Das Leben ist schön (DVD) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 02/2011
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von schalkman
So schön, so tragisch - so lustig, so traurig
Pro:
toller Film; tolle Darsteller; guter Humor bei einer schwierigen Thematik; ganz gute Bonusausstattung
Kontra:
die DVD dürfte was die Ausstattung betrifft etwas \"deutscher\" sein.
Empfehlung:
Ja
Manche Filme muss man einfach mal gesehen haben. Für so einen Film habe ich auch „Das Leben ist schön” oder wie er auf italienisch heißt „La vita e bella”, gehalten. Leider wurde der Film bisher nur von ARTE gezeigt (den einzigen Sender, den ich aus irgendeinem Grund nicht bekomme), deshalb entschloss ich mich kurzerhand die DVD zu kaufen, die inzwischen für weniger als 10 Euro im Handel erhältlich ist. Der Film wurde völlig überraschend für die meisten Beobachter mit drei Oscars ausgezeichnet und hat wirklich jeden einzelnen davon verdient.
1. Handlung
===============
Guido (Roberto Benigni) und Ferruccio (Sergio Bustric), zwei Taugenichtse, folgen einer Einladung von Guidos Onkel Eliseo (Giuostino Durano) in die Toscana, wo Guido als Kellner in des Onkels Hotel anfangen kann. Die Fahrt endet vorerst kurz vor dem Ziel, da die Bremse ihres Autos defekt ist (diese Szene ist zum totlachen). Doch durch diesen Umstand lernt Guido die schöne Lehrerin Dora (Nicoletta Braschi) des verschlafenen Nests kennen und lieben, die er fortan nur noch „Prinzessin” nennt.
Doch Guido plant mehr in diesem kleinen, namenlosen Ort der Toscana – statt für den Rest seines Lebens zu Kellnern, träumt er von einem eigenen, kleinen Buchladen, den er auch sogleich bei der Stadtverwaltung anmelden will. Jedoch geht dabei allerhand schief und Guido verscherzt es sich durch eine Reihe von Missgeschicken mit dem höchsten Beamten der Stadt (wieder eine Szene zum „sich kugeln”). Sein Traum scheint geplatzt zu sein.
Guido geht währenddessen geradezu auf in seinem Job als Kellner. Dem deutschen Arzt Dr. Lessing (Horst Buchholz) hilft er Rätsel (à la „Ich bin allgegenwärtig, doch sprichst du mich an, bin ich verschwunden” - Lösung: Das Schweigen) zu lösen, einem Ministerialbeamten berät und bedient er ganz besonders und auf einer Hochzeit darf er bedienen.
Diese Hochzeit gerät zum Höhe- und Wendepunkt des Films: Denn Dora will den Ministerialbeamten heiraten mit dem es sich Guido verscherzt hat. Nach einer endlosen Reihe von Gags und Lachern reitet Guido mit Dora auf einem grün bemalten Pferd aus dem Hotel davon ohne dass der Bund der Ehe geschlossen wird.
Nun macht der Film einen Sprung ins Jahr 1945: Guido hat Dora geheiratet, die beiden wohnen in ansehnlichen Verhältnissen, haben einen Sohn und Guido hat endlich seinen Buchladen eröffnet. Doch leider bleibt es nicht bei dieser schönen Idylle, denn Guido ist Jude und die deutschen deportieren nun auch italienische Juden. Andeutungen von Judenfeindlichkeit werden schon früher im Film gemacht, jedoch wird dem Zuschauer erst zu diesem Zeitpunkt bewusst, wie schlimm die Lage ist: Guido und sein Sohn Giosuè stehen vor einem Laden in dem ein Schild verkündet „Juden und Hunde müssen draußen bleiben”. Giosuè fragt seinen Vater nach dem Warum und dies ist der Auftatkt für Guido das Leben so schön zu machen wie es möglich ist, indem er antwortet, dass jeder in seinen Laden einlassen und aussperren kann, wen er will und kündigt Giosuè an ab sofort ein Schild aufzustellen, dass Spaniern und Kamelen verbietet seinen Laden zu betreten.
Dieses „Genieße dein Leben, mache aus allem das Beste” zieht sich von nun an durch den ganzen Film, Guido versucht auch die Deportation und das Konzentrationslager so schön und erträglich für Giosuè zu machen – Guido übersetzt die Anweisungen des deutschen Offiziers auf italienisch ohne auch nur ein Wort deutsch zu sprechen (die Szenen ist wohl die Beste des Films). Das KZ wird von ihm für Giosuè in ein Spiel verwandelt, wer zuerst 1000 Punkte hat gewinnt einen echten Panzer...
Kann Guido Giosuè vor dem Tod im KZ bewahren? Können die beiden entkommen? Kann vielleicht Dr. Lessing die beiden retten, denn er ist Arzt im KZ? Gewinnen sie den Panzer? Muss Guido sein Spiel aufgeben? Alles Fragen – Antwort: Schaut den Film, einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe.
2. Schauspieler
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Roberto Benigni glänzt in dieser Rolle, die er sich selbst perfekt auf den Leib geschrieben hat. Egal ob das Leben sich von seiner Guten oder Schelchten Seite zeigt, Benigni als Guido begegnet allem mit seiner positiven Lebenseinstellung und macht das Leben so lebenswert wie möglich. Benigni verzaubert einen mit seinem Charme, bringt einen zum Lachen und während dem Lachen auch zum Weinen. Die Rolle wirkt immer perfekt verkörpert – ich kenne keine bessere Besetzung für die Rolle des Guido als Roberto Benigni.
Nicoletta Braschi ist sozusagen der Prototyp einer modernen Frau. Als Lehrerin verdient sie selbst nicht schlecht und als sie die geplante Hochzeit mit dem Beamten ablehnt und stattdessen Guido den Vorzug gibt befreit sie sich endgültig. Ebenfalls glaubwürdig auch wenn sei selbst nicht an Benigni rankommt.
3. Fakten
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Italien 1997
Regie: Roberto Begnini
Buch: Vincenzo Cerami, Roberto Begnini
Länge: 121 Minuten
Genre: Kommödie/Drama
Freigegeben ab 6 Jahren
4. DVD-Features
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Neben vier Trailern („Das Leben ist schön”, „Aimée & Jaguar”, „Comedian Harmonists” und „Der englische Patient”) befinden sich noch folgende Boni auf der DVD:
- „Hinter den Kulisse”: Es werden lose einige Szenen von der Produktion des Films gezeigt, leider ohne deutschen Untertitel oder Kommentar – alles ist rein italienisch.
- „Zuschauerreaktionen”: Zuschauerreaktionen des deutschen Publikums nach der Premiere. Durchaus qualifizierte Meinungen zum Film werden gezeigt. Dauer ist ca. 5 Minuten, ein halbes Dutzend Meinungen unterschiedlichster Altersklassen werden gezeigt.
- „Interviews”: Insgesamt vier Interviews – zwei Audiointerviews (Benigni und Buchholz), zwei Viedointerviews (Benigni und Braschi). Nur das Interview mit Buchholz ist auf deutsch, die anderen werden ohne Untertitelung in englisch eingespielt.
- „Hintergrundinformationen”: Biographie von Roberto Benigni und allgemeine Produktionsnotizen (sehr interessant!). Beides in textform auf deutsch.
5. Kritik
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Noch nie hat ein Film für mich den Spagat zwischen Humor und Tragik, zwischen Tränen des Lachens und denen des Mitgefühls so perfekt hinbekommen wie „Das Leben ist schön”. Am Ende des Films weiß man auch nicht recht ob man jetzt glücklich oder depressiv sein soll.
Doch fangen wir erst mal beim Filmstart an. Anfangs bringt Benigni einen ähnlich wie einst Charlie Chaplin zum Lachen. Der Film ist einfach nur witzig, schön gemacht – eine Stunde wird man verzaubert von Benignis herzerfrischendem Humor, genießt die leichte Unterhaltung und freut sich des Lebens. Wäre der Film nach einer Stunde zu Ende, so wäre es ein typischer Feel-Good-Film: Guido hat seinen Laden, eine Frau die er liebt, eine geordnete Existenz und einen Sohn.
Doch die zweite Hälfte des Films ändert die schöne Kulisse: Guido, sein Sohn und auch Onkel Eliseo müssen ins KZ. Dies ändert zwar den Hintergrund, aber nicht Guido, er bleibt bei seiner positiven Lebenseinstellung. Das KZ macht ihm zwar schwer zu schaffen, aber jeden Tag aufs neue muss er Spiele für Giosuè erfinden und ihm das Spiel im KZ neu erklären, denn alle anderen Kinder sind schon aus dem KZ verschwunden, nur Giosuè hat „Verstecken” gespielt und gewonnen – dabei hat er viele Punkte für den Panzer gesammelt, während die anderen Kinder disqualifiziert wurden.
Was vielleicht etwas obszön klingen mag entbehrt nicht einem tieferen Witz und Intelligenz, denn Benigni wagt einen schwierigen Spagat und schafft ihn auch. Spass im KZ – das ist durchaus möglich ohne das Leiden von tausenden Juden zu veralbern. Alles wird gewissenhaft richtig dargestellt und doch verwandelt allein Benigni das KZ für Giosuè und die Zuschauer in ein buntes Wunderland, während alle anderen leiden.
6. Fazit
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Fünf Sterne, eine klare Empfehlung, ein lachendes, ein weinendes Auge und die Gewissheit einen der besten Filme überhaupt gesehen zu haben. Der Film an sich bekommt natürlich volle Wertung, die DVD-Ausstattung lässt allerdings etwas zu wünschen übrig, so wäre eine Übersetzung ins Deutsche oder zumindest deutsche Untertitel doch das Mindeste gewesen. Für die DVD an sich gibts noch vier Seterne, macht unterm Strich 4,5 und das führt zur Aufwertung auf 5 Sterne für die DVD „Das leben ist schön”.
1. Handlung
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Guido (Roberto Benigni) und Ferruccio (Sergio Bustric), zwei Taugenichtse, folgen einer Einladung von Guidos Onkel Eliseo (Giuostino Durano) in die Toscana, wo Guido als Kellner in des Onkels Hotel anfangen kann. Die Fahrt endet vorerst kurz vor dem Ziel, da die Bremse ihres Autos defekt ist (diese Szene ist zum totlachen). Doch durch diesen Umstand lernt Guido die schöne Lehrerin Dora (Nicoletta Braschi) des verschlafenen Nests kennen und lieben, die er fortan nur noch „Prinzessin” nennt.
Doch Guido plant mehr in diesem kleinen, namenlosen Ort der Toscana – statt für den Rest seines Lebens zu Kellnern, träumt er von einem eigenen, kleinen Buchladen, den er auch sogleich bei der Stadtverwaltung anmelden will. Jedoch geht dabei allerhand schief und Guido verscherzt es sich durch eine Reihe von Missgeschicken mit dem höchsten Beamten der Stadt (wieder eine Szene zum „sich kugeln”). Sein Traum scheint geplatzt zu sein.
Guido geht währenddessen geradezu auf in seinem Job als Kellner. Dem deutschen Arzt Dr. Lessing (Horst Buchholz) hilft er Rätsel (à la „Ich bin allgegenwärtig, doch sprichst du mich an, bin ich verschwunden” - Lösung: Das Schweigen) zu lösen, einem Ministerialbeamten berät und bedient er ganz besonders und auf einer Hochzeit darf er bedienen.
Diese Hochzeit gerät zum Höhe- und Wendepunkt des Films: Denn Dora will den Ministerialbeamten heiraten mit dem es sich Guido verscherzt hat. Nach einer endlosen Reihe von Gags und Lachern reitet Guido mit Dora auf einem grün bemalten Pferd aus dem Hotel davon ohne dass der Bund der Ehe geschlossen wird.
Nun macht der Film einen Sprung ins Jahr 1945: Guido hat Dora geheiratet, die beiden wohnen in ansehnlichen Verhältnissen, haben einen Sohn und Guido hat endlich seinen Buchladen eröffnet. Doch leider bleibt es nicht bei dieser schönen Idylle, denn Guido ist Jude und die deutschen deportieren nun auch italienische Juden. Andeutungen von Judenfeindlichkeit werden schon früher im Film gemacht, jedoch wird dem Zuschauer erst zu diesem Zeitpunkt bewusst, wie schlimm die Lage ist: Guido und sein Sohn Giosuè stehen vor einem Laden in dem ein Schild verkündet „Juden und Hunde müssen draußen bleiben”. Giosuè fragt seinen Vater nach dem Warum und dies ist der Auftatkt für Guido das Leben so schön zu machen wie es möglich ist, indem er antwortet, dass jeder in seinen Laden einlassen und aussperren kann, wen er will und kündigt Giosuè an ab sofort ein Schild aufzustellen, dass Spaniern und Kamelen verbietet seinen Laden zu betreten.
Dieses „Genieße dein Leben, mache aus allem das Beste” zieht sich von nun an durch den ganzen Film, Guido versucht auch die Deportation und das Konzentrationslager so schön und erträglich für Giosuè zu machen – Guido übersetzt die Anweisungen des deutschen Offiziers auf italienisch ohne auch nur ein Wort deutsch zu sprechen (die Szenen ist wohl die Beste des Films). Das KZ wird von ihm für Giosuè in ein Spiel verwandelt, wer zuerst 1000 Punkte hat gewinnt einen echten Panzer...
Kann Guido Giosuè vor dem Tod im KZ bewahren? Können die beiden entkommen? Kann vielleicht Dr. Lessing die beiden retten, denn er ist Arzt im KZ? Gewinnen sie den Panzer? Muss Guido sein Spiel aufgeben? Alles Fragen – Antwort: Schaut den Film, einer der schönsten Filme, die ich je gesehen habe.
2. Schauspieler
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Roberto Benigni glänzt in dieser Rolle, die er sich selbst perfekt auf den Leib geschrieben hat. Egal ob das Leben sich von seiner Guten oder Schelchten Seite zeigt, Benigni als Guido begegnet allem mit seiner positiven Lebenseinstellung und macht das Leben so lebenswert wie möglich. Benigni verzaubert einen mit seinem Charme, bringt einen zum Lachen und während dem Lachen auch zum Weinen. Die Rolle wirkt immer perfekt verkörpert – ich kenne keine bessere Besetzung für die Rolle des Guido als Roberto Benigni.
Nicoletta Braschi ist sozusagen der Prototyp einer modernen Frau. Als Lehrerin verdient sie selbst nicht schlecht und als sie die geplante Hochzeit mit dem Beamten ablehnt und stattdessen Guido den Vorzug gibt befreit sie sich endgültig. Ebenfalls glaubwürdig auch wenn sei selbst nicht an Benigni rankommt.
3. Fakten
===============
Italien 1997
Regie: Roberto Begnini
Buch: Vincenzo Cerami, Roberto Begnini
Länge: 121 Minuten
Genre: Kommödie/Drama
Freigegeben ab 6 Jahren
4. DVD-Features
===============
Neben vier Trailern („Das Leben ist schön”, „Aimée & Jaguar”, „Comedian Harmonists” und „Der englische Patient”) befinden sich noch folgende Boni auf der DVD:
- „Hinter den Kulisse”: Es werden lose einige Szenen von der Produktion des Films gezeigt, leider ohne deutschen Untertitel oder Kommentar – alles ist rein italienisch.
