Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Papenburger16
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo...
Pro:
Reales Leben. Realistisch Dargestellt.
Kontra:
Teilweise wiederliche Szenen enthalten.
Empfehlung:
Ja
heute möchte ich mal über ein etwas eher unschönen aber dennoch wirklich guten Film berichten. Nachdem ich schon viel über das Buch und auch dem Film gehört hatte, ergab sich nun endlich die Möglichkeit, dass ich den Film sehen konnte. Wie es dazu kam und was alles in dem Film passiert ist erfahrt ihr nach einer kurzen Einleitung.
Einleitung
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Ich war bei einer Bekannten zu Besuch. Eigentlich sollte ich dort Babysitten, da aber ihr ältester Sohn Einschulung hatte und sie auch zu kaputt war noch weg zu gehen, entschied sie sich zu Hause zu bleiben. Sie legte dann einen Stapel DVD´s auf den Tisch und sagte zu mir ich solle mir einen aussuchen. Zuerst fiel mein Blick auf den Film Fluch der Karibik, welchen ich allerdings schon gesehen hatte. Ich schaute also weiter. Dann entdeckte ich den Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. Da ich wie gesagt schon viel über diesen Film gehört habe, es dennoch nicht geschafft habe ihn mir anzuschauen, entschied ich mich für diesen Film. Und nun los....
Inhalt
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Wir befinden uns in dem Berliner Stadtteil Gropiusstadt. Hier wohnt Christiane Vera Felschinow (14 Jahre) mit ihrer Schwester und ihrer Mutter in einer Hochhaussiedlung. Man erfährt das Christiane aus einer Geschiedenen Familie stammt. Nicht nur deswegen ist Christiane mit sich unzufrieden, auch weil sich bei ihr mit 14 noch keine Brüste entwickelt haben. Des weiteren möchte sie unbedingt in eine Diskothek, die man erst mit 16 betreten darf.
Die Mutter ist seit einiger Zeit geschieden und hat inzwischen wieder einen neuen Freund. Christiane lebte bisher mit ihrer Schwester bei ihrer Mutter. Als sie erfährt das Ihre Schwester zu ihrem Vater ziehen will, fühlt sich Christiane alleingelassen, denn auch die Aufmerksamkeit der Mutter und deren neuen Freund lehnt Christiane ab.
Eines Tages nimmt Kessi, eine etwas ältere Freundin von Christiane, sie mit in die Diskothek "Sound", wo Christiane auf der Toilette zum ersten mal eine Bekanntschaft mit einem Drogensüchtigen macht. Sie hält diesen für tot, da er regungslos mit einer Spritze in seinem Arm neben der Toilette liegt. Im Kino der Diskothek "Sound" nimmt Christiane dann zum erstenmal während eines Horrorfilms ihren ersten Trip. Daraufhin wurde ihr schlecht. Kurze Zeit später half ihr ein netter Junge (Detlef) wieder auf die Beine und gab ihr ein Taschentuch. Plötzlich sah sie genau den Mann wieder, der ihr in der Toilette so viel Angst gemacht hatte.
Immer mehr rutscht Christiane nun in die Drogenszene mit rein und schon bald stellt sie fest, dass immer mehr Besucher der Diskothek in dem Drogensumpf sinken. Sie verliebte sich in Detlef und verbrachte nun mit ihm und seinen Freunden immer mehr Zeit. Bald darauf nahm sie das erste mal Heroin. Trotz den Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen wiederholte sie es in dem Glauben, sie habe sich ständig unter Kontrolle. Sie konsumieren immer mehr und brauchen dafür natürlich auch Geld, welches sich Christiane und Detlef durch prostition verdienen. Kurz darauf machen Detlef und Christiane eine schreckliche Erfahrung in ihrem so jungen Leben. Sie fanden den Herointoten Axel. Beide entschlossen sich dann, mit dem Konsum der Drogen auf zu hören und aus der Drogenszene aus zu steigen.
Wie geht es weiter? Haben Christiane und Detlef es geschafft? Lest bzw. Seht selbst...
Meinung zu dem Inhalt
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Trotz der teilweise erschreckenden Szenen im Film, Zum Beispiel den Fixer, den Christiane neben der Toilette liegen sah, oder als Detlef und Christiane Entzugserscheinungen bekamen, fand ich den Film recht gut gelungen, da er nicht nur das wahre Leben eines Drogensüchtigen wiederspiegelt. Einige Szenen waren jedoch recht widerlich, die aber zum Film dazu gehören, nicht nur dass sie im wirklichem Leben so passieren, sondern auch um Kinder und Jugendliche von den Drogen ab zu schrecken.
Im Film konnte man ganz klar erkennen, wie Christiane vor der Zeit mit den Drogen aussah und wie sie zum Schluss aussah, als sie mehrmals täglich Drogen konsumierte. Hier finde ich wurde keinesfalls übertrieben. Des weiteren war es den Drogenabhängigen vollkommen egal, wie sie rumliefen und aussahen. Wieso sollten sie nicht immer die selbe Kleidung anziehen, sie wird doch eh wieder schmutzig...
Christiane wusste aber, nur wer gut aussieht, kommt zu Geld. Geld brauchte sie ja für die Drogen, das war klar. Anfangs wusste sie nicht, wie sie sich Geld beschaffen sollte, dann Stahl sie und prostituierte sich ebenso wie Detlef der ab und zu mal mit einem Homosexuellen etwas anfängt. Nun gut, bevor ich wieder zu viel verrate Mach ich es kurz und knapp. Der Film war echt klasse. Ich denke jeder sollte diesen Film gesehen habe, damit man weis, wie Drogen sich auf den Körper, auf die Umwelt und auf sich selbst einwirken und welche Folgen ein einmaliger Konsum haben kann.
Einige Daten
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Produktionsfirma: Solaris-Filmproduktion GmbH, Berlin / Maran Film GmbH & Co. KG, Geiselgasteig / Popular-Film, Stuttgart / CLV-Filmproduktions GmbH, Berlin / Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart
Produzent : Bernd Eichinger, Hans Weth
Produktionsleitung: Harald Muchametow, Sabine Eichinger
Drehbuch: Hermann Weigel (nach dem gleichnamigen Buch, aufgeschrieben nach Tonbandprotokollen von Kai Hermann und Horst Rieck)
Darsteller: Natja Brunkhorst (Christiane), Thomas Haustein (Detlef), Jens Kupahl (Axel), Reiner Wölk (Leiche), Jan Georg Effler (Bernd), Christiane Reichelt (Babsi), Daniela Jaeger (Kessi), Kerstin Richter (Stella), Peggy Bussieck (Puppi), Kerstin Malessa (Tina), Bernhard Janson (Milan), Cathrine Schabeck (Linda)
Kamera: Justus Pankau, Jürgen Jürges
Ausstattung: Rainer Schaper, Holger Scholz
Schnitt: Jane Seitz
Filmmusik: Jürgen Knieper, David Bowie, Brian Eno
Ton: Lothar Mankewitz
Ich hoffe euch hat mein kurzer Bericht zu dem Film gefallen und ihr seit interessiert ihn zu sehen oder vielleicht auch zu lesen.
Bis zum nächsten mal.
© 2005 by Daniel alias Papenburger
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42 Bewertungen, 17 Kommentare
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06.03.2008, 13:36 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, dieses buch, schau mal bei mir rein, lg willi
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09.01.2006, 23:52 Uhr von chelsea
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, würde mich übrigens sehr über Gegenbewertungen von dir freuen
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09.12.2005, 12:38 Uhr von animaldream
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht! LG animaldream
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08.12.2005, 00:19 Uhr von Tigerente1106
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich! LG
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07.12.2005, 20:06 Uhr von Nina1805
Bewertung: sehr hilfreichHab das Buch auch gelesen und den Film (teilweise) gesehen. Im Film werden schon einige Szenen ausgelassen, will den aber auch nicht zu Ende gucken, der ist echt übel, das Buch auch. Nur was für starke Nerven. Trotzdem super Bericht! lg!
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07.12.2005, 18:04 Uhr von Woelfchen4
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht. Ich kenne nur das Buch, fand aber das schon sehr beeindruckend.
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07.12.2005, 17:58 Uhr von Vicky
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich . Vic
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05.12.2005, 23:09 Uhr von Lotosblüte
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht. Kenne nur das Buch, werde mir aber auch den Film noch ansehen.... <br/>lg
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05.12.2005, 13:04 Uhr von MasterT86
Bewertung: sehr hilfreichMitreißend. Lg
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04.12.2005, 19:16 Uhr von Diva24
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht, aber wenn man das Buch zuerst gelesen hat, dann merkt man, daß der Film eher lau ist.
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04.12.2005, 18:40 Uhr von naila
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der Fränzy
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04.12.2005, 14:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr söön :)
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04.12.2005, 14:40 Uhr von irmi1967
Bewertung: sehr hilfreichhabe auch buch gelesen und den film gesehen, fand ihn sehr sehenswert
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04.12.2005, 14:26 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich! Gruß, Ralf
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04.12.2005, 14:23 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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04.12.2005, 14:10 Uhr von Mamafabian
Bewertung: sehr hilfreichhabe ich auch in der Sammlung
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04.12.2005, 14:09 Uhr von Alusru
Bewertung: sehr hilfreichSollte ein Muß sein ihn zu sehen, lieben Gruß Uschi.
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