Team der Alliierten gegen das Team der Deutschen gegeneinander an. Ziel ist es das man die Basen der Gegner zerstört. Dem Team den es als erste gelingt die Gegnerischen Basen zu zerstören gewinnt. In diesen Modi können auch Fahrzeuge eingesetzt werden. Der überarbeitete Multiplayermodus ist für mich einer der großen Stärken von United Offensive. Mit den Multiplayermodus habe ich bis jetzt sowohl im Internet wie auch auf LAN-Partys sehr gute Erfahrungen gemacht. Was ich etwas blöd finde ist das es für das 1on1 Deathmatch keine extra Maps gibt. Denn alle Maps sind sehr groß ausgefallen was an sich ja nicht schlecht ist. Doch für Deathmatch Partien mit weniger als fünf Spielern ist es nicht gut geeignet. Ansonsten ist der Multiplayer mit seinen drei neuen Modi und zwölf neuen Maps nahezu perfekt. Doch nicht nur die Maps und die neuen Modi sind dazu gekommen. Es gibt in United Offensive nun auch ein Rangsystem ähnlich wie in Enemy Territory. Jeder fängt als normaler Soldat an kann sich aber immer weiter hocharbeiten z.b durch besonderes eingreifen in den Kampf. Steigt man eine Klasse höher so bekommt man Extras wie z.b neue Munition etc. Wenn man alle Klassen durch hat kann man sogar Artilleriesupport anfordern

Grafik:
Bei der Grafik haben die Entwickler von Gray Matter sich ein paar Neuerungen einfallen lassen. Zum Beispiel sind die Partikeleffekte, wie Feuer und Explosionen, stark verbessert worden sodass sie realistischer wirken als im Hauptprogramm. Auch die Waffenmodelle und die Gesichter der NPCs (vom Computer gesteuerte Spieler) sind sehr viel schöner als vorher und haben mehr Details bekommen. Ansonsten ist im großen und ganzen alles beim alten geblieben. Aber ich bin doch immer wieder erstaunt was man noch aus der Quake3-Engine rausholen kann denn besonders schön sieht es aus wenn in der Gegend eine Bombe einschlägt und den ganzen Boden ausreißt. Sicherlich würde es mit einer Engine wie der Cry-Engine (die in Far Cry benutzt wurde) besser und realistischer aussehen aber bedenkt man das es sich um die Quake3-Engine handelt ist man immer wieder erstaunt wie viel man noch aus ihr machen kann.

Sound:
Um es kurz zu sagen: „Der Sound ist Bombastisch“. Es fängt eigentlich schon bei der sehr guten Sprachausgabe an. Immer hört man auf den Schlachtfeld das Schreien der Kameraden und das Schreien der Feinde. Besonders gut ist die Sprachausgabe bei den Briten gelungen, wie ich finde. Die deutschen sprechen übrigens in jeder Version (ob Deutsche oder Englische) deutsch. Was ich nur etwas merkwürdig finde ist das die Russen plötzlich ein perfektes Englisch sprechen. Das war in Call of Duty zwar auch so und der Russische Akzent ist auch vorhanden. Aber es gibt doch Untertitel im Spiel sodass jeder etwas verstehen kann. Ich finde das, dies die Glaubwürdigkeit etwas dämpft. Kommen wir aber zum Sound auf den Schlachtfeld selber. Egal ob das Feuer einer MG, der Einschlag einer Bombe oder die Explosion eines Panzers. Alles hört sich einfach nur super an. Der Sound trägt den größten Teil zur Atmosphäre bei und man fühlt sich gleich wie im Krieg.

KI:
Zumindestens bei der KI der Kameraden meine ich das sie sich ein wenig gebessert hat. Die Verbündeten nehmen besser Deckung und geben auch oft vernünftigen Feuerschutz. Doch so gut die Kameraden auch kämpfen dass meiste muss der Spieler noch selber machen. Hingegen ist die KI der Gegner aber nicht sonderlich besser geworden. Noch immer laufen sie teilweise Ziellos auf den Spieler zu und versuchen ihn von nahem zu erledigen. Allerdings merkt man das die Schwierigkeitsstufe etwas höher gelegt wurde. Schon auf den einfachen Modus bin ich einige male gestorben. Ich erinnere mich da an das Hauptprogramm in den ich auf den einfachen Modus nur sechs mal gestorben bin. Und dass im ganzen Spiel. Geübte Spieler sollten United Offensive in sechs-sieben Stunden zu Ende gebracht haben. Durchschnittsspieler werden nicht mehr als zehn Stunden im Singleplayermodus spielen.

Physik-Engine:
Über eine Physik-Engine verfügt United Offensive leider nicht. Ich hätte es schon cool gefunden wenn man eine wie die Havok-Engine ins Spiel eingebaut hätte aber ich denke auch das es wegen der Quake3-Engine einfach nicht möglich war.

