Das Wunder von Bern (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Gesi42
ein Tribut an die Helden von Bern
Pro:
sehr gute Handlung, grosse Erinnerungen
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mit dem \"Wunder von Bern\" hat sich der Regisseur Sönke Wortmann mit Sicherheit einen Kindheitstraum erfüllt, denn wer träumt wohl nicht vom größten Triumph deutscher Sportler in der Nachkriegsgeschichte noch einmal neu zu verfilmen. Und die Geschichten aus dem Leben sind immer noch am besten, denn dann braucht man sich keine neuen auszudenken. Und von den Leistungen der deutschen Mannschaft 1954 kann sich ja heute manch ein Fußballprofi eine Scheibe abschneiden, denn die Profis sehen inzwischen nur noch ihr Bankkonto und geben in den Spielen nicht mehr ihr Letztes Hemd. Das war eben 1954 völlig anders und der Film zeigt auch, welch große Leistung die Stars vor 50 Jahren vollbrachten.
Der Film
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Wir befinden uns im Jahre 1954. Deutschland hat noch alles Hände voll zu tun, die Folgen des zweiten Weltkriegs zu bewältigen. Aber mit dem Sport gibt es auch eine gelungene Abwechslung, denn es steht die Fußball-Weltmeisterschaft an und zum ersten Male darf auch eine deutsche Auswahl daran wieder teilnehmen.
Der Fußballer Helmut Rahn (Sascha Göpel) ist dabei der große Star der Mannschaft und mit seinem Maskottchen, dem kleinen Matthias (Louis Klamroth) scheint fast nichts schief gehen zu können. Immer wenn der kleine Matthias beim Spiel dabei ist, spielt auch Helmut Rahn in Superform auf. Aber auch umgekehrt ist Helmut Rahn sehr wichtig für Matthias, denn sein richtiger Vater ist noch in Kriegsgefangenschaft und keiner weiß, ob er jemals wieder zurückkommen kann. Deshalb ist Helmut Rahn auch eine Art Ersatzvater für den Jungen.
Doch eines Tages kommt die große Nachricht: Matthias\' Vater Richard kommt aus der Kriegsgefangenschaft frei, aber mit seiner Rückkehr ändert sich in der Familie auch sehr viel. Er fühlt sich bei seiner Familie eigentlich gar nicht wohl, denn sein Kind hat er seit dem Krieg überhaupt noch nicht gesehen und für Matthias ist es auch nicht einfach, ihn auf einmal als Vater zu akzeptieren. Matthias\' Mutter ist es gelungen, mit einer Kneipe die Familie zu ernähren und für Richard ist es nicht einfach zu akzeptieren, dass die Frau das Geld heranschafft, denn dafür ist ja eigentlich der Mann zuständig. Aber Richard arrangiert sich mit diesen Neuerungen und er unterstützt seine Frau so gut er kann.
Durch die grossen Erfolge in der Vereinsmannschaft wird Helmut Rahn auch in die Nationalelf von Sepp Herberger berufen und er erarbeitet sich hier recht schnell einen Stammplatz. Zusammen mit Fritz Walter (Knut Hartwig) ist Helmut Rahn für das Zusammenhalten der Mannschaft zuständig und beiden gelingt es recht gut. Doch dunkle Wolken ziehen in der Nationalmannschaft auf, denn ausgerechnet Helmut Rahn soll bei den Weltmeisterschaften in der Schweiz nicht zur Anfangsformation stehen. Dies beantwortet Sepp Herberger damit, dass Helmut Rahn nicht in das taktische Konzept passt.
Aber schon konnte sich die deutsche Mannschaft im Turnierverlauf immer weiter steigern und landete auf einmal im Endspiel. Hier trafen sie auf die überragende Mannschaft des Turniers, den Ungarn. Gegen diese Mannschaft hatte die deutsche Elf schon in der Vorrunde 3:8 verloren und niemand gab der deutschen Mannschaft daher eine Chance. Aber damals arbeitete Sepp Herberger schon mit großen Tricks und er hatte noch ein As im Ärmel.
Auch zuhause in Essen bahnte sich überraschendes an, denn Richard sieht ein, dass er für die Familie mehr da sein muss und er fährt mit seinem Sohn Matthias nach Bern zum WM-Endspiel und hier treffen sie gerade noch rechtzeitig ein, um die deutsche Mannschaft zu unterstützen. Der Rest ist Geschichte.....
Die Idee
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Ich finde die Idee, die Weltmeisterschaften 1954 noch einmal wieder lebendig zu machen, einfach großartig, aber auf eines haben die Macher nicht geachtet: Wäre es nicht besser, diesen Film am Jahrestag des Endspiels nach genau 50 Jahren Premiere feiern zu lassen. Dann hätte man den Stars von damals viel Tribut zahlen können, denn viele leben inzwischen ja auch nicht mehr.
Aber ich finde es großartig, wie eine Geschichte um die Weltmeisterschaften entstanden ist und dass die Spielszenen von damals noch einmal nachgestellt werden konnten. Wer kennt denn nicht den berühmten Kommentar von Herbert Zimmermann, als Helmut Rahn zum Schuss ausholt?
Jedenfalls ist Sönke Wortmann mal wieder ein ausgezeichneter Film gelungen, der vielleicht an seine früheren Erfolge wie \"Der bewegte Mann\" oder \"Kleine Haie\" anknüpft. Mit Erstaunen musste ich dabei feststellen, dass Sönke Wortmann danach keine Filme mehr drehen möchte. Aber ich kann ihn auch verstehen, denn er hat als Regisseur alles erreicht und vielleicht will er ja auch mal Produzent in einem großen deutschen Film werden.
Was mir aufgefallen ist
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Es wurde auch einmal Zeit, dass mal ein Film über den größten Erfolg in der Sportgeschichte Deutschlands gedreht wurde. Vorbilder waren vielleicht Hollywood-Streifen, wo z.B. Muhammed Ali die Hauptperson war oder aber Baseball oder Football zum Thema hatten.
Aber Sönke Wortmann ist es hier gelungen um das Thema Fußball auch eine recht gute Story erscheinen zu lassen, die auch glaubwürdig beim Publikum ankommt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es so ähnlich auch wirklich geschehen ist. Es war aber bestimmt auch nicht einfach, die Zeit vor 50 Jahren wieder auferstehen zu lassen und dies ist den Verantwortlichen auch sehr gut gelungen.
Bemerkenswert fand ich übrigens auch, dass man bewusst nur Schauspieler nahm, die auch wirklich gut Fußball spielen können. Zum Glück gibt es nämlich auch Schauspieler, die schon einmal in der Regionalliga spielten, dann aber doch die Schauspielerei vorzogen.
Hervorheben bei den Schauspielern möchte ich vor allem Sascha Göpel als Helmut Rahn, Peter Lohmeyer als Vater Richard sowie Peter Franke als Sepp Herberger.
Meiner Meinung nach ist dieser Film nicht nur für Fußball-Fans ein Hochgenuss, denn durch die sehr gute Handlung und den Dialogen kann man sich auch am Drumherum um die Fußball-Weltmeisterschaften erfreuen. Und man sollte auf keinen Fall das Taschentuch vergessen, denn das Ende ging mir dann doch sehr nahe.
Meine Meinung
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Mit \"Das Wunder von Bern\" gibt es endlich mal wieder einen deutschen Blockbuster im Kino zu bewundern, den man sich einfach nicht entgehen lassen sollte. Das Wunder von Bern wird hier sehr gut geschildert und man fühlt sich im Film wirklich um 50 Jahre zurückversetzt. Ein Klassefilm den ich gerne die Höchstpunktzahl verleihen möchte. An diesem Film kann ich leider nichts Negatives berichten, denn er überzeugt einfach in allen Belangen.
Der Film
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Wir befinden uns im Jahre 1954. Deutschland hat noch alles Hände voll zu tun, die Folgen des zweiten Weltkriegs zu bewältigen. Aber mit dem Sport gibt es auch eine gelungene Abwechslung, denn es steht die Fußball-Weltmeisterschaft an und zum ersten Male darf auch eine deutsche Auswahl daran wieder teilnehmen.
Der Fußballer Helmut Rahn (Sascha Göpel) ist dabei der große Star der Mannschaft und mit seinem Maskottchen, dem kleinen Matthias (Louis Klamroth) scheint fast nichts schief gehen zu können. Immer wenn der kleine Matthias beim Spiel dabei ist, spielt auch Helmut Rahn in Superform auf. Aber auch umgekehrt ist Helmut Rahn sehr wichtig für Matthias, denn sein richtiger Vater ist noch in Kriegsgefangenschaft und keiner weiß, ob er jemals wieder zurückkommen kann. Deshalb ist Helmut Rahn auch eine Art Ersatzvater für den Jungen.
Doch eines Tages kommt die große Nachricht: Matthias\' Vater Richard kommt aus der Kriegsgefangenschaft frei, aber mit seiner Rückkehr ändert sich in der Familie auch sehr viel. Er fühlt sich bei seiner Familie eigentlich gar nicht wohl, denn sein Kind hat er seit dem Krieg überhaupt noch nicht gesehen und für Matthias ist es auch nicht einfach, ihn auf einmal als Vater zu akzeptieren. Matthias\' Mutter ist es gelungen, mit einer Kneipe die Familie zu ernähren und für Richard ist es nicht einfach zu akzeptieren, dass die Frau das Geld heranschafft, denn dafür ist ja eigentlich der Mann zuständig. Aber Richard arrangiert sich mit diesen Neuerungen und er unterstützt seine Frau so gut er kann.
Durch die grossen Erfolge in der Vereinsmannschaft wird Helmut Rahn auch in die Nationalelf von Sepp Herberger berufen und er erarbeitet sich hier recht schnell einen Stammplatz. Zusammen mit Fritz Walter (Knut Hartwig) ist Helmut Rahn für das Zusammenhalten der Mannschaft zuständig und beiden gelingt es recht gut. Doch dunkle Wolken ziehen in der Nationalmannschaft auf, denn ausgerechnet Helmut Rahn soll bei den Weltmeisterschaften in der Schweiz nicht zur Anfangsformation stehen. Dies beantwortet Sepp Herberger damit, dass Helmut Rahn nicht in das taktische Konzept passt.
Aber schon konnte sich die deutsche Mannschaft im Turnierverlauf immer weiter steigern und landete auf einmal im Endspiel. Hier trafen sie auf die überragende Mannschaft des Turniers, den Ungarn. Gegen diese Mannschaft hatte die deutsche Elf schon in der Vorrunde 3:8 verloren und niemand gab der deutschen Mannschaft daher eine Chance. Aber damals arbeitete Sepp Herberger schon mit großen Tricks und er hatte noch ein As im Ärmel.
Auch zuhause in Essen bahnte sich überraschendes an, denn Richard sieht ein, dass er für die Familie mehr da sein muss und er fährt mit seinem Sohn Matthias nach Bern zum WM-Endspiel und hier treffen sie gerade noch rechtzeitig ein, um die deutsche Mannschaft zu unterstützen. Der Rest ist Geschichte.....
Die Idee
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Ich finde die Idee, die Weltmeisterschaften 1954 noch einmal wieder lebendig zu machen, einfach großartig, aber auf eines haben die Macher nicht geachtet: Wäre es nicht besser, diesen Film am Jahrestag des Endspiels nach genau 50 Jahren Premiere feiern zu lassen. Dann hätte man den Stars von damals viel Tribut zahlen können, denn viele leben inzwischen ja auch nicht mehr.
Aber ich finde es großartig, wie eine Geschichte um die Weltmeisterschaften entstanden ist und dass die Spielszenen von damals noch einmal nachgestellt werden konnten. Wer kennt denn nicht den berühmten Kommentar von Herbert Zimmermann, als Helmut Rahn zum Schuss ausholt?
Jedenfalls ist Sönke Wortmann mal wieder ein ausgezeichneter Film gelungen, der vielleicht an seine früheren Erfolge wie \"Der bewegte Mann\" oder \"Kleine Haie\" anknüpft. Mit Erstaunen musste ich dabei feststellen, dass Sönke Wortmann danach keine Filme mehr drehen möchte. Aber ich kann ihn auch verstehen, denn er hat als Regisseur alles erreicht und vielleicht will er ja auch mal Produzent in einem großen deutschen Film werden.
Was mir aufgefallen ist
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Es wurde auch einmal Zeit, dass mal ein Film über den größten Erfolg in der Sportgeschichte Deutschlands gedreht wurde. Vorbilder waren vielleicht Hollywood-Streifen, wo z.B. Muhammed Ali die Hauptperson war oder aber Baseball oder Football zum Thema hatten.
Aber Sönke Wortmann ist es hier gelungen um das Thema Fußball auch eine recht gute Story erscheinen zu lassen, die auch glaubwürdig beim Publikum ankommt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es so ähnlich auch wirklich geschehen ist. Es war aber bestimmt auch nicht einfach, die Zeit vor 50 Jahren wieder auferstehen zu lassen und dies ist den Verantwortlichen auch sehr gut gelungen.
Bemerkenswert fand ich übrigens auch, dass man bewusst nur Schauspieler nahm, die auch wirklich gut Fußball spielen können. Zum Glück gibt es nämlich auch Schauspieler, die schon einmal in der Regionalliga spielten, dann aber doch die Schauspielerei vorzogen.
Hervorheben bei den Schauspielern möchte ich vor allem Sascha Göpel als Helmut Rahn, Peter Lohmeyer als Vater Richard sowie Peter Franke als Sepp Herberger.
Meiner Meinung nach ist dieser Film nicht nur für Fußball-Fans ein Hochgenuss, denn durch die sehr gute Handlung und den Dialogen kann man sich auch am Drumherum um die Fußball-Weltmeisterschaften erfreuen. Und man sollte auf keinen Fall das Taschentuch vergessen, denn das Ende ging mir dann doch sehr nahe.
Meine Meinung
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Mit \"Das Wunder von Bern\" gibt es endlich mal wieder einen deutschen Blockbuster im Kino zu bewundern, den man sich einfach nicht entgehen lassen sollte. Das Wunder von Bern wird hier sehr gut geschildert und man fühlt sich im Film wirklich um 50 Jahre zurückversetzt. Ein Klassefilm den ich gerne die Höchstpunktzahl verleihen möchte. An diesem Film kann ich leider nichts Negatives berichten, denn er überzeugt einfach in allen Belangen.
19 Bewertungen, 1 Kommentar
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29.03.2006, 15:13 Uhr von liiiiindaaaaa
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich...über gegenlesungen würde ich mich freuen;)
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