- „Zuschauerreaktionen”: Zuschauerreaktionen des deutschen Publikums nach der Premiere. Durchaus qualifizierte Meinungen zum Film werden gezeigt. Dauer ist ca. 5 Minuten, ein halbes Dutzend Meinungen unterschiedlichster Altersklassen werden gezeigt.
- „Interviews”: Insgesamt vier Interviews – zwei Audiointerviews (Benigni und Buchholz), zwei Viedointerviews (Benigni und Braschi). Nur das Interview mit Buchholz ist auf deutsch, die anderen werden ohne Untertitelung in englisch eingespielt.
- „Hintergrundinformationen”: Biographie von Roberto Benigni und allgemeine Produktionsnotizen (sehr interessant!). Beides in textform auf deutsch.
5. Kritik
===============
Noch nie hat ein Film für mich den Spagat zwischen Humor und Tragik, zwischen Tränen des Lachens und denen des Mitgefühls so perfekt hinbekommen wie „Das Leben ist schön”. Am Ende des Films weiß man auch nicht recht ob man jetzt glücklich oder depressiv sein soll.
Doch fangen wir erst mal beim Filmstart an. Anfangs bringt Benigni einen ähnlich wie einst Charlie Chaplin zum Lachen. Der Film ist einfach nur witzig, schön gemacht – eine Stunde wird man verzaubert von Benignis herzerfrischendem Humor, genießt die leichte Unterhaltung und freut sich des Lebens. Wäre der Film nach einer Stunde zu Ende, so wäre es ein typischer Feel-Good-Film: Guido hat seinen Laden, eine Frau die er liebt, eine geordnete Existenz und einen Sohn.
Doch die zweite Hälfte des Films ändert die schöne Kulisse: Guido, sein Sohn und auch Onkel Eliseo müssen ins KZ. Dies ändert zwar den Hintergrund, aber nicht Guido, er bleibt bei seiner positiven Lebenseinstellung. Das KZ macht ihm zwar schwer zu schaffen, aber jeden Tag aufs neue muss er Spiele für Giosuè erfinden und ihm das Spiel im KZ neu erklären, denn alle anderen Kinder sind schon aus dem KZ verschwunden, nur Giosuè hat „Verstecken” gespielt und gewonnen – dabei hat er viele Punkte für den Panzer gesammelt, während die anderen Kinder disqualifiziert wurden.
Was vielleicht etwas obszön klingen mag entbehrt nicht einem tieferen Witz und Intelligenz, denn Benigni wagt einen schwierigen Spagat und schafft ihn auch. Spass im KZ – das ist durchaus möglich ohne das Leiden von tausenden Juden zu veralbern. Alles wird gewissenhaft richtig dargestellt und doch verwandelt allein Benigni das KZ für Giosuè und die Zuschauer in ein buntes Wunderland, während alle anderen leiden.
6. Fazit
===============
Fünf Sterne, eine klare Empfehlung, ein lachendes, ein weinendes Auge und die Gewissheit einen der besten Filme überhaupt gesehen zu haben. Der Film an sich bekommt natürlich volle Wertung, die DVD-Ausstattung lässt allerdings etwas zu wünschen übrig, so wäre eine Übersetzung ins Deutsche oder zumindest deutsche Untertitel doch das Mindeste gewesen. Für die DVD an sich gibts noch vier Seterne, macht unterm Strich 4,5 und das führt zur Aufwertung auf 5 Sterne für die DVD „Das leben ist schön”.
31 Bewertungen, 2 Kommentare
-
10.05.2005, 22:32 Uhr von MissKultig
Bewertung: sehr hilfreichIch hatte auch schon lange vor den Film zu sehen, und werde mir jetzt wohl mal endlich die DVD kaufen, nach diesem bombastischen Bericht. Echt, du schreibst richtig gut!
-
16.04.2005, 12:41 Uhr von fireez
Bewertung: sehr hilfreichDu hast es genau getroffen. Ich hätte den Film nicht besser beschreiben können. Hast dir dein SN verdient!
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