Animationen:
Die Animationen sind noch genauso (mittelmäßig) wie in Call of Duty. Schlecht sind sie keinesfalls aber sie wirken doch teilweise sehr merkwürdig. Was ich auch Schade finde ist das fast jeder Charakter die gleichen Animationen hat. Ein bisschen Abwechslung hätte nicht geschadet.

Steuerung:
Die Steuerung hat sich zum Hauptprogramm nicht verändert. Sie ist noch immer so leicht zu erlernen und Call of Duty Veteranen werden sich sowieso wieder schnell einfinden.

Systemanforderung:
Um United Offensive in vollen Details und einer Auflösung von 1024x768x32 zu spielen empfehle ich eine Radeon 9500 (oder Geforce 4TI), einen Athlon 2200+ (oder Pentium 4 mit 2Ghz) und einen Arbeitsspeicher von mindestens 256 MB Ram. Schraubt man einige Einstellungen runter kann man das Spiel aber auch mit nicht so guter Hardware flüssig zocken. Im Prinzip kann man dann schon einen 800Mhz mit einer Radeon 9200 grünes Licht geben.

Kritik:
Mein Hauptkritikpunkt ist eigentlich das, dass Add-On ziemlich kurz ist. Ich habe es in sieben Stunden durchgespielt. Zwar macht das Spiel bis zur letzten Minute Spaß, aber etwas länger hätte es schon werden können. Kleine Kritik kann man auch in den Punkt Realismus üben. Zum Beispiel haben es die Entwickler immer noch nicht geschafft das eine Granate in der Hand explodiert wenn man sie zu lange in der Hand hält obwohl sie schon längst gezündet ist. Das heißt das man schon mal mit einer gezündeten Granate zwei Minuten und länger durch die Gegend rennen kann und es passiert nichts. Klar gibt es schlimmeres, aber so kleine Fehler werden die Entwickler ja wohl noch beheben können, oder? Merkwürdigerweise ist dies im Multiplayermodus nicht so. Hat man da mal eine Granate gezündet geht sie auch schon einige Sekunden später hoch. Sehr merkwürdig. Ansonsten ist das Spiel aber eigentlich ziemlich gut gelungen (sieht man mal von der Grafischen Seite ab).

Wertung in Prozent:
Story: 78%
Gameplay: 84%
Atmosphäre: 95%
Innovation: 80%
Langzeitmotivation: 90%
Singleplayer: 88%
Multiplayer: 94%
Grafik: 82%
Sound: 94%
Steuerung: 95%
Gesamt Prozentzahl des Spieles: 87%

Fazit:
Wieder mal hat es Call of Duty geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Diesmal ist das Add-On United Offensive daran Schuld. Schon lange habe ich kein Spiel mehr gespielt dass von einer solchen Hammer Atmosphäre und einen solch fantastischen Sound zeugt wie United Offensive. Da vergisst man schon fast dass die Grafik nicht grade toll aussieht auch wenn sich einige Details verbessert haben. Wie gesagt glänzt das Spiel vor allem durch seine realistische Kriegsatmosphäre. Ich habe noch nie ein Spiel erlebt das den zweiten Weltkrieg so gut wiederspiegelt und auch seine Schrecken zeigt. Besonders die Massenschlachten zeigen mit welcher Mühe die Alliierten den Krieg gewonnen haben und wie viele Leben durch den Krieg zerstört worden sind. Ich persönlich kannte es nur von Anti-Kriegsfilmen wie „Der Soldat James Ryan“ das man den Krieg so deutlich vor die Augen gesetzt bekommen hat. Und durch die Tatsache das nur Original Schlachten nachgespielt werden lernt man auch einiges über den Krieg selber. Um aber wieder zum Spiel selbst wieder zurückzukommen muss auch erwähnt werden das sich der sowieso sehr gute Multiplayer von Call of Duty, noch um einiges verbessert hat. Besonders schön ist dass man nun auch mit Panzern a la Battlefield 1942 die Gegend unsicher machen kann. United Offensive ist ein Pflicht Spiel für jeden der Call of Duty hat. Und auch Leute die vorher kein Call of Duty gespielt haben sollten mal in United Offensive schnuppern. Wenn ihr aber Call of Duty noch nicht besitzt müsst ihr es euch holen. Denn ohne das Hauptprogramm geht das Add-On nicht. Zusammen kosten die Spiele vielleicht um die 50€. Auch wenn beide Spiele sehr kurz sind lohnt es sich trotzdem auf jeden Fall. Denn so gute Spiele gibt es nicht jeden Tag.

Links zu Call of Duty: United Offensive:
Homepage des Spieles:
http://www.callofduty.com/unitedoffensive/main.html

Homepage des Publishers:
http://www.activision.com/

Homepage des Entwicklers :
http://www.gmistudios.com/

Screenshots:
http://www.ciao.de/opinion_images_view.php/OpinionId/2879998

36 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hjid55

    18.03.2007, 19:48 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah