Chocolat (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von linnie
Chocolat - wunderschöner Film mit viel Leckereien
Pro:
schöner Film, gut gemachte Specials
Kontra:
fallen mir keine ein, höchstens der Preis bei Amazon.de (27,99 Euro)
Empfehlung:
Ja
Chocolat ist eine wunderschöne Verfilmung des Romans von Joanne Harris. In den Hauptrollen sind Juliette Binoche, Johnny Depp und Lena Olin zu sehen, Regie hat Lasse Hallström geführt.
Inhalt:
Vianne und ihre 6-jährige Tochter Anouk kommen 1959 in einer kleinen französischen Pronvinzstadt an. Dort hat der Bürgermeister Comte de Reynaud das Sagen. Sogar die Predigten schreibt er selbst, weil er das dem neuen Pfarrer nicht zutraut. Vianne will nun - oh Schreck - mitten in der Fastenzeit eine Chocolaterie in diesem Ort eröffnen. Der Comte de Reynaud ist entsetzt, als er das erfährt, vor allem, weil Vianne ganz offen zugibt, dass sie (trotz Tochter) nicht verheiratet ist!
Das ganze Örtchen ist aufgewühlt und weiß nicht, wie es reagieren soll, als die Chocolaterie tatsächlich aufmacht. Der Comte de Reynaud verbreitet im ganzen Ort Gerüchte über Vianne und darüber, dass ihre Tochter keinen Vater hat, doch dann verfallen nach und nach alle Bewohner den Verlockungen der Schokolade. Alle Leute, die auch nur an der Chocolaterie vorbeigehen, werden von Vianne in ihren Laden gelockt und mit ihrer Lieblingssorte Schokolade versorgt.
Schnell freundet sich Vianne mit der vermeintlich griesgrämigen Armande (Judi Dench) an, der auch der Laden gehört, in dem Vianne ihre Chocolaterie eröffnet hat. Sie erfährt, dass Armande ihren Enkel nicht sehen darf, weil ihre Mutter (die aus Matrix bekannte Carrie Ann Moss) den schlechten Einfluss der Großmutter fürchtet. Doch Vianne vermittelt zwischen Enkel und Großmutter, in dem sie den kleinen Jungen in ihren Laden einlädt, um ihn dort ein Porträit seiner Oma zeichnen zu lassen.
Vianne nimmt bei sich die Diebin Josephine auf, was ihrem Mann (dem ansässigen Kneipenbesitzer) gar nicht passt. Er will seine Frau zurückhaben und kommt eines Nachts sogar in die Chocolaterie und will seine Frau entführen, doch diese überwältigt ihn mit deiner Bratpfanne :-) Daraufhin nimmt der Comte de Reynaud den verlassenen Ehemann bei sich auf, weil er ihn zum rechten Glauben bekehren will. Er nimmt ihn unter seine Fittiche, weil er auch ein Exempel an ihm statuieren will.
Viannes Chocolaterie läuft derweil immer besser, sodass Josephine ihr eine gute Hilfe bei der Herstellung der Köstlichkeiten und beim Verkauf ist. Eines Tages kommen Zigeuner in der Provinzstadt an, die natürlich wieder vom Comte de Reynaud verurteilt werden. Er startet eine Hetzkampagne gegen die Zigeuner. Vianne jedoch hat keinerlei Vorurteile und verliebt sich in Roux (Johnny Depp). Eines Abends bricht ein Feuer auf den Booten der Zigeneuer aus (ob das wohl Brandstiftung war?!) und Vianne muss um das Leben ihrer Tochter fürchten.
Zum Film an sich:
Chocolat ist eine wunderschöne Literaturverfilmung. Der Film kommt ohne reißerische Spezialeffekte aus und lebt ganz von der Schönheit der Schokolade und von den Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert machen. Die Persönlichkeiten der Bewohner stehen im Vordergrund und vor allem ihre Veränderung, die durch Vianne möglich wird.
Zur DVD:
Ich habe mir die Einzel-DVD ohne Buch und ohne Rezepte gekauft, weil es die beim Weltbild Verlag für 12,95 Euro billig zu kaufen gab. Auf der DVD sind einige \"deleted scenes\" zu sehen, die aber alles in allem eher wenig interessant sind. Zu den Specials gehören weiterhin ausführliche Biographien und Filmegraphien der Hauptdarsteller, ein paar Schokoladen-Rezepte, Einblicke in den Soundtrack mit Hörbeispielen, ein Trailer, natürlich ein ausführliches Making of und Regiekommentare. Für eine recht billige Einzel-DVDs sind die Specials wirklich sehr umfangreich. Die DVD und das Menü sind schön aufgemacht und nett anzusehen.
Inhalt:
Vianne und ihre 6-jährige Tochter Anouk kommen 1959 in einer kleinen französischen Pronvinzstadt an. Dort hat der Bürgermeister Comte de Reynaud das Sagen. Sogar die Predigten schreibt er selbst, weil er das dem neuen Pfarrer nicht zutraut. Vianne will nun - oh Schreck - mitten in der Fastenzeit eine Chocolaterie in diesem Ort eröffnen. Der Comte de Reynaud ist entsetzt, als er das erfährt, vor allem, weil Vianne ganz offen zugibt, dass sie (trotz Tochter) nicht verheiratet ist!
Das ganze Örtchen ist aufgewühlt und weiß nicht, wie es reagieren soll, als die Chocolaterie tatsächlich aufmacht. Der Comte de Reynaud verbreitet im ganzen Ort Gerüchte über Vianne und darüber, dass ihre Tochter keinen Vater hat, doch dann verfallen nach und nach alle Bewohner den Verlockungen der Schokolade. Alle Leute, die auch nur an der Chocolaterie vorbeigehen, werden von Vianne in ihren Laden gelockt und mit ihrer Lieblingssorte Schokolade versorgt.
Schnell freundet sich Vianne mit der vermeintlich griesgrämigen Armande (Judi Dench) an, der auch der Laden gehört, in dem Vianne ihre Chocolaterie eröffnet hat. Sie erfährt, dass Armande ihren Enkel nicht sehen darf, weil ihre Mutter (die aus Matrix bekannte Carrie Ann Moss) den schlechten Einfluss der Großmutter fürchtet. Doch Vianne vermittelt zwischen Enkel und Großmutter, in dem sie den kleinen Jungen in ihren Laden einlädt, um ihn dort ein Porträit seiner Oma zeichnen zu lassen.
Vianne nimmt bei sich die Diebin Josephine auf, was ihrem Mann (dem ansässigen Kneipenbesitzer) gar nicht passt. Er will seine Frau zurückhaben und kommt eines Nachts sogar in die Chocolaterie und will seine Frau entführen, doch diese überwältigt ihn mit deiner Bratpfanne :-) Daraufhin nimmt der Comte de Reynaud den verlassenen Ehemann bei sich auf, weil er ihn zum rechten Glauben bekehren will. Er nimmt ihn unter seine Fittiche, weil er auch ein Exempel an ihm statuieren will.
Viannes Chocolaterie läuft derweil immer besser, sodass Josephine ihr eine gute Hilfe bei der Herstellung der Köstlichkeiten und beim Verkauf ist. Eines Tages kommen Zigeuner in der Provinzstadt an, die natürlich wieder vom Comte de Reynaud verurteilt werden. Er startet eine Hetzkampagne gegen die Zigeuner. Vianne jedoch hat keinerlei Vorurteile und verliebt sich in Roux (Johnny Depp). Eines Abends bricht ein Feuer auf den Booten der Zigeneuer aus (ob das wohl Brandstiftung war?!) und Vianne muss um das Leben ihrer Tochter fürchten.
Zum Film an sich:
Chocolat ist eine wunderschöne Literaturverfilmung. Der Film kommt ohne reißerische Spezialeffekte aus und lebt ganz von der Schönheit der Schokolade und von den Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert machen. Die Persönlichkeiten der Bewohner stehen im Vordergrund und vor allem ihre Veränderung, die durch Vianne möglich wird.
Zur DVD:
Ich habe mir die Einzel-DVD ohne Buch und ohne Rezepte gekauft, weil es die beim Weltbild Verlag für 12,95 Euro billig zu kaufen gab. Auf der DVD sind einige \"deleted scenes\" zu sehen, die aber alles in allem eher wenig interessant sind. Zu den Specials gehören weiterhin ausführliche Biographien und Filmegraphien der Hauptdarsteller, ein paar Schokoladen-Rezepte, Einblicke in den Soundtrack mit Hörbeispielen, ein Trailer, natürlich ein ausführliches Making of und Regiekommentare. Für eine recht billige Einzel-DVDs sind die Specials wirklich sehr umfangreich. Die DVD und das Menü sind schön aufgemacht und nett anzusehen.
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