Das Leben ist schön (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von princesse
Schönes Leben
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
....und dann wurde es mir schwer ums Herz und vergessen kann ich diese Geschichte nicht, zu einprägsam sind die Bilder.
Es gibt Filme die sind etwas besonderes. Sie zeichenen sich auf irgendeine Art und Weise aus und heben sich ab aus der Masse, der Flut. Steigen gewissermassen empor und haben eine ganz eigene Faszination.
"Das Leben ist schön" oder im Original "La Vita e Bella" gehört ganz bestimmt dazu und jede Auszeichnung (1) hat der Film sich mehr als verdient.
"Das Leben ist schön" spielt im Italien von 1939 als die Faschisten sich bereits etabliert hatten und ihre grausamen Ideologien in die Realität umsetzten.
In diesem Jahr kommt der Hauptdarsteller Guido (Robert Benigni) in eine Kleinstadt um einen Buchladen zu eröffnen. Guido verliebt sich kurz nach seiner Ankunft in Dora, eine junge hübsche Lehrerin welche jedoch bereits verlobt ist. Guido gelingt es sie mit seinem natürlichen Charme, welcher fast kindlich wirkt, zu erobern.
Sie heiraten und bekommen ein Kind - Giosue - und sind so glücklich wie man es nur sein kann. Und an diesem Punkt des Filmes glaubt man auch als Zuschauer dass keiner den beiden was kann, durch ihre Lebensfreude und ihr Glücklichsein wirken sie unangreifbar.
Worüber sich Guido bis zu diesem Zeitpunkt allerdings höchstens wenig Gedanken machte war die Tatsache dass er Halbjude war und somit Angriffziel Nummer Eins des faschistischen Regimes.
Tatsächlich wird Guido abgeholt mitsammt seinem Sohn, der mittlerweile 5 Jahre alt ist, und auf einen der Züge verfrachtet, welche die Menschen zu den Konzentrationslagern brachte. Dora folgt ihm freiwillig aus Liebe und wird ebenfalls deportiert.
Im Konzentrationslager beginnt das eigentliche Drama: Guido versucht für sein Kind eine heile Welt zu erhalten und neu zu erschaffen indem er ihm erklärt, dies alles wäre nur ein Spiel und sie müssten sich ganz besonders anstrengen und dem Gewinner winke dann als Preis ein Panzer.
Es ist unbeschreiblich, wie Guido unter allergrösster Strapazen und Entbehrungen diese Welt vor seinem Sohn inmitten des Konzentrationslagers umgeben von leidenden Mitgefangenen und bösartigen Uniformierten Deutschen welche in einer fremden Sprache herumbrüllten, aufrecht erhielt. Kommt noch dazu, dass sein Sohn ständig versteckt werden musste, da die Aufseher von seiner Anwesenheit nichts wussten, hätten sie es gewusst hätte es wohl den Tod des Kindes bedeutet.
Guido versucht mit allem Mitteln seinen Sohn und auch später seine Frau zu beschützen, was ihm letztendlich auch gelingt.
...
und als die Alliierten kommen fährt Giosue mit diesen auf einem Panzer in die Freiheit......... der erste Preis.
Dieser Film, der so fröhlich und unbeschwert anfängt und sich zu solch einem tragischen Drama entwickelt ist unheimlich anrührend und machesmal sass ich fassungslos da, sah diese Absurdität der Situation im Konzentrationslager, Guidos Einfallsreichtum, wenn es darum ging, diese heile Welt nur für seinen Sohn ständige Realität sein zu lassen, sah die Fröhlichkeit welche Guido ebenfalls seinem Sohn gegenüber aufrecht erhielt.
Dies Ganze war so unmenschlich und unfassbar und zugleich liebevoll und zärtlich.
Es ist die Geschichte eines Menschen der weit über sich hinauswächst, weit über das was sich ein Mensch vorstellen kann und letztendlich weit über das was ein Mensch imstande ist auszuhalten und ganz am Schluss ist der Preis das Leben.
Aber vorher, da war das Leben tatsächlich schön. Da wurde für einen kleinen Jungen eine schöne Welt geschaffen in der es Spass macht zu leben. Und das ist es was zählt.
Originaltitel: La vita e bella. Spielfilm, Italien
1997, 124 Min., Farbe. Regie: Roberto Benigni. Buch: Vincenzo
Cerami, Roberto Benigni. Kamera: Tonino Delli Colli. Musik: Nicola
Piovani. Schnitt: Simona Paggi. Darsteller: Roberto Benigni (Guido
Orefice), Nicoletta Braschi (Dora), Giorgio Cantarini (Giosue), Giustino Durano (Onkel Eliseo), Sergio Bustric (Ferruccio Papini),
Horst Buchholz (Dr. Lessing). Produktion: Mario und Vittorio
Cecchi Gori / Melampo Cinematografica. Produzenten: Elda Ferri,
Gianluggi Braschi. Verleih (35mm): Scotia Film / Buena Vista
(auch O.m.U.). FSK: ab 6,
(1) f. FBW: besonders wertvoll. Auszeichnungen:
Großer Preis der Jury, Cannes; Europäischer Filmpreis
(Bester Film, Bester Hauptdarsteller); Jewish Experience Award, Jerusalem Filmfestival; 9 italienische Filmpreise "David di Donatello"; Preise in Vancouver und Toronto
Es gibt Filme die sind etwas besonderes. Sie zeichenen sich auf irgendeine Art und Weise aus und heben sich ab aus der Masse, der Flut. Steigen gewissermassen empor und haben eine ganz eigene Faszination.
"Das Leben ist schön" oder im Original "La Vita e Bella" gehört ganz bestimmt dazu und jede Auszeichnung (1) hat der Film sich mehr als verdient.
"Das Leben ist schön" spielt im Italien von 1939 als die Faschisten sich bereits etabliert hatten und ihre grausamen Ideologien in die Realität umsetzten.
In diesem Jahr kommt der Hauptdarsteller Guido (Robert Benigni) in eine Kleinstadt um einen Buchladen zu eröffnen. Guido verliebt sich kurz nach seiner Ankunft in Dora, eine junge hübsche Lehrerin welche jedoch bereits verlobt ist. Guido gelingt es sie mit seinem natürlichen Charme, welcher fast kindlich wirkt, zu erobern.
Sie heiraten und bekommen ein Kind - Giosue - und sind so glücklich wie man es nur sein kann. Und an diesem Punkt des Filmes glaubt man auch als Zuschauer dass keiner den beiden was kann, durch ihre Lebensfreude und ihr Glücklichsein wirken sie unangreifbar.
Worüber sich Guido bis zu diesem Zeitpunkt allerdings höchstens wenig Gedanken machte war die Tatsache dass er Halbjude war und somit Angriffziel Nummer Eins des faschistischen Regimes.
Tatsächlich wird Guido abgeholt mitsammt seinem Sohn, der mittlerweile 5 Jahre alt ist, und auf einen der Züge verfrachtet, welche die Menschen zu den Konzentrationslagern brachte. Dora folgt ihm freiwillig aus Liebe und wird ebenfalls deportiert.
Im Konzentrationslager beginnt das eigentliche Drama: Guido versucht für sein Kind eine heile Welt zu erhalten und neu zu erschaffen indem er ihm erklärt, dies alles wäre nur ein Spiel und sie müssten sich ganz besonders anstrengen und dem Gewinner winke dann als Preis ein Panzer.
Es ist unbeschreiblich, wie Guido unter allergrösster Strapazen und Entbehrungen diese Welt vor seinem Sohn inmitten des Konzentrationslagers umgeben von leidenden Mitgefangenen und bösartigen Uniformierten Deutschen welche in einer fremden Sprache herumbrüllten, aufrecht erhielt. Kommt noch dazu, dass sein Sohn ständig versteckt werden musste, da die Aufseher von seiner Anwesenheit nichts wussten, hätten sie es gewusst hätte es wohl den Tod des Kindes bedeutet.
Guido versucht mit allem Mitteln seinen Sohn und auch später seine Frau zu beschützen, was ihm letztendlich auch gelingt.
...
und als die Alliierten kommen fährt Giosue mit diesen auf einem Panzer in die Freiheit......... der erste Preis.
Dieser Film, der so fröhlich und unbeschwert anfängt und sich zu solch einem tragischen Drama entwickelt ist unheimlich anrührend und machesmal sass ich fassungslos da, sah diese Absurdität der Situation im Konzentrationslager, Guidos Einfallsreichtum, wenn es darum ging, diese heile Welt nur für seinen Sohn ständige Realität sein zu lassen, sah die Fröhlichkeit welche Guido ebenfalls seinem Sohn gegenüber aufrecht erhielt.
Dies Ganze war so unmenschlich und unfassbar und zugleich liebevoll und zärtlich.
Es ist die Geschichte eines Menschen der weit über sich hinauswächst, weit über das was sich ein Mensch vorstellen kann und letztendlich weit über das was ein Mensch imstande ist auszuhalten und ganz am Schluss ist der Preis das Leben.
Aber vorher, da war das Leben tatsächlich schön. Da wurde für einen kleinen Jungen eine schöne Welt geschaffen in der es Spass macht zu leben. Und das ist es was zählt.
Originaltitel: La vita e bella. Spielfilm, Italien
1997, 124 Min., Farbe. Regie: Roberto Benigni. Buch: Vincenzo
Cerami, Roberto Benigni. Kamera: Tonino Delli Colli. Musik: Nicola
Piovani. Schnitt: Simona Paggi. Darsteller: Roberto Benigni (Guido
Orefice), Nicoletta Braschi (Dora), Giorgio Cantarini (Giosue), Giustino Durano (Onkel Eliseo), Sergio Bustric (Ferruccio Papini),
Horst Buchholz (Dr. Lessing). Produktion: Mario und Vittorio
Cecchi Gori / Melampo Cinematografica. Produzenten: Elda Ferri,
Gianluggi Braschi. Verleih (35mm): Scotia Film / Buena Vista
(auch O.m.U.). FSK: ab 6,
(1) f. FBW: besonders wertvoll. Auszeichnungen:
Großer Preis der Jury, Cannes; Europäischer Filmpreis
(Bester Film, Bester Hauptdarsteller); Jewish Experience Award, Jerusalem Filmfestival; 9 italienische Filmpreise "David di Donatello"; Preise in Vancouver und Toronto
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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23.03.2002, 00:57 Uhr von AliAsAliAs
Bewertung: sehr hilfreichdass im Lager ist so süß, wenn das Kind immer Punkte sammeln will. gruß vom alias
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