Crazy (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von cepers
Wirklich sehr crazy!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Letzte Woche war ich nach langer Zeit mal wieder in der örtlichen Bücherei und habe mit Freude festgestellt, dass dort nun auch DVDs verliehen werden. Nachdem ich mir die Liste durchgeschaut hatte, habe ich mich für den Film \"Crazy\" entschieden, den ich leider im Kino verpasst habe. Dem Kinotrailer nach erwartete ich eigentlich eine Komödie, was mich erwartete war jedoch ein mittelmäßiges Drama.
Der Film ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin Lebert.
Sprachen: Deutsch
Untertitel: Deutsch (für Hörgeschädigte)
Spielzeit : 93 min + Bonusmaterial
-=Story=-
Der 16jährige Benjamin (Robert Stadlober) hat es nicht leicht: Er ist halbseitig gelähmt, musste wegen seiner 6 in Mathe schon mehrmals die Schule wechseln und die Ehe seiner Eltern steht auch vor dem Aus. Um ihn am Ende des Schuljahres noch vor dem Sitzenbleiben zu bewahren, wird er von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort wird er nach anfänglichen Schwierigkeitenh trotz seiner Behinderung in der Clique von Janosch, der sich mit ihm ein Zimmer teilt, aufgenommen. Mit ihnen erlebt er einen für den Drehbuchautor wohl \"ganz normalen\" Teenageralltag und beschäftigt sich den ganzen Tag damit, sich zu besaufen, Mädchen aufzureißen oder in Striplokalen rumzuhängen. Ein weiteres Beispiel dafür ist auch die \"Kekswichs-Szene\", die wohl auch ein \"typisches\" Teenager-Ritual sein soll.
Natürlich geht das nicht lange gut, denn Janosch und Benjamin verlieben sich in beide in die schöne Malen. Diese entscheidet sich jedoch für Janosch, denn Benjamin traut sich nicht, ihr seine Liebe zu gestehen. Daraufhin rastet Benjamin total aus und knallt Janosch im Streit eine.
Wird sich Malen doch noch für Benjamin entscheiden?
Schafft er es doch noch, aus der 6 in Mathe eine 5 zu machen?
Und vertragen sich Benjamin und Janosch wieder?
Wer das wissen möchte, muss sich den Film selbst anschauen. < br>
-=Die Schauspieler=-
Fast alle Schauspieler sind noch Jugendliche, spielen aber dennoch großteils sehr überzeugend und ausdrucksstark (Ganz im Gegensatz zu Filmen wie \"Kanllharte Jungs\"). Vor allem Robert Stadlober beweist sich als sehr guter Schauspieler.
Wenigstens die guten Schauspiel-Leistungen peppen den meiner Meinung nach ansonsten nicht besonders gut gelungenen Film ein wenig auf.
Die weiteren Darsteller:
Benjamin: Robert Stadlober
Janosch: Tom Schilling
Maleen: Oona-Devi Liebich
Marie: Julia Hummer
Troy: Can Taylamar
Kugli: Christoph Ortmann
Felix: Joseph Bolz
Florian: Willy Rachow
-=Fazit zum Film=-
Ehrlich gesagt konnte ich mit dem Film nicht besonders viel anfangen. Um eine \"authentische Geschichte\" aus dem Leben der Jugendlichen soll es sich ja angeblich handeln. So kommt es aber leider nicht \'rüber, denn ich nehme nicht an, dass alle 16jährigen heutzutage mit ner Kippe im Hals und ner Flasche Wodka durch die Straße ziehen und nichts im Sinn haben außer Sex. Was ist das denn für eine Aussage an Jugendliche, die sich den Film sicherlich hauptsächlich ansehen?
Benjamin verlangt, von den anderen behandelt zu werden wie jeder andere. Wenn es jedoch um Mädchen geht, empfindet er es als selbstverständlich, dass er beforzugt behandelt wird.
Vielleicht liegt es auch an der Mischung aus Komödie und Drama, denn die beiden Genres gehen schon sehr weit auseinander und sind nur schwer zu vereinen.
-=Bonusmaterial=-
Am Bonusmaterial gibt es, im Gegensatz zum Film, nicht viel auszusetzen.
Diesem wurde eine ganze DVD mit 115 Minuten Spielzeit gewidmet.
Dies sichert dem Film in meiner Bewertung auch den dritten Stern.
1) Deleted Scenes
Deleted Scenes sind Scenen, die im Drehbuch stehen und auch gedreht wurden, im endgültigen Filmschnitt jedoch nichtmehr zu sehen sind. Die meisten Scenen w urden meiner Meinung nach zu Recht \"gelöscht\", denn sie würden einfach nicht zum übrigen Handlungsbild passen.
2) Improvisationen
Dieser 40-Minütige Clip zeigt ein Gespräch auf der Party gegen Ende des Films, das von den Jugendlichen komplett ohne Textvorgaben gesprochen wurde. Obwohl das Gespräch improvisiert ist, wirkt es für mich trotzdem etwas gezwungen und kommt im fertigen Film ebenfalls nicht vor.
3) Ein ausführlicher Kommentar des Regisseurs Hans-Christian Schmid, der auf einige Scenen und deren Entstehung genauer eingeht.
4) Filmmusik
Dazu kann man eigentlich nicht viel sagen. Wem die Musik im Film gefällt, der soll einfach mal reingucken.
5) Auszug aus dem Roman
Hier kann man sich einige Seiten des Romans \"Crazy\" von Benjamin Lebert, auf dem die Filmgeschichte basiert, vorlesen lassen.
6) Der Kinotrailer
Der Kinotrailer gehört ja praktisch schon zur Standartausstattung einer jeden DVD. Wer ihn sich nochmal angucken will, oder wer ihn im Fernsehen noch nicht gesehen hat, hat hier die Gelegenheit dazu.
+ einige weitere Kleinigkeiten (Photos,...)
-=FAZIT=-
Rein vom Film her kann ich die DVD nicht empfehlen, denn der Film überzeugt mich in Handlung und Umsetzung nicht. \"Crazy\" ist der Film auf jeden Fall. Fragt sich nur auf welche Art und Weise. Ich denke, wenn man die komödieantischen, teeniefilm-typischen Stellen weggelassen hätte, wäre aus dem Film vielleicht ein gutes Drama geworden.
Das ausführliche Bonusmaterial ist dagegen wirklich bewundernswert. Davon könnte sich manch anderer DVD-Herausgeber eine Scheibe abschneiden. Auch der Preis für die 2 DVDs ist mit 25 Euro durchaus angemessen.
Der Film ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Benjamin Lebert.
Sprachen: Deutsch
Untertitel: Deutsch (für Hörgeschädigte)
Spielzeit : 93 min + Bonusmaterial
-=Story=-
Der 16jährige Benjamin (Robert Stadlober) hat es nicht leicht: Er ist halbseitig gelähmt, musste wegen seiner 6 in Mathe schon mehrmals die Schule wechseln und die Ehe seiner Eltern steht auch vor dem Aus. Um ihn am Ende des Schuljahres noch vor dem Sitzenbleiben zu bewahren, wird er von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort wird er nach anfänglichen Schwierigkeitenh trotz seiner Behinderung in der Clique von Janosch, der sich mit ihm ein Zimmer teilt, aufgenommen. Mit ihnen erlebt er einen für den Drehbuchautor wohl \"ganz normalen\" Teenageralltag und beschäftigt sich den ganzen Tag damit, sich zu besaufen, Mädchen aufzureißen oder in Striplokalen rumzuhängen. Ein weiteres Beispiel dafür ist auch die \"Kekswichs-Szene\", die wohl auch ein \"typisches\" Teenager-Ritual sein soll.
Natürlich geht das nicht lange gut, denn Janosch und Benjamin verlieben sich in beide in die schöne Malen. Diese entscheidet sich jedoch für Janosch, denn Benjamin traut sich nicht, ihr seine Liebe zu gestehen. Daraufhin rastet Benjamin total aus und knallt Janosch im Streit eine.
Wird sich Malen doch noch für Benjamin entscheiden?
Schafft er es doch noch, aus der 6 in Mathe eine 5 zu machen?
Und vertragen sich Benjamin und Janosch wieder?
Wer das wissen möchte, muss sich den Film selbst anschauen. < br>
-=Die Schauspieler=-
Fast alle Schauspieler sind noch Jugendliche, spielen aber dennoch großteils sehr überzeugend und ausdrucksstark (Ganz im Gegensatz zu Filmen wie \"Kanllharte Jungs\"). Vor allem Robert Stadlober beweist sich als sehr guter Schauspieler.
Wenigstens die guten Schauspiel-Leistungen peppen den meiner Meinung nach ansonsten nicht besonders gut gelungenen Film ein wenig auf.
Die weiteren Darsteller:
Benjamin: Robert Stadlober
Janosch: Tom Schilling
Maleen: Oona-Devi Liebich
Marie: Julia Hummer
Troy: Can Taylamar
Kugli: Christoph Ortmann
Felix: Joseph Bolz
Florian: Willy Rachow
-=Fazit zum Film=-
Ehrlich gesagt konnte ich mit dem Film nicht besonders viel anfangen. Um eine \"authentische Geschichte\" aus dem Leben der Jugendlichen soll es sich ja angeblich handeln. So kommt es aber leider nicht \'rüber, denn ich nehme nicht an, dass alle 16jährigen heutzutage mit ner Kippe im Hals und ner Flasche Wodka durch die Straße ziehen und nichts im Sinn haben außer Sex. Was ist das denn für eine Aussage an Jugendliche, die sich den Film sicherlich hauptsächlich ansehen?
Benjamin verlangt, von den anderen behandelt zu werden wie jeder andere. Wenn es jedoch um Mädchen geht, empfindet er es als selbstverständlich, dass er beforzugt behandelt wird.
Vielleicht liegt es auch an der Mischung aus Komödie und Drama, denn die beiden Genres gehen schon sehr weit auseinander und sind nur schwer zu vereinen.
-=Bonusmaterial=-
Am Bonusmaterial gibt es, im Gegensatz zum Film, nicht viel auszusetzen.
Diesem wurde eine ganze DVD mit 115 Minuten Spielzeit gewidmet.
Dies sichert dem Film in meiner Bewertung auch den dritten Stern.
1) Deleted Scenes
Deleted Scenes sind Scenen, die im Drehbuch stehen und auch gedreht wurden, im endgültigen Filmschnitt jedoch nichtmehr zu sehen sind. Die meisten Scenen w urden meiner Meinung nach zu Recht \"gelöscht\", denn sie würden einfach nicht zum übrigen Handlungsbild passen.
2) Improvisationen
Dieser 40-Minütige Clip zeigt ein Gespräch auf der Party gegen Ende des Films, das von den Jugendlichen komplett ohne Textvorgaben gesprochen wurde. Obwohl das Gespräch improvisiert ist, wirkt es für mich trotzdem etwas gezwungen und kommt im fertigen Film ebenfalls nicht vor.
3) Ein ausführlicher Kommentar des Regisseurs Hans-Christian Schmid, der auf einige Scenen und deren Entstehung genauer eingeht.
4) Filmmusik
Dazu kann man eigentlich nicht viel sagen. Wem die Musik im Film gefällt, der soll einfach mal reingucken.
5) Auszug aus dem Roman
Hier kann man sich einige Seiten des Romans \"Crazy\" von Benjamin Lebert, auf dem die Filmgeschichte basiert, vorlesen lassen.
6) Der Kinotrailer
Der Kinotrailer gehört ja praktisch schon zur Standartausstattung einer jeden DVD. Wer ihn sich nochmal angucken will, oder wer ihn im Fernsehen noch nicht gesehen hat, hat hier die Gelegenheit dazu.
+ einige weitere Kleinigkeiten (Photos,...)
-=FAZIT=-
Rein vom Film her kann ich die DVD nicht empfehlen, denn der Film überzeugt mich in Handlung und Umsetzung nicht. \"Crazy\" ist der Film auf jeden Fall. Fragt sich nur auf welche Art und Weise. Ich denke, wenn man die komödieantischen, teeniefilm-typischen Stellen weggelassen hätte, wäre aus dem Film vielleicht ein gutes Drama geworden.
Das ausführliche Bonusmaterial ist dagegen wirklich bewundernswert. Davon könnte sich manch anderer DVD-Herausgeber eine Scheibe abschneiden. Auch der Preis für die 2 DVDs ist mit 25 Euro durchaus angemessen.
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