Das Leben ist schön (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von yerusha
Wunderschöne Grausamkeit
Pro:
einfach klasse!
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Titel Deutschland: Das Leben ist schön
Titel Italien: La Vita e Bella
Genre: Drama
Farbe, Italien, 1998, FSK 6
Kino Deutschland: 1998-11-12
Laufzeit Kino: 124 Minuten
Kinoverleih D: Scotia Film
---
Darsteller:
Roberto Benigni (Guido)
Nicoletta Braschi (Dora)
Giorgio Cantarini (Giosue)
Giustino Durano (Onkel)
Sergio Bustric (Ferruccio)
Marisa Paredes (Doras Mutter)
Horst Buchholz (Dr. Lessing)
Lydia Alfonsi (Guicciardini)
Giuliana Lojodice (Gemeinde-Sekretärin)
Amerigo Fontani (Rodolfo)
Regie: Roberto Benigni
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Italien, Ende der 30\'er Jahre. Guido und Dora erleben im Schatten des Krieges eine wundervolle Liebesgeschichte. Ihre Liebe wird von Sohn Giosue gekrönt.
Doch die Greueltaten der Nazis machen auch vor dieser kleinen Familie nicht halt. Guido und sein kleiner Sohn werden in ein Vernichtungslager geschickt. Dora bleibt als Nichtjüdin von der Deportation verschont, aber aus Liebe zu ihrem Mann und ihrem Sohn folgt sie den beiden freiwillig ins Konzentrationslager.
Guido nimmt sich vor, die Schrecken des Krieges mit aller Macht von seinem Sohn fernzuhalten und so erzählt er ihm, sie würden sie in einem Spiel befinden, bei dem der Gewinner ausgerechnet einen Panzer als Preis bekommen würden. In den finstersten Situationen bewahrt er sich seinen Humor und mit aller Kraft hält er die Wahrheit vor seinem Sohn versteckt. Er will ihm um jeden Preis die Illusion bewahren, das Leben sei schön...
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Daß ich diesen Film im Kino verpaßt habe, werde ich wohl nie verstehen. Immer davon geredet, tausendmal drauf hingewiesen worden, irgendwie doch immer verpennt. Naja, dann kann ich mir ja scheinbar fast ohne Bedenken das Video kaufen, dachte ich.
Und das war ein Glücksgriff. Diese Geschichte eines Mannes, der unter den grausamsten Bedingungen im KZ es schafft, seinen Humor zu behalten und seinem Sohn weiszumachen, es sei alles ein Spiel, hat mich fasziniert und tief beeindruckt. Im Hinterkopf hatte ich noch die überschwengliche Freude Roberto Begninis bei der Oscar-Verleihung und ich finde, er hat ihn zu Recht erhalten. Auch die anderen Rollen sind einfach gut besetzt. Die Schlußszene, in der der Sohn auf dem Panzer der Befreier fährt und immer noch daran glaubt, ein Spiel gewonnen zu haben, hat mir die Tränen in die Augen getrieben.
Der Film ist echt ein Meisterwerk, weitab von den üblichen Mainstream-Themen die sonst so im Kino laufen. Holocaust, so grausam er auch war, mal von einer anderen Seite gezeigt, die Humor zeigen soll, das hätte verdammt leicht schiefgehen können. Hier ist es das nicht; die gefährliche Gratwanderung zwischen ernsthafter Auseinandersetzung mit den Schrecken des Faschismus und vielen augenzwinkernden Situationen ist dem Regisseur und Hauptdarsteller Roberto Begnini hundertprozentig gelungen. Und das Ergebnis ist einfach immer wieder sehenswert!
Titel Italien: La Vita e Bella
Genre: Drama
Farbe, Italien, 1998, FSK 6
Kino Deutschland: 1998-11-12
Laufzeit Kino: 124 Minuten
Kinoverleih D: Scotia Film
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Darsteller:
Roberto Benigni (Guido)
Nicoletta Braschi (Dora)
Giorgio Cantarini (Giosue)
Giustino Durano (Onkel)
Sergio Bustric (Ferruccio)
Marisa Paredes (Doras Mutter)
Horst Buchholz (Dr. Lessing)
Lydia Alfonsi (Guicciardini)
Giuliana Lojodice (Gemeinde-Sekretärin)
Amerigo Fontani (Rodolfo)
Regie: Roberto Benigni
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Italien, Ende der 30\'er Jahre. Guido und Dora erleben im Schatten des Krieges eine wundervolle Liebesgeschichte. Ihre Liebe wird von Sohn Giosue gekrönt.
Doch die Greueltaten der Nazis machen auch vor dieser kleinen Familie nicht halt. Guido und sein kleiner Sohn werden in ein Vernichtungslager geschickt. Dora bleibt als Nichtjüdin von der Deportation verschont, aber aus Liebe zu ihrem Mann und ihrem Sohn folgt sie den beiden freiwillig ins Konzentrationslager.
Guido nimmt sich vor, die Schrecken des Krieges mit aller Macht von seinem Sohn fernzuhalten und so erzählt er ihm, sie würden sie in einem Spiel befinden, bei dem der Gewinner ausgerechnet einen Panzer als Preis bekommen würden. In den finstersten Situationen bewahrt er sich seinen Humor und mit aller Kraft hält er die Wahrheit vor seinem Sohn versteckt. Er will ihm um jeden Preis die Illusion bewahren, das Leben sei schön...
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Daß ich diesen Film im Kino verpaßt habe, werde ich wohl nie verstehen. Immer davon geredet, tausendmal drauf hingewiesen worden, irgendwie doch immer verpennt. Naja, dann kann ich mir ja scheinbar fast ohne Bedenken das Video kaufen, dachte ich.
Und das war ein Glücksgriff. Diese Geschichte eines Mannes, der unter den grausamsten Bedingungen im KZ es schafft, seinen Humor zu behalten und seinem Sohn weiszumachen, es sei alles ein Spiel, hat mich fasziniert und tief beeindruckt. Im Hinterkopf hatte ich noch die überschwengliche Freude Roberto Begninis bei der Oscar-Verleihung und ich finde, er hat ihn zu Recht erhalten. Auch die anderen Rollen sind einfach gut besetzt. Die Schlußszene, in der der Sohn auf dem Panzer der Befreier fährt und immer noch daran glaubt, ein Spiel gewonnen zu haben, hat mir die Tränen in die Augen getrieben.
Der Film ist echt ein Meisterwerk, weitab von den üblichen Mainstream-Themen die sonst so im Kino laufen. Holocaust, so grausam er auch war, mal von einer anderen Seite gezeigt, die Humor zeigen soll, das hätte verdammt leicht schiefgehen können. Hier ist es das nicht; die gefährliche Gratwanderung zwischen ernsthafter Auseinandersetzung mit den Schrecken des Faschismus und vielen augenzwinkernden Situationen ist dem Regisseur und Hauptdarsteller Roberto Begnini hundertprozentig gelungen. Und das Ergebnis ist einfach immer wieder sehenswert!
26 Bewertungen, 1 Kommentar
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18.05.2005, 13:51 Uhr von April
Bewertung: sehr hilfreichEiner der ganz großen Filme! Perfekt umgesetzt! Leider habe ich es oft erlebt, daß so mancher diesen Film in den falschen Hals bekommen hat und dabei übersah, was der Film eigentlich ausdrücken möchte! Benigni hat die Hauptfigur
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