Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von FrauNeedle
Himmel und Hölle
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn man Kinder hat, kommt unweigerlich eines Tages die Frage auf, ob es den Kindern auch gut geht... ob sie die richtigen Freunde haben... ob sie auf die schiefe Bahn geraten... ob man als Mutter/Vater etwas dagegen tun kann.
Als mein Sohn 16 war, fing er an zu rauchen. Eines Tages erfuhr ich, daß er mit seinen Kumpels auch Hasch geraucht hatte. Meine Gedanken überschlugen sich... Was sollte ich jetzt tun? Gerät jetzt mein Kind auf die schiefe Bahn? Oder ist es nur eine vorübergehende Sache, wie es bei so vielen Jugendlichen ist. Jetzt war Feingefühl angesagt...
Mir fiel die Geschichte von Christiane F. ein. Ich setzte mich also mit meinem Sohn zusammen und wir begannen, über alles zu reden. Es ist schön, wenn man über alles offen und ehrlich reden kann, so daß ich mir am Ende keine allzu großen Sorgen mehr machte (jedenfalls meinem Sohn gegenüber nicht). Zur Untermalung unseres Gesprächs besorgte ich mir das Video von Christiane F.
Die Story:
In diesem Video geht es um das Mädchen Christiane F., daß ein unglückliches Elternhaus hatte, so daß sie schon sehr früh auf eigenen Beinen stand. Mit 12 Jahren trieb sie sich schon in Discotheken herum und lernte so endlich Freunde kennen, bei denen sie akzeptiert wurde. Anders also, als zu Hause bei ihrer Mutter.
Viel zu spät merkte Christiane, daß sie von Drogensüchtigen und Dealern umgeben war und so kam es, daß sie auch eines Tages mit Hasch anfing und die Drogen immer stärker wurden. Bis sie abhängig war vom Heroin.
Da das Zeug teuer ist, mußte sie sich irgendwie Geld beschaffen. Zuerst fing sie an zu stehlen, später dann ging sie sogar auf den Babystrich um sich mit perversen Männern auf Sexspiele einzulassen. Das brachte eine Menge Geld ein, so daß sie immer für Nachschub sorgen konnte.
Eines Tages bekam ihre Mutter das mit und rief den besten Freund von Christiane an. Er hieß Detlef. Gemeinsam versuchten die beiden clean zu werden, was mit großen Höllenqualen auch vorerst gelang...
Wie ja allgemein bekannt sein dürfte, war die Geschichte von Christiane F. und den Kindern vom Bahnhof Zoo eine wahre Begebenheit. Ein kleines Mädchen, daß keine Zukunft hatte und mit 15 Jahren schon mehr schlechtes in ihrem Leben erfahren hatte, wie manch andere in ihrem ganzen Leben nicht erfahren. Auf ihrem Weg verlor sie viele Freunde, die sich den goldenen Schuß gesetzt hatten.
Dieses Video bringt die Gefühle der Kinder sehr gut rüber. Es bringt einen guten Einblick in die Drogenszene und untermalt wird es von der Tatsache, daß ja wirklich alles so passiert ist, wie es die Darsteller uns zeigen.
Für mich und auch für meine Kinder eine sehr aufschlußreiche Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Als meine Tochter 14 Jahre alt war, habe ich ihr auch gleich mal vorsorgehalber dieses Video gezeigt und auch die nächsten beiden Kinder werden es garantiert noch zu sehen bekommen :-)
Darsteller:
Natja Brunkhorst (Christiane)
Thomas Haustein (Detlef)
Jens Kupahl (Axel)
Reiner Wölk (Leiche)
Jan Georg Effler (Bernd)
Christiane Reichelt (Babsi)
Daniela Jaeger (Kessi)
Kerstin Richter (Stella)
Peggy Bussieck (Puppi)
Kerstin Malessa (Tina)
Bernhard Janson (Milan)
Cathrine Schabeck (Linda)
Produzent:
Bernd Eichinger, Hans Weth
Produktionsfirma:
Solaris-Filmproduktion GmbH, Berlin
Maran Film GmbH & Co. KG, Geiselgasteig
Popular-Film, Stuttgart
CLV-Filmproduktions GmbH, Berlin
Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart
Dauer:
135 Minuten
Besondere Mitwirkung:
David Bowie
Freigegeben ab:
16 Jahre
Preise:
Goldene Leinwand 1981
IFF Montréal 1981: Zuschauerpreis
Gekauft hatte ich mir das Video beim Weltbildverlag für 19,95 DM.
Auch das Buch dazu kann ich sehr empfehlen, da das geistige Auge mehr sieht, als der Film zeigen kann.
Ich denke, daß der Film oder das Buch den Kindern zur Aufklärung über Drogen sehr behilflich ist, da nicht alles so verharmlost wird, sondern wirklich mal knallhart gezeigt wird, wie es wirklich abläuft.
Danke für´s Lesen - FrauNeedle
Als mein Sohn 16 war, fing er an zu rauchen. Eines Tages erfuhr ich, daß er mit seinen Kumpels auch Hasch geraucht hatte. Meine Gedanken überschlugen sich... Was sollte ich jetzt tun? Gerät jetzt mein Kind auf die schiefe Bahn? Oder ist es nur eine vorübergehende Sache, wie es bei so vielen Jugendlichen ist. Jetzt war Feingefühl angesagt...
Mir fiel die Geschichte von Christiane F. ein. Ich setzte mich also mit meinem Sohn zusammen und wir begannen, über alles zu reden. Es ist schön, wenn man über alles offen und ehrlich reden kann, so daß ich mir am Ende keine allzu großen Sorgen mehr machte (jedenfalls meinem Sohn gegenüber nicht). Zur Untermalung unseres Gesprächs besorgte ich mir das Video von Christiane F.
Die Story:
In diesem Video geht es um das Mädchen Christiane F., daß ein unglückliches Elternhaus hatte, so daß sie schon sehr früh auf eigenen Beinen stand. Mit 12 Jahren trieb sie sich schon in Discotheken herum und lernte so endlich Freunde kennen, bei denen sie akzeptiert wurde. Anders also, als zu Hause bei ihrer Mutter.
Viel zu spät merkte Christiane, daß sie von Drogensüchtigen und Dealern umgeben war und so kam es, daß sie auch eines Tages mit Hasch anfing und die Drogen immer stärker wurden. Bis sie abhängig war vom Heroin.
Da das Zeug teuer ist, mußte sie sich irgendwie Geld beschaffen. Zuerst fing sie an zu stehlen, später dann ging sie sogar auf den Babystrich um sich mit perversen Männern auf Sexspiele einzulassen. Das brachte eine Menge Geld ein, so daß sie immer für Nachschub sorgen konnte.
Eines Tages bekam ihre Mutter das mit und rief den besten Freund von Christiane an. Er hieß Detlef. Gemeinsam versuchten die beiden clean zu werden, was mit großen Höllenqualen auch vorerst gelang...
Wie ja allgemein bekannt sein dürfte, war die Geschichte von Christiane F. und den Kindern vom Bahnhof Zoo eine wahre Begebenheit. Ein kleines Mädchen, daß keine Zukunft hatte und mit 15 Jahren schon mehr schlechtes in ihrem Leben erfahren hatte, wie manch andere in ihrem ganzen Leben nicht erfahren. Auf ihrem Weg verlor sie viele Freunde, die sich den goldenen Schuß gesetzt hatten.
Dieses Video bringt die Gefühle der Kinder sehr gut rüber. Es bringt einen guten Einblick in die Drogenszene und untermalt wird es von der Tatsache, daß ja wirklich alles so passiert ist, wie es die Darsteller uns zeigen.
Für mich und auch für meine Kinder eine sehr aufschlußreiche Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Als meine Tochter 14 Jahre alt war, habe ich ihr auch gleich mal vorsorgehalber dieses Video gezeigt und auch die nächsten beiden Kinder werden es garantiert noch zu sehen bekommen :-)
Darsteller:
Natja Brunkhorst (Christiane)
Thomas Haustein (Detlef)
Jens Kupahl (Axel)
Reiner Wölk (Leiche)
Jan Georg Effler (Bernd)
Christiane Reichelt (Babsi)
Daniela Jaeger (Kessi)
Kerstin Richter (Stella)
Peggy Bussieck (Puppi)
Kerstin Malessa (Tina)
Bernhard Janson (Milan)
Cathrine Schabeck (Linda)
Produzent:
Bernd Eichinger, Hans Weth
Produktionsfirma:
Solaris-Filmproduktion GmbH, Berlin
Maran Film GmbH & Co. KG, Geiselgasteig
Popular-Film, Stuttgart
CLV-Filmproduktions GmbH, Berlin
Süddeutscher Rundfunk (SDR), Stuttgart
Dauer:
135 Minuten
Besondere Mitwirkung:
David Bowie
Freigegeben ab:
16 Jahre
Preise:
Goldene Leinwand 1981
IFF Montréal 1981: Zuschauerpreis
Gekauft hatte ich mir das Video beim Weltbildverlag für 19,95 DM.
Auch das Buch dazu kann ich sehr empfehlen, da das geistige Auge mehr sieht, als der Film zeigen kann.
Ich denke, daß der Film oder das Buch den Kindern zur Aufklärung über Drogen sehr behilflich ist, da nicht alles so verharmlost wird, sondern wirklich mal knallhart gezeigt wird, wie es wirklich abläuft.
Danke für´s Lesen - FrauNeedle